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Willkommen in der Republik Kongo

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Offizieller Name: Republik Kongo
Hauptstadt: Brazzaville
Fläche: 342.000 km²
Landesnatur: Im W flachwelliges Küstentiefland, nach 0 anschließend Niederguineaschwelle, im NO Kongobecken
Klima: Tropisch-feuchtheiß
Hauptflüsse: Kongo, Ubangi, Kouilou
Höchster Punkt: Mont Nabemba 1.040 m
Regierungsform: Präsidiale Republik
Staatsoberhaupt: Staatspräsident
Verwaltung: 9 Regionen und 4 Stadtbezirke
Parlament: Nationalversammlung mit 125 und Senat mit 60 Mitgliedern
Nationalfeiertag: 15. August
Einwohner: 2.864.000 (1999); 3.039.126 (geschätzt Juli 2005)
Bevölkerungsdichte: 8 Ew./km² (1999)
Stadtbevölkerung: 59% (1999)
Analphabetenquote: 19% (1999)
Sprache: Französisch; Bantusprachen
Religion: Katholiken 54%, Anhänger von Naturreligionen
Importgüter: Maschinen, chemische und pharmazeutische Produkte, Fahrzeuge, Getreide, Eisen, Stahl, Baumwollgewebe
Exportgüter: Erdöl, Edelholz, Diamanten, Kakao, Palmöl, Tabak, Bananen
Kongo Karte

Die Republik Kongo erstreckt sich entlang des gleichnamigen Flusses zu beiden Seiten des Äquators. Um sich vom ehemals "Belgischen Kongo" - heute Demokratische Republik Kongo - zu unterscheiden, trug der Staat nach der Unabhängigkeit 1960 lange den Namen "Kongo-Brazzaville". Der französische Kolonialbeamte Pierre Savorgnan de Brazza hatte 1880 einen Vertrag mit dem König der Bateke über die Besetzung des Landes nördlich des Kongo geschlossen. Die Bateke und Bakongo hatten über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg erfolgreich den portugiesischen Kolonisationsversuchen widerstanden, gleichzeitig aber lange Zeit mit europäischen Händlern zusammengearbeitet und ihnen Sklaven zugetrieben.

Seit 1891 gehörte Kongo zusammen mit Gabun zur Kolonie "Französisch-Kongo", die 1910 mit dem Namen Mittlerer-Kongo ein Teil von "Französisch-Äquatorialafrika" wurde, mit Brazzaville als Hauptstadt. Im flächenmäßig großen, aber dünn besiedelten Kongo hatte sich aufgrund der vorkolonialen Staatsentwicklung und seiner kolonialen Stellung eine politische Elite herausgebildet. Ein Teil dieser Elite lieferte sich nach der Unabhängigkeit mit den von Frankreich geprägten Gewerkschaften Auseinandersetzungen, die 1963 zum Sturz des ersten Präsidenten Fulbert Youlou (1917-1972) und 1969 zur Absetzung von Alphonse Massamba-Debat (1921-1977) führten. Das Militär übernahm mit dem Vorsitzenden des "Nationalen Revolutionsrats" Marien Ngouabi (1938-1977) an der Spitze die Staatsführung. Kongo erklärte sich zur Volksrepublik, die modernen Sektoren der Wirtschaft wurden verstaatlicht und enge außenpolitische Beziehungen zu sozialistischen Staaten geknüpft.
BrazzavilleUnter dem seit 1979 regierenden General Denis Sassou-Nguesso (* 1943) wurden die formal engen Beziehungen zu den sozialistischen Staaten zwar beibehalten, wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten jedoch die nie abgebrochenen Beziehungen zu Frankreich sowie anderen Industrieländern ausgebaut. Die sich weiterhin marxistisch-leninistisch nennende Einheitspartei "Kongolesische Arbeiterpartei" (PCT) wurde von den Militärs in ihrer Vorherrschaft wesentlich beschnitten. Sassou-Nguesso, zeitweise Präsident der "Organisation für Afrikanische Einheit" (OAU), spielte zunehmend eine vermittelnde Rolle zwischen West und Ost im Angola-Namibia-Konflikt sowie im Bürgerkrieg im Tschad. 1990 leitete Sassou-Nguesso eine Demokratisierung ein, die zunehmend an Eigendynamik gewann. Die PCT verzichtete auf ihr Machtmonopol und sagte sich vom Marxismus los. 1992 trat eine neue präsidialdemokratische Verfassung in Kraft. Pascal Lissouba (* 1931) wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Spannungen zwischen Anhängern des früheren Präsidenten und regierungsnahen Kräften entluden sich 1997 in blutigen Auseinandersetzungen, die zur erneuten Machtübernahme Sassou-Nguessos führten.

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Natur und Wirtschaft

Das Land erstreckt sich in nordöstlich-südwestlicher Richtung, angelehnt an die Unterläufe von Kongo und Ubangi, die die Ostgrenze gegen die Demokratische Republik Kongo bilden. An den flachen und zum Teil mangrovengesäumten Küstenstreifen schließt sich das 500-800 m hohe, zur Niederguineaschwelle gehörende Bateke-Plateau an. Es wird von Schluchten und Tälern stark zergliedert und fällt nordostwärts sanft zum Kongobecken mit seinen Überschwemmungsgebieten ab. Knapp die Hälfte des Landes ist von dichtem Regenwald bedeckt, in dem die letzten Mitglieder der vom Aussterben bedrohten Pygmäenstämme leben.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Republik Kongo ist heute in erheblichem Maße von seinen Erdölvorkommen abhängig. In Zeiten, in denen das Erdöl wegen Preisverfalls an Bedeutung verlor, stiegen die Exporte von Rohholz und seinen verarbeiteten Produkten wieder an. Da die Landwirtschaft lange Zeit aber zugunsten der Industrialisierung vernachlässigt wurde, nahmen die Erlöse aus dem Verkauf von Palmöl, Kaffee, Tabak, Baumwolle oder Kakao, den einst führenden Exportprodukten, ständig ab. Darüber hinaus kann das Land heute nicht mehr die Eigenversorgung seiner Bevölkerung gewähren. Es muß nahezu die Hälfte aller Grundnahrungsmittel importieren.
Der Staat leidet unter einer hohen öffentlichen Verschuldung. Die Mehrheit der unrentablen Staatsbetriebe musste geschlossen oder privatisiert werden. Das führte zu sozialen Unruhen in den Städten.
Brazzaville und Pointe-Noire sind die beiden einzigen bedeutenden Städte. Dort leben zwei Drittel der Bevölkerung, die sich zum überwiegenden Teil aus den Bantuvölkern der Bakongo und Bateke zusammensetzt.



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Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.826 f.



Links

Beziehungen zwischen der Republik Kongo und Deutschland
Kulturmagazin Areion Online - Kongo (Republik) - Chronik
International: Deutsch: Regional: Afrika: Republik Kongo - Open Site
Länderinformation: Todesstrafe in KONGO
CIA - The World Factbook -- Congo, Republic of the...
Governments on the WWW: Congo (Republic)
Republic of Congo and the IMF
Carte détaillée du Congo
web.worldbank.org: Republic of Congo
Site Officiel d'Information et de Conseil sur le Congo-Brazzaville
REPUBLIC OF THE CONGO - Amnesty International
Political Resources on the Net - Congo (Brazzaville)
Bible Society work in Congo Republic
Ebola-like outbreak reported in Congo Republic
Animal Info - Republic of the Congo
History of Republic of Congo
Congo, Republic of the Weather
Languages of Congo
AFROZIK.NET - THE BEST BLACK MUSIC
JAHWISE - Jahwise est un artiste rasta franco-congolais
Mbongi Village - Home of the Mbongi Dance Theater Project, Bichini Bia Congo and Online Center for Congolese Culture
Forest Music from Northern Congo
Calabash Music - Forest Music from Northern Congo
LES DÉPÊCHES DE BRAZZAVILLE
AfricaTime.com - Congo
Congo Page
Mwinda Press - Le journal de l'Association des Démocrates Congolais en France

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