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Offizieller Name: Republik Nicaragua Hauptstadt: Managua Fläche: 130.000 km² Landesnatur: Im W die pazifische Küstenebene, östlich anschließend die Vulkankette, gefolgt von der Nicaraguasenke, das Bergland der Zentralamerikanischen Kordilleren und im O die karibische Tiefebene Klima: Tropisches Klima Hauptflüsse: Río Coco, Río Grande, Río Escondido, Río San Juan Höchster Punkt: in der Cordillera Isabella 1963 m Regierungsform: Präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Verwaltung: 15 Departamentos und 2 Regiones autonomistas Parlament: Nationalversammlung mit 93 für 5 Jahre gewählten Mitgliedern Einwohner: 4.938.000 (1999); 5.465.100 (geschätzt Juli 2005) Bevölkerungsdichte: 38 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 65% (1999) Analphabetenquote: 36% (1999) Sprache: Spanisch Religion: Katholiken 89%, Protestanten 5% Importgüter: Erdöl, Maschinen, Textilien, Getreide, Arzneimittel, Düngemittel, Eisen und Stahl, Fahrzeuge Exportgüter: Baumwolle, Kaffee, Fleisch, Zucker, Bananen, Fischprodukte, Holz, Edelmetalle, chemische Erzeugnisse Geschichte
Nicaragua ist nach der Verfassung von 1995 eine präsidiale Republik, an deren Spitze ein vom Volk gewählter Präsident steht. Das von ihm ernannte Kabinett unterstützt ihn bei der Verwaltung des Landes. Das Staatsoberhaupt wird für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Eine unmittelbare Wiederwahl ist nicht möglich. Die Nationalversammlung hat 93 Mitglieder, die für 5 Jahre gewählt sind. |
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Entwicklungen Die in Berlin ansässige Anti-Korruptions-Gruppe Transparency International hat Alemán unter die neun weltweit korruptesten Staatsführer gelistet. Alemán hat vermutlich rund 100 Millionen US-$ unterschlagen (siehe: Introduction_to_political_corruption.pdf). Die Auseinandersetzung zwischen Präsident Bolaños einerseits und dem 'Pacto Politico' zwischen FSLN-Generalsekretär Ortega und dem starken Mann der Liberalen Partei PLC, Alemán, prägt die Amtszeit des Präsidenten zunehmend. |
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Durch eine Blockadepolitik des Parlaments war die Regierung in ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend eingeschränkt. Am 26.10.2006 wurde ein totales Abtreibungsverbot beschlossen (rechtskräftig seit 18.11.), das selbst nach einer Vergewaltigung oder bei einer Bedrohung des Lebens der Mutter gilt. Dem Gesetz stimmten neben katholischer Kirche und fundamentalistischen evangelikalen Gruppen auch FSLN-Abgeordnete zu. Bis zu acht Jahren Haft drohen heute Ärzten, die das "ungeborene Leben" in Gefahr bringen. Die Präsidentschaftswahlen im November 2006 gewann Ortega (FSLN, Frente Sandinista de Liberación Nacional) mit 38,1% bereits im ersten Wahlgang. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Parlamentswahlen erhielt die FSLN 37,6% der Stimmen und stellte 38 Abgeordnete in der 90 Sitze umfassenden Volksvertretung. Der PLC errang gerade 25 Mandate. Bei der Vereidigung Ortegas am 10.1.2007 verkündete er den Beitritt zum Freihandelsbündnis "Alba".
Die hohe Armut im Lande wie auch die soziale Schutzlosigkeit der vielen Straßenkinder ist besorgniserregend (siehe Auswärtiges Amt: Innenpolitik Nicaragua). » [...] Im März 2007 beschloss die Interamerikanische Entwicklungsbank einen Schuldenerlass von knapp 1 Mrd. US-$. Nicaragua ist das zweitärmste Land Lateinamerikas, rd. 70% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. [...] « Erdbeben und WirbelstürmeNicaragua, mit 130.000 km² das größte Land Zentralamerikas, war mehrmals Schauplatz verheerender Naturkatastrophen im letzten Jahrhundert. Zweimal, nämlich 1931 und 1972, zerstörten Erdbeben die Hauptstadt Managua. Jedesmal kamen dabei mehrere tausend Menschen ums Leben. Noch heute sind in Managua die Schäden, die das letzte schwere Erdbeben verursachte, gut sichtbar. 1988 wurde das Land erneut von einer Naturkatastrophe heimgesucht. Ende Oktober fegte der Wirbelsturm "Joan" über die Karibikküste hinweg. Dem Orkan folgten sintflutartige Regengüsse. "Joan" zerstörte die Pflanzungen auf der Corn-Insel und die Hafenstadt Bluefields fast vollständig, machte fast 200.000 Menschen obdachlos, vernichtete 80% der Ölpalmen, die Hälfte der Bananenernte und ein Viertel der Reis- und Bohnenfelder. Im November 1998 forderten der Wirbelsturm "Mitch" sowie eine Schlammlawine, die durch einen mit Regenwasser gefüllten und auseinanderbrechenden Vulkankrater entstanden war, mehrere tausend Tote. Bevölkerung
Nicarao, Miskito, Mestizen und Zambos LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader´s Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1022 f.www-LinksInnenpolitik Nicaragua CIA - The World Factbook -- Nicaragua Experience Nicaragua La Prensa La Noticia El Nuevo Diario NICARAGUA - A Country Study Presidencia de la República Governments on the WWW: Nicaragua Political Resources on the Net - Nicaragua (Parties & Org.) The History of Nicaragua Catholic Encyclopedia: Republic and Diocese of Nicaragua Languages of Nicaragua Miskito-Indianer Nicaragua im Netz der Reisespinne Managua, capitol of Nicaragua Straßenkinder Child Prostitution in Nicaragua Glue sniffing street children -- Where and how do they get this glue? Kinder im Müll - über die Armut in Nicaragua |