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Offizieller Name: Republik Suriname Hauptstadt: Paramaribo Fläche: 163.265 km² Landesnatur: Von N nach S: Küstenebene, anschließend breiter Lehm- und Sandstreifen, von Bauxitdecken überzogenes Hügelland, im Zentrum Bergland von Guyana Klima: Feuchtheißes, tropisches Klima Hauptflüsse: Coppename, Saramacca, Suriname, Marowijne Höchster Punkt: Julianatrop 1280 m Regierungsform: Präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Regierungschef: Ministerpräsident Verwaltung: 9 Distrikte und Hauptstadtdistrikt Parlament: Nationalversammlung mit 51 für 5 Jahre gewählten Abgeordneten Nationalfeiertag: 25. November Einwohner: 415.000 (1999); 438.144 (geschätzt Juli 2005); davon ist etwa ein Drittel indischer Abstammung; die anderen zwei Drittel verteilen sich auf Kreolen, sogenannte Bosnegers oder Marrons, Javaner, und kleinere Minderheiten von Chinesen, christlichen Arabern (Syrer, Libanesen), Europäern und indigenen Völkern Bevölkerungsdichte: 3 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 50% (1999) Analphabetenquote: 7% (1999) Sprache: Niederländisch (Amtssprache), Hindi, Sranan (Taki-Taki), Javanisch, englisches Kreolisch Religion: Hindus 27%, Moslems 14%, Katholiken 23%, Protestanten 25% (größte Kirche: Evangelische Broedergemeente in Suriname, EBGS) Importgüter: Konsumgüter, Fahrzeuge, Brennstoffe, Nahrungsmittel Exportgüter: Bauxit, Tonerde, Aluminium, Reis, Bananen, Holz, Gold
Die Republik Suriname liegt an der südamerikanischen Nordküste. Begrenzt wird das Tropenland im Norden vom Atlantischen Ozean, im Süden von Brasilien, im Westen von Guyana und im Osten von Französisch-Guyana. Hauptstadt und bedeutendster Hafen des Landes ist Paramaribo, wo fast jeder zweite Suirnamer lebt. Fast 200.000 Menschen mit einem Pass der "Republiek van Suriname" leben noch in den Niederlanden. |
Bevölkerung und Wirtschaft
Trotz geringer Größe und Einwohnerzahl herrscht in Suriname ein babylonisches Völker- und Sprachengewirr. Offizielle Landessprache ist zwar Niederländisch, aber nur eine Minderheit beherrscht die Sprache der einstigen Kolonialherren. Längst hat Hindi dem Niederländischen den Rang abgelaufen. Daneben wird auch Javanisch gesprochen und um die polyglotte Vielfalt zu vervollständigen, wird Englisch als Geschäftssprache und ein im Volksmund schlicht "Taki-Taki" genanntes Idiom als Umgangssprache bevorzugt. |
Entsprechend ausgeprägt ist auch das religiöse Leben, in dem Hindus, Moslems und Katholiken etwa gleichstarke Gruppen bilden. Viele Schwarzen, vor allem aber die Marons, sind auf ihrer Suche nach einer eigenen Identität zu den Mythen und Mysterien ihrer afrikanischen Heimat zurückgekehrt. Und auch die meisten Indianer haben sich wieder auf die Götter ihrer Ahnen besonnen. | ![]() |
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Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Konflikten zwischen den Garimpeiros (Bezeichnung für illegale und informelle Goldsucher im brasilianischen Amazonasgebiet) und den im Regenwald lebenden Maroons. Den Hauseigentümern der Hauptstadt ist der Zustrom der brasilianischen Goldsucher jedoch nicht unrecht. Sie vermieten ihre Häuser an sie für rund 1200 USD Monatsmiete, was einem zwölffachen durchschnittlichen Monatslohn entspricht. Um den Zustrom der Brasilianer zu kontrollieren, werden von den Behörden Arbeitserlaubnisse für 200 USD verkauft. Etwa 70% der im Land lebenden Brasilianer lassen sich registrieren. Die Regierung befasst sich seit 2000 verstärkt mit der Bekämpfung des illegalen Gold- aber auch Drogenhandels. |
Geschichte
Suriname wurde Ende des 15. Jahrhunderts entdeckt. Die erste erfolgreiche europäische Besiedlung fand jedoch erst 1651 durch die Engländer statt. 1667 trat England den Niederländern dieses Gebiet ab. LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1364 f.www-LinksBilaterale Beziehungen zwischen Suriname und Deutschland CIA - The World Factbook -- Suriname The www.surinam.net - Suriname Lonely Planet World Guide | Destination Suriname | Governments on the WWW: Suriname A. Jewish history -- B. General history of Suriname Languages of Suriname Political Resources on the Net - Suriname WWW-VL History Index - Suriname Suriname Live Radio Wetter Reisen Uhrzeit Webradio Musik Reise nach Suriname im Jahre 2001 Paramaribo Zeitungen Maroons (Bosnegers) in Suriname Suriname: gold, coke and malaria |