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Offizieller Name: Irland Hauptstadt: Dublin Fläche: 70.273 km² Landesnatur: Zentrales Tiefland (Central Lowlands), im N Donegal-Bergland, im W Connemara-Bergland, im S Bergländer von Kerry u. Cork, im 0 Wicklowberge Klima: Durch den Golfstrom beeinflußtes mildes, ozeanisch gemäßigtes, regenreiches Klima Hauptflüsse: Shannon, Blackwater, Suir, Barrow Höchster Punkt: Carrauntoohill 1041 m Regierungsform: Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Regierungschef: Premierminister Verwaltung: 4 Provinzen, 26 Grafschaften (counties) Parlament: Zweikammerparlament mit 166 für 5 Jahre gewählten Abgeordneten im Abgeordnetenhaus und 60 Senatoren im Senat Nationalfeiertag: 17. März Einwohner: 3.705.000 (1999); 4.015.676 (geschätzt Juli 2005) Bevölkerungsdichte: 53 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 60% (1999) Bevölkerung unter 15 Jahren: 22% (1999) Analphabetenquote: 1% (1999) Sprache: Irisch, Englisch Religion: Katholiken 88%, Anglikaner 3% Importgüter: Obst, Getreide, Maschinen, Fahrzeuge, Mineralöl, Kunststoff Exportgüter: Chemikalien, Computer, Molkereiprodukte, Fleisch, Textilien | |
Irland
Irland, die westliche der beiden großen Britischen Inseln, wird zu Recht die "Grüne Insel" genannt. Zu fünf Sechsteln gehört sie zur unabhängigen Republik Irland, das übrige - nordöstliche - Sechstel,
Nordirland, ist Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland. |
| Die lebenslustigen Iren sind talentierte Redner, besonders nach einem Glas dunklem Starkbier -"stout" oder (nach der berühmten Brauerei) "guinness" genannt. Eine Reihe Autoren hat irische Rhetorik in
Roman und Drama zu einem beneidenswerten Höhepunkt geführt. Die berühmten Namen reichen von Richard Brinsley Sheridan, Oscar Wilde und William Butler Yeats bis zu George Bernard Shaw, John Millington Synge, Sean O'Casey, Samuel Beckett, Brendan Behan und James Joyce. |
Angeblich leben mehr Iren im Ausland als in Irland selbst. Die meisten von ihnen haben große Sehnsucht, ihr Heimatland wiederzusehen. Jahr für Jahr strömen Besucher zu Millionen auf die "Grüne Insel", um den
Zauber ihrer Landschaft, die Vielfalt an sportlichen Aktivitäten - vom Angeln bis zum Pferderennen - und die unvergleichliche Herzlichkeit irischer Gastfreundschaft zu erleben. |
Er wird für fünf Jahre gewählt und ist in der Regel Führer der Mehrheitspartei im Repräsentantenhaus. Er stellt sich aus der Reihe der Parlamentsmitglieder sein Kabinett zusammen. |
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Die Kommunalverwaltung wird von 26 Grafschaften wahrgenommen (Tipperary ist aus verwaltungstechnischen Gründen in zwei Bezirke aufgeteilt). Die Städte Cork, Dublin, Galway, Limerick und Waterford bilden Stadtgrafschaften. Irland ist verschiedenen internationalen Organisationen beigetreten. Es ist Mitglied der UN (Vereinten Nationen), der OECD (Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und auch der Europäischen Union. |
Bevölkerung |
Am 12.12.2005 kam es zur größten Demonstration seit einem Vierteljahrhundert. Mehr als 150.000 Menschen in Dublin und acht anderen irischen Städten gingen gegen Dumpinglöhne und "Sklavenarbeit" auf die Straße. Siehe taz: Irland demonstriert gegen Sklavenarbeit |
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Im späten 16. Jahrhundert nahm mit der Wendung Englands zum Protestantismus die erneute Verfolgung der Iren religiöse Bedeutung an.
Unter Elisabeth I. (1533-1603) wurden große protestantische Gemeinden von Britannien nach Nordirland umgesiedelt, Grundlage für religiöse Spannungen, die bis heute andauern und oft auch zu schwersten Auseinandersetzungen führt. Im folgenden Jahrhundert schlugen die
Engländer unter Cromwell einen Aufstand der Iren blutig nieder und legten ganze Städte und Dörfer in Schutt und Asche. Unter der Herrschaft des katholischen Königs Jakob II. verbesserte sich die Situation der irischen Katholiken - allerdings nur für kurze Zeit. Als der König in der Schlacht am Boyne 1690 durch den protestantischen Wilhelm von Oranien vernichtendm geschlagen wurde (ein Ereignis, das das protestantische Nordirland immer noch jedes Jahr
feiert), verbannten die Engländer katholische Bischöfe und Mönche und erließen Gesetze, die irischen Katholiken Landbesitz untersagten und
sie von jeglichen einflussreichen Stellungen ausschlossen. In den folgenden Jahrhunderten mussten sich die meisten alteingesessenen Iren
mühsam als kleine Bauern durchschlagen. LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.643 f.www-LinksIRISH COFFEE Riverdance Homepage Irish-Net.de - Ein Klick und Du bist in Irland Botschaft von Irland - Berlin Ireland - Information on the Irish State Irland die gruene-Insel.de Für alle Informationen zum Thema Beziehungen zwischen Irland und Deutschland The Irelandman - Täglich Neues aus Irland CIA - The World Factbook -- Ireland Irish News Online Belfast Telegraph Ireland travel | Lonely Planet World Guide Die bekanntesten irischen Götter IRISH LITERATURE, MYTHOLOGY, FOLKLORE, AND DRAMA Church of Ireland Governments on the WWW: Ireland The Presbyterian Church in Ireland MYTHICAL IRELAND Home Page Folk Music of Ireland Catholic Ireland Political Resources on the Net - Ireland The European Commission Languages of Ireland The Catholic Communications Office Pictures of Dublin - Ireland Irland in der EU |