US-Präsident Barack Obama will Mitarbeiter des Geheimdienstes CIA wegen Foltermethoden bei Terrorverdächtigen nicht juristisch zur Rechenschaft ziehen. In einer vom Weißen Haus veröffentlichten Erklärung sicherte ihnen der Präsident Straffreiheit zu. Mitarbeiter, die "ihre Aufgaben in gutem Glauben an die juristischen Vorgaben des Justizministeriums ausführten, werden nicht zum Gegenstand von Strafverfolgung", heißt es darin. [...] Kurz nach seiner Amtseinführung hatte Obama diese und andere umstrittene Methoden bei der Befragung von Terrorverdächtigen untersagt. "Für mich bleibt Waterboarding Folter", hatte er damals gesagt. [...] Die CIA hatte eingeräumt, bei mindestens drei Gefangenen das Waterboarding angewendet zu haben, darunter auch gegen den mutmaßlichen Chefplaner der Anschläge von 11. September 2001, Khalid Scheich Mohammed. [...]«