Die okkulte Seite Uruguays:
Geschrieben von Manfred Burger |
Nach umbandistischem Selbstverständnis hat das Geistwesen "Sieben Kreuzzüge" (Caboclo "Siete Encrucijadas") über sein Medium Zélio Fernandino de Moraes am 15. 11. 1908 in Río de Janeiro der Menschheit die Prinzipien der Umbanda-Religion durchgegeben.
Voodoo und Umbanda: dieselben WurzelnIn Lateinamerika und der Karibik gibt es verschiedene Kultformen afrikanischen Ursprungs. "Voodoo", "Santería", "Batuque", "Candomblé", "Umbanda", "Macumba" usw. sind nichts weiter als verschiedene Ausdrucksformen von Ein und Demselben (siehe z.B. www.macumba.de). All diese Kulte haben ihren Ursprung, ihre tiefste Wurzel in der Religion der Yoruba, eines westafrikanischen Volksstammes mit Hauptsiedlungsgebiet im heutigen Nigeria, und das heißt: im Voodoo (vgl. dazu die Wikipedia-Einträge über die Religion der Yoruba und Voodoo). Die Ausbreitung der Umbanda-Religion in UruguayUmbanda ist VolkskulturDie Umbanda ist mit der uruguayischen Geselschaft auf das Engste verwoben. Der mit zahlreichen Heiligen und Marien-Jungfrauen hier nach wie vor prosperierende Katholizismus steht dazu nicht im Gegensatz, sondern bildet eher eine Art Nährboden für diese Art von Kult. [...] Weitere Artikel von Manfred Burger
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