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Offizieller Name: Republik Malediven Hauptstadt: Male Fläche: 298 km² Landesnatur: 2000 Koralleninseln, die in Atollen zusammenliegen, 220 bewohnt Klima: Tropisch mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit Höchster Punkt: : Auf Wilingili Island 24 m Regierungsform: Präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Verwaltung: : 20 Distrikte und Hauptstadtdistrikt Parlament: Einkammerparlament mit 42 für 5 Jahre gewählten und 8 vom Staatspräsidenten ernannten Abgeordneten Nationalfeiertag: 26. Juli Einwohner: 278.000 (1999); (349.106 geschätzt für Juli 2005) Bevölkerungsdichte: 933 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 27% (1999) Analphabetenquote: 7% (1999) Sprache: Maledivisch (Divehi), Englisch Religion: Islam (Sunniten) Importgüter: Erdölprodukte, Reis, Zucker, Getreide Exportgüter: Fische und Fischprodukte, Kopra, Kokosfasern |
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Die Malediven - das Reich der tausend Inseln - liegen in den tropischen Gewässern des Indischen Ozeans, auf einem unterseeischen Bergrücken. | ![]() |
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Wassertiefe und Wellenenergie könnten in der Zukunft zwar zunehmen, aber nicht über das Niveau hinaus, das die Inseln in ihrer Geschichte schon erfahren haben, berichten die Forscher. Sie gehen daher nicht davon aus, dass die Malediven in hundert Jahren verschwunden sind. Auf den besiedelten Inseln ist das natürliche Inselwachstum allerdings gestört, da Schutt und Geröll dort in der Regel weggeräumt werden. Kench will jetzt 13 unbesiedelte Malediven-Inseln besuchen, um dort die Auswirkungen des Tsunami vom zweiten Weihnachtstag zu studieren. |
Tsunami vom 26. Dezember 2004 |
Das Klima der Malediven ist, bedingt durch die Lage am Äquator, ganzjährig tropisch warm mit ausgeglichenen Temperaturen von durchschnittlich 28 bis 29°C. Die Luftfeuchtigkeit ist relativ hoch, und die Zeit der sommerlichen und winterlichen Monsunwinde bringt ausgiebige Niederschläge. Die Vegetation auf dem nahezu unfruchtbaren Korallenboden ist sehr einseitig: Die Kokospalme prägt das Erscheinungsbild der Malediven. Es herrscht dagegen Artenreichtum unter Wasser. In den seichten tropischen Gewässern liegt der Zauber der Inselwelt der Malediven und die Haupterwerbsgrundlage der Bevölkerung. |
![]() | Die meisten Inseln sind unbewohnt. Auf nur 191 Inseln verteilen sich die rund 300.000 Einwohner. Rund ein Viertel aller Malediver lebt allein auf der Hauptstadt-Insel Male. Sie ist politischer, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt der Inselrepublik. Das Wachstum der Bevölkerung, ausnahmslos Moslems, übt einen enormen Druck auf die natürlichen Ressourcen aus. Zum wichtigsten Wirtschaftszweig mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen und hohen Deviseneinnahmen hat sich seit Beginn der 1970er Jahre der Tourismus entwickelt. |
Vor allem die Europäer haben dieses tropische und exotische Ferienparadies mit blauem Meer, weißen Sandstränden und heißer Sonne entdeckt. Aber der Tourismus bringt neben den Erwerbsmöglichkeiten für die konservativ und traditionell lebenden islamischen Malediver auch eine starke Gefährdung und Überfremdung ihrer kulturellen Identität. Der Staat verfolgt deshalb konsequent als oberstes Gebot des Fremdenverkehrs die klare Trennung der Fremden von den Einheimischen. Für den Tourismus werden nur etwa 80 unbewohnte Inseln bereitgestellt. |
Über die dunkle Seite der Malediven erfahren die abgeschotteten Urlauber meist nichts. Menschenrechtler verurteilen das Land als Polizei- und Folterstaat. Doch zunehmend regt sich Widerstand im Inselparadies. Nur Muslime dürfen die Staatsbürgerschaft erhalten Bekannt waren die Malediven schon im Altertum, was aus historischen Belegen von Schiffbrüchigen und Weltenbummlern hervorgeht. Singhalesen sollen die Insel als erste besiedelt haben. Überreste von Dagobas deuten darauf hin, dass die Bevölkerung buddhistisch war. Ab dem 9. Jahrhundert gelangten zunehmend arabische Einflüsse auf die Malediven. Anfang der belegten Geschichte ist das Jahr 1141, als ein ceylonesischer Prinz zum König über die Malediven gekrönt wurde. Er wurde 1153 zum Islam bekehrt und regierte als erster von 93 Sultanen. |
Unterwasserwelt
Die Malediven sind das klassische Atollgebiet unserer Erde. Von hier stammen die ersten Beschreibungen dieser ringförmigen Korallenriffe, und nirgendwo anders findet man eine solche Anhäufung von Riffringen wie gerade hier. In den Malediven liegt auch das größte Atoll der Erde, Savadiva (2100 km², davon 90% Lagune). LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.904 f. ► Literatur zu den Maledivenwww-Links(Amnesty International: Malediven malediven.net - Infos, Tipps, Bilder, Reiseberichte, Forum Malediven Portal - Malediven Forum Beziehungen zwischen den Malediven und Deutschland www.malediven-bilder.de www.malediven-islands.de CIA - The World Factbook -- Maldives The official web site of the President of Maldives A Country Study: Maldives Governments on the WWW: Maldives Maldives culture, society, history, translations and politics Haveeru Daily Online: Maldives News www.minivannews.com: Online Newspaper Languages of Maldives Political Resources on the Net - Maldives Maldives Royal Family: Majid's Pages |