Ramadan: 11.08.-10.09. Interkultureller Kalender 2010 ![]() Shams (in Khartoum/Sudan 1986) vermittelt mir die Grundzüge des Islam. muz-online.de durchsuchen...
| ISLAMworld.muz-online.de -- spirit.muz-online.de Der Islam und die MuslimeViele Muslime behaupten, dass das arabisches Wort Islam auf Deutsch "Frieden" heiße, was Friede mit Gott, Friede mit dem Nächsten und Friede mit sich selbst beinhaltet. Das stimmt aber schon sprachlich nicht, denn Friede heißt auf arabisch "salam". Man kann aber beide Worte, Friede und Gott, inhaltlich miteinander verbinden. Dann heißt Islam: Friede durch Unterwerfung unter Gottes Willen. Das heißt, dass der Muslim zur gottgewollten Bestimmung seines Menschseins gekommen ist. Er lebt deshalb in Frieden mit seinem Schöpfer. Dieser innere Friede des Einzelnen hat zur Folge, dass auch in der Gesellschaft Friede herrscht, jedenfalls dort wo echter Islam herrscht. |
Das Wort Muslim bedeutet auch:
Islam ist also nicht nur eine Bezeichung für eine weltweite Glaubensgemeinschaft. Islam ist*:
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![]() "Allah"-Kalligraphie Die Kunst der Kalligraphie | Die umma und die fünf Säulen des IslamsUm die Ungläubigen zum Islam zu bekehren, hat Gott sich den Völkern zu verschiedenen Zeiten durch Propheten zu verstehen gegeben. In diese Reihe der Propheten gehören Noah, Abraham, Mose, David, Jesus und andere. Mohammed gilt als letzter Gesandter Gottes (Sure 33,40), der die mahnende Botschaft seiner Vorgänger zwar bestätigte, sie aber von aller im Laufe der Zeit erfolgten Verunreinigungen befreite und sie den Menschen in reiner, unversehrter Form wieder übergeben hat. |
Daher ist für Muslime unverständlich, wenn Mohammed nicht als Gesandter Gottes anerkannt wird. Viele meinen deshalb, dass dies der Beweis dafür sei, dass Juden und Christen keine richtigen Verehrer des einen Gottes sind. So setzen wir voraus, dass alle Muslime, gleich welcher kultischen Prägung, die gleiche Auffassung von dem einen Gott haben, nämlich die von Mohammed verkündete. Das ist das wahre Haus des Islams, die weltweite Gemeinschaft der von Allah recht geleiteten, die Umma, wie wir sagen. |
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In Mekkah hat er 13 Jahre lang zum Islam eingeladen. In dieser Zeit waren er und seine Gefährten, die den Islam annahmen, schweren Misshandlungen und
Verfolgungen ausgesetzt, so dass ihm Gott befahl, nach Medinah (einer anderen
Stadt in Arabien) auszuwandern (622). Die Spaltung des IslamsNach dem Tode Muhammads spalteten sich die Gläubigen, weil sie sich über die Person des Nachfolgers Muhammads nicht einigen konnten: |
Die Schiiten (Schi'a = "Partei") bildeten sich nach dem Tode Mohammeds. Sie ernannten Mohammeds Vetter und Schwiegersohn Ali als ersten rechtmäßigen Nachfolger (bei den Sunniten 4. Kalif). Leiter der Gemeinde ist der Imam. Ein Imam muss ein Nachkomme Alis sein. Von der Mehrheit der Muslime (Sunniten), die diese Nachfolgeregelung ablehnte, wurden sie als Schi'at Ali - Partei des Ali - bezeichnet (Die Sunniten sind der Meinung, dass eine göttlich legitimierte Autorität nur Mohammed selbst zustand). Während die Sunniten den Imam als gewählten religiösen Führer betrachten, gilt dieser bei den Schiiten als direkt von Gott eingesetzt. Er ist somit Teilhaber am göttlichen Wissen und gibt danach die entscheidende Deutung religiöser und weltlicher Gesetze. Der Koran selbst erlangt durch diese Auslegung Vollkommenheit. |
Erschienen in der islamistisch-nationalistischen Tageszeitung "Milli Gazete" am 16. Oktober 2006 (Auszug eines Interviews): |
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Neben einer schiitischen entwickelten sich seit Mitte des 8. Jahrhunderts vier Rechtsschulen, die der sunnitische Islam kennt (Madhab):
Macht erhält in der Regel nur, wem Macht zugestanden wird. Ist dem so, dann darf weiter gefragt werden, wer ein Interesse daran hat, dass dem Islam in den freiheitlichen Gesellschaften so viel Schutz und Raum gewährt wird. Ist der Islam am Ende nicht der eigentliche Adressat gegenwärtiger Kritik, muss nach den Urhebern gefragt werden, die ein Interesse daran haben, dass derzeit gerade einem System wie dem Islam - sei es auch nur der Täuschung wegen - so viel Aufmerksamkeit und Macht gegeben wird. |
![]() Protestaktionen in der Welt gegen die Veröffentlichungen von Mohammed-Cartoons der dänischen Zeitschrift Jyllandy-Posten. Siehe: The Jyllands-Posten Cartoons "Satire stoße dort an ihre Grenze, wo sie die Würde anderer beschädige" (Mehr...) | Scharia erobert die Finanzwelt: Google search: Islamic Banking
Die Islamic Development Bank (IDB) , erste islamische Finanzinstitution der mordernen Art und Zweig der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz), öffnete ihr erstes Haus im Oktober 1975 in Dschidda (Saudi-Arabien). Sie arbeitet gemäß den Vorschriften der Scharia, und ist heute eine der wichtigsten Institutionen, wenn es um Projektfinanzierungen, Kredite und Investitionen im islamischen Kontext geht. Auch wenn man vornehmlich mit anderen islamischen Banken zusammen arbeitet, bestehen durchaus Geschäftsbeziehungen zu internationalen Kreditinstitutionen, für die schariatsrechtliche Bestimmungen keinerlei Bedeutung haben. Über sogenannte Waqf-Fonds (waqf arab. für religiöse Stiftung) der Bank werden weltweit Projekte in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Gesundheit finanziert. Im Jahre 2003 wurde ein weiterer Waqf-Fonds gegründet, der v.a. Katastrophenhilfen finanzieren soll. Gleichzeitig unterhält die IDB zahlreiche Sonderfonds, zwei wurden nach dem Ausbruch der zweiten Intifada eingerichtet. Allein Saudi-Arabien zahlte in diese Fonds 170 Millionen US-Dollar ein. Offiziell heißt es, das Geld solle vor allem den Familien von Märtyrern ein angemessenen Auskommen sichern (Johannes Grundmann: Saudi-Arabien, mit 23% an den Gesamteinlagen der IDB beteiligt, übt gegenüber den anderen 55 Mitgliedsstaaten den größten Einfluss aus. Siehe auch: www.islaminstitut.de: ISLAM UND CHRISTLICHER GLAUBE / ISLAM AND CHRISTIANITY |
Da jedes Kind nach islamischer Vorstellung rein und sündlos geboren wird, ist es "Muslim". Wächst man aber durch den Einfluß der Eltern in einem anderen Glauben auf und möchte später dem Islam beitreten, so geschieht dies durch die eben beschriebene Prozedur. Ihr IslamToday-Team Gesamtzahl der Muslime in Deutschland:
3.300.000
Iranische Imamiten und türkische Schiiten: 225.500
Islamrat für die BRD: 136.000 Ein bekannter Interessenvertreter von Milli Görüş ist Ibrahim Farouk El-Zayat, Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD). El-Zayat, den die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) als "Integrationsexperten" benannt hat, ist ein bekannter Funktionär, der sowohl die Interessen von Milli Görüş vertritt (als Funktionär der Europäischen Moscheebau- und Unterstützergemeinschaft verwaltet er den Immobilienbesitz von Milli Görüs) als auch die Ziele der Muslimbruderschaft unterstützt. Nun wird ihm vorgeworfen, der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft anzugehören (was von der Mutterorganisation in Kairo bestätigt wurde) und in Geldwäscheaktionen verwickelt zu sein. El Zayat, der durch Heirat über beste Beziehungen zu dem türkischen Islamisten und ehemaligen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan verfügt, war 2006 Kandidat für das Amt des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Vorsitzender wurde dann aber der Deutsche Axel Ayyub Köhler, der den Wahabiten Nadeem Elyas ablöst. Siehe auch de.wikipedia.org, Ibrahim El-Zayat: »[...] Pressemeldungen vom 20. März 2009 zufolge ermittelt die Münchener Staatsanwaltschaft seit 2007 gegen El-Zayat als Hauptbeschuldigten und sechs weitere Islam-Funktionäre wegen des Verdachts, "Kopf einer kriminellen Vereinigung (zu) sein", die Gelder erschwindele und damit islamistische Ziele verfolge. Die Rede ist unter anderem von "gewerbs- und bandenmäßigem" Betrug in mehreren Fällen, Urkundenfälschung, Untreue, Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz. [...]«
Verband der Islamischen Kulturzentren: 20.000 Wandel in der westlichen GesellschaftDas Islam-Archiv in Soest (Leiter: Muhammed Salim Abdullah ... mehr) hat in einer vom Innenministerium finanzierten Studie festgestellt, dass zwischen Juli 2004 und Juni 2005 gut 4000 Deutsche dem Islam beigetreten sind. Bis vor drei Jahren, als die Zahl der Eintritte konstant bei rund 300 im Jahr lag, handelte es sich dabei vor allem um Frauen, die einen muslimischen Mann geheiratet hatten. Wenngleich sich die Gründe heute etwas geändert haben, sind es immer noch viele Frauen aber auch reichlich Akademiker unterschiedlichen Geschlechts, die zum Islam konvertieren. Häufig diene die Bewältigung einer persönlichen Krise als Motiv für den Eintritt zum Islam. Wenn auch das Christentum diese Möglichkeit bietet, so wolle man sich doch von der Allgemeinheit abheben und sich von anderen unterscheiden. Viele schätzten die klaren Handlungsanweisungen des Koran und meinten, dass im Islam gesellschaftliche Werte noch etwas zählten, wogegen der Werteverfall in der westlichen Gesellschaft nicht mehr zu übersehen sei, andere aber träten dem Islam allein aus Trotz bei (siehe auch: DER SPIEGEL, 3/2007, S.38). |
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In einer weiteren Veröffentlichung des Archivs heißt es, dass 2045 in Deutschland genauso viele Muslime leben könnten wie Nicht-Muslime, zudem werde die Bevölkerung in Deutschland durch Zuwanderung auf rund 100 Mio. wachsen. Nach den aktuellen Trends werde Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben, wofür Migration und Demografie sprächen. Während nicht-muslimische Frauen im Schnitt 1,1 Kinder bekommen, gebären Frauen aus islamisch geprägten Kulturen durchschnittlich 2,1 Kinder. ... Zweifel an der Arbeit des Islam-Archivs sind jedoch angebracht. Siehe hierzu auch zeit.de, Meinungsstark, aber ahnungslos, 20.4.2007 |
E. Rotter gibt auch zu bedenken, dass ein Muslim, der sich an den Koran hält, keinen Eid aufs deutsche Grundgesetz ablegen könne, da offen zu Gewalt gegen Ungläubige, also Nicht-Muslime, aufgerufen werde. Da der Islam ein Glaubensbekenntnis ist und von den Muslimen wörtlich genommen wird, weil er eins zu eins Gottes Wort wiedergibt, könne man den Koran aber auch nur schwer von seinen aggressiven Inhalten befreien.
Juni 2007: Salman Rushdie ("Die satanischen Verse", 1989) wurde in Großbritannien zum Ritter (Sir) ernannt. Daraufhin protestierte die muslimische Welt. Auf Massendemos in iranischen und pakistanischen Städten wurden Flaggen und Puppen von Königin Elizabeth und Salman Rushdie verbrannt. Ganz offen fordert man wie schon 1989 Rushdies Kopf. Die britischen Botschafter in Teheran und Islamabad nahmen brav die Protestnoten entgegen. Lord Ahmed, erstes muslimisches Mitglied des britischen Oberhauses sagt, dass Rushdies Ernennung zum Sir die 'religiösen Gefühle' der islamischen Welt verletzt habe. |
Der Börne-Preisträger Henryk M. Broder fragte in der Zeitschrift "DER SPIEGEL" (26, 2007, S. 158), was denn in Zukunft noch unterbleiben müsse, um solche Reaktionen zu vermeiden. Der Genuss von Alkohol und der Verzehr von Schweinefleisch ? Frauenfußball im Beisein von Männern und Schönheitswettbewerbe mit Bikini-Mädchen ? Gemischter Sport- und Schwimmunterricht ? Der Dialog auf "gleicher Augenhöhe", finde unter verkehrten Vorzeichen statt. Während die "Brandstifter zündeln", will es "Biedermann" nicht wahrhaben (Max Frisch) und "Biedermann" (Grüne und andere Gutmenschen) übt sich in stetem Kniefall vor den muslimischen Führern. |
| Gaddafi erklärt Schweiz den Heiligen Krieg Der libysche Staatschef Muammar al Gaddafi hat Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen. "Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss mit allen Mitteln der Dschihad erklärt werden", sagte er in der ostlibyschen Stadt Bengasi. Jeder Muslim, der mit der Schweiz Geschäfte mache, sei ein "Ungläubiger", der sich gegen den Islam stelle. "Lasst uns kämpfen gegen die Schweiz, den Zionismus und ausländische Aggression", sagte Gaddafi und fügte hinzu: "Das ist kein Terrorismus", im Gegensatz zu den Aktionen der Al Kaida, die er als "eine Art Verbrechen und Geisteskrankheit" bezeichnete. Es gebe einen großen Unterschied zwischen Terrorismus und dem Heiligen Krieg, der das Recht auf bewaffneten Kampf einschließe, sagte er. Der Kampf gegen die Schweiz müsse mit allen Mitteln geführt werden. [...] Aus: tagesschau.de, Gaddafi erklärt Schweiz den Heiligen Krieg, 25.02.2010. Siehe auch muz-online.de: | Wie auch im Fall der Jyllands-Posten Cartoons in 2006, wird von verantwortlicher islamischer Seite mit gezielter Propaganda gegen westliche Werte Mobil gemacht. So sind dann schnell die Gefühle der Muslime verletzt, wenn freiheitliche Lebenshaltungen und demokratische Grundrechte des Westens zum Ausdruck gebracht werden. Wenn Dschihadisten dagegen mörderische Anschläge gegen westliche Länder durchführen, bei denen Tausende Menschen sterben und verletzt werden (New York, Madrid, London), oder wenn unbescholtene Bürger, Homosexuelle, deutsche Kinder und Jugendliche von Menschen mit muslimischem Hintergrund verprügelt oder sonstwie belästigt werden, dann haben die Menschen dieser Länder kein Recht darauf in ihren Gefühlen verletzt zu sein - weil sie die Ungläubigen sind ? (Zum Thema |
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Bezogen auf die Proteste gegen die Ernennung Rushdies zum Ritter, schrieb die kanadische Autorin Irshad Manji, liberale Muslima, dass sie auch beleidigt sei "weil es eine Fatwa gibt, die Frauen dazu verurteilt, zu Hause zu bleiben und sich jederzeit zu bedecken" und weil "so viele andere Muslime nicht beleidigt sind" wenn bei Bombenanschlägen Muslime in Stücke gerissen werden. Es sei "höchste Zeit, die Scheinheiligkeit im Namen des Islam zu verbannen". Denn: "Salman Rushdie ist nicht das Problem. Die Muslime selbst sind es" (DER SPIEGEL, 26, 2007, S. 158).
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LiteraturEmpfehlung:Johannes Grundmann: Hiltrud Schröter, Deutschlands bekannteste Islamkritikerin, beschäftigt sich seit gut 20 Jahren mit Islam und Migration. In ihrem Sachbuch Siehe auch: DIE WELT online, 17.09.2007, Interview, Katja Mitic |