Willkommen in den Vereinigten Staaten von Amerika |
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Offizieller Name: Vereinigte Staaten von Amerika Hauptstadt: Washington D.C. (District of Columbia, 177 km²) Fläche: 9.363.520 km² Landesnatur: Von O nach W: atlantische Küstenebene, Appalachen, Great Plains, Rocky Mountains, intramontane Plateaus, Küstenkordillere und der pazifische Küstenstreifen; im N Alaska Klima: Große klimatische Unterschiede: von der polaren Zone im N bis zur warmgemäßigten subtropischen Zone im S Hauptflüsse: Mississippi, Ohio, Missouri, Colorado Höchster Punkt: Mount McKinley 6194 m (Alaska) Tiefster Punkt: Death Valley -86 m
Regierungsform: Bundesstaatliche demokratische präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Präsident Verwaltung: 50 Staaten, Bundesdistrikt mit Bundeshauptstadt Parlament: Kongress, bestehend aus Senat mit 100 auf 6 Jahre gewählten Senatoren und Repräsentantenhaus mit 435 auf 2 Jahre gewählten Abgeordneten Natinalfeiertag: 4. Juli Einwohner: 276.218.000 (1999); 298.444.215 (geschätzt für Juli 2006); etwa 60 Millionen sind deutschstämmig Bevölkerungsdichte: 30 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 77% (1999) Bevölkerung unter 15 Jahren: 21% (1999) Analphabetenquote: 5% (1999) Sprache: Amerikanisches Englisch (Amtssprache), 7,5% Spanisch. Daneben lokal Fremd- und Minderheitensprachen. Etwa 32 Millionen sprechen kein Englisch. Religion: Vorwiegend Christen (Protestanten 56%, Katholiken 28%, daneben Baptisten, Methodisten, Mormonen), außerdem Juden, Muslime, Sikhs, Buddhisten, Bahai und andere. Importgüter: Mineral. Brennstoffe, Maschinen, Fahrzeuge, Vieh, Nahrungsmittel, chemische Produkte Exportgüter: Fertig- und Halbfertigwaren, chemische und pharmazeutische Produkte, Baumwollprodukte, Eisen- und Stahlwaren, Papier, Erdölprodukte AUSSENGEBIETE Amerikanisch-Samoa Fläche: 199 km², mit den vulkanischen Inseln Tutuila, Tau, Olosega, Ofu, Aunuu und den Atollen Rose und Swains. Einwohner: 65.500 Hauptstadt: Pago Pago (auf Tutuila), 9000 Einwohner Guam Fläche: 541 km², größte und südlichste der Marianen-Inseln. Rund ein Drittel der Landfläche wird von US-Marine- und Luftstreitkräften eingenommen. Einwohner: 154.600 Hauptstadt: Agana, 1300 Einwohner U.S. COMMONWEALTH Nördliche Marianen Fläche: 477 km², verteilt auf 16 Vulkan- und Koralleninseln, die sich nördlich von Guam über 500 km erstrecken. Einwohner: 71.900 Hauptstadt: Saipan, 47.000 Einwohner U.S. Virgin Islands (Jungferninseln) Fläche: 349 km², mit den Hauptinseln St. Thomas (80,3 km²), St. Croix (215 km²) und St. John (51 km²). Einwohner: 120.900 Hauptstadt: Charlotte Amalie (St. Thomas), 12.300 Einwohner. Puerto Rico Fläche: 8.959 km², mit den Inseln Puerto Rico, Mona, Vieques und Culebra. Einwohner: 3.910.000 Hauptstadt: San Juan, 500.000 Einwohner. NICHT INTEGRIERTE GEBIETE IN KARIBIK UND PAZIFIK Navassa-Insel: 5,2 km² in der Karibik, unbewohnt, Fischer- und Segelstützpunkt, wegen des 160 km entfernten Stützpunktes Guantanamo Bay auf Kuba von strategischer Bedeutung. Baker-Insel: 1,4 km², im Pazifik, baumlos, ohne Süßwasser, unbewohnt, Vogelparadies, Zutritt nur für Wissenschaftler. Howland-Inseln: 1,6 km², ohne Süßwasser, unbewohnt, Vogelparadies, Zutritt nur für Wissenschaftler. Jarvis-Insel: 4,5 km², Zutritt nur für Wissenschaftler. Palmyra-Atoll: Mini-Archipel mit ca. 50 dicht bewachsenen Eilanden. 11,9 km². 1 Hafen, 1 Landebahn. Privatbesitz, aber Verwaltung durch US-Innenministerium. Johnston-Atoll: Fläche: 2,8 km². Nord- und Ost-insel waren Atomwaffentestgebiet und sind gesperrt. Ein Teil des Atolls war Depot und Vernichtungsplatz für C-Waffen. Einwohner: 1100 Midway-Inseln: Fläche: 6,2 km² großes, sehr flaches Korallenatoll. Seit 1867 formell in US-Besitz, seit 1903 Marinestützpunkt. 1942 Schauplatz einer der größten Seeschlachten des Zweiten Weltkriegs. 3 feste Landebahnen, Militärs als einzige Bewohner, Sperrgebiet. Einwohner: 450 (Militär) Wake-Insel: Fläche: 6,5 km². Atoll aus 3 Koralleninseln. Unter Militärverwaltung. Beansprucht von der Republik der Marshallinseln. Einwohner: 200 (Militär) Kingmanriff: 1 km² großes, dreigeteiltes Korallenriff, permanent überflutungsgefährdet und unbewohnt. Die Lagune war vor und nach dem Zweiten Weltkrieg Zwischenstopp für Flugboote der Pan American World Airways auf dem Weg von Hawaii nach Samoa. Verwaltung: U.S. Navy. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte Land der Erde. Sie erstrecken sich quer über den nordamerikanischen Kontinent vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean. Die Entfernungen sind riesig und die Naturgebiete gewaltig und schön. Das Hochgebirge der Rocky Mountains, welches das westliche Drittel des Landes einnimmt, ist über 1700 km breit mit zahlreichen Gipfeln, die sich über 4000 m über dem Meeresspiegel erheben. Die Ebenen des Westens und Mittelwestens dehnen sich von Horizont zu Horizont. |
Der Welt größten Süßwasserseen, die Großen Seen mit den Niagara-Fällen, die mächtigen Ströme, das gewaltige Tal des Grand Canyon, das beeindruckende Monument Valley, die schier endlosen Sümpfe der Everglades in Florida, die Geysire, Sinterterrassen und Schlammvulkane im Yellowstone National Park und die Fjorde, Gletscher und Berge von Alaska gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Erde. |
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Unter ihrer Nationalflagge, dem Sternenbanner, haben US-Amerikaner zweimal in den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts für Freiheit und Demokratie in Europa und Asien gefochten. Seither haben sich die Vereinigten Staaten von Amerika zur führenden Weltmacht und zur Schutzmacht vieler Völker entwickelt.
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Staat
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Präsidialrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung. Die Verfassung ("Constitution") dieser ersten Republik moderner Geschichte wurde am 17. September 1787 ratifiziert, also erst elf Jahre nachdem sich die dreizehn englischen Kolonien an der Atlantikküste vom Mutterland Großbritannien losgesagt hatten. Als Beginn der Geschichte der Vereinigten Staaten gilt jedoch der 4. Juli 1776, der Tag der Unabhängigkeitserklärung. Er wird seither jedes Jahr als Nationaltag gefeiert. Die Ideen, welche der US-amerikanischen Verfassung zugrunde liegen, entspringen dem Geist der Aufklärung und haben die nur wenige Jahre später erfolgte französische Revolution beeinflusst. |
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Präsident, Kongress, Gerichtshof |
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Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Der Präsident ist zugleich Regierungschef, Oberkommandierender der Streitkräfte und Staatsoberhaupt. Er ist dem Kongress, der die gesetzgebende Gewalt (Legislative) ausübt, nicht verantwortlich. Er muss aber die Billigung des Kongresses bei der Ernennung des Kabinetts einholen. Der Präsident kann jedoch ohne Billigung des Kongresses persönliche Berater ernennen, die in neuerer Zeit oft zu erheblichem Einfluss im Machtapparat der amerikanischen Bundesregierung gelangt sind. Bird Flu -- Swine Flu - Vaccination | "Waterboarding" und "Bäckerschupfen" Präsident Bush hat sein Veto gegen ein von den Demokraten eingebrachtes Gesetz zu erlaubten Verhörmethoden, zu denen Waterboarding nicht gehört, eingelegt. Bush begründete sein Veto damit, dass die Einführung dieses Gesetzes den USA "eines der nützlichsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terror" nehmen würde. Beim Waterboarding - im Mittelalter u.a. tortura del aqua (Foto) - glaubt der Verhörte zu ertrinken. Diese Verhörmethode ist international umstritten und wird als Folter bewertet. Wie ein US-Regierungssprecher erklärte, handle es sich beim Waterboarding nicht um eine Folter sondern um eine legale Verhörmethode, mit deren Hilfe das Leben von Amerikanern gerettet worden sei. Siehe: SPIEGEL online: Waterboarding bleibt in den USA erlaubt - Demokraten gescheitert (12.03.2008) YouTube: Video "Christopher Hitchens Get Waterboarded " Flash Video: Waterboarding This Is What Waterboarding Looks Like Google Bilder: Waterboarding Wikipedia: Waterboarding Waterboarding hat gewisse Ähnlichkeit mit der bis 1773 in Österreich durchgeführten Strafe Bäckerschupfen. Nur war dies eben "nur" eine Art der Bestrafung und keine Foltermethode. "Das scheint ein wahres Volksfest namentlich für die unteren Volksklassen gewesen zu sein, wenn die zum Schupfen verurteilten Bäcker in offenen Wagen entweder zur Donau oder auf den neuen Graben oder zum damaligen Roten Turm geführt wurden, wo schon alles bereit war, sie ihre Strafe abbüßen zu lassen. An einer langen, starken Stange hing ein hölzerner Käfig. In denselben mußte sich der verurteilte Bäcker setzen und wurde nun von den Knechten bis über den Kopf in das Wasser gesteckt, um schnell wieder emporgehoben zu werden. Scharen von Menschen sahen dem Schauspiele zu und schallendes Gelächter, Spott und Hohn begleiteten den Sträfling bei seinem unfreiwilligen Bade." Siehe: Das Bäckerschupfen in Wien Barack Obama, Präsident der USA seit Januar 2009, hat zu Beginn seiner Amtszeit umstrittene Foltermethoden wie z.B. "Waterboarding" bei Verhören verbieten lassen. Siehe auch: www.spiegel.de, Autoren der Folter-Memos gehen straffrei aus, 31.01.2010 |
| Die Nordamerikanische Union - Amero – das dramatische Aus für den Dollar? Gigantische Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko Im Golf von Mexiko laufen seit dem 20. April 2010 täglich Tausende Tonnen Erdöl aus dem Bohrloch einer gesunkenen Bohrinsel, die von BP betrieben wurde. Bis einschließlich 2. Juni 2010 sind schätzungsweise 150 Millionen Liter Erdöl ins Meer geflossen (kann aber auch mehr oder weniger sein, niemand kennt die wirkliche Menge). Bisher gelten rund 240 Kilometer Küstenlinie als verseucht. An einigen Küstenabschnitten wurde der Fischfang bereits untersagt. Viele Menschen haben ihre Existenzgrundlage verloren. »[...] Die Ölpest hat weite Teile der US-Küste am Golf von Mexiko verschmutzt und vielerorts das empfindliche Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Katastrophe bedroht die Lebensgrundlage zahlreicher Fischer. Auch der Tourismus leidet bereits unter der Ölpest. "Ich bin am Boden zerstört", sagte Billy Nungesser aus der Region Plaquemines in Louisiana. "Wir sterben einen langsamen Tod, jedes Mal, wenn das Öl sich einen Teil des Marschlandes nimmt, dann ist ein Teil Louisianas für immer verloren." [...]« Aus: n-tv.de, 30.5.2010 Welche langfristigen Auswirkungen die Ölpest auf die gesamte Region haben wird, kann derzeit von niemandem sicher prognostiziert werden... Was geschieht, wenn mit Beginn der Hurrikan-Saison Anfang Juni einer der Hurrikane über und durch den Ölteppich im Golf rast und meterhohe Flutwellen auf die Küsten zutreibt... Niemand weiß auch, welche Auswirkungen die Verseuchung des Golfs von Mexiko auf den Golfstrom und die Weltmeere haben wird... Am 16. Juli konnte BP das Bohrloch zunächst abdichten. Bis dahin flossen täglich mindestens 8.000.000 Liter frisches Rohöl ins Meer... Siehe auch: www.mdr.de, Ölleck vorerst abgedichtet, 16.7.2010 Bilderberger »[...] BP gehört zu den verschiedenen Ölproduzenten, die bei den Bilderbergern bedeutende Akteure sind und die Bruderschaft ist intakt – wenn auch bloßgestellt.[...]« Lesen Sie mehr über Bilderberg: Weltweite Verschwörung treibt die Agenda im Vorfeld des diesjährigen Treffens voran von www.propagandafront.de Tagungsort für das Bilderberger-Treffen 2010 ist ► Spanien (Sitges) (3. bis 9. Juni). Siehe hierzu: alles-schallundrauch.blogspot.com, Bericht über den Tagungsort der Bilderberger, 26. Mai 2010. Themen sind: ► Griechenland, die EURO-Krise, die Rolle des IWF bei der Krisenregulierung europäischer Staaten sowie das weitere Vorgehen gegen Iran. Siehe auch: americanfreepress.net, James P. Tucker. Die offizielle Teinehmerliste des Bilderberger-Treffens 2010 |
Die Judikative, die richterliche Gewalt, besteht aus dem Obersten Gerichtshof, welcher die Auslegung der Verfassung und der Bundesgesetze vornimmt. Die Ernennung der neun Richter einschließlich des Obersten Richters erfolgt durch den Präsidenten auf Lebenszeit, benötigt aber die Zustimmung des Senats. Landesnatur
Die Vereinigten Staaten von Amerika messen vom 49. Breitengrad an der kanadischen Grenze im Norden bis zum Golf von Mexiko im Süden 2500 km und vom Atlantischen Ozean im Osten bis zum Pazifischen Ozean im Westen über 4500 km, was vier Zeitzonen entspricht. Sie umfassen mit Alaska und Hawaii knapp 9,4 Millionen km², das entspricht etwa 37 mal der Fläche Großbritanniens.
Die natürliche Landschaftsgestaltung ist weiträumig. Die kontinentale Gliederung beginnt mit der atlantischen Küstenebene im Osten und setzt sich nach Westen fort mit dem von Nord nach Süd verlaufenden Gebirgssystem der Appalachen. Daran schließen sich, einer gewaltigen Treppe mit breiten Stufen gleich, die großen Inneren Ebenen und die sogenannten Great Plains an, die erst 2000 km weiter im Westen an den Rocky Mountains mit ihren eindrucksvollen Gebirgsketten und hochgelegenen Plateaus enden. Westlich dieses 1700 km breiten Gebirgssystems liegt am Pazifischen Ozean das Küstenland von Kalifornien. |
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Bei der weiteren Erkundung offenbarte sich ihm eine erstaunliche Landschaft mit kochend heißen Quellen, blubbernden Schlammlöchern und Geysiren, die in regelmäßigen Abständen hohe heiße Wasserstrahlen in die Luft schleuderten. Colter hatte das heute berühmte Gebiet am Yellowstone entdeckt. ![]() 1872 veranlasste ihr Bericht den Kongress der Vereinigten Staaten, Yellowstone zum ersten Nationalpark der Erde zu erklären.
Die 367 heute vom National Park Service betreuten Gebiete sind mit einer Gesamtfläche von über 324.000 km² größer als Italien. Zu diesen 367 Gebieten gehören 54 Nationalparks und 77 Nationalmonumente (Natur- und Kulturdenkmäler), die hauptsächlich aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit oder ungewöhnlicher Oberflächenformen ausgewählt wurden. Diese Behörde beaufsichtigt auch zahlreiche historische Gedenkstätten und Erholungsgebiete, wie die nationalen Meeresküsten und Seeufer. |
In den letzten Jahren beschränkt sich der National Park Service darauf, die Natur sich selbst zu überlassen. Die Tierpopulationen sollen unbeeinflusst ihr Gleichgewicht finden und abgestorbene Bäume werden nicht entfernt - die verwitternden Stämme sind komplexe Ökosysteme für zahlreiche Kleinlebewesen. Einen Streitpunkt bildet jedoch das Verhalten bei Bränden. Nicht alle teilen die Ansicht der Botaniker, daß die Feuer für die Erneuerung des pflanzlichen Lebens unbedingt notwendig seien. Die Kontroverse erreichte im Sommer 2000 einen neuen Höhepunkt, als in zwölf Bundesstaaten zeitgleich Flächenbrände wüteten. |