Willkommen in den Vereinigten Staaten von Amerika
United States of America - USA

Diese Seite:

|USA - Daten - Fakten - Todesstrafe - die USA nach 9/11| |Der Staat - "Waterboarding" - ATOMKRAFT NEIN DANKE|
|Finanz- und Wirtschaftskrise - Das Ende des Dollar - Ölpest im Golf von Mexiko - Bilderberger - Schweinegrippe und Baxter Chicago|
|Arbeitslosigkeit und Armut - Privatisierung von Kriegseinsätzen - Die Lichter gehen aus
| |Michael Moore: Amerika ist nicht pleite|
|Protest: Occupy Wall Street| |WikiLeaks| | Religion - "Die Evangelikalen"| |Bildung| | |Landesnatur| |Nationalparks|
|Literatur| |www-Links -- Osama bin Laden offiziell tot -- Jesse Ventura|

Weitere Seiten:
[Geschichte] [Einwanderung] [Indianer] [Afro-Amerikaner] [Hispanics]
[Der Nordosten] [Neuengland (New England)] [Der Mittelwesten] [Der Süden] [Der Westen] [Pazifik und Hawaii] [Alaska]
[Jungferninseln] [Puerto Rico] [Marianen]








► National Anthem
Jimi Hendrix
(3,9 MB - mp3)


| Bild |

Wir hatten einen Traum...
WOODSTOCK 1969
Love & Peace

Offizieller Name: Vereinigte Staaten von Amerika
Hauptstadt: Washington D.C. (District of Columbia, 177 km²)
Fläche: 9.363.520 km²
Landesnatur: Von O nach W: atlantische Küstenebene, Appalachen, Great Plains, Rocky Mountains, intramontane Plateaus, Küstenkordillere und der pazifische Küstenstreifen; im N Alaska
Klima: Große klimatische Unterschiede: von der polaren Zone im N bis zur warmgemäßigten subtropischen Zone im S
Hauptflüsse: Mississippi, Ohio, Missouri, Colorado
Höchster Punkt: Mount McKinley 6194 m (Alaska)
Tiefster Punkt: Death Valley -86 m
Regierungsform: Bundesstaatliche demokratische präsidiale Republik
Staatsoberhaupt: Präsident
Verwaltung: 50 Staaten, Bundesdistrikt mit Bundeshauptstadt
Parlament: Kongress, bestehend aus Senat mit 100 auf 6 Jahre gewählten Senatoren und Repräsentantenhaus mit 435 auf 2 Jahre gewählten Abgeordneten
Natinalfeiertag: 4. Juli
Einwohner: 276.218.000 (1999); 311.484.627 (4. Juni 2011); etwa 60 Millionen sind deutschstämmig
Bevölkerungsdichte: 30 Ew./km² (1999)
Stadtbevölkerung: 77% (1999)
Bevölkerung unter 15 Jahren: 21% (1999)
Analphabetenquote: 5% (1999)
Sprache: Amerikanisches Englisch (Amtssprache), 7,5% Spanisch. Daneben lokal Fremd- und Minderheitensprachen. Etwa 32 Millionen sprechen kein Englisch.
Religion: Vorwiegend Christen (Protestanten 56%, Katholiken 28%, daneben Baptisten, Methodisten, Mormonen), außerdem Juden, Muslime, Sikhs, Buddhisten, Bahai und andere.
Importgüter: Mineral. Brennstoffe, Maschinen, Fahrzeuge, Vieh, Nahrungsmittel, chemische Produkte
Exportgüter: Fertig- und Halbfertigwaren, chemische und pharmazeutische Produkte, Baumwollprodukte, Eisen- und Stahlwaren, Papier, Erdölprodukte

AUSSENGEBIETE
Amerikanisch-Samoa
Fläche: 199 km², mit den vulkanischen Inseln Tutuila, Tau, Olosega, Ofu, Aunuu und den Atollen Rose und Swains.
Einwohner: 65.500
Hauptstadt: Pago Pago (auf Tutuila), 9000 Einwohner
Guam
Fläche: 541 km², größte und südlichste der Marianen-Inseln. Rund ein Drittel der Landfläche wird von US-Marine- und Luftstreitkräften eingenommen.
Einwohner: 154.600
Hauptstadt: Agana, 1300 Einwohner

U.S. COMMONWEALTH
Nördliche Marianen

Fläche: 477 km², verteilt auf 16 Vulkan- und Koralleninseln, die sich nördlich von Guam über 500 km erstrecken.
Einwohner: 71.900
Hauptstadt: Saipan, 47.000 Einwohner
U.S. Virgin Islands (Jungferninseln)
Fläche: 349 km², mit den Hauptinseln St. Thomas (80,3 km²), St. Croix (215 km²) und St. John (51 km²).
Einwohner: 120.900
Hauptstadt: Charlotte Amalie (St. Thomas), 12.300 Einwohner.
Puerto Rico
Fläche: 8.959 km², mit den Inseln Puerto Rico, Mona, Vieques und Culebra.
Einwohner: 3.910.000
Hauptstadt: San Juan, 500.000 Einwohner.

NICHT INTEGRIERTE GEBIETE IN KARIBIK UND PAZIFIK
Navassa-Insel:
5,2 km² in der Karibik, unbewohnt, Fischer- und Segelstützpunkt, wegen des 160 km entfernten Stützpunktes Guantanamo Bay auf Kuba von strategischer Bedeutung.
Baker-Insel: 1,4 km², im Pazifik, baumlos, ohne Süßwasser, unbewohnt, Vogelparadies, Zutritt nur für Wissenschaftler.
Howland-Inseln: 1,6 km², ohne Süßwasser, unbewohnt, Vogelparadies, Zutritt nur für Wissenschaftler.
Jarvis-Insel: 4,5 km², Zutritt nur für Wissenschaftler.
Palmyra-Atoll: Mini-Archipel mit ca. 50 dicht bewachsenen Eilanden. 11,9 km². 1 Hafen, 1 Landebahn. Privatbesitz, aber Verwaltung durch US-Innenministerium.
Johnston-Atoll: Fläche: 2,8 km². Nord- und Ost-insel waren Atomwaffentestgebiet und sind gesperrt. Ein Teil des Atolls war Depot und Vernichtungsplatz für C-Waffen.
Einwohner: 1100
Midway-Inseln: Fläche: 6,2 km² großes, sehr flaches Korallenatoll. Seit 1867 formell in US-Besitz, seit 1903 Marinestützpunkt. 1942 Schauplatz einer der größten Seeschlachten des Zweiten Weltkriegs. 3 feste Landebahnen, Militärs als einzige Bewohner, Sperrgebiet.
Einwohner: 450 (Militär)
Wake-Insel: Fläche: 6,5 km². Atoll aus 3 Koralleninseln. Unter Militärverwaltung. Beansprucht von der Republik der Marshallinseln.
Einwohner: 200 (Militär)
Kingmanriff: 1 km² großes, dreigeteiltes Korallenriff, permanent überflutungsgefährdet und unbewohnt. Die Lagune war vor und nach dem Zweiten Weltkrieg Zwischenstopp für Flugboote der Pan American World Airways auf dem Weg von Hawaii nach Samoa. Verwaltung: U.S. Navy.


Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte Land der Erde. Sie erstrecken sich quer über den nordamerikanischen Kontinent vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean. Die Entfernungen sind riesig und die Naturgebiete gewaltig und schön.

Das Hochgebirge der Rocky Mountains, welches das westliche Drittel des Landes einnimmt, ist über 1700 km breit mit zahlreichen Gipfeln, die sich über 4000 m über dem Meeresspiegel erheben. Die Ebenen des Westens und Mittelwestens dehnen sich von Horizont zu Horizont.
Der Welt größten Süßwasserseen, die Großen Seen mit den Niagara-Fällen, die mächtigen Ströme, das gewaltige Tal des Grand Canyon, das beeindruckende Monument Valley, die schier endlosen Sümpfe der Everglades in Florida, die Geysire, Sinterterrassen und Schlammvulkane im Yellowstone National Park und die Fjorde, Gletscher und Berge von Alaska gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Erde.
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das reichste Land der Erde mit Bodenschätzen aller Art und der größten landwirtschaftlichen Anbaufläche. Die Vereinigten Staaten von Amerika gelten als eines der freiheitlichsten Länder der Welt. Millionen Verfolgte, Vertriebene und Unterdrückte sind seit über zwei Jahrhunderten ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" geflüchtet.
Mit dem 11. September 2001 und dem beginnenden sogenannten "Kampf gegen den Terror" mussten die Menschen in den USA jedoch zahlreiche Eingriffe in die Bürgerrechte hinnehmen, die das Bild von den vorbildlichen Vereinigten Staaten - insbesondere betreffend individueller Freiheiten, Demokratie, Menschenrechte - beschädigt haben. Dennoch sind viele Menschen in der Welt davon überzeugt, dass die US-amerikanischen Bürger heute immer noch besser und unbeschwerter leben und größere persönliche Freiheiten genießen als die Bürger der meisten anderen Nationen.

Dezember 2011: Weitere Eingriffe in die Bürgerrechte

»[...]In den USA wurde der neue Verteidigungshaushalt verabschiedet und mit ihm weitreichende Einschränkungen der Grund- und Menschenrechte für Terrorverdächtige. [...] So ist es unter Anderem möglich, einem Bürger der USA die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und diesen unbegrenzt in Haft zu halten, das Ganze ohne einen Prozess vor einem ordentlichen Gericht. [...] Die weitreichenden Kompetenzen der Geheimdienste und des Militärs in den USA, reichen sogar bis zur geziehlten Tötung oder Hinrichtung von so genannten Terroristen. All das ohne ein gerichtliches Verfahren. [...]«
Zitat: iknews.de, USA : Terrorverdacht und endlose Haft, 16.12.2011
Siehe auch:
www.hintergrund.de, Obama segnet weiteren Abbau der Bürgerrechte in den USA ab, 16.12.2011
www.hintergrund.de, Militärische Vollmachten durch das neue "Ermächtigungsgesetz", 21.12.2011

Passagen des National Defense Authorization Act of 2011 (NDAA) verstoßen eindeutig gegen die Verfassung. »[...] Bürger aus dem Bundesstaat Montana haben deshalb eine Rückrufkampagne gegen ihre Senatoren Max Baucus und Jonathan Tester verkündet, die für das Gesetz gestimmt haben. Ein Rückruf oder Recall wie es heisst, ist ähnlich wie eine Amtsenthebung. Diese Prozedur kommt dann zum Einsatz, wenn Politiker im Amt erheblich gegen ihren Eid verstossen, in diesem Fall, die Verfassung der Vereinigten Staaten zu achten und zu schützen. [...]«
Zitat: alles-schallundrauch.blogspot.com, Rückruf von US-Senatoren wegen NDAA, 27.12.2011

Google search:  USA+Bürgerrechte 

Todesstrafe in den USA

Der elektrische Stuhl
Die erste Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl wurde 1890 im New Yorker Auburn-Gefängnis an dem Mörder William Kemmler vollzogen.
Siehe auch: de.wikipedia.org, Elektrischer Stuhl
»[...] Am 29. Juni 1972 erklärte der Oberste Gerichtshof 40 Todesstrafengesetze für nichtig, setzte die Todesstrafe im ganzen Land aus und wandelte die Todesurteile von 629 Gefangenen in lebenslängliche Haftstrafen um. [...] Von Juli 1967 bis Dezember 1976 [...] fanden in den USA keine Vollstreckungen von Todesurteilen statt. Die Hinrichtungen wurden am 17. Januar 1977 wieder aufgenommen. [...] Am 2. Dezember 2005 wurde in den USA Kenneth Lee Boyd als der 1000. Häftling seit Wiedereinführung der Todesstrafe hingerichtet. Zurzeit warten über 3.300 Verurteilte auf ihre Hinrichtung. [...]«
Zitat: de.wikipedia.org, Todesstrafe in den USA.

Im Bundesstaat Virginia wurde am 24. September 2010 die 41 jährige Teresa Lewis mit der Giftspritze hingerichtet. Sie bekannte sich schuldig, den Mord an ihrem Ehemann und Stiefsohn geplant und von zwei Männern ausführen zu lassen. Teresa Lewis ist die erste Frau seit 100 Jahren, an der in diesem Bundesstaat die Todesstrafe vollzogen wurde.
alles-schallundrauch.blogspot.com, USA vollziehen Todesstrafe an geistig behinderter Frau, 25. September 2010
Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde (Doku)

 PLAY


Unter ihrer Nationalflagge, dem Sternenbanner, haben US-Amerikaner zweimal in den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts für Freiheit und Demokratie in Europa und Asien gefochten. Seither haben sich die Vereinigten Staaten von Amerika zur führenden Weltmacht und zur Schutzmacht vieler Völker entwickelt - und das oft zu dem Preis der Abhängigkeit von den USA.
Der "American Way Of Life" - vorgeführte Weltoffenheit, Freiheit, Toleranz, Wohlstand - galt insbesondere nach dem 2. Weltkrieg für mindestens 50 Jahre als vorbildlich und nachahmenswert für einen Großteil jener Staaten, die die USA als ihre Freunde bezeichnen bzw. bezeichnet haben.
Doch dieser "Way Of Life" taucht als verklärtes Bild einer heilen, romantischen "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Welt" oft nur noch in der Phantasie auf, wenn von irgendwo her der Song "My Way" erklingt, gesungen vom längst verstorbenen Frank Sinatra. In den glitzernden Städten voll Luxus und moderner Technologie haben sich ausgedehnte Elendsviertel entwickelt und hunderttausende Menschen sind obdachlos - Tendenz steigend. Vor allem viele Abkömmlinge ehemaliger afrikanischer Sklaven leben in Gettos in Armut und sozialem Verfall.

America: From Freedom To Fascism

 PLAY


Ab Mitte der 1950er Jahre: CIA und der Kongress für kulturelle Freiheit

Doku: Benutzt und gesteuert (Deutschland, 2006, 52 Min.) -- ZDF -- Regie: Hans-Rüdiger Minow
»[...] Mehrere Hundert Millionen Dollar investierte der US-Auslandsgeheimdienst, um in einer der größten Nachkriegsoperationen ein weltweites Kulturnetz zu knüpfen. Zentrum der CIA-Aktivitäten war der "Kongress für kulturelle Freiheit" - eine Organisation mit Sitz in Paris unter vollständiger Kontrolle der dort tätigen US-Agenten. Nationale Zweigorganisationen unterhielt der "Kongress" in sämtlichen Staaten Westeuropas. Die Pariser Zentrale finanzierte in großem Stil "Kongress"-Zeitschriften für den Einsatz in Afrika, Lateinamerika und den arabischen Ländern. Ziel war der Kampf für amerikanische Werte in Bildender Kunst, Literatur und Musik. Insbesondere sozialkritische Intellektuelle und Künstler aus dem linken Lager waren für den "Kongress" von Interesse. Mit geheimdienstlichen Mitteln sollten sie marxistischen Einflüssen entzogen und für den Einsatz an der US-Kulturfront bereitgemacht werden.
Als französische Plattform der Einflussnahme diente die Zeitschrift "Preuves" unter dem Soziologen Raymond Aron. In Deutschland sammelte der "Kongress" seine ahnungslosen Kulturträger im Umkreis des Blattes "Der Monat". [...]«
Der Kongress förderte in der bildenden Kunst vor allem die informelle Malerei (Expressionismus). In Polen wurde die Avantgarde-Kunst beeinflusst. Der deutsche Künstler und Schriftsteller Günter Grass sagt im Interview dieser Doku, dass die CIA eine "kriminelle Vereinigung" sei.
Zitiert aus: www.arte.tv, TV-Programm

Entwicklungen

Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007

Aus der US-Immobilienkrise ab Juni 2007 (Bear Stearns) entwickelte sich eine internationale Finanz- und Wirtschaftskrise, die oft mit der Weltwirtschaftskrise ab 1929 verglichen wird.
Im April 2009 leiden die USA unter einer Arbeitslosenquote von offiziell rund 8,9% (gemäß U3; es gibt 6 verschiedene Arbeitslosenquoten, die herausgegeben werden; U3 ist die freundlichste Zahl; U6 ist dagegen aufschlussreicher, hiernach lag die Quote im März bei 16,2%). Rund 24.700.000 Menschen sind entweder arbeitslos oder unterbeschäftigt. Allein im April 2009 gingen 539.000 Jobs verloren.

Siehe:
24,700,000 Unemployed or Underemployed Americans
US-Arbeitslosenquote jetzt offiziell bei 16,2 Prozent. Armut wird in den USA zur Normalität.
Shadow Government Statistics. SGS Alternate: mehr als 20% Arbeitslosigkeit
US-Jobabbau im April etwas schwächer
Die Nordamerikanische Union - Amero – das dramatische Aus für den Dollar?



Im Zusammenhang mit der in den USA ausgelösten Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 und der enorm angestiegenen Staatsverschuldung, drohe aufgrund hemmungslosen Gelddruckens und Schuldenmachens eine Geldmengeninflation, die zu einer Hyperinflation, vergleichbar mit der von Simbabwe, führen könnte (siehe: mmnews.de, 30. Mai 2009, USA droht Schicksal von Simbabwe).

Siehe auch:
welt.de, 1. Juni 2009, Teure Rettungspakete
welt.de, 23. Mai 2009, Die USA zittern um ihre Kreditwürdigkeit
 Simbabwe

Bird Flu -- Swine Flu - Vaccination

Obama’s ties to Baxter in addition to Chicago HQ (Barack Obama und seine Verbindung zum Pharmakonzern Baxter in Chicago: Impfstoffe gegen "Vogelgrippe" bzw. "Schweinegrippe" - Obama als Wegbereiter von Massenimpfung bzw. Zwangsimpfung in den USA sowie anderen Staaten mit Impfstoff aus dem Hause Baxter
Siehe auch  muz-online.de: Schweinegrippe - Vogelgrippe - Tamiflu - Impfkampagne - FEMA

Gigantische Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko

Im Golf von Mexiko liefen ab dem 20. April 2010 täglich Tausende Tonnen Erdöl aus dem Bohrloch der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon, die von BP betrieben wurde. Bis einschließlich 2. Juni 2010 waren schätzungsweise 150 Millionen Liter Erdöl ins Meer geflossen. Rund 240 Kilometer Küstenlinie galten als verseucht. An einigen Küstenabschnitten wurde der Fischfang untersagt. Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlage.
»[...] Die Ölpest hat weite Teile der US-Küste am Golf von Mexiko verschmutzt und vielerorts das empfindliche Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Katastrophe bedroht die Lebensgrundlage zahlreicher Fischer. Auch der Tourismus leidet bereits unter der Ölpest. "Ich bin am Boden zerstört", sagte Billy Nungesser aus der Region Plaquemines in Louisiana. "Wir sterben einen langsamen Tod, jedes Mal, wenn das Öl sich einen Teil des Marschlandes nimmt, dann ist ein Teil Louisianas für immer verloren." [...]«
Aus: n-tv.de, 30.5.2010

Welche langfristigen Auswirkungen die Ölpest auf die gesamte Region haben wird, kann derzeit von niemandem sicher prognostiziert werden ... Niemand weiß auch, welche Auswirkungen das in den Meeren umhertreibende oder auf dem Meeresboden abgelagerte Öl auf den Golfstrom, die Weltmeere, das Klima, die Gesundheit der Menschen haben wird... Und Niemand kann genau sagen, welche Auswirkungen die zur Auflösung des Öberflächenöls benutzten Chemikalien (Corexit) auf die Gesundheit der Meeresbewohner und letztlich der Menschen haben werden...

Am 16. Juli konnte BP das Bohrloch zunächst abdichten. Bis dahin sind etwa 500.000 bis 1 Million Tonnen frisches Rohöl ins Meer geflossen ...
Siehe auch:
www.mdr.de, Ölleck vorerst abgedichtet, 16.7.2010
de.wikipedia.org, Ölpest im Golf von Mexiko 2010

Am 19. September 2010 erklärte Thad Allen, Sonderbeauftragter der US-Regierung, die Ölquelle offiziell für "tot".

Mit dem Auffangen großer Mengen des Öls von der Meeresoberfläche, der Zersetzung durch natürliche Prozesse und mit Hilfe von Chemikalien, meinte man zunächst, das Öl habe sich zu einem Großteil aufgelöst. Doch das Öl ist nicht verschwunden. Ein gigantischer Öl-Teppich befindet sich am Meeresboden und tötet alles Leben!
Anhand von Proben konnten amerikanische Forscher »[...] eine bis zu fünf Zentimeter dicke Ölschicht nachweisen, die sich in einem Umkreis von 120 Kilometern um die Unglücksstelle erstreckt. [...]«
Zitat: www.bild.de, 13.09.2010

»[...] mit den 9/11 Anschlägen und mit der Explosion der Deep Water Horizon Plattform stimmt etwas nicht, das ganze stinkt zum Himmel, wenn es Leute mit Vorwissen gab. [...]«
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Grosse Mengen an Call-Optionen kündigen etwas an

Vom 13. bis 24. März 2011 reiste der Öl-Experte von Greenpeace, Jörg Feddern, in die USA auf Spurensuche nach den 780.000.000 Litern Öl, die vor einem Jahr in den Golf von Mexiko geflossen waren. Im April hat Greenpeace seine Nachforschungen veröffentlicht: Ein Jahr nach Deepwater Horizon.

Rätselhaftes Vogelsterben. Forscher suchen nach Ursachen. Kann das massenhafte Vogelsterben auf die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko und deren Bekämpfung mit Corexit zurückgeführt werden ?

www.aolnews.com, Dead Birds in Arkansas and Other Bad Stuff..., Jan 4, 2011. Was verursachte den Tod Hunderter Vögel in Louisiana, gerade ein paar Tage nachdem Tausende tote "red-winged blackbirds" in Arkansas entdeckt wurden ?
Forscher suchen nach Ursache für Vogelsterben, 6. Januar 2011: »Das mysteriöse Vogelsterben in den USA nimmt kein Ende. Neue Fälle wurden aus Kentucky und Texas gemeldet.« [...] Leserbrief: »Bei all den Spekulationen über das Massenvogelsterben in den USA lassen sich die "Spekulatoren" allerlei Ausreden und Unsinn einfallen. Sie beleuchten dabei die Tatsache nicht, dass die Vögel innerlich verbluten, was eher auf eine Massenvergiftung oder Verseuchung schliessen lässt.«
www.suite101.de, « [...] Nachdem in den USA hunderte Vögel tot vom Himmel fielen, hat das Vogelsterben auch Schweden erreicht. [...]«

Die Privatisierung von Kriegseinsätzen

»[...] Die geheimen Militäraktionen der USA.
Die teuren US-Einsätze im Irak und Afghanistan erweisen sich als wenig effektiv. Eine Konsequenz ist offenbar, dass die USA zunehmend auf geheime Militäraktionen setzen. Dabei kommen laut Medienberichten immer öfter die CIA und Privatarmeen zum Einsatz. Die politische Kontrolle gehe verloren. [...] Von "Schattenkriegen" spricht die "New York Times": Aktionen gegen Al Kaida und andere Terrorgruppen, die in aller Heimlichkeit ablaufen und über die so gut wie nie öffentlich gesprochen wird. Was als verdeckter Krieg unter der Bush-Regierung begann, sei unter Präsident Barack Obama deutlich ausgeweitet worden und betreffe inzwischen mehr als ein Dutzend Länder, heißt es. [...] In dem Artikel warnen Experten vor den Risiken solcher "Schattenkriege". Unter anderem verwischten die Grenzen zwischen Soldaten und Spionen zunehmend. So wandle sich der Geheimdienst CIA mehr und mehr zu einer paramilitärischen Organisation. [...] Gleichzeitig operiere das US-Militär in immer mehr speziellen Geheimkommandos und führe Spionagemissionen durch. Sorgen macht den Experten auch, dass für die "Schattenkriege" verstärkt Privatfirmen angeheuert werden, um Teile der Aufgaben zu übernehmen. [...] Laut "New York Times" werden die Aufsichtsmöglichkeiten des US-Kongresses zunehmend ausgehebelt. Ein Experte sagt in dem Artikel sorgenvoll: Für die alten Kriege gab es klare Regeln, für diese neuen Schattenkriege nicht. [...]«
Zitiert aus: swr.de, 15.08.2010, "Schattenkrieg" gegen Terroristen.

Der frühere Attorney General unter George W. Bush, John Ashcroft, ist neuer "Ethik Chef" bei Blackwater.
»[...] John Ashcroft, the former U.S. attorney general, is now an "independent director" of Xe Services, formerly known as Blackwater.
Ashcroft will head Xe’s new "subcommittee on governance," its backers announced early Wednesday (4. Mai 2011; Anm. muz-online.de) in a statement. The subcommittee is designed to "maximize governance, compliance and accountability" and "promote the highest degrees of ethics and professionalism within the private-security industry."[...]«
Zitiert aus: www.wired.com, Blackwater’s New Ethics Chief, May 4, 2011

Siehe auch: John Ashcroft »[...] ist für seine konservative Einstellung bekannt und ist ein Mitglied der evangelikalen Bewegung. Mehrere umstrittene Gesetzesvorhaben gehen auf ihn zurück, wie unter anderem die Gesetze gegen die Abtreibung und der im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedete USA PATRIOT Act, der dem Staat größeren Freiraum bei der Überwachung und strafrechtlichen Verfolgung seiner Bürger gibt.
Ashcroft setzte sich für die Ausweitung der Todesstrafe ein, kämpfte gegen Internet-Pornografie und versuchte die Bestimmungen zum Waffenbesitz zu lockern.[...]«
Zitiert aus: de.wikipedia.org, John Ashcroft

Immer mehr Menschen in den USA sind auf staatliche Unterstützung angewiesen

Mehr als 40 Millionen US-Amerikaner erhielten im März 2010 "Lebensmittelkarten" (Food Stamps). Bereits im siebzehnten Monat in Folge, stellt diese Zahl einen neuen Rekord bei den Beziehern von Lebensmittelkarten dar.
Die Lebensmittelkarten werden in Form einer Debit-Karte mit einem Wert pro Haushalt in Höhe von durchschnittlich 133,12 US-$ ausgegeben. Das Einkommen eines berechtigten Haushalts liegt im Durchschnitt bei 640 US-$.
Wie das für das staatliche Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) zuständige US-Landwirtschaftsministeriums (United States Department of Agriculture) prognostiziert, werden Ende 2011 mehr als 43 Millionen Menschen in den USA Lebensmittelkarten erhalten.
Siehe: alles-schallundrauch.blogspot.com, Über 40 Millionen Amerikaner können sich nicht selbst ernähren, 1. Juli 2010

»[...] Im Jahr 1969 waren 2,878 Millionen US-Bürger Bezieher von Food Stamps und das Programm verursachte 577 Millionen Dollar an Kosten. 1990 waren es bereits 20,1 Millionen Bedürftige die Leistungen bezogen und die Kosten stiegen auf 15,5 Mrd. Dollar. Im Jahr 2000 bezogen 17,2 Millionen Menschen Lebensmittelmarken, die Kosten stiegen auf 17,1 Mrd. Dollar. Im Jahr 2009 waren es durchschnittlich 33,722 Millionen Food Stamps Bezieher und das SNAP-Programm verschlang 53,630 Mrd. Dollar! Im Januar 2010 wurden 39,431 Millionen Food Stamp Bezieher gezählt und mit 5,254 Mrd. Dollar wurde auch ein neuer Monatsrekord bei den Kosten an direkten Hilfen, ohne die Kosten für den Verwaltungsaufwand erreicht!
Im Rahmen des US-Konjunkturprogramm 2009 (American Recovery and Reinvestment Act) in Höhe von 787 Mrd. Dollar, fließen bis 2013 je 20 Mrd. Dollar zusätzlich in das Lebensmittelprogramm für Bedürftige!
SNAP spiegelt trotz enormer Steigerungsraten nicht die wirkliche Armut in den USA ab, den der Zugang zu den SNAP -Hilfen unterliegt strengen Restriktionen. Um in den "Genuss" der Kreditkarten für Lebensmittelausgaben zu kommen, müssen arbeitsfähige Erwachsene zwischen 16 und 60 Jahren den Nachweis erbringen, dass sie Arbeit suchen und bereit sind bestimmte Arbeiten zu akzeptieren, z. B. an Beschäftigungs- und Ausbildungsprogrammen teilnehmen. Die Millionen entmutigten Arbeitnehmer, die aufgegeben haben einen Job zu suchen, fallen wie in der Arbeitslosenstatistik (U-3 komplett und bei der breiter gefassten Arbeitlosenrate U-6 nach einem Monat, Anm. muz-online.de) auch bei SNAP durchs Netz. Erwachsene ohne Kinder können generell nur maximal 3 Monate SNAP beziehen. Nahezu 76% der Lebensmittelmarken gehen an Familien mit Kindern, davon 61% an Kinder mit nur einem Elternteil.
Als Voraussetzung für die Bedürftigkeit wird die Armutsgrenze herangezogen. Diese ist bei SNAP für einen 1 Personenhaushalt aktuell mit 903 Dollar (614 Euro) Nettoeinkommen je Monat und für einen 4 Personenhaushalt mit 1838 Dollar Netto definiert! [...]«

Zitat: marburgerdepesche.wordpress.com, 1. Mai 2010

August / Oktober 2011: Im Bundesstaat Mississippi benötigen etwa 20% "food stamps". »[...] Allein in New York leben derzeit rund 1,8 der rund acht Millionen Einwohner von Lebensmittelmarken, davon sind neun Prozent zwischen 18 und 24. [...]«
Zitat: www.zeit.de, Überleben mit Food Stamps, 5. Oktober 2011

Rund 51 Millionen US-Bürger erhalten Sozialhilfe (Welfare), die in der Regel bis zu 5 Jahren gezahlt wird. Einige Bundesstaaten zahlen nach den 5 Jahren für eine begrenzte Zeit weiter, andere Bundesstaaten zahlen aber auch deutlich weniger als 5 Jahre. Hat ein Sozialhilfeempfänger eine Arbeit gefunden, die nur schlecht bezahlt wird, so kann er in einigen Bundesstaaten einen Teil der Welfare zu seinem Lohn dazu bekommen.
Was mit jenen Menschen passiert, die es nicht geschafft haben, sich von der staatlichen Unterstützung erfolgreich zu befreien, kann sich wohl jeder denken. Die Armut in den USA dürfte also noch dramatischer sein, als die aktuellen Zahlen vermitteln wollen.
Von den 9,5% Arbeitslosen im Juni 2010 (nach der geschönten U3-Zählweise; siehe weiter oben), die für einen Zeitraum von maximal 26 Wochen 50% ihres letzten Lohnes erhalten, werden rund die Hälfte zu Welfare-Empfänger.

»[...] John Williams, Gründer von Shadow Government Statistics (SGS), sagt, wenn man die Langzeitarbeitslosen dazuzählt, dann liegt die Arbeitslosenzahl bei 22 Prozent, was das oben genannte Umfrageresultat bestätigt. In seinem Rundbrief, in dem er die Fehler und Manipulationen der offiziellen Zahlen der Behörden aufzeigt, schreibt er, die tatsächliche Arbeitslosenzahl ist nicht weit von den 25 Prozent der grossen Depression der Dreissigerjahre entfernt.[...]«
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Arbeitslosenzahl in Amerika liegt bei 22 Prozent, 18. Juli 2010

In den USA gehen die Lichter aus

Aufgrund der klammen Haushaltslage in vielen Städten und Kommunen, werden drastische Sparmaßnahmen durchgeführt. So werden Tausende Straßenlaternen stillgelegt, um Stromkosten einzusparen, Polizisten und Lehrer werden entlassen, die Schulwoche von 5 auf 4 Tage verkürzt, Straßen deasphaltiert.
alles-schallundrauch.blogspot.com, 11. August 2010

Las Vegas - Homeless People Live in Tunnels Under Las Vegas

Die Zahl der Obdachlosen in Las Vegas stieg von 12.000 im Jahr 2008 auf 14.000 im Jahr 2010. Aufgrund der geringen Schutzangebote, haben sich Tausende Obdachlose das 200 Meilen lange Tunnelsystem im Untergrund der Stadt zu ihrem Lebensraum gemacht, das sie vor der Hitze der Wüste schützt und ihnen bei aller Not ein wenig Privatraum bietet.
cbsnews.com, 10. August 2010
Siehe auch: thecomingdepression.blogspot.com

 Neue Weltordnung -- FED - Skull and Bones - Rothschild - Schwarzer Adel - Illuminati - Bilderberger - TK - Round Table - Videos u.a.: Monsanto - Mit Gift und Genen

»Food Inc. - Was essen wir wirklich?

"Die Lebensmittelindustrie in den USA möchte nicht, dass wir wissen, was wir essen. Denn wenn man es wüsste, würde man es vielleicht gar nicht essen wollen." Zu dieser Einschätzung kommt Eric Schlosser, US-Journalist und Autor des Films. [...]
Wenige multinationale Konzerne bestimmen das Nahrungssystem. Sie kontrollieren es vom Saatgut bis zum Supermarkt. Es sind Monopolisten, die längst kein Fleisch mehr von glücklichen Kühen oder Hühnern verkaufen, obwohl ihre Werbung das immer noch suggeriert.
Die Lebensmittelindustrie, so deckt der Film auf, setzt zur Mehrung des Profits längst auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel. Damit setzt sie die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel. Die Liste der Skandale, die ans Tageslicht kommen, wird immer länger. [...]«
Zitat: programm.ard.de, Phoenix, Samstag, 14.01.12 22:30 - 00:00

März 2011:
»Kontrapunkt: Amerika ist nicht pleite


[...] Die Höhe der amerikanischen Staatsverschuldung ist schwindelerregend. Die bislang gesetzlich festgelegte Schuldenobergrenze von 14.300.000.000.000 US-Dollar soll bald erreicht sein. Nun hat sich auch noch der weltgrößte Rentenfonds, der Total Return Fund der Allianz-Tochter Pimco, von sämtlichen US-Schuldenpapieren getrennt – ein eindeutiges Alarmsignal. Angeblich kaufen auch die Chinesen, die bislang die Verschuldungsorgie der Amerikaner getragen haben, keine US-Staatsanleihen mehr. Die Angst vor einem neuen Crash in den USA ist da.
In den USA selbst tobt unterdessen ein ideologischer Streit über den Umgang mit der Finanznot.
Die US-Republikaner nutzen die angespannt Haushaltslage als Vorwand für den Abbau von staatlichen Leistungen. So macht der neue republikanische Gouverneur von Wisconsin, Scott Walker, die Gewerkschaften der öffentlichen Bediensteten für die Finanznot im Staat verantwortlich. Er möchte nicht nur die Personalkosten für die Staatsdiener senken, sondern auch die Macht ihrer Gewerkschaften per Gesetz auf Lohnverhandlungen beschränken und Sozialleistungen davon ausnehmen.
Doch damit hat er eine massive Protestwelle ausgelöst: Zehntausende demonstrieren schon seit Wochen in Wisconsins Hauptstadt Madison gegen die Pläne – zwischenzeitlich besetzten sie gar das Kapitol. Einige Senatoren der Demokratischen Partei verließen den Staat, damit entsprechend der Geschäftsordnung keine Abstimmung über das Gesetz möglich ist. Ähnliche Konflikte zwischen Gewerkschaften und Republikanern gibt es inzwischen auch in anderen Bundesstaaten wie Ohio und Indiana.
Nun hat sich der Filmemacher Michael Moore ("Bowling for Columbine", "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte") mit den Demonstranten solidarisiert. In gewohnt provokanter und unterhaltsamer Art und Weise meldete er sich am 5. März zu Wort. Seine Rede in Madison, Wisconsin, in Auszügen:
"Im Gegensatz zu dem, was die Mächtigen euch glauben machen wollen, damit ihr auf eure Renten verzichtet, eure Löhne kürzt und so lebt wie eure Großeltern, ist Amerika nicht pleite. Nicht im Allergeringsten. Das Land quillt über vor Wohlstand und Geld. Es ist nur nicht in euren Händen. Mit dem größten Raubzug der Geschichte wurde es von den Arbeitern und Konsumenten zu den Banken und Portfolios der Superreichen umverteilt.

Heute verfügen nur 400 Amerikaner über ein Vermögen wie die Hälfte aller Amerikaner zusammen.
Lasst mich das wiederholen: 400 obszön reiche Leute, die meisten von ihnen profitierten in irgendeiner Weise von der Multibillionen-Steuerzahler-Rettungsaktion von 2008, haben nun genauso viel Knete, Aktienkapital und Eigentum wie das Vermögen von 155 Millionen Amerikanern zusammen. Wenn man das nicht einen finanziellen Putsch nennt, dann ist man einfach nicht ehrlich mit dem, was man im Innersten als Wahrheit erkennt.
Und ich weiß, warum das so ist: Einzugestehen, dass wir es einer kleinen Gruppe von Leuten erlaubt haben, den Großteil unseres ökonomischen Reichtums anzuhäufen und sich mit ihm aus dem Staub zu machen, würde bedeuten, die beschämende Erkenntnis zu akzeptieren, dass wir unsere heißgeliebte Demokratie einer vermögenden Elite überlassen haben. Wall Street, Banken und die 500 umsatzstärksten Unternehmen regieren nun dieses Land – und, bis zum letzten Monat, fühlten sich die meisten von komplett hilflos, unfähig irgendwas dagegen zu tun. (...)
Wenn diejenigen, die das meiste Geld haben, nicht ihren fairen Anteil an Steuern zahlen, kann der Staat nicht funktionieren. Die Schulen können nicht die Besten und Klügsten hervorbringen, die dann neue Jobs schaffen. Wir haben gesehen, was die Reichen machen, wenn sie das meiste Geld für sich behalten: Sie zocken rücksichtslos an der Wall Street und reißen unsere Wirtschaft in den Abgrund. Der Crash, den sie verursachten, kostet uns Millionen Arbeitsplätze. Auch das verursacht einen Rückgang der Steuereinnahmen. Jeder von uns leidet unter dem, was die Reichen taten.
Die Nation ist nicht pleite, meine Freunde. Wisconsin ist nicht pleite. Zu sagen, dass das Land pleite ist, bedeutet eine große Lüge zu wiederholen. (...) Die Wahrheit ist: Es ist sehr viel Geld im Umlauf. VIEL. Nur haben die Mächtigen den Reichtum in einen tiefen Brunnen auf ihrem gut geschützten Grund und Boden umgelenkt. Sie wissen, dass sie dabei ein Verbrechen begangen haben und dass ihr eines Tages möglicherweise etwas von eurem Geld zurückhaben wollt. Daher haben sie im ganzen Land hunderte Politiker gekauft um ihre Interessen zu vertreten. Für den Fall, dass dies nicht funktioniert, haben sie ihre Gated Communities, der Luxus-Jet ist immer vollgetankt, bei laufenden Maschinen, wartend auf den Tag, von dem sie hoffen, dass er niemals kommt. (...)
Doch ihr in Wisconsin habt den schlafenden Riesen geweckt, die Werktätigen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nun bebt die Erde unter den Füßen der Mächtigen. Eure Botschaft hat Menschen in allen 50 Staaten inspiriert, und die Botschaft lautet: Wir haben die Schnauze voll! Niemand soll uns sagen, Amerika sei pleite und kaputt. Das Gegenteil ist der Fall! Wir sind reich an Talenten und Ideen, an harter Arbeit und ja, an Liebe. Liebe und Mitgefühl für diejenigen, die unverschuldet in Not geraten sind. Auch sie wollen was wir alle wollen: Unser Land zurück! Unsere Demokratie zurück! Unseren guten Namen zurück! Es heißt: Die Vereinigten Staaten von Amerika. Nicht die Unternehmer-Staaten von Amerika. Die Vereinigten Staaten von Amerika! Wie können wir das schaffen? Nun, mit ein wenig Ägypten hier und ein bisschen Madison da. (...) Und eines ist sicher: Madison ist erst der Anfang. Die selbstgefälligen Reichen haben den Bogen überspannt. Sie konnten nicht zufrieden sein mit dem Geld, das sie aus der Staatskasse geraubt haben. (...) Nein, sie wollen mehr – mehr als alle Reichtümer dieser Welt. Sie wollen unsere Seelen. Sie wollen uns unsere Würde nehmen. (...)
Und das, meine Freunde, ist der fatale Irrtum des Amerikas der Unternehmer. Indem sie versucht haben uns zu zerstören, haben sie bei der Geburt einer Bewegung geholfen – einer Massenbewegung, die sich zu einer gewaltlosen Revolte im Land ausbreitet. (...)
Amerika ist nicht pleite. Kaputt ist nur der moralische Kompass der Herrschenden. Wir wollen den Kompass reparieren und das Schiff von nun an selber steuern. Vergesst niemals, so lange unsere Verfassung besteht, gilt: eine Person, eine Stimme. Und das ist es, was die Reichen am meisten an Amerika hassen – auch wenn sie scheinbar alles Geld und alle Trümpfe in der Hand halten, so müssen sie doch widerwillig einsehen: Wir sind mehr als sie!"

Von Michael Moore. Übersetzung: Carsten Kloth «
Zitiert aus: www.tagesspiegel.de, 11.03.2011

August 2011: USA verlieren erstmals ihr "Triple A"

Die US-Rating-Agentur Standard & Poor's hat am 6. August die Kreditwürdigkeit der USA um eine Stufe, von AAA auf AA+, herabgestuft.
»[...] Für die US-Wirtschaft könnte der Verlust des Top-Ratings derweil mittelbare und unmittelbare Folgen haben. Die Kreditaufnahmekosten der USA könnten um etwa 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigen. [...] Durch das veränderte Rating könnten die Vereinigten Staaten zudem zur Senkung ihrer Staatsausgaben gezwungen werden. [...] S&P warnte bereits, in den nächsten zwei Jahren müsste deutlich mehr gespart werden, um sicherzustellen, dass das langfristige Rating der USA nicht erneut gesenkt wird.
Unabhängig davon sollte man eines keinesfalls vergessen: Auch nach der Herabstufung des US-Ratings gibt es für die großen Gläubiger der Vereinigten Staaten wie China und Japan kaum eine Alternative zum Kauf von US-Staatspapieren. US-Staatsanleihen werden noch für lange Zeit der Eckpfeiler des weltweiten Finanzsystems und der US-Anleihemarkt der liquideste der Welt bleiben. Zudem ist Amerika immer noch die größte Volkswirtschaft der Welt, die als äußerst dynamisch und flexibel gilt. In dieser Hinsicht können ihr nicht viele das Wasser reichen, und nur wenige würden darauf wetten, dass Amerika das Ruder nicht herumreißen kann. [...]«1
Zitat1: www.risiko-manager.com, 8. August 2011

»[...] Die USA müssten ihren Militär-Etat und die Sozialausgaben kürzen. [...] Die US-Regierung hat Einsparungen in Höhe von 2,5 Billionen angekündigt. Die Ratingagentur hatte jedoch bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass Einsparungen über vier Billionen US-Dollar notwendig seien. [...]«2
Zitat2: www.markenpost.de, China fordert als größter Gläubiger harte Sparmaßnahmen der USA, 7. August 2011

In seiner März-Ausgabe (2011) fragt das Magazin "Rolling Stone", warum die WallStreet nicht im Gefängnis ist ?

»Financial crooks brought down the world's economy — but the feds are doing more to protect them than to prosecute them [...]«

Zitiert aus: www.rollingstone.com, Why Isn't Wall Street in Jail? 16.02.2011

21. September 2011: Moody's stuft US-Banken herab

Die Ratingagentur Moody's hat am 21. September 2011 die Bank of America, Wells Fargo & Co. sowie die Citigroup herabgestuft.

24. September 2011: Occupy Wall Street - Tausende Bürger protestieren

Seit einer Woche protestieren Tausende US-Bürger in der New Yorker Wallstreet gegen die Banken- und Finanzwirtschaft und gegen die Auswirkungen der Finanzkrise auf die normalen Bürger, von denen bereits über 60 Millionen unterhalb der Armutsgrenze dahinvegetieren müssen - Tendenz steigend.
Die Polizei geht mit aller Härte gegen die Protestler vor. Von den WallStreet-Besetzern wurden am 24. September mindestens 100 gefangengesetzt, wie Vieh auf der Straße umzäunt, gefesselt, misshandelt und abtransportiert. Doch lassen sich die Protestler nicht abschrecken. Mittlerweile hat der Protest auf andere Bundesstaaten übergegriffen. Am 1. Oktober wurden während eines Protestmarsches quer duch New York mindestens 700 Protestler gefangen genommen. Am 2. Oktober berichten auch deutsche Medien von der US-amerikanischen Protestbewegung.

Siehe auch brutaler Polizeieinsatz in Oakland:
Am Abend des 25. Oktober 2011 erlitt Scott Olsen, ein früherer Marine, durch den brutalen Polizeieinsatz während einer Occupy-Demo eine schwere Kopfverletzung. Noch immer befindet er sich in kritischem Zustand und ist ohne Bewusstsein. Siehe: occupywallst.org, Scott Olson, Oakland, 26. Oktober 2011

Aktuell: occupywallst.org

Occupy San Francisco, occupysf.com

November 2011: alles-schallundrauch.blogspot.com, Die Occupy-Bewegung wird weltweit plattgemacht, 15.11.2011

Siehe auch weiter unten:
Jesse Ventura zu "Präsidentschaftskandidaten, Wall Street, Bin Laden"

www.tagesthemen.de, Protest gegen Bankenmacht und Armut in New York, 2. Oktober 2011
alles-schallundrauch.blogspot.com, Massenarrest der Occupy Wall Street Aktivisten, 24.09.11
www.gulli.com, "Occupy Wall Street": Tausende Demonstranten in der Wall Street, 17. September 2011


Dezember 2011: Die Verschuldung der USA hat die 15 Billionen Dollar-Grenze überschritten. In wenigen Wochen muss die Obergrenze der Staatsverschuldung erneut angehoben werden, ansonsten droht die Zahlungsunfähigkeit. Die Staatsverschuldung liegt nun über 100 Prozent der erbrachten jährlichen Wirtschaftsleistung (BIP).

Siehe: alles-schallundrauch.blogspot.com, USA ist mit 100% des BIP verschuldet, 2. Dezember 2011

12. Januar 2012: Die USA benötigen weitere 1,2 Billionen Dollar

Am 12. Januar 2012 schickte Präsident Obama »[...] einen kurzen Brief an den Kongress, worin er die Abgeordneten informierte, das Schuldenlimit muss um 1,2 Billionen Dollar angehoben werden. In dem Schreiben an den Sprecher des Repräsentantenhauses John Boerner sagte er, "weitere Schulden sind nötig, damit die Verpflichtungen erfüllt werden können."
Die Staatsschulden werden dann auf 16,4 Billionen Dollar steigen! [...]«
Zitat: Alles Schall und Rauch: Obama benötigt weitere 1,2 Billionen Dollar, 13.01.2012

29.01.2012: Occupy-Leute protestieren in Kalifornien -- 300 Festnahmen

»[...] Die kalifornische Polizei hat in Oakland bei San Francisco etwa 300 Anhänger der Occupy-Bewegung festgenommen. Die Demonstranten hatten sich am Samstag unter anderem Auseinandersetzungen mit Polizisten geliefert und waren in das Rathaus der Stadt eingebrochen. [...]«
Zitat: www.faz.net, Proteste in Kalifornien, 29.01.2012
Führung der US-Regierung durch den Council on Foreign Relations (CFR)

Wer bestimmt die Außenpolitik der USA ?
Barack Obama, Präsident der USA seit Januar 2009, ist zweifellos brilliant, charismatisch und hat die besten Absichten (in dubio pro reo), wie seinerzeit John F. Kennedy. Aber er ist nicht allein. Joe Biden, sein Vize, sagt in dieser Rede klar, was passieren wird: joe-biden-warns-barack-obama-supporters-of-war-and-depression. Joe Biden ist langjähriges Mitglied des New Yorker Council on Foreign Relations (CFR), Bestandteil des Illuminaten-Netzwerks (Identifying the "Illuminati").
joe-bidens-aufschlussreiche-warnung-vor-der-zukunft

Hillary Clinton gibt zu: der CFR bestimmt die US-Außenpolitik. Hier das Video ihrer Aussage: Thank you very much, Richard, and I am delighted to be here in these new headquarters. I have been often to, I guess, the mother ship in New York City, but it’s good to have an outpost of the Council right here down the street from the State Department. We get a lot of advice from the Council, so this will mean I won’t have as far to go to be told what we should be doing and how we should think about the future.

americanfreepress.net: Change? Obama Inner Circle Filled With Bilderbergers. Bilderberger belegen Top-Positionen in Obamas Kabinett. Siehe auch: propagandaschock.blogspot.com, BILDERBERGER: Veränderung? Der innere Kreis Obamas ist voll von Bilderbergern, 22. August 2008

"Waterboarding" und "Bäckerschupfen"


Präsident Bush hat sein Veto gegen ein von den Demokraten eingebrachtes Gesetz zu erlaubten Verhörmethoden, zu denen Waterboarding nicht gehört, eingelegt. Bush begründete sein Veto damit, dass die Einführung dieses Gesetzes den USA "eines der nützlichsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terror" nehmen würde.
Beim Waterboarding - im Mittelalter u.a. tortura del aqua (Foto) - glaubt der Verhörte zu ertrinken. Diese Verhörmethode ist international umstritten und wird als Folter bewertet.
Wie ein US-Regierungssprecher erklärte, handle es sich beim Waterboarding nicht um eine Folter sondern um eine legale Verhörmethode, mit deren Hilfe das Leben von Amerikanern gerettet worden sei.
Siehe: SPIEGEL online: Waterboarding bleibt in den USA erlaubt - Demokraten gescheitert (12.03.2008)

YouTube: Video "Christopher Hitchens Get Waterboarded "
Flash Video: Waterboarding
This Is What Waterboarding Looks Like
Google Bilder: Waterboarding
Wikipedia: Waterboarding

Waterboarding hat gewisse Ähnlichkeit mit der bis 1773 in Österreich durchgeführten Strafe Bäckerschupfen. Nur war dies eben "nur" eine Art der Bestrafung und keine Foltermethode.
"Das scheint ein wahres Volksfest namentlich für die unteren Volksklassen gewesen zu sein, wenn die zum Schupfen verurteilten Bäcker in offenen Wagen entweder zur Donau oder auf den neuen Graben oder zum damaligen Roten Turm geführt wurden, wo schon alles bereit war, sie ihre Strafe abbüßen zu lassen. An einer langen, starken Stange hing ein hölzerner Käfig. In denselben mußte sich der verurteilte Bäcker setzen und wurde nun von den Knechten bis über den Kopf in das Wasser gesteckt, um schnell wieder emporgehoben zu werden. Scharen von Menschen sahen dem Schauspiele zu und schallendes Gelächter, Spott und Hohn begleiteten den Sträfling bei seinem unfreiwilligen Bade." Siehe: Das Bäckerschupfen in Wien

Barack Obama, Präsident der USA seit Januar 2009, hat zu Beginn seiner Amtszeit umstrittene Foltermethoden wie z.B. "Waterboarding" bei Verhören verbieten lassen.
Siehe auch: www.spiegel.de, Autoren der Folter-Memos gehen straffrei aus, 31.01.2010


Hanford - Amerikas atomare Zeitbombe

»Um AKW-Sicherheit sorgen sich nach den Explosionen in Fukushima ( Japan; Anm. muz-online.de) alle. Im US-Nordwesten lauert aber noch eine andere Gefahr. Die Ex-Plutoniumfabrik Hanford ist ein Relikt des Kalten Kriegs und die schwerstverstrahlte Gegend der westlichen Hemisphäre. [...] Ab 1943 entstanden in Hanford in einem gigantomanischen Bauprojekt neun Atomreaktoren, die heute wie versteinerte Dinosaurier in der Prärie versanden. Einer, der B Reactor, war der erste seiner Art auf der Welt. Hier wurde unter strengster Geheimhaltung das Plutonium für das Manhattan-Projekt geschaffen. Darunter auch für die erste Atombombenexplosion der Geschichte am 16. Juli 1945 in New Mexico - sowie für "Fat Man", die Bombe, die am 9. August 1945 über Nagasaki detonierte. [...] In Hanford lagern 204.000 Kubikmeter hochradioaktiver Müll - zwei Drittel des gesamten US-Atomabfalls. 216 Millionen Liter radioaktive Schlacke sickert aus lecken Tanks ins Grundwasser, mehr als 100.000 ausgebrannte Brennstäbe liegen in kaputten Wasserbecken, 43.000 Kubikmeter kontaminierter Sand und 720.000 Liter Salpetersäure verseuchen die Erde.
Das Kühlwasser für die Anlagen stammte aus dem Columbia River - und wurde bis 1971 heimlich und fast ungeklärt wieder in den Fluss zurückgepumpt. Erhöhte Strahlung wurde später noch 500 Kilometer westlich gemessen, wo der Columbia in den Pazifik fließt.[...]«
Die USA zahlen jährlich über zwei Milliarden US-Dollar an private Konzerne für die erforderliche Dekontamination des Gebiets.
Zitiert aus: www.spiegel.de, US-Strahlenruine Hanford, 22.03.2011
Siehe auch: de.wikipedia.org, Hanford Site

Religion - Die "Evangelikalen"

»[...] Sie sind aus der Politik der USA nicht mehr wegzudenken: Konservative Christen nennt man sie oder ganz einfach "die Evangelikalen". Das sind die rund 20 bis 25 Prozent der US-amerikanischen Bürger, die sich beim politischen Handeln von einer konservativen Auslegung der Bibel leiten lassen und ziemlich verlässlich für die Republikanische Partei stimmen. Vor 30 Jahren, als am 20. Januar 1981 der Republikaner Ronald Reagan US-Präsident wurde, hatte diese damals noch neue, überwiegend weiße Bewegung die politische Bühne betreten.
Neuerdings engagieren sich Evangelikale politischen Studien zufolge auch rechts von den Republikanern in den sogenannten "Tea Party"-Gruppierungen. 36 Prozent der "Tea-Party"-Anhänger seien Evangelikale, fand das "Public Religion Research Institute" heraus. Was die Tea Party und die "Rechtschristen" vereinigt, ist ihre starke Ablehnung des demokratischen Präsidenten Barack Obama.
Doch es ist ruhiger geworden um die bibeltreuen Christen. Und es zeichnet sich eine gewisse Spaltung ab: Besonders junge Evangelikale wollen wegkommen von den Kulturkampfthemen Abtreibung und Schwulenrechte. [...]«
Zitat: www.evangelisch.de, Evangelikale in den USA: Seit 30 Jahren eine politische Macht, 17. Januar 2011

Siehe auch: www.dradio.de, Vorhang auf in Iowa - Wer wird Gegner Obamas bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen? 2. Januar 2012

Sendung anhören (mp3):

Staat

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Präsidialrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung. Die Verfassung ("Constitution") dieser ersten Republik moderner Geschichte wurde am 17. September 1787 ratifiziert, also erst elf Jahre nachdem sich die dreizehn englischen Kolonien an der Atlantikküste vom Mutterland Großbritannien losgesagt hatten. Als Beginn der Geschichte der Vereinigten Staaten gilt jedoch der 4. Juli 1776, der Tag der Unabhängigkeitserklärung. Er wird seither jedes Jahr als Nationaltag gefeiert. Die Ideen, welche der US-amerikanischen Verfassung zugrunde liegen, entspringen dem Geist der Aufklärung und haben die nur wenige Jahre später erfolgte französische Revolution beeinflusst.

Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika vom 17. September 1787

Präsident, Kongress, Gerichtshof
Der US-amerikanischen Verfassung liegt nach dem Plan der "Gründerväter" eine strenge Dreiteilung der Gewalten zugrunde, welche durch ein kompliziertes, gesetzlich festgelegtes Ausgleichs- und Überwachungssystem vor gegenseitigen Übergriffen geschützt werden. Die Exekutive, also die ausübende Gewalt, hält der Präsident zusammen mit seinem Kabinett inne. Er wird von "Wahlmännern und -frauen", dem sogenannten "Electoral College", für vier Jahre gewählt.
Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Der Präsident ist zugleich Regierungschef, Oberkommandierender der Streitkräfte und Staatsoberhaupt. Er ist dem Kongress, der die gesetzgebende Gewalt (Legislative) ausübt, nicht verantwortlich. Er muss aber die Billigung des Kongresses bei der Ernennung des Kabinetts einholen. Der Präsident kann jedoch ohne Billigung des Kongresses persönliche Berater ernennen, die in neuerer Zeit oft zu erheblichem Einfluss im Machtapparat der amerikanischen Bundesregierung gelangt sind.
Der Kongress der Vereinigten Staaten repräsentiert die Legislative der Verfassung und besteht aus zwei "Häusern". In das Repräsentantenhaus werden 435 Volksvertreter in direkter und geheimer Wahl auf jeweils zwei Jahre gewählt. Der Senat besteht aus 100 Mitgliedern, zwei je Bundesstaat, die auf sechs Jahre mit Drittelerneuerung alle zwei Jahre ebenfalls direkt und geheim gewählt werden. In der Regel gehören die Kongressabgeordneten und Senatoren entweder der (liberal-sozialen) Demokratischen oder der (konservativen) Republikanischen Partei an. Zu den Machtbefugnissen des Kongresses gehört das Erlassen von Gesetzen, das Erheben von Steuern, die Regelung zwischenstaatlichen Handels und Verkehrs und die Aussprache von Kriegserklärungen.
Die Judikative, die richterliche Gewalt, besteht aus dem Obersten Gerichtshof, welcher die Auslegung der Verfassung und der Bundesgesetze vornimmt. Die Ernennung der neun Richter einschließlich des Obersten Richters erfolgt durch den Präsidenten auf Lebenszeit, benötigt aber die Zustimmung des Senats.

Bundesstaaten
Die Bundeshauptstadt der USA ist Washington und liegt im Bundesdistrikt "District of Columbia", der dem Kongress direkt unterstellt ist. Die fünfzig Bundesstaaten ("States") haben jeweils eine eigene Verfassung, Exekutive (Gouverneure), Legislative (Volksvertretung) und Judikative. Grundsätzlich gilt, dass alle Gewalt vom Volk ausgeht. Daher ruht die demokratische Regierungsgewalt vorwiegend in den Bundesstaaten.
Nur ganz bestimmte und begrenzte Aufgaben und Gewalten, etwa die Außenpolitik oder die Herausgabe von Münzen und Banknoten, wurden durch die Bundesverfassung auf die Bundesregierung übertragen. Dies ist die berühmte amerikanische "Grass Roots Democracy", die im einfachen Volk selbstverantwortlich getragene und als Verpflichtung empfundene Demokratie. Sie gibt dem Bürger die Überzeugung, dass seine Meinung zählt und dass er Einfluss hat.

Das Bildungswesen
Für das Erziehungs- und Bildungswesen sind nach der Verfassung die einzelnen Bundesstaaten zuständig. Da jeder Staat eigene Schulgesetze erlässt, bestehen in der Regel Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten hinsichtlich der Ausbildungsnormen. Die Dauer der Schulpflicht ist jedoch einheitlich und beträgt bundesweit zwölf Jahre. Ziel des dreistufigen Bildungswesens - Grundschule, Sekundarstufe, höhere Bildung - ist eine umfassende schulische Ausbildung. Dazu gehört neben der Vermittlung des notwendigen Wissens und Könnens vor allem die Bildung der Persönlichkeit. In der Schule sollen die Heranwachsenden zu verantwortungsbewussten Bürgern erzogen werden.

Das Ende des öffentlichen Schulsystems und die schleichende Privatisierung des Erziehungssystems in den USA
Das öffentliche Schulsystem in Detroit soll privatisiert werden. Geplant ist, darüberhinaus den gesamten öffentlichen Sektor in Detroit mehr und mehr in private Hände zu geben. »[...] Mayor of Detroit David Bing ... wants 'mayoral control', full control over all public services and public issues in the city of Detroit and he has the backing of both the Governor and her constituencies: the corporations. [...]«
Sollten sich die Privatisierungpläne in Detroit durchsetzen, wäre die Tür weit offen für die Durchsetzung des Programms im ganzen Land.
Lesen Sie mehr: Detroit, BAMN, mayoral control and the fight against the privatization of education | Dailycensored.com, 13. Juni 2010

»[...] ... unitary executive’ or mayoral control has now gained a foothold in eight cities in eight states. This movement is important for the elites bent on privatizing education under mayoral control, for it allows them to escape the permanent and watchful eye of public scrutiny. Mayoral control allows power and decision making to reside in the ‘mayor’s office’ and thus the sticky wicket of meddlesome democracy and debate can be shorn. No public disclosure, no transparency, no public meeting requirements — no democratic participation by students, parents and teachers will be elicited nor given creedence. With mayoral control the school board becomes an icon of days past as the corporatization of education, by the ’secret parliament’ of the mayor and his henchmen, all courtesans to Wall Street and Arne Duncan’s Race to the Top proceeds unabated. [...]«
Zitat: News from Detroit Public Schools and the Detroit Federation of Teachers | Dailycensored.com, 8. Juni 2010

nach oben

Landesnatur

Die Vereinigten Staaten von Amerika messen vom 49. Breitengrad an der kanadischen Grenze im Norden bis zum Golf von Mexiko im Süden 2500 km und vom Atlantischen Ozean im Osten bis zum Pazifischen Ozean im Westen über 4500 km, was vier Zeitzonen entspricht. Sie umfassen mit Alaska und Hawaii knapp 9,4 Millionen km², das entspricht etwa 37 mal der Fläche Großbritanniens. Die natürliche Landschaftsgestaltung ist weiträumig. Die kontinentale Gliederung beginnt mit der atlantischen Küstenebene im Osten und setzt sich nach Westen fort mit dem von Nord nach Süd verlaufenden Gebirgssystem der Appalachen. Daran schließen sich, einer gewaltigen Treppe mit breiten Stufen gleich, die großen Inneren Ebenen und die sogenannten Great Plains an, die erst 2000 km weiter im Westen an den Rocky Mountains mit ihren eindrucksvollen Gebirgsketten und hochgelegenen Plateaus enden. Westlich dieses 1700 km breiten Gebirgssystems liegt am Pazifischen Ozean das Küstenland von Kalifornien.
Das Klima der USA wird durch die globale Lage in den mittleren Breiten der Nordhalbkugel bestimmt. Wichtig ist auch das Fehlen einer in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirgsschranke wie sie etwa in Europa die Alpen bilden. Die nordamerikanischen Gebirge erstrecken sich vielmehr in nord-südlicher Richtung und erlauben somit einen ungehinderten Austausch polarer und tropischer Luftmassen über dem größten Teil der USA.
Die polar-kontinentalen Luftmassen sind im Winter mit sehr kalten Temperaturen verbunden, die manchmal sogar bis ins subtropische Florida und an die sonst milde Golfküste vordringen. Die tropisch-maritimen Luftmassen aus dem Golf von Mexiko bringen im Sommer dagegen feuchtheiße Luft bis in das Gebiet der Großen Seen. Da die Luftströmungen mit den Jahreszeiten wechseln, herrschen im Winter meist polar-kontinentale Luftmassen vor, während die tropisch maritimen Luftmassen im Sommer bestimmend sind.
Dennoch findet, dank der weiten gebirgslosen Ebenen des Landesinneren, während des ganzen Jahres ein häufiger Luftmassenaustausch statt, der jeweils mit großen Temperaturstürzen oder Temperaturanstiegen - bis zu 25 °C in wenigen Stunden - verbunden ist. Mit seinem überwiegend kontinentalen Charakter ist das Klima der USA durch Extreme gekennzeichnet. Es bringt schneereiche und kalte Winter, feuchtheiße Sommer, Dürren, Flutkatastrophen und verheerende Wirbelstürme, die Tornados.
Nur zwei andere Staaten grenzen an die USA: Kanada im Norden und Mexiko im Süden. Alaska im Nordwesten des Kontinents und die Inselgruppe Hawaii im Pazifik sind als Bundesstaaten politisch völlig in die USA integriert. Die karibische Insel Puerto Rico hat den Status eines mit den USA assoziierten Staates mit weitgehender Autonomie.

nach oben
Fotos vergrößern: click on it !

USA
Grand Canyon


USA
USA. Friedrich Schober.


USA
USA. Friedrich Schober.


USA
USA. Friedrich Schober.


USA
USA. Friedrich Schober.


USA
Nationalparks


 Mehr Fotos in unserem Fotoalbum

Nationalparks

1807 stieß der Pelztier Jäger John Colter auf seinem Weg durch das nördliche Wyoming auf einen märchenhaften Landstrich mit steil abfallenden Schluchten und tosenden Wasserfällen.

Bei der weiteren Erkundung offenbarte sich ihm eine erstaunliche Landschaft mit kochend heißen Quellen, blubbernden Schlammlöchern und Geysiren, die in regelmäßigen Abständen hohe heiße Wasserstrahlen in die Luft schleuderten. Colter hatte das heute berühmte Gebiet am Yellowstone entdeckt.
Als Colter drei Jahre später nach St. Louis zurückkehrte, wurde der Beschreibung seiner Entdeckung kein rechter Glaube geschenkt. Da jedoch in den folgenden Jahren andere Trapper seine Geschichte bestätigten, wurden 1870 und 1871 zwei offizielle Expeditionen entsandt, die die Wunder dieser Gegend dokumentierten.
1872 veranlasste ihr Bericht den Kongress der Vereinigten Staaten, Yellowstone zum ersten Nationalpark der Erde zu erklären. Die 367 heute vom National Park Service betreuten Gebiete sind mit einer Gesamtfläche von über 324.000 km² größer als Italien. Zu diesen 367 Gebieten gehören 54 Nationalparks und 77 Nationalmonumente (Natur- und Kulturdenkmäler), die hauptsächlich aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit oder ungewöhnlicher Oberflächenformen ausgewählt wurden. Diese Behörde beaufsichtigt auch zahlreiche historische Gedenkstätten und Erholungsgebiete, wie die nationalen Meeresküsten und Seeufer.
Erholungsaktivitäten werden gefördert, solange die Menschen ihre Umgebung nicht stören und ihr keinen Schaden zufügen. In den letzten Jahren beschränkt sich der National Park Service darauf, die Natur sich selbst zu überlassen. Die Tierpopulationen sollen unbeeinflusst ihr Gleichgewicht finden und abgestorbene Bäume werden nicht entfernt - die verwitternden Stämme sind komplexe Ökosysteme für zahlreiche Kleinlebewesen. Einen Streitpunkt bildet jedoch das Verhalten bei Bränden. Nicht alle teilen die Ansicht der Botaniker, daß die Feuer für die Erneuerung des pflanzlichen Lebens unbedingt notwendig seien. Die Kontroverse erreichte im Sommer 2000 einen neuen Höhepunkt, als in zwölf Bundesstaaten zeitgleich Flächenbrände wüteten.
Der vielleicht bekannteste Nationalpark der Vereinigten Staaten ist der Grand Canyon in Arizona, der steil bis zu 1800 m tief abfällt. Auch die herrliche Bergwelt im Yosemite National Park in California, die bei der Überformung durch gewaltige Gletscher entstanden ist, zieht viele Besucher an.
Der Westen besitzt die meisten Nationalparks, unter anderem zwei in Hawaii und acht in Alaska. Im Osten liegen der Acadia National Park an der zerklüfteten Küste Maines, die subtropischen Everglades in Florida und der zum appalachischen Gebirgssystem gehörende Great Smoky Mountains National Park.

Nicht alle Parks dienen ausschließlich der Erhaltung der Naturlandschaft. Im Biscayne National Park in der Nähe Miamis befindet sich ein lebendes Korallenriff; eine Attraktion des Mesa Verde National Park in Colorado sind die prähistorischen indianischen Felsenwohnungen; der Petrified Forest National Park Arizonas ist nach seinen berühmten versteinerten Wäldern benannt; im Redwood National Park in Kalifornien steht der höchste Baum der Erde, während die Nationalparks Carlsbad Caverns, Mammoth Cave und Wind Cave sich der Erhaltung der beeindruckenden unterirdischen Welt der Kalksteinhöhlen widmen.

Anhänger des Naturschutzgedankens auf der gesamten Erdkugel wurden durch die Arbeit des US-amerikanischen National Park Service angespornt. So hat beispielsweise Kanada heute 31 Parks, darunter den Wood Buffalo National Park im Grenzgebiet von Alberta und den Nordwest-Territorien. Dieser größte nordamerikanische Nationalpark ist die Heimat der größten Bisonherde des Kontinents.
Die Zielsetzung der in anderen Staaten bestehenden Nationalparks unterscheidet sich teilweise vom nordamerikanischen Beispiel. Im überbevölkerten Japan wird der Schwerpunkt auf die Bereitstellung von Erholungsmöglichkeiten gelegt, während in einigen britischen Parks die Erhaltung der traditionellen Formen der Landnutzung von besonderer Bedeutung ist.

nach oben

Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1504 ff.



www-Links


  1. ProPublica.org, Journalism in the Public Interest
  2. FLYP - more than a magazine
  3. Wie die USA gegen China und Russland Krieg führt
  4. 50 Prozent aller Lebensmittel werden in den USA weggeworfen. Freegans beziehen einen Großteil ihrer Lebensmittel aus dem Abfall: www.freegan.info
  5. 9/11/2001 (Zeitzeugen)
  6. Sound Documents -- Berlin 1948-1989
  7. Vietnam - Vietnamkrieg
  8. Irak - Angriffskrieg der USA gegen Irak
  9. Afghanistan - Angriffskrieg der USA gegen Afghanistan
  10.  Krieg gegen Iran ?


  11.   Zurück      Lautsprecher einstellen !!!

    2. Mai 2011: Osama Bin-Laden offiziell tot

    Am frühen Morgen des 2. Mai 2011 kam die Meldung durch die offiziellen Medien, dass Osama Bin-Laden in Pakistan von einer US-Spezialeinheit gefunden und getötet worden ist. Die Agenda "Bin-Laden" ist damit knapp 10 Jahre nach 9/11 für beendet erklärt und per Kopfschuss im Meer begraben worden.

    »[...] Damit hat ihre Lüge über diesen „Terrorfürsten“ ein Ende gefunden, denn Washington konnte sie nicht mehr länger aufrechterhalten. Ihr Schreckgespenst, um den Krieg gegen den Terror zu rechtfertigen, hat ausgedient. Wie ich bereits 2007 bewiesen habe, ist aber OBL schon seit dem 16. Dezember 2001 tot. [...]«
    Hier weiterlesen: alles-schallundrauch.blogspot.com, Sie konnten die Lüge nicht mehr aufrechterhalten

      Zurück  Occupy -- "Wall Street owns the Politicians"
    Siehe auch:
    www.hintergrund.de, Bin Ladens Geheimdienst-Versteck, 6. Mai 2011. Die Zeitschrift "Hintergrund" schreibt in ihrer Online-Ausgabe am 7. Mai 2011, dass es doch sehr wahrscheinlich ist, dass Osama Bin-Laden am 2.Mai von der US-Spezialeinheit Navy SEALs getötet, bzw. geradezu hingerichtet worden ist. Über ein Dutzend der engsten Angehörigen von Osama Bin-Laden, die sich zum Zeitpunkt der US-Aktion auf dem Anwesen in Abbottabad befanden, wurden »[...] von den pakistanischen Behörden festgenommen. Deren an die Öffentlichkeit weitergegebenen Aussagen sprechen dafür, dass es sich tatsächlich um Osama Bin Laden gehandelt hat. Laut seiner 12-jährigen Tochter sei dieser aber erst nach seiner Überwältigung getötet und somit regelrecht hingerichtet worden. [...]« Der Bericht zeigt auf, wie sehr CIA mit ISI (der pakistanische Geheimdienst Inter-Services Intelligence) und Al-Qaeda verwickelt waren und die US-amerikanischen Behörden aus Gründen eben dieser Verwicklungen bislang keinen Zugriff auf Bin-Laden (seit den 1980er Jahren "ein Kind des ISI") durchgeführt haben.

    www.bild.de, Kopfschuss! Osama bin Laden ist tot. Leichnam im Meer versenkt
    www.heise.de, Bin Laden tot.
  12.  Die USA in Haiti
  13. Auf dem Weg zum Dollar-Crash?
  14. Der Weltgeldbetrug
  15. Mafia, Geheimdienste und Politik der USA (US-Chronik ab 1865)
  16. CIA - The World Factbook -- United States
  17. CIA - The World Factbook -- United States Pacific Island Wildlife Refuges
  18. USA - Botschaft in Deutschland
  19. USA - Bundesstaaten
  20. USA -- Zeitzonen
  21. Amnesty International: Report 2006
  22. Die Präsidenten der USA
  23. Chronologie des Irakkriegs
  24. US-Militäreinsätze und Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg
  25. Vietnam: Einer der blutigsten Kriege der Menschheit
  26. CIA und USA - Geschichte
  27. America: Freedom to Fascism
  28. Google-Video: America: Freedom to Fascism (!)
  29. www.whatreallyhappened.com
  30. www.rense.com
  31. www.usa.de - USA - Geschichte
  32. Indianer
  33. New York
  34. Fernand Brundel Center - Binghamton University / New York
  35. Miami
  36. Cultural Groups in South Florida
  37. German Cultural Society Dance Groups (St.Louis/Missouri)
  38. The Salt Lake Tribune - Utah's Statewide Newspaper
  39. New York Times
  40. Washington Post
  41. Das America Journal
  42. Links to the Past: Cultural Groups
  43. The Cultural Orientation Project
  44. Hurrikans - Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind
  45. Hurrikan KATRINA (2005)
  46. Ethnic and Cultural Groups in Idaho

Cultural Groups in Texas:
.. Ethical Society of Austin .. Texas College Mission .. North Texas Irish Festival .. Iranian Cultural Organization .. Houston Institute for Culture .. Mexican American Cultural Center .. Institute of Texan Cultures .. Austin: Cultures and Groups .. Dallas: Cultures and Groups .. Houston: Cultures and Groups .. Cultural Activities Center at Temple .. Black Houston .. Ukrainians of North Texas .. Texas-Spain Initiative .. Jewish Community - Dallas ..

Native Americans:
.. Administration for Native Americans .. Native Americans Internet Resources .. Texas Indians homepage .. Institute of Indian American Arts .. American Indian Policy Center .. Indian Prophecies .. Native American News, Culture, Music and Crafts .. Cherokee Cultural Society ..

Christian Religion / Religion:
.. Open Directory - Society: Religion and Spirituality: Christianity -- Texas .. Open Directory - Society: Religion and Spirituality: Christianity -- Texas Churches .. Google Directory: Churches in Texas .. STI: ERsys - Waco, TX (Religion) .. Baylor University, Waco, Texas, USA: Christian Faith and Postmodernity .. Waco: A Massacre and Its Aftermath .. New Religious Movements .. Chalcedon Presbyterian Church .. Church of the Nazarene .. Episcopalian (Angelican) Church .. Catholic.org ..

Websites of general interest:
.. DIE CRYSTAL CATHEDRAL .. Americans United for Separation of Church and State .. Underground Notes .. World Council of Churches .. Ecumenical Youth - Ökumenische Jugend .. Global Christmas .. Life and Death .. Larry Pratt -- Executive Director of Gun Owners of America and a ruling elder in the Presbyterian Church in America .. Mark Goodacres New Testament Gateway .. Resource Pages for Biblical Studies .. Voice of the Shuttle: Religious Studies Page .. Computer-Assisted Theology: Internet Resources .. Academic Info Religion .. Fuller Theological Seminary .. Faculté autonome de théologie protestante - Université de Genève - Suisse .. SisterSite Index .. Charles S.Peirce Studies .. Ethics update .. International Movement We Are Church .. Ecclesiastical Calendar: Enter a Year... ..

nach oben