Willkommen in der Republik Österreich

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[Gesundes Österreich?] [Literatur] [www-Links]

Offizieller Name: Republik Österreich
Hauptstadt: Wien
Einwohner: 8.177.000 (1999); 8.184.691 (geschätzt Juli 2005)
Fläche: 83.859 km²
Sprache: Deutsch, regional Slowenisch und Kroatisch
Religion: Katholiken 78%; Protestanten 5%
Landesnatur: Im O Ostalpen (⅔ der Fläche), im NO Alpenvorland, weiter östlich Fortsetzung im Karpatenland, im O Wiener Becken, im N Österreichisches Granit- und Gneisplateau
Klima: Mitteleuropäisches Übergangsklima, im O kontinentales, in höheren Lagen alpines Klima
Hauptflüsse: Donau, Inn, Drau
Höchster Punkt: Großglockner 3798 m
Tiefster Punkt: Neusiedler See 115 m
Regierungsform: Parlamentarische bundesstaatliche Republik
Staatsoberhaupt: Bundespräsident
Regierungschef: Bundeskanzler
Verwaltung: 9 Bundesländer
Parlament: Bundesversammlung bestehend aus dem Nationalrat (183 für 4 Jahre gewählte Abgeordnete) und Bundesrat (64 von den Länderregierungen ernannte Mitglieder)
Nationalfeiertag: 26. Oktober
Fußball-Europameisterschaft 2008. Fotos und 1 Movie aus der Wiener Innenstadt hier klicken

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Grüner See
Mariazell. 2006.

Hochschwab
Hochschwab. 2007.

Kaprun
Lärcher-Schrägwandaufzug. Kaprun. 1971.

Kaprun
Stausee und Staudamm. Kaprun. 1971.

Kaprun
Lunzersee. 2006.

Neusiedlersee
Neusiedlersee. 2007.

Ossiachersee
Ossiachersee. Kärnten. 1976.

Wien
Blick vom Kahlenberg auf Wien. 2006.

Leopoldskirche
Leopoldskirche auf dem Leopoldsberg. Wien 2008.

Leopoldskirche
Leopoldskirche. Rettung der christlich-abendländischen Kultur. 1683. Wien 2008.

Leopoldskirche
Leopoldskirche. Abwehr der Türken. Jubiläum. 1683/1983. Wien 2008.


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Geschichte

In der frühen Geschichte Österreichs bildet das Jahr 976 einen wichtigen Markstein; denn obwohl die Ostmark damals noch zum Herzogtum Bayern gehörte, erhielt sie in diesem Jahr mit dem aus dem fränkischen Raum stammenden Geschlecht der Babenberger neue Markgrafen, die eine eigenständige Entwicklung ihres Besitzes tatkräftig vorantrieben. 1156 erlangten sie schließlich auch ihre Unabhängigkeit von Bayern und erhielten den Titel "Herzöge von Österreich". Nur neunzig Jahre lang konnten sich die Babenberger ihren Besitz erhalten, dann starb 1246 das Geschlecht aus, und für kurze Zeit gliederte König Ottokar II. Přemysl (1233-1278) das Herzogtum seinem Königreich Böhmen an. In der Schlacht auf dem Marchfeld verlor er gegen den deutschen König Rudolf von Habsburg (1218-1291) Leben und Besitz, und Rudolf übertrug Österreich und die Steiermark seinen Söhnen.

Österreich unter den Habsburgern
Damit setzte sich das aus dem Aargau in der Schweiz stammende Geschlecht in den Donau- und Alpenländern fest und behielt hier für mehr als sechshundert Jahre die Herrschaft. Es gelang ihm, mit Ausnahme des Herzogtums Bayern, den gesamten südöstlichen Alpenraum seinem Machtbereich einzugliedern. Selbstverständlich bildeten diese habsburgischen Besitzungen einen Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 1438 wurde Albrecht II. von Habsburg (1397-1439) zum deutschen Kaiser gewählt, und fortan blieb die Kaiserkrone mit nur einer dreijährigen Unterbrechung im Besitz des Hauses Habsburg.
Ihre geschickte Heirats- und Erbpolitik setzten die Habsburger vor allem im 15. und 16. Jahrhundert fort. Durch die Heirat Maximilians I. (1459-1519) mit Maria von Burgund (1457-1482) fielen ihnen Burgund und die Niederlande und durch die Heirat ihres Sohnes Philipp (1478-1506) mit Johanna der Wahnsinnigen (1479-1555) mit Kastilien und Aragon auch der größte Teil Spaniens zu. Nach dem Tode des letzten ungarischen Königs 1526 erhielten die Habsburger durch Erbvertrag auch Böhmen, Mähren, Schlesien und den von den Türken nicht besetzten Teil Ungarns. Dieser gewaltige Besitz, den Kaiser Karl V. (1500-1558) vereinigte, wurde nach dessen Abdankung in eine spanische und eine österreichische Linie aufgeteilt.
Während weite Teile des Deutschen Reiches von der Reformation erfasst wurden, gelang es den Habsburgern in Österreich, die Gegenreformation erfolgreich durchzuführen und durch Ausschaltung der protestantischen Stände (z.B. in Böhmen) noch während des Dreißigjährigen Krieges eine absolutistische Herrschaft aufzubauen. Mit der Übernahme des ungarischen Erbes hatte das Land auch die Last des Kampfes gegen die Türken auf sich genommen. 1529 und 1683 standen die Türken vor Wien, erst danach gelang es, dank der Siege des Prinzen Eugen von Savoyen (1663-1736), die Türkengefahr zu bannen.
Da Kaiser Karl VI. (1685-1740) ohne männliche Erben blieb, suchte er mit der Pragmatischen Sanktion die Nachfolge seiner Tochter Maria Theresia (1717-1780) durchzusetzen. Als diese dann 1740 das österreichische Erbe übernahm, musste sie es im sogenannten Österreichischen Erbfolgekrieg und in den Schlesischen Kriegen gegen Preußen, Bayern, Sachsen, Frankreich und Spanien verteidigen und verlor dabei Schlesien an Preußen. Sie heiratete Franz von Lothringen (1708-1765) und begründete mit ihm die Dynastie Habsburg-Lothringen, die nun bis 1918 in Österreich herrschte.
Während der Napoleonischen Kriege suchte Österreich den französischen Truppen - mit wechselndem Glück - entgegenzutreten. 1804 nahm Franz II. (1768-1835) die erbliche Würde eines "Kaisers von Österreich" an und legte zwei Jahre danach die römisch-deutsche Kaiserkrone nieder.
Nach dem Wiener Kongress von 1814/15 wurde Österreich unter der Lenkung des Staatskanzlers Fürst Klemens von Metternich (1773-1859) zum führenden Verteidiger der neuen europäischen Ordnung. Die Revolution von 1848 brachte wenig greifbare Ergebnisse für das Land. Dazu gehörte die Thronbesteigung des jungen Kaisers Franz Joseph I. (1830-1916), der bis 1916 regierte. Die Monarchie wurde in den folgenden Jahren von mehreren schweren Krisen erschüttert.
Nach dem Verlust der italienischen Provinzen und dem von Preußen im Krieg von 1866 erzwungenen Ausscheiden aus dem Deutschen Bund erfolgte 1867 durch Umwandlung in eine Doppelmonarchie Österreich-Ungarn die Teilung der Macht zwischen Deutschen und Magyaren. Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand (1863-1914) löste 1914 den Ersten Weltkrieg aus, der 1918 mit dem Zusammenbruch und der Auflösung der Habsburger Monarchie endete. Der letzte Kaiser (seit 1916) war Karl I.

Die Republik Österreich
Österreich wurde eine auf ihre deutschen Landesteile reduzierte Republik, die mit erheblichen wirtschaftlichen und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Nach einem ersten vergeblichen Versuch der Machtübernahme durch Nationalsozialisten während des Dollfuß-Putsches 1934 gelang Adolf Hitler (1889-1945) 1938 die Eingliederung des Landes als "Ostmark" in das "Großdeutsche Reich".

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Republik wiederhergestellt und erhielt 1955 von den Besatzungsmächten ihre volle Unabhängigkeit zurück. Seitdem bemühte sie sich um eine klare Neutralität zwischen den verschiedenen Machtblöcken, die bis Anfang der 1990er Jahre bestanden.

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Der Staat

Österreich ist ein demokratischer Staat, der einen festen Platz in der internationalen Völkergemeinschaft hat. 1955 trat Österreich den Vereinten Nationen, 1956 dem Europarat bei. Im Juni 1994 stimmte eine Mehrheit der Bevölkerung für den Beitritt zur Europäischen Union, der im Januar 1995 vollzogen wurde.
Durch den Bau des Internationalen Zentrums Wien, inoffiziell UNO-City genannt, wurde die Stadt nach New York und Genf die dritte Stadt der Vereinten Nationen.
Das heutige politische System des Landes entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Österreicher knüpften dabei an die Tradition der Verfassung von 1920 an, die nach dem Zusammenbruch der kaiserlichen und königlichen (k.u.k.) Monarchie erarbeitet worden war. Das Land ist ein demokratischer Bundesstaat mit einem parlamentarischen Zweikammersystem. Dieses besteht aus dem Nationalrat und dem Bundesrat.

Die Abgeordneten des Nationalrates werden nach dem Verhältniswahlrecht für vier Jahre gewählt. Der Bundesrat nimmt die Interessen der neun Länder wahr. Seine Mitglieder werden von den Landtagen entsandt. Der Bundesrat kann gegen die Beschlüsse des Nationalrats ein aufschiebendes Veto einlegen, das dieser durch erneuten Beschluss aufzuheben vermag.
National- und Bundesrat bilden zusammen die Bundesversammlung. Ihr obliegt die Amtseinführung des Bundespräsidenten. der Bundespräsident ist das auf sechs Jahre vom Volk direkt gewählte Staatsoberhaupt. Er ernennt und entlässt den Bundeskanzler, außerdem auf dessen Vorschlag die Minister.
Der Bundespräsident hat auch das Recht zur Auflösung des Nationalrats und ist oberster Befehlshaber des Bundesheeres.

Parteienlandschaft
Bis in die 1980er Jahre hinein war die österreichische Parteienlandschaft durch eine auffallende Kontinuität und Stabilität gekennzeichnet. Die Regierung wurde von Vertretern der beiden großen Parteien im Nationalrat - der "Sozialistischen Partei Österreichs" (SPÖ) und der "Österreichischen Volkspartei" (ÖVP) - gebildet, die über Jahre hinweg eine Große Koalition eingegangen waren. Erst der zunehmende Wahlerfolg der "Freiheitlichen Partei Österreichs" (FPÖ), die 1983 zusammen mit der SPÖ (ab 1991 Sozialdemokratische Partei) die Regierungsverantwortung übernahm, beendete das traditionelle Zweiparteiensystem. Die immer offener zutage tretenden rechtskonservativen Tendenzen innerhalb der FPÖ (mit dem Rechtspopulisten Jörg Haider an der Spitze - Bundesparteiobmann der FPÖ von 1986-2000) ließen die Tradition der Großen Koalition nach vorgezogenen Neuwahlen 1986 neu aufleben, die im Februar 2000 von einer Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ (seit 1995 "Die Freiheitlichen") abgelöst wurde.
Im Herbst 2002 zerbrach das Regierungsbündnis aus ÖVP und FPÖ in Folge des außerordentlichen Knittelfelder FPÖ-Parteitages, worauf im November 2002 Neuwahlen einberufen wurden. Erhielt die FPÖ 1999 noch knapp 27% der Wählerstimmen, waren es nun gerade noch 10%. Nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit SPÖ und Grünen, setzte Kanzler Schüssel die Koalition mit der nun geschwächten FPÖ ab Februar 2003 fort.
Heftige Auseinandersetzungen innerhalb der FPÖ führten schließlich zur Aufsplitterung der Partei. Im Frühjahr 2005 gründeten ihre Regierungsmitglieder und führenden Vertreter, wie Jörg Haider, das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).

11. Oktober 2008: Jörg Haider (Landeshauptmann von Kärnten, Gründer und Vorsitzender des BZÖ) verstarb im Alter von 58 Jahren bei einem Verkehrsunfall.
Siehe auch: Ente im Phaeton-Kleid? Medienfälschungen im Fall Haider

Ohne eigentlichen Wählerauftrag setzte die ÖVP die Koalition mit der neuen Partei an Stelle der FPÖ fort.

Die Wahlen vom 2. Oktober 2006 hätten wieder klare Verhältnisse für Österreich schaffen können. Das Wahlergebnis ließ zunächst vermuten, dass sich SPÖ (35,3% = - 1,2%) und ÖVP (34,3% = - 8,0%) klar zur großen Koalition zusammenschließen würden. Doch wegen des Konfliktes bezüglich des EURO-FIGHTER-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSSES gestalteten sich die Koalitionsverhandlungen schwierig. Erst am 8. Januar 2007 war das große Rätselraten um die künftige Regierung beendet. Die große Koalition mit Gusenbauer als Kanzler wurde nun verkündet.

Aufgrund des hohen Stimmenverlustes der ÖVP konnte die SPÖ (+ 1,0%) mit ihrem Kandidaten Gusenbauer Wahlsieger werden. Verloren haben jedoch beide Parteien an Wählerstimmen. Die Grünen konnten ihr historisch bestes Ergebnis in Österreich erzielen und wurden mit 11,1% (+1,6%), drittstärkste Partei, dicht gefolgt von der FPÖ mit 11,0% (+1,0%). Auch das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), Jörg Haiders neue Rechtspartei, schaffte mit 4,1% den Einzug in den Nationalrat.
Zusammen mit den Stimmen, die auf die FPÖ (Heinz Christian Strache / FPÖ / Homepage) entfielen, haben 15 Prozent der Wähler ihre Stimme rechten Parteien gegeben, die sich für einen Zuwanderungsstopp und schärfere Asylgesetze stark machen.

ISLAM in Österreich

Die anti-islamischen Äußerungen von Susanne Winter (FPÖ) beim FPÖ-Neujahrstreffen am 13. Januar 2008, machen nur allzu deutlich, was anscheinend von einer großen Anzahl Österreicher gehört werden möchte: Wüste Islam-Attacke bei FPÖ-Neujahrstreffen. Wer allerdings die Mohammed-Biographie gelesen sowie ein wenig Koran-Kenntnis hat, wird die Aussagen Frau Winters allenfalls als Überspitzung bewerten und ihr eine Nichtachtung dessen, was insbesondere in Bezug zum Islam als politisch korrekt ("political correctness") gilt, vorwerfen.

In Österreich sind rund 5 Prozent der Bevölkerung Muslime (ca. 400.000, Tendenz steigend)

Siehe auch: Scharia erobert die Finanzwelt:  Google search: Islamic Banking in Österreich 

Islam-Information

Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich am 9. März 2008 wurde die FPÖ mit 10,54% (+ 6,1%) drittstärkste Partei. In Bad Vöslau konnte die FPÖ um mehr als 11% hinzugewinnen und kam auf 16,15% (siehe: Moschee-Bau: 11 Prozent Plus für FPÖ). Der Landtag plant nun, eine Volksabstimmung zu dem Thema "Moschee-Bauverbot" (nach Kärntner Vorbild) auf den Weg bringen.

In dem kleinen, 2700 Einwohner zählenden Dorf Hirtenberg (in der Nähe von Baden und Bad Vöslau) wurde die FPÖ mit 23,88% der Wählerstimmen zweitstärkste Partei hinter der SPÖ, die hier mehr als 25% einbüßte (von 72,4% auf 47,08%). Grund für den Erfolg der FPÖ: Hirtenberg hat ein massives "Ausländerproblem." Mitten im Dorf befindet sich das Laura-Gatner-Haus (Asylheim mit derzeit 45 Insassen, Jungen zwischen 14 und 18 Jahren). Hirtenberg hat einen Ausländeranteil von 14%. Weitere 14% wurden bereits eingebürgert. Die türkische Minderheit hat im Unterort ein Gebetshaus eingerichtet, das auch Muslime aus der unmittelbaren Umgebung immer wieder einpendeln lässt (Die Rebellion von Hirtenberg).

Wikipedia: Islam in Österreich

Bei einer Veranstaltung im Haus der Begegnung Mariahilf am 14. März 2008 hat der Islamist Shaker Assem das Existenzrecht Israels abgestritten und die Wiedererrichtung des Kalifats gefordert. Den Vermietern schien die Anmeldung nicht verdächtig. Dabei hätte etwas Recherche im Internet leicht mehr zu Shaker Assem in Erfahrung gebracht, z.B.:
 Google search: Shaker Assem+wikipedia .
diepresse.com: Haus der Begegnung: Extremisten hinter Verein versteckt

» [...] Das schnelle Ende einer glücklosen Koalition

18 Monate lang haben sich die Koalitionsparteien in Österreich gegenseitig behindert. Nun ist ihre Regierung gescheitert. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer war nicht nur bei seinem Koalitionspartner unbeliebt. Er vergrämte auch seine eigenen Anhänger – durch leere Versprechungen und eine peinliche Anbiederung.
"Es reicht!", schimpfte Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer von der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und kündigte kurzerhand und überraschend die große Koalition mit den Sozialdemokraten (SPÖ) auf. "Gute Arbeit in der österreichischen Bundesregierung ist nicht mehr möglich", so Molterer. Er wolle nicht zulassen, "dass die Krise der SPÖ zu einer Krise Österreichs wird", daher schlage er unverzügliche Neuwahlen vor. [...] «
Aus: welt.de - Meldung vom 7. Juli 2008

Nach dem Scheitern der großen Koalition fanden am 28. September 2008 die vorgezogenen Nationalratswahlen statt, bei denen die beiden Volksparteien SPÖ (29,2%) und ÖVP (24,9%) herbe Stimmenverluste hinnehmen mussten. Auch die GRÜNEN verloren an Stimmen und kamen nur noch auf 9,8%. Eindeutige Gewinner waren die FPÖ (18,3%) und das BZÖ (11,5%). Bereits am Tag nach den Wahlen ist Molterer von seinem Amt als Parteichef der ÖVP zurückgetreten.
23.11.2008: SPÖ und ÖVP einigen sich auf eine Fortsetzung der Koalition


Links: Vizekanzler Dr. Josef Pröll (ÖVP)
Rechts: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ)

 wien-konkret.at 

Schweinegrippe - Baxter Austria

Im Zusammenhang mit der "Schweinegrippe" und den vorgesehenen Massenimpfungen gegen den A/H1N1-Erreger, hat Jane Bürgermeister (Journalistin) kürzlich Anklage gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO, gegen die Vereinten Nationen (UN) , gegen hochrangige Politiker und gegen öffentliche Körperschaften erhoben. Die Anklage lautet auf Bio-Terrorismus und versuchten Massenmord. Werner Faymann, österreichischer Bundeskanzler und Alois Stöger, österreichischer Gesundheitsminister, werden u.v.a. in der Anzeige als Mitglieder eines international tätigen Verbrechersyndikats aufgelistet, das biologische Waffen entwickelt, produziert, gelagert und eingesetzt hat. Siehe:  Schweinegrippe

Im Nationalrat vertretene Parteien

  • ÖVP - Österreichische Volkspartei, gegr. 1945; rechts, konservativ, christsozial
  • SPÖ - Sozialdemokratische Partei Österreichs, (ehem. Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs; SDAPÖ)-[1888/1889], Neugründung 1945; wertelinks, sozial bis neoliberal
  • Die Grünen - Die Grünen - Die Grüne Alternative, gegr. 1983; mitte links, ökologisch
  • BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich, gegr. 2005. Hervorgegangen aus der Spaltung der FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs; wirtschaftsliberal, rechts, nationalistisch
  • FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs, gegr. 1956 (ehem. Verband der Unabhängigen VdU, gegr. 1949); wirtschaftsliberal, rechts, nationalistisch

Weitere Parteien
  • KPÖ - Kommunistische Partei Österreichs, gegr. 1918; sozialistisch, stark links
  • LIF - Liberales Forum, gegr. 1993; werteliberal, wirtschaftsliberal
  • SLP - Sozialistische Linkspartei, gegr. 2000; sozialistisch, stark links
  • NFÖ - Bündnis Neutrales Freies Österreich, gegr. 2003; werteliberal, sozial
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Der Osten

Wien
Wien ist die Hauptstadt der Republik Österreich und zugleich ein selbständiges Bundesland.
Kultur und Tradition der k.u.k. Monarchie sind bis heute in Wien lebendig geblieben, und überall trifft man auf Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit, die hier schon immer gegenwärtiger schien als die Gegenwart selbst. Die traditionellen Kaffeehäuser (der Armenier Johannes Diodato braute 1685 am Haarmarkt den ersten Wiener Kaffee) - Orte des gesellschaftlichen Lebens schlechthin - sind ein selbstverständlicher Teil der Wiener Lebensart, und die Heurigenschenken zwischen Grinzing und Meidling sind nicht nur ein beliebtes Ziel der Touristen, sondern auch der Wiener.

ERDBEBEN in Ostösterreich, 7. Mai 2009 gegen 23.30 Uhr
Gestern ging ich so gegen 23.3o schlafen, hatte gerade das Licht ausgemacht und mich ins Bett gekuschelt. Da wankt das Bett plötzlich, einmal hin und her und vorbei, wie im Tretboot auf der alten Donau, wenn man das Boot gegen die Wellen stellt. Ich stehe auf und mein erster Gedanke, ein Erdbeben ... (Habe sowas davor erst zweimal bemerkt). Jetzt in den 6.3o Uhr Nachrichten wurde es dann bestätigt: Ein Beben mit der Stärke 4,8 hat Ostösterreich erschüttert. Das Zentrum lag in Mürzzuschlag - das ist die Ortschaft nach dem Semmering und man spürt die Bewegung bis Wien ...

Das Wirtschafts- und Kulturzentrum
Wien, die Messe- und Kongressstadt, ist sowohl Österreichs bedeutendstes Handels- und Dienstleistungszentrum als auch der wichtigste Industriestandort des Landes, vor allem für die Elektro- und Nahrungsmittelindustrie, die Betriebe des Chemie- und Maschinenbausektors sowie die Mode- und Kunstgewerbeindustrie. Für das wirtschaftliche Leben der Stadt sind aber auch die vielen Touristen von Bedeutung, denen der Verkehrsknotenpunkt die Anreise leicht macht. Die Touristen werden von der Kulturmetropole angezogen. Burgtheater, Staatsoper, Theater in der Josephstadt, Akademie- und Volkstheater, Wiener Symphoniker und Wiener Philharmoniker genießen Weltruf. Neben der 1365 gegründeten Universität, zahlreichen Hochschulen, der Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Künste gibt es berühmte Sammlungen, Archive und Mussen.

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Schönbrunn
Schloss Schönbrunn. Wien. 2005.

Wien
Palmenhaus. Schönbrunn. Wien. 2006.

Wien
Parlament. Wien. 2006.

Wien
Michaelerplatz. Blick auf Cafe Griensteidl. Wien. 2006.

Wien
Café Servus. Wien. 2006.


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Oberösterreich
Oberösterreich erstreckt sich beiderseits der Donau zwischen dem Böhmerwald im Norden und dem Dachstein im Süden, dem Unterlauf des Inns im Westen und der Enns im Osten. die Seenregion des Salzkammerguts zählt zu den schönsten Teilen Österreichs - mit Atter-, Mond-, Traun- und Wolfgangsee.
An der Donau und ihrem Nebenfluss, der Enns, entstand eine Reihe von Großkraftwerken, z.B. das Jochenstein-Kraftwerk. Die Landwirtschaft nutzt je ein Viertel der Landesfläche als Ackerland bzw. Grünland. Der Anbau von Getreide, Zuckerrüben und Obst sowie die hochentwickelte Viehzucht konzentrieren sich auf das Alpenvorland.
Die Salzgewinnung im Salzkammergut war schon in vorgeschichtlicher Zeit bedeutend und führte zur Ausbildung der Hallstattkultur. Linz und Steyr sind die wichtigsten Standorte der Schwer-, Maschinen- und chemischen Industrie Österreichs. In Steyr haben sich die Steyr-Daimler-Puch-Werke zu einem bekannten Traktoren-, Lastkraftwagen- und Kugellagerproduzenten entwickelt. In Ranshofen arbeitet eine der größten Aluminiumhütten Europas.
Zentren des Fremdenverkehrs, der das Wirtschaftsleben im Alpengebiet Oberösterreichs beherrscht, sind die Seen des Salzkammergutes, die Gebirgslandschaften sowie die Heilbäder und Kurorte wie Bad Ischl, Bad Schallerbach, Bad Hall, Gallspach (im Bezirk Grieskirchen) und Bad Goisern.
Im Winter 2006 wurde bei Wartberg an der Krems ein größeres Erdölfeld in 2400 m Tiefe entdeckt - siehe: Erdöl und Erdgas in Österreich

Niederösterreich
Niederösterreich, das größte Bundesland, ist das historische Kernland Österreichs. Einst zentral gelegen, wurde es durch den Zerfall der Habsburger Monarchie zum Grenzland.
Das Land erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau, an der elektrische Energie produzierende Großkraftwerke entstanden sind.
Hauptstadt Niederösterreichs ist St. Pölten, Sitz der Landesbehörden ist Wien. Weitere größere Städte sind Wiener Neustadt, Baden, Klosterneuburg, Krems, Mödling und Schwechat, Standort des internationalen Flughafens von Wien und einer Erdölraffinerie.

Die Landwirtschaft erzeugt neben Weizen und Zuckerrüben ein Drittel des österreichischen Weins. Weine aus Wachau, aus Gumpoldskirchen, Baden oder Vöslau sind beliebt. Im südlichen Wiener Becken befinden sich Großbetriebe der chemischen sowie der Eisen- und Metallindustrie, aber auch der Textil-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Wachau, das Gebiet um den Semmeringpass, das Höllental sowie die Orte am Alpenostrand sind Zentren des Fremdenverkehrs.

15 Prozent der österreichischen Äcker sind "bio".

Österreich hat rund 19.000 Bio-Bauernhöfe und ist damit Spitzenreiter in Europa. Auf Platz 2 und 3 folgen die Schweiz und Italien.
Den bundesweiten Titel "Biobrot 2006" holte sich Silvia Spreitzer aus Winklarn im niederösterreichischen Mostviertel. In der Region hat sie sich als Fachfrau für biologisches Brot und Gebäck sowie Teigwaren, die auch für Allergiker bekömmlich sind, schon einen Namen gemacht.
Siehe: spreitzer.at, Der Biobauer – Passion und Berufung (pdf)

Gentechnik

»[...] Wenn heimische Politiker Österreich gerne als Bollwerk gegen Gentechnik loben, verschließen sie ihre Augen vor den Tatsachen. Zwar darf weiterhin keine gentechnisch veränderte Pflanze hierzulande angebaut werden , der Großteil der Eiweißfuttermittel für die Fleischproduktion stammt aber aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
"Österreich importiert jährlich zwischen 450.000 und 670.000 Tonnen Soja und Soja-Schrot als Eiweißfuttermittel", erklärt Wolfgang Pirklhuber, Agrarsprecher der Grünen: "Rund 90 Prozent davon sind Gensoja." [...]«

Zitat: kurier.at, Versteckte Gentechnik in Lebensmitteln, 9. April 2010

Siehe auch:
 Neue Weltordnung - Codex Alimentarius

Burgenland
Das Burgenland, östlichstes Bundesland, ist historisch und geographisch ein Grenzland. Es umfasst sowohl Ausläufer der Alpen als auch die Randflächen des Oberungarischen Tieflandes mit dem Neusiedler See, einem beliebten Ausflugsziel für die Bevölkerung Wiens. Das Land hat zudem zahlreiche Wehrburgen und Schlösser aufzuweisen. Im Norden reicht es fast bis zur Donau und stößt südlich der Raab an die jugoslawische Grenze.
Über 90% der Bevölkerung sprechen Deutsch als Muttersprache; 9% sind Kroaten, 1,5% ungarischer Herkunft. Als ein Erbe der Zugehörigkeit zu Ungarn ist der Anteil der protestantischen Bevölkerung (14%) größer als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Es gibt im Burgenland nur sechs Städte, die bekanntesten sind die Hauptstadt Eisenstadt, Neusiedl am See, Mettersburg und Rust.
Das Burgenland ist überwiegend ein Agrarland. Angebaut werden Weizen, Mais, Obst, Gemüse, Zuckerrüben, Wein und Sonderkulturen wie Edelkastanien und Tabak. Die wichtigsten Industriezweige des Landes sind die Zuckerherstellung und die Konservenerzeugung. Das Burgenland kam 1921 zu Österreich. Es ging aus den vier vormaligen ungarischen Gebieten Pressburg, Ödenburg, Eisenburg und Wieselburg hervor. Aufgrund einer Volksabstimmung verblieb Ödenburg bei Ungarn.

Steiermark
Die Steiermark ist das zweitgrößte Bundesland. Im Nordwesten hat sie Anteil an den Kalkbergen des Salzkammergutes. Die Kernlandschaft ist ein von den Flüssen Mur und Mürz gebildetes Tal mit der Hauptstadt Graz, deren pittoreske Altstadt vom schlossberg mit dem Uhrturm überragt wird. Graz ist Sitz einer Universität sowie einer Technischen Universität.
Im fruchtbaren Hügelland der Voralpen werden Weizen, Mais, Obst und Wein angebaut, ebenso in den breiten Flusstälern von Mur, Mürz und Enns. In höheren Lagen wird auf Almweiden Viehzucht betrieben.
In den waldreichen Gebirgen entwickelte sich eine rege Holz-, Papier- und Zelluloseindustrie. Der wichtigste Bodenschatz ist das Eisenerz, das vor allem am 1465 m hohen Erzberg (Bild unten) seit dem 12. Jahrhundert im Tagebau abgebaut wird. Hier befinden sich auch wichtige Betriebe der Eisen- und Stahlindustrie. Daneben gibt es reiche Magnesitvorkommen.


Weisenblasen am Grünen See - Tragöß - 4. August 2007

 Bild 1    Kurzfilm (swf)    Bild 2    Bild 3 

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Massenmord an 200 ungarischen Juden - "Todesmarsch" 1945

Steiermark
Erzberg bei Eisenerz. Steiermark. 2009.

Das Gebiet der heutigen Steiermark kam 1050 an die Grafen von Steyr. 1180 wurde die Steiermark selbständiges Herzogtum, genannt nach der Hauptburg des Markgrafengeschlechts, Steyr. 1282 fiel sie an die Habsburger. 1918 wurde der Südteil mit der Stadt Marbug an Jugoslawien abgetreten, das übrige Gebiet ist seitdem - abgesehen von 1938-45 als es Reichsgau war - österreichisches Bundesland.

Foto (links): Erzberg bei Eisenerz

»[...] "Güllen", der Schauplatz von Friedrich Dürrenmatts Meisterwerk "Der Besuch der alten Dame", existiert und befindet sich in der Steiermark. Eisenerz, die einst wohlhabende Bergbaustadt, ist vom Niedergang bedroht. [...]«
Aus: www.nzz.ch, 21.08.2009, Das eiserne Herz der Steiermark
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Der Westen und Süden

Vorarlberg
Zwischen dem Ufer des Bodensees und den vereisten Gipfeln der Silvrettagruppe (Piz Buin, 3312 m), zwischen dem Rheintal und dem Skigelände des Arlbergs, bietet Vorarlberg alle landschaftlichen Schönheiten der nördlichen Ostalpen auf kleinem Raum. Im Zentrum des Bundeslandes liegen die sanften Hügel und Berge des Bregenzer Waldes, durchschnitten von dem Tal der Bregenzer Ache.
Die Vorarlberger sprechen Alemannisch, eine deutsche Mundart. Die randliche Lage zum österreichischen Kerngebiet und die verwandtschaftliche Bindung zur alemannischen Bevölkerung im Allgäu, am Bodensee, in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein führte dazu, dass sich intensive wirtschaftliche Beziehungen zum benachbarten Ausland bildeten. Tausende von Grenzgängern aus Vorarlberg arbeiten in Liechtenstein und im Kanton St. Gallen (Schweiz).
In der Wirtschaft überwiegt die Viehzucht, die große Mengen an Milch, Butter und Käse produziert. Die Vorarlberger Textilindustrie ist über die Grenzen hinaus bekannt. Eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben spielt im Sommer wie im Winter der Fremdenverkehr.
Seit etwa 900 gehörte Vorarlberg den Grafen von Montfort. Seit dem Jahre 1363 kauften die Habsburger die einzelnen Vorarlberger Grafschaften auf, zuletzt 1814 Lustenau. Ab 1782 gab es mit Tirol eine gemeinsame Verwaltung, die 1918 aufgelöst wurde. Seitdem ist Vorarlberg ein selbständiges Bundesland.

Tirol
Das Alpenland Tirol ist eines der berühmtesten Feriengebiete Europas. Seit Abtretung Südtirols an Italien im Jahre 1919 zerfällt es in zwei räumlich getrennte Teile, Nord- und Osttirol.
Landschaftlich gehört Tirol ganz zum Alpengebiet. Das breite, fruchtbare Inntal bildet die Kernlandschaft Nordtirols. Seitentäler führen in eine grandiose Bergwelt (z.B. Zillertal und Ötztal). In Osttirol erhebt sich mit dem Großglockner (3798 m) der höchste Berg Österreichs.
Die Haupstadt Innsbruck liegt im Tal des Inn am Fuße des Karwendelgebirges. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt erlebte ihre Blütezeit um 1500 unter Kaiser Maximilian I. Unter den zahlreichen prächtigen historischen Bauwerken ist das "Goldene Dachl", ein spätgotischer Erker aus dem Jahre 1501, besonders berühmt.
Innerhalb der Industriewirtschaft genießen die Industrieunternehmen Metallwerk Plansee (Pulvermetallurgie), Jenbacher Werke (Dieselmotoren, Fahrzeuge) und Swarovski (optische Geräte) internationalen Ruf.

Der Fremdenverkehr gehört zu den größten Devisenbringern. Tirol ist eine der Drehscheiben des europäischen Verkehrs: Die Inntal- und die Brenner-Autobahn sind Europa-Straßen: der rund 14 km lange Arlberg-Straßentunnel ist eine wintersichere Verbindung zwischen Vorarlberg und Tirol.
1363 kam Tirol an die Habsburger und damit zu Österreich. 1805 musste Österreich Tirol an Bayern abtreten. Beim Ausbruch des österreichisch-französischen Krieges von 1809 erhoben sich die Tiroler jedoch unter der Führung von Andreas Hofer gegen die bayerisch-französische Herrschaft, scheiterten aber nach beträchtlichen Anfangserfolgen. Hofer wurde verraten und in Mantua 1810 hingerichtet. Erst 1815 fiel ganz Tirol wieder an Österreich. 1919 kam das Gebiet südlich des Brenners "aus strategischen Gründen" an Italien.

Salzburg
Mozarts Geburtsstadt Salzburg, im Tal der Salzach gelegen, ist die Haupstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes.
Die Altstadt am linken Salzachufer wird vom Mönchsberg (505 m) und vom Festungsberg (542 m) mit der im Jahre 1077 gegründeten Feste Hohensalzburg überragt. Ihr Zentrum ist der Residenzplatz mit der erzbischöflichen Residenz (1595-1793). Südlich steht der 1614 bis 1628 erbaute Dom.
Wichtige Bauwerke links der Salzach sind ferner das erzbischöfliche Palais, die Benediktinerabtei St. Peter mit der Stiftskirche, die gotische Franziskanerkirche, der seit 1924 zum Festspielhaus umgebaute ehemalige Marstall und Mozarts Geburtshaus.
In den Stadtteilen rechts der Salzach sind besonders Schloss Mirabell und das Mozarteum, die Musikhochschule, zu erwähnen. In der Umgebung der Stadt liegen die Schlösser Leopoldskron, Hellbrunn mit Barockpark und in Wals-Siezenheim Kleßheim.
Als Festspielstadt (seit 1920) gehört Salzburg zu den beliebtesten Zielen des Fremdenverkehrs. Das Land Salzburg umfasst im wesentlichen das Flussgebiet von Salzach und Saalach mit den umgrenzenden Bergen. In der Wirtschaft überwiegen Industrie, Bergbau (unter anderem Salzgewinnung) und Elektrizitätserzeugung (Tauernkraftwerke im Kapruner und Stubachtal). Zentren des Fremdenverkehrs sind neben der Landeshauptstadt das Gasteiner Tal mit den Hauptorten Badgastein und Hofgastein sowie Zell am See. Salzburg, ehemals ein Fürstentum sowie geistiges und kulturelles Zentrum im süddeutschen Raum, kam erst im Jahr 1803 zu Österreich.

Kärnten
Österreichs "Sonnenbalkon" wird Kärnten genannt. Südlich des zentralen Alpenwalls gelegen, ist es das Land, das ein mildes, schon südliches Klima hat. Das Klagenfurter Becken ist das Kerngebiet Kärntens. Nahe der slowenischen und italienischen Grenze liegt Villach, ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Ackerbau, Forst- und Almwirtschaft, Holz- und Papierindustrie sowie Bergbau (Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zinkerze) sind neben dem Fremdenverkehr die wichtigsten Erwerbszweige der Bevölkerung. Berühmt für seine Jagdwaffen ist das Ferlacher Büchsenmachergewerbe.
Beliebte Ziele in- und ausländischer Feriengäste sind die Badeorte an den schönen Seen, wie Wörther, Millstätter, Ossiacher (Foto) und Klopeiner See. Zu den Eigenarten dieser Seen gehören ihre hohen Wassertemperaturen im Hochsommer. Ein weiterer Anziehungspunkt ist Schloss Hochosterwitz auf einem 160 m hohen Felsen bei Sankt Veit an der Glan.
Kärnten wurde 1335 habsburgisches Erbland und 1849 österreichisches Kronland. Nach dem Ersten Weltkrieg, als die Donaumonarchie aufgelöst wurde, beanspruchte Jugoslawien Südkärnten. Der Abwehrkampf der Kärntener 1918-1920 verhinderte jedoch die Abtrennung von Österreich (Kärntener Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920).

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Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1083 f.

Österreich: Diverse Literatur
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Erdöl und Erdgas in Österreich
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Der Erdöl-Schwindel (Autor: Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler, Österreichischer Geowissenschafler). Ein äußerst interessanter Text, der belegt, dass die Entstehung des Erdöls auf abiotische Vorgänge im Erdinneren zurückzuführen sei. Ebenso wird die Peak-Oil-Theorie aufschlussreich widerlegt.
Erdöl - Wie wahr ist die bisherige Theorie

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