Willkommen in der Republik Österreich

[Geschichte] [Der Staat] [Islam in Österreich] [Energieversorgung] [Der Osten] [Der Westen und Süden]
[Gesundes Österreich?] [Entwicklungen] [Literatur] [www-Links]

Offizieller Name: Republik Österreich
Hauptstadt: Wien
Einwohner: 8.177.000 (1999); 8.221.646 (geschätzt Juli 2013)
Fläche: 83.859 km²
Sprache: Deutsch, regional Slowenisch und Kroatisch
Religion: Katholiken 78%; Protestanten 5%
Landesnatur: Im O Ostalpen (⅔ der Fläche), im NO Alpenvorland, weiter östlich Fortsetzung im Karpatenland, im O Wiener Becken, im N Österreichisches Granit- und Gneisplateau
Klima: Mitteleuropäisches Übergangsklima, im O kontinentales, in höheren Lagen alpines Klima
Hauptflüsse: Donau, Inn, Drau
Höchster Punkt: Großglockner 3798 m
Tiefster Punkt: Neusiedler See 115 m
Regierungsform: Parlamentarische bundesstaatliche Republik
Staatsoberhaupt: Bundespräsident
Regierungschef: Bundeskanzler
Verwaltung: 9 Bundesländer
Parlament: Bundesversammlung bestehend aus dem Nationalrat (183 für 5 Jahre gewählte Abgeordnete; die Legislaturperiode wurde 2007 von 4 auf 5 Jahre verlängert; diese neue Regelung fand erstmals 2013 Anwendung) und Bundesrat (64 von den Länderregierungen ernannte Mitglieder)
Nationalfeiertag: 26. Oktober
Arbeitslosigkeit: Am 1. Januar 2015 verzeichnet Österreich mit über 10% die höchste Arbeitslosenquote seit 60 Jahren. Die Arbeitslosenstatistik führt Wien an mit 14%, gefolgt von Kärnten (13,9%), Burgenland (12,2%), Niederösterreich (10,7%), Steiermark (10,5%), Oberösterreich (7,4%), Tirol (6,6%), Vorarlberg (6,3%), Salzburg (5,8%)
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Grüner See
Mariazell. 2006.

Hochschwab
Hochschwab. 2007.

Kaprun
Lärcher-Schrägwandaufzug. Kaprun. 1971.

Kaprun
Stausee und Staudamm. Kaprun. 1971.

Kaprun
Lunzersee. 2006.

Neusiedlersee
Neusiedlersee. 2007.

Ossiachersee
Ossiachersee. Kärnten. 1976.

Wien
Blick vom Kahlenberg auf Wien. 2006.

Leopoldskirche
Leopoldskirche auf dem Leopoldsberg. Wien 2008.

Leopoldskirche
Leopoldskirche. Rettung der christlich-abendländischen Kultur. 1683. Wien 2008.

Leopoldskirche
Leopoldskirche. Abwehr der Türken. Jubiläum. 1683/1983. Wien 2008.


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Geschichte

In der frühen Geschichte Österreichs bildet das Jahr 976 einen wichtigen Markstein; denn obwohl die Ostmark damals noch zum Herzogtum Bayern gehörte, erhielt sie in diesem Jahr mit dem aus dem fränkischen Raum stammenden Geschlecht der Babenberger neue Markgrafen, die eine eigenständige Entwicklung ihres Besitzes tatkräftig vorantrieben. 1156 erlangten sie schließlich auch ihre Unabhängigkeit von Bayern und erhielten den Titel "Herzöge von Österreich". Nur neunzig Jahre lang konnten sich die Babenberger ihren Besitz erhalten, dann starb 1246 das Geschlecht aus, und für kurze Zeit gliederte König Ottokar II. Přemysl (1233-1278) das Herzogtum seinem Königreich Böhmen an. In der Schlacht auf dem Marchfeld verlor er gegen den deutschen König Rudolf von Habsburg (1218-1291) Leben und Besitz, und Rudolf übertrug Österreich und die Steiermark seinen Söhnen.

Österreich unter den Habsburgern
Damit setzte sich das aus dem Aargau in der Schweiz stammende Geschlecht in den Donau- und Alpenländern fest und behielt hier für mehr als sechshundert Jahre die Herrschaft. Es gelang ihm, mit Ausnahme des Herzogtums Bayern, den gesamten südöstlichen Alpenraum seinem Machtbereich einzugliedern. Selbstverständlich bildeten diese habsburgischen Besitzungen einen Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 1438 wurde Albrecht II. von Habsburg (1397-1439) zum deutschen Kaiser gewählt, und fortan blieb die Kaiserkrone mit nur einer dreijährigen Unterbrechung im Besitz des Hauses Habsburg.
Ihre geschickte Heirats- und Erbpolitik setzten die Habsburger vor allem im 15. und 16. Jahrhundert fort. Durch die Heirat Maximilians I. (1459-1519) mit Maria von Burgund (1457-1482) fielen ihnen Burgund und die Niederlande und durch die Heirat ihres Sohnes Philipp (1478-1506) mit Johanna der Wahnsinnigen (1479-1555) mit Kastilien und Aragon auch der größte Teil Spaniens zu. Nach dem Tode des letzten ungarischen Königs 1526 erhielten die Habsburger durch Erbvertrag auch Böhmen, Mähren, Schlesien und den von den Türken nicht besetzten Teil Ungarns. Dieser gewaltige Besitz, den Kaiser Karl V. (1500-1558) vereinigte, wurde nach dessen Abdankung in eine spanische und eine österreichische Linie aufgeteilt.
Während weite Teile des Deutschen Reiches von der Reformation erfasst wurden, gelang es den Habsburgern in Österreich, die Gegenreformation erfolgreich durchzuführen und durch Ausschaltung der protestantischen Stände (z.B. in Böhmen) noch während des Dreißigjährigen Krieges eine absolutistische Herrschaft aufzubauen. Mit der Übernahme des ungarischen Erbes hatte das Land auch die Last des Kampfes gegen die Türken auf sich genommen. 1529 und 1683 standen die Türken vor Wien, erst danach gelang es, dank der Siege des Prinzen Eugen von Savoyen (1663-1736), die Türkengefahr zu bannen.
Da Kaiser Karl VI. (1685-1740) ohne männliche Erben blieb, suchte er mit der Pragmatischen Sanktion die Nachfolge seiner Tochter Maria Theresia (1717-1780) durchzusetzen. Als diese dann 1740 das österreichische Erbe übernahm, musste sie es im sogenannten Österreichischen Erbfolgekrieg und in den Schlesischen Kriegen gegen Preußen, Bayern, Sachsen, Frankreich und Spanien verteidigen und verlor dabei Schlesien an Preußen. Sie heiratete Franz von Lothringen (1708-1765) und begründete mit ihm die Dynastie Habsburg-Lothringen, die nun bis 1918 in Österreich herrschte.
Während der Napoleonischen Kriege suchte Österreich den französischen Truppen - mit wechselndem Glück - entgegenzutreten. 1804 nahm Franz II. (1768-1835) die erbliche Würde eines "Kaisers von Österreich" an und legte zwei Jahre danach die römisch-deutsche Kaiserkrone nieder.
Nach dem Wiener Kongress von 1814/15 wurde Österreich unter der Lenkung des Staatskanzlers Fürst Klemens von Metternich (1773-1859) zum führenden Verteidiger der neuen europäischen Ordnung. Die Revolution von 1848 brachte wenig greifbare Ergebnisse für das Land. Dazu gehörte die Thronbesteigung des jungen Kaisers Franz Joseph I. (1830-1916), der bis 1916 regierte. Die Monarchie wurde in den folgenden Jahren von mehreren schweren Krisen erschüttert.

Nach dem Verlust der italienischen Provinzen und dem von Preußen im Krieg von 1866 erzwungenen Ausscheiden aus dem Deutschen Bund erfolgte 1867 durch Umwandlung in eine Doppelmonarchie Österreich-Ungarn die Teilung der Macht zwischen Deutschen und Magyaren. Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand (1863-1914) löste 1914 den Ersten Weltkrieg aus, der 1918 mit dem Zusammenbruch und der Auflösung der Habsburger Monarchie endete. Der letzte Kaiser (seit 1916) war Karl I.

Die Republik Österreich
Österreich wurde eine auf ihre deutschen Landesteile reduzierte Republik, die mit erheblichen wirtschaftlichen und innenpolitischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Nach einem ersten vergeblichen Versuch der Machtübernahme durch Nationalsozialisten während des Dollfuß-Putsches 1934 gelang Adolf Hitler (1889-1945) 1938 die Eingliederung des Landes als "Ostmark" in das "Großdeutsche Reich".

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Republik wiederhergestellt und erhielt 1955 von den Besatzungsmächten ihre volle Unabhängigkeit zurück. Seitdem bemühte sie sich um eine klare Neutralität zwischen den verschiedenen Machtblöcken, die bis Anfang der 1990er Jahre bestanden.

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Der Staat

Österreich ist ein demokratischer Staat, der einen festen Platz in der internationalen Völkergemeinschaft hat. 1955 trat Österreich den Vereinten Nationen, 1956 dem Europarat bei. Im Juni 1994 stimmte eine Mehrheit der Bevölkerung für den Beitritt zur Europäischen Union, der im Januar 1995 vollzogen wurde.

EU-Austritts-Volksbegehren 24. Juni - 1. Juli 2015
Der gleiche Weg, wie beim Eintritt in die EU wird auch bei einem Austritt aus der EU gegangen. Bis zum 1. Juli haben 261.159 Österreicher für die Unabhängigkeit und damit für einen Austritt aus der EU gestimmt. Damit ist der Weg nun frei für eine verbindliche Volksabstimmung.
Siehe hierzu: eu-austritts-volksbegehren.blogspot.de.

Durch den Bau des Internationalen Zentrums Wien, inoffiziell UNO-City genannt, wurde die Stadt nach New York und Genf die dritte Stadt der Vereinten Nationen.
Das heutige politische System des Landes entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Österreicher knüpften dabei an die Tradition der Verfassung von 1920 an, die nach dem Zusammenbruch der kaiserlichen und königlichen (k.u.k.) Monarchie erarbeitet worden war. Das Land ist ein demokratischer Bundesstaat mit einem parlamentarischen Zweikammersystem. Dieses besteht aus dem Nationalrat und dem Bundesrat.

Die Abgeordneten des Nationalrates werden nach dem Verhältniswahlrecht für vier Jahre gewählt. Der Bundesrat nimmt die Interessen der neun Länder wahr. Seine Mitglieder werden von den Landtagen entsandt. Der Bundesrat kann gegen die Beschlüsse des Nationalrats ein aufschiebendes Veto einlegen, das dieser durch erneuten Beschluss aufzuheben vermag.
National- und Bundesrat bilden zusammen die Bundesversammlung. Ihr obliegt die Amtseinführung des Bundespräsidenten. der Bundespräsident ist das auf sechs Jahre vom Volk direkt gewählte Staatsoberhaupt. Er ernennt und entlässt den Bundeskanzler, außerdem auf dessen Vorschlag die Minister.
Der Bundespräsident hat auch das Recht zur Auflösung des Nationalrats und ist oberster Befehlshaber des Bundesheeres.

Schweinegrippe - Baxter Austria

Im Zusammenhang mit der "Schweinegrippe" und den vorgesehenen Massenimpfungen gegen den A/H1N1-Erreger, hat Jane Bürgermeister (Journalistin) im Sommer 2009 Anklage gegen die Weltgesundheitsorganisation WHO, gegen die Vereinten Nationen (UN), gegen hochrangige Politiker und gegen öffentliche Körperschaften erhoben. Die Anklage lautet auf Bio-Terrorismus und versuchten Massenmord. Werner Faymann, österreichischer Bundeskanzler und Alois Stöger, österreichischer Gesundheitsminister, werden u.v.a. in der Anzeige als Mitglieder eines international tätigen Verbrechersyndikats aufgelistet, das biologische Waffen entwickelt, produziert, gelagert und eingesetzt hat.

Siehe:  Schweinegrippe

Parteienlandschaft
Bis in die 1980er Jahre hinein war die österreichische Parteienlandschaft durch eine auffallende Kontinuität und Stabilität gekennzeichnet. Die Regierung wurde von Vertretern der beiden großen Parteien im Nationalrat - der "Sozialistischen Partei Österreichs" (SPÖ) und der "Österreichischen Volkspartei" (ÖVP) - gebildet, die über Jahre hinweg eine Große Koalition eingegangen waren. Erst der zunehmende Wahlerfolg der "Freiheitlichen Partei Österreichs" (FPÖ), die 1983 zusammen mit der SPÖ (ab 1991 Sozialdemokratische Partei) die Regierungsverantwortung übernahm, beendete das traditionelle Zweiparteiensystem. Die immer offener zutage tretenden rechtskonservativen Tendenzen innerhalb der FPÖ mit dem Rechtspopulisten Jörg Haider (* 1950; gestorben am 11. Oktober 2008 bei einem Verkehrsunfall - siehe auch: Ente im Phaeton-Kleid? Medienfälschungen im Fall Haider) an der Spitze, ließen die Tradition der Großen Koalition nach vorgezogenen Neuwahlen 1986 neu aufleben, die im Februar 2000 von einer Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ (seit 1995 "Die Freiheitlichen") abgelöst wurde.
Heftige Auseinandersetzungen innerhalb der FPÖ führten 2005 zur Aufsplitterung der Partei. Regierungsmitglieder und führenden Vertreter der FPÖ, wie Jörg Haider, gründeten im Frühjahr das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).
Derzeit wird Österreich traditionsgemäß von einer großen Koalition aus SPÖ und ÖVP regiert, die allerdings immer wieder von Krisen erschüttert wird. Drittstärkste Partei nach den Wahlen am 9. März 2008 wurde die FPÖ mit 10,54% (+ 6,1%).
Im Jahr 2007 wurde die Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre verlängert. Erstmals wurde diese Regelung bei den Nationalratswahlen im September 2013 angewandt. Stimmstärkste Partei wurde die SPÖ (26,82%) mit Werner Faymann als Spitzenkandidat, gefolgt von der ÖVP (23,99%). Für die beiden Volksparteien ist dies das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der Zweiten Republik. Von 183 Mandaten fallen nur 99 auf SPÖ/ÖVP. Drittstärkste Partei wurde, wie schon bei den Wahlen 2008, die FPÖ mit 20,51% (+2,97% zu 2008). Auch die viertstärkste Partei im Nationalrat, die Grünen (12,42%), gewannen an Stimmen dazu (+1,99%).

2013 im Nationalrat vertretene Parteien

  • SPÖ - Sozialdemokratische Partei Österreichs, (ehem. Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs; SDAPÖ)-[1888/1889], Neugründung 1945; wertelinks, sozial bis neoliberal (52 Sitze)
  • ÖVP - Österreichische Volkspartei, gegr. 1945; rechts, konservativ, christsozial (47 Sitze)
  • FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs, gegr. 1956 (ehem. Verband der Unabhängigen VdU, gegr. 1949); wirtschaftsliberal, rechts, nationalistisch (40 Sitze)
  • Die Grünen - Die Grünen - Die Grüne Alternative, gegr. 1983; mitte links, ökologisch (24 Sitze)
  • NEOS - Das Neue Österreich und Liberales Forum, gegr. Oktober 2012; liberal (9 Sitze)
  • FRANK - (Frank Stronach) "Team Stronach für Österreich", gegr. September 2012, EU-skeptisch, für nationalen EURO, Einführung einer Einheitssteuer (11 Sitze)

Weitere Parteien
  • CPÖ - Christliche Partei Österreichs (Burgenland, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg)
  • WANDL - Der Wandel (Wien und Oberösterreich)
  • EUAUS - EU-Austrittspartei (Vorarlberg); Im Januar 2014 haben NFÖ und EUAUS für die EU-Wahlen ein Wahlbündnis beschlossen: EU-STOP
  • M - Männerpartei (Vorarlberg)
  • SLP - Sozialistische Linkspartei (Wien), gegr. 2000; sozialistisch, stark links
  • KPÖ - Kommunistische Partei Österreichs, gegr. 1918; sozialistisch, stark links
  • NFÖ - Bündnis Neutrales Freies Österreich, gegr. 2003; werteliberal, sozial, Neutralität, direkte Demokratie, Eigenstaatlichkeit; Im Januar 2014 haben NFÖ und EUAUS für die EU-Wahlen ein Wahlbündnis beschlossen: EU-STOP
  • BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich, gegr. 2005. Hervorgegangen aus der Spaltung der FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs; wirtschaftsliberal, rechts, nationalistisch
  • PIRAT - Piratenpartei Österreichs, gegr. Juli 2006; basisdemokratisch, Partei der Informationsgesellschaft - gegen Überwachung, für bedingungsloses Grundeinkommen

Eroberungsplan bis 2020:
IS-Kalifat in Kärnten, in der Steiermark, im Burgenland, in weiten Teilen Niederösterreichs einschließlich Wien.

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Juni 2014: Das IS-Kalifat.

ISLAM in Österreich

Der sunnitische Islam kennt vier Rechtsschulen. Die bedeutendste ist die hanafitische Rechtsschule, benannt nach Abu Hanifa an-Nu'man ibn Thabit. Zu ihr gehören mehr als die Hälfte aller Sunniten und mehr als 42 Prozent aller Muslime. Im Osmanischen Reich wurde die hanafitische Rechtsschule zur "Staatsrechtsschule" erhoben.
Zwischen dem Osmanischen Reich, dem Deutschen Reich, wie auch Österreich-Ungarn bestanden gemeinsame wirtschaftspolitische Interessen. Nachdem der Erste Weltkrieg ausgebrochen war, schien es zunächst, dass sich die gemeinsamen politischen Wünsche endlich erfüllen sollten; dies um so mehr als der Sultan-Kalif in Istanbul, das nominelle Oberhaupt aller Muslime, am 11. November 1914 den Dschihad, den "heiligen Krieg", gegen Frankreich, Großbritannien und Russland, die Entente also, ausrief und sich das Osmanische Reich tags darauf den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn anschloss. Vier Jahre später war diese Schlacht jedoch für das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn sowie für das Osmanische Reich verloren.

Siehe:
Kriegserklärungen 1914-1918
Das Jahr 1912. Geschwächtes Osmanisches Reich unterliegt dem Balkanbund

Siehe auch:
 IS-Kalifat in Teilen Iraks
 IS-Kalifat in Teilen Syriens

»[...] Ursachen und Folgen des 1. Weltkriegs
Mehrere Faktoren sind es, die zum Ersten Weltkrieg führen:
  • Schon in der ersten Phase der europäischen Expansion hatte es Konflikte zwischen den europäischen Kolonialmächten gegeben. In dieser Expansion, in der Rivalität der Industrienationen liegt die Hauptquelle für den 1.Weltkrieg.
  • Eine zentrale Rolle spielte dabei das Deutsche Reich. Offen wurde hier der Anspruch auf einen "Platz an der Sonne" (Wilhelm II) erhoben.
  • Aus den Überseeinteressen wie auch aus der Konstellation in Europa entwickelte sich so das Bündnissystem der Mächte heraus. Deutschland, das unter Bismarck noch eine Annäherungspolitik an Rußland betrieben hatte, verbündete sich 1879 mit Österreich-Ungarn zum sog. Zweibund. Rußland, das ebenso wie Österreich-Ungarn Interesse am Balkan hatte, schloß sich mit Frankreich, dem Gegner Deutschlands (Deutsch-französischer Krieg 1871) zusammen. So standen sich bei Ausbruch des 1.WK zwei Mächtegruppierungen gegenüber:
    • die Mittelmächte mit Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien als stärkste Staaten
    • die Entente mit Frankreich, Rußland und England als Kernländer
  • Eine vierte wesentliche Frage (in der auch die drei anderen Fragen zu sammentrafen) war schließlich die Balkanfrage. Der Balkan war ein für den Weiterbestand Österreich-Ungarns als Großmacht wesentliches Gebiet, die Loslösung der slawischen Völker hätte den Zerfall der Habsburgermonarchie bedeutet.
Das Interesse Österreich-Ungarns am Balkan traf sich hier mit den Interessen des Deutschen Reiches, dessen Wirtschaftspolitik sich ebenfalls in diese Richtung ausdehnte (Türkei!). In der südslawischen Nationalbewegung entstand jedoch eine politische Strömung, die eine Loslösung von der Habsburgermonarchie zum Ziel hatte. Serbien und Rußland unterstützten diese Strömung.
Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajewo (28. Juni 1914) war in dieser Situation nur das auslösende Moment; die bisher politisch, wirtschaftlich und diplomatisch ausgetragenen Konflikte der Großmächte schlugen nun in einen militärischen Konflikt um, die durch die Bündnissysteme vorbereiteten Mechanismen traten in Kraft:
Österreich-Ungarn erklärt Serbien den Krieg, es folgt die deutsche Kriegserklärung an Rußland und Frankreich, die mit der Kriegserklärung Englands an Deutschland (4. August) beantwortet wird. [...]«
Zitat: schulen.eduhi.at, Imperialismus und Erster Weltkrieg

Vgl.:
Die Bagdad-Bahn 1900-1914 -- Das Osmanische Reich als Wirtschaftsraum für Deutschland -- der rote Faden von der Bagdadbahn zum Ersten Weltkrieg.
Die Bagdad-Bahn

In den Nachfolgestaaten des Osmanischen Reichs nach 1918 blieb die hanafitische Rechtsschule weiterhin vorherrschend.

»[...] Die Hanafiten waren in Österreich aufgrund des Gesetzes vom 15. Juli 1912 betreffend die Anerkennung der Anhänger des Islams nach hanafitischem Ritus als Religionsgesellschaft (RGBl. Nr. 159/1912) gesetzlich anerkannt. Damit wurde der hanafitische Islam in Österreich auf eine Stufe mit den christlichen Kirchen und den jüdischen Gemeinden gestellt. Das Gesetz trat am 10. August 1912 in Kraft. Das Islamgesetz bekräftigt und verstärkt die seit 1874 bestehende staatliche Anerkennung des Islams als Religion durch Österreich. In Europa war Österreich damals führend, was die Beziehung zum Islam betraf.
Kaiser Franz Joseph zog mit dem Islamgesetz die Konsequenz aus seiner Expansionspolitik: 1878 hatte sich die Habsburger-Monarchie Bosnien-Herzegowina faktisch einverleibt (formelle Annexion erst 1908) – und dadurch eine große Zahl von Muslimen zu Bürgern der Monarchie gemacht.
Kaiser Franz Joseph stimmte auch dem Bau einer Moschee in Wien zu und spendete 250.000 Goldkronen. Wiens Bürgermeister Karl Lueger stellte dafür ein Grundstück am Laaer Berg bereit. Nur der Erste Weltkrieg verhinderte den Bau der Moschee. Nach dem Zerfall der Donaumonarchie verblieben nur wenige Muslime in Österreich (weniger als 1.000).
Das Islamgesetz gilt in Österreich auch nach dem Ersten Weltkrieg weiter. Mit Wirkung vom 24. März 1988 wurde im Islamgesetz die Wortfolge "nach hanafitischem Ritus" in Artikel 1 und in den Paragraphen 5 und 6 als verfassungswidrig aufgehoben und die Geltung des Gesetzes somit auf alle Muslime erweitert. Das Gesetz heißt seitdem im Langtitel "Gesetz vom 15. Juli 1912, betreffend die Anerkennung der Anhänger des Islams als Religionsgesellschaft" (vgl. BGBl. Nr. 164/1988). [...]«

Zitat: de.wikipedia.org, Hanafiten

Angst vor Islamisierung
Immer mehr Österreicher empfinden den wachsenden Einfluss des Islams mit all seinen negativen Begleiterscheinungen als Bedrohung ihrer gewohnten Sicherheit und Freiheit, weshalb dieses Thema zunehmend die politischen Parteien beschäftigt. An den Wahlergebnissen der letzten Jahre kann deutlich das Bedürfnis der Menschen nach einer anderen Politik bezüglich Islam und Zuwanderung generell abgelesen werden.

2008:
Die anti-islamischen Äußerungen von Susanne Winter (FPÖ) beim FPÖ-Neujahrstreffen am 13. Januar 2008, machen nur allzu deutlich, was anscheinend von einer großen Anzahl Österreicher gehört werden möchte: Wüste Islam-Attacke bei FPÖ-Neujahrstreffen. Wer die Mohammed-Biographie gelesen sowie ein wenig Koran-Kenntnis hat, wird die Aussagen Frau Winters allenfalls als Überspitzung bewerten und ihr eine Nichtachtung dessen, was insbesondere in Bezug zum Islam als politisch korrekt ("political correctness") gilt, vorwerfen.
Frau Winter bezeichnete den Propheten Mohammed u.a. als "Kinderschänder" und bezog sich dabei auf eine Überlieferung, wonach Mohammed die Tochter seines Beraters Abu Bakr, Aischa, im Alter von 6 Jahren geheiratet und drei Jahre später, als Aisha 9 Jahre alt war, die Ehe mit ihr vollzogen haben soll; diese Überlieferung gilt allerdings als umstritten.

Frau Winter wurde am 22. Januar 2009 wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro und einer bedingten Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt.

Saudi-Arabien: Zehnjährige wird dritte Ehefrau
»Ein Ehe-Mindestalter gibt es in Saudi-Arabien nicht. Nun wurde erneut ein Fall einer minderjährigen Braut bekannt. Das Mädchen war zehn Jahre alt. In Saudi-Arabien hat ein Notar ein zehnjähriges Mädchen verheiratet. Der 34 Jahre alte Bräutigam machte das Kind, das die vierte Klasse der Grundschule besuchte, zu seiner dritten Ehefrau.
Der Notar, Scheich Said bin Abdullah al-Dschalil, sagte der saudischen Tageszeitung "Al-Watan", er sei bis heute über den Vorfall schockiert, der bereits zwei Jahre zurückliege.
Er habe damals vergeblich versucht, die Eltern des Mädchens von der Idee abzubringen, ihre Tochter in diesem Alter zu verheiraten. Da das Mädchen "Ja" gesagt habe, sei er aber gezwungen gewesen, den Heiratsvertrag aufzusetzen.
In Saudi-Arabien dürfen Männer nach islamischem Recht bis zu vier Ehefrauen gleichzeitig haben. Versuche von saudischen Menschenrechtlern, ein Mindestalter für die Heirat festzulegen, blieben bislang ohne Erfolg.«
Zitat: news.de.msn.com, 8. September 2010

In Österreich waren 2008 rund 5 Prozent der Bevölkerung Muslime (ca. 400.000, Tendenz steigend)

Siehe auch: Scharia erobert die Finanzwelt:  Google search: Islamic Banking in Österreich 

Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich am 9. März 2008 wurde die FPÖ mit 10,54% (+ 6,1%) drittstärkste Partei. In Bad Vöslau konnte die FPÖ um mehr als 11% hinzugewinnen und kam auf 16,15% (siehe: Moschee-Bau: 11 Prozent Plus für FPÖ). Der Landtag plant nun, eine Volksabstimmung zu dem Thema "Moschee-Bauverbot" (nach Kärntner Vorbild) auf den Weg bringen.

In dem kleinen, 2700 Einwohner zählenden Dorf Hirtenberg (in der Nähe von Baden und Bad Vöslau) wurde die FPÖ mit 23,88% der Wählerstimmen zweitstärkste Partei hinter der SPÖ, die hier mehr als 25% einbüßte (von 72,4% auf 47,08%). Grund für den Erfolg der FPÖ: Hirtenberg hat ein massives "Ausländerproblem." Mitten im Dorf befindet sich das Laura-Gatner-Haus (Asylheim mit derzeit 45 Insassen, Jungen zwischen 14 und 18 Jahren). Hirtenberg hat einen Ausländeranteil von 14%. Weitere 14% wurden bereits eingebürgert. Die türkische Minderheit hat im Unterort ein Gebetshaus eingerichtet, das auch Muslime aus der unmittelbaren Umgebung immer wieder einpendeln lässt (Die Rebellion von Hirtenberg).

Bei einer Veranstaltung im Haus der Begegnung Mariahilf am 14. März 2008 hat der Islamist Shaker Assem das Existenzrecht Israels abgestritten und die Wiedererrichtung des Kalifats gefordert. Den Vermietern schien die Anmeldung nicht verdächtig. Dabei hätte etwas Recherche im Internet leicht mehr zu Shaker Assem in Erfahrung gebracht, z.B.:
 Google search: Shaker Assem+wikipedia .
diepresse.com: Haus der Begegnung: Extremisten hinter Verein versteckt

2010:
Bei den Landtagswahlen in der Steiermark am 27. September 2010 konnte die FPÖ unter ihrem Motto "Mehr Sicherheit. Mehr Freiheit. Mehr Heimat" mehr als die anvisierten 10% der Wählerstimmen erlangen. Unter anderem setzte sich die Partei für ein Bauverbot von Moscheen und Minaretten, sowie für die Ausweisung fundamentalistischer Islamlehrer ein. Die FPÖ erhielt 10,66% der Wählerstimmen, was mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2005 ist (2005: 4,56%).
Bei den Landtagswahlen in Wien am 10. Oktober 2010 konnte die FPÖ nach ausländer- und islamfeindlichem Wahlkampf unter ihrem Frontmann Heinz-Christian Strache 27,1% der Wählerstimmen erzielen, was im Vergleich zu den Wahlen 2005 eine annähernde Verdoppelung ist (2005: 14,8%). Hinter der SPÖ wurde die FPÖ zweitstärkste Partei und besetzt nun 28 Sitze im Kommunalparlament.

2015:
Bei den Regionalwahlen in Oberösterreich (September 2015) konnte die FPÖ mit 30,4 Prozent der Wählerstimmen ihre Gewinne mehr als verdoppeln. Die ab Sommer 2015 eskalierende europäische Flüchtlingskrise (siehe weiter unten) verunsichert und verängstigt viele ansonsten liberal eingestellte Österreicher. Immer mehr Menschen fühlen sich von den traditionellen Parteien (SPÖ/ÖVP) nicht mehr ausreichend vertreten.
Bei den Gemeinderatswahlen in Wien im Oktober konnte die FPÖ zwar Stimmen gewinnen und kam auf 31 Prozent, doch bleibt hier weiterhin die SPÖ stärkste Kraft (knapp 40 Prozent).

Wikipedia: Islam in Österreich

Siehe auch:
Islam-Information
Islamismus in Deutschland
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Energieversorgung

Mit einem Anteil von gut 30% erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch liegt Österreich unter den 27 EU-Staaten an dritter Stelle hinter Lettland (36%) und Schweden (34%). Bis 2020 muss der Anteil der erneuerbaren am Energiemix laut EU-Vorgabe bei 34% liegen.
Österreich will aber weit mehr: Angesichts steigender Erdöl- und Erdgaspreise und der Atomkatastrophe in  Japan (Fukoshima), plant Österreich bis 2050 seinen gesamten Energiebedarf für Strom, Wärme und Verkehr ohne Atomenergie, Erdöl und Erdgas bestreiten zu können. 100 Prozent Energie "made in Austria", lautet die aktuelle Losung.

Österreich, das reich an Wasser, Wind, Sonne und Biomasse ist, könnte bis 2020 bereits vollständig auf erneuerbare Stromversorgung umgestellt werden, wenn bisher ungenutzte Potenziale an erneuerbarer Energie erschlossen würden.
Siehe hierzu:
www.bmwfj.gv.at, Energiestatus2011
diepresse.com, 100 Prozent Energie "made in Austria", 26.01.2011
www.arge-ja.at, 100% Erneuerbare Energie in 6 Jahren
Atomstrom: »[...] Österreich hat zwar keine Atomkraftwerke, dennoch kommt mit dem Strom aus den Nachbarländern Atomstrom ins Land. [...] Österreich importierte bereits seit zehn Jahren mehr Strom als es exportiere, nämlich etwa fünf bis zehn Prozent des Verbrauchs, darunter eben auch Atomstrom. [...]«
Zitat: noe.orf.at, Atomstrom kommt auch nach Österreich, 16. März 2011
Das Unternehmen "VERBUND" ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mehr als vier Fünftel des VERBUND-Stroms wird aus Wasserkraft, ergänzt durch Wärme- und Windkraft erzeugt. Allein aus den VERBUND-Donaukraftwerken lässt sich der Strombedarf nahezu aller österreichischen Privathaushalte abdecken. Insgesamt werden rund 40% des österreichischen Strombedarfs aus Kraftwerken des Verbund-Konzerns gedeckt.
www.verbund.com
htl.moedling.at, Exkursion zum Donaukraftwerk Freudenau

Der Osten

Wien
Wien ist die Hauptstadt der Republik Österreich und zugleich ein selbständiges Bundesland.
Kultur und Tradition der k.u.k. Monarchie sind bis heute in Wien lebendig geblieben, und überall trifft man auf Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit, die hier schon immer gegenwärtiger schien als die Gegenwart selbst. Die traditionellen Kaffeehäuser (der Armenier Johannes Diodato braute 1685 am Haarmarkt den ersten Wiener Kaffee) - Orte des gesellschaftlichen Lebens schlechthin - sind ein selbstverständlicher Teil der Wiener Lebensart, und die Heurigenschenken zwischen Grinzing und Meidling sind nicht nur ein beliebtes Ziel der Touristen, sondern auch der Wiener.

ERDBEBEN in Ostösterreich, 7. Mai 2009 gegen 23.30 Uhr
Gestern ging ich so gegen 23.3o schlafen, hatte gerade das Licht ausgemacht und mich ins Bett gekuschelt. Da wankt das Bett plötzlich, einmal hin und her und vorbei, wie im Tretboot auf der alten Donau, wenn man das Boot gegen die Wellen stellt. Ich stehe auf und mein erster Gedanke, ein Erdbeben ... (Habe sowas davor erst zweimal bemerkt). Jetzt in den 6.3o Uhr Nachrichten wurde es dann bestätigt: Ein Beben mit der Stärke 4,8 hat Ostösterreich erschüttert. Das Zentrum lag in Mürzzuschlag - das ist die Ortschaft nach dem Semmering und man spürt die Bewegung bis Wien ... Karin

Das Wirtschafts- und Kulturzentrum
Wien, die Messe- und Kongressstadt, ist sowohl Österreichs bedeutendstes Handels- und Dienstleistungszentrum als auch der wichtigste Industriestandort des Landes, vor allem für die Elektro- und Nahrungsmittelindustrie, die Betriebe des Chemie- und Maschinenbausektors sowie die Mode- und Kunstgewerbeindustrie. Für das wirtschaftliche Leben der Stadt sind aber auch die vielen Touristen von Bedeutung, denen der Verkehrsknotenpunkt die Anreise leicht macht. Die Touristen werden von der Kulturmetropole angezogen. Burgtheater, Staatsoper, Theater in der Josephstadt, Akademie- und Volkstheater, Wiener Symphoniker und Wiener Philharmoniker genießen Weltruf. Neben der 1365 gegründeten Universität, zahlreichen Hochschulen, der Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Künste gibt es berühmte Sammlungen, Archive und Mussen.

Mit einer Arbeitslosenquote von offiziellen 14% im Jahr 2015 führt Wien die Arbeitslosenstatistik im Land an. Wie Pessimisten befürchten, dürfte die Tendenz landesweit weiter ansteigend sein.

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Aquarelle und Zeichnungen von
Erich Tentschert


Schönbrunn
Stilleben. Erich Tentschert. Korneuburg. 2011.

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Schönbrunn
Schloss Schönbrunn. Wien. 2005.

Wien
Palmenhaus. Schönbrunn. Wien. 2006.

Wien
Parlament. Wien. 2006.

Wien
Michaelerplatz. Blick auf Cafe Griensteidl. Wien. 2006.

Wien
Café Servus. Wien. 2006.



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Oberösterreich
Oberösterreich erstreckt sich beiderseits der Donau zwischen dem Böhmerwald im Norden und dem Dachstein im Süden, dem Unterlauf des Inns im Westen und der Enns im Osten. die Seenregion des Salzkammerguts zählt zu den schönsten Teilen Österreichs - mit Atter-, Mond-, Traun- und Wolfgangsee.
An der Donau und ihrem Nebenfluss, der Enns, entstand eine Reihe von Großkraftwerken, z.B. das Jochenstein-Kraftwerk. Die Landwirtschaft nutzt je ein Viertel der Landesfläche als Ackerland bzw. Grünland. Der Anbau von Getreide, Zuckerrüben und Obst sowie die hochentwickelte Viehzucht konzentrieren sich auf das Alpenvorland.
Die Salzgewinnung im Salzkammergut war schon in vorgeschichtlicher Zeit bedeutend und führte zur Ausbildung der Hallstattkultur. Linz und Steyr sind die wichtigsten Standorte der Schwer-, Maschinen- und chemischen Industrie Österreichs. In Steyr haben sich die Steyr-Daimler-Puch-Werke zu einem bekannten Traktoren-, Lastkraftwagen- und Kugellagerproduzenten entwickelt. In Ranshofen arbeitet eine der größten Aluminiumhütten Europas.
Zentren des Fremdenverkehrs, der das Wirtschaftsleben im Alpengebiet Oberösterreichs beherrscht, sind die Seen des Salzkammergutes, die Gebirgslandschaften sowie die Heilbäder und Kurorte wie Bad Ischl, Bad Schallerbach, Bad Hall, Gallspach (im Bezirk Grieskirchen) und Bad Goisern.
Im Winter 2006 wurde bei Wartberg an der Krems ein größeres Erdölfeld in 2400 m Tiefe entdeckt - siehe: Erdöl und Erdgas in Österreich

Niederösterreich
Niederösterreich, das größte Bundesland, ist das historische Kernland Österreichs. Einst zentral gelegen, wurde es durch den Zerfall der Habsburger Monarchie zum Grenzland.
Das Land erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau, an der elektrische Energie produzierende Großkraftwerke entstanden sind.
Hauptstadt Niederösterreichs ist St. Pölten, Sitz der Landesbehörden ist Wien. Weitere größere Städte sind Wiener Neustadt, Baden, Klosterneuburg, Krems, Mödling und Schwechat, Standort des internationalen Flughafens von Wien und einer Erdölraffinerie.

Die Landwirtschaft erzeugt neben Weizen und Zuckerrüben ein Drittel des österreichischen Weins. Weine aus Wachau, aus Gumpoldskirchen, Baden oder Vöslau sind beliebt. Im südlichen Wiener Becken befinden sich Großbetriebe der chemischen sowie der Eisen- und Metallindustrie, aber auch der Textil-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Wachau, das Gebiet um den Semmeringpass, das Höllental sowie die Orte am Alpenostrand sind Zentren des Fremdenverkehrs.

15 Prozent der österreichischen Äcker sind "bio".

Österreich hat rund 19.000 Bio-Bauernhöfe und ist damit Spitzenreiter in Europa. Auf Platz 2 und 3 folgen die Schweiz und Italien.
Den bundesweiten Titel "Biobrot 2006" holte sich Silvia Spreitzer aus Winklarn im niederösterreichischen Mostviertel. In der Region hat sie sich als Fachfrau für biologisches Brot und Gebäck sowie Teigwaren, die auch für Allergiker bekömmlich sind, schon einen Namen gemacht.
Siehe: spreitzer.at, Der Biobauer – Passion und Berufung (pdf)

Gentechnik

»[...] Wenn heimische Politiker Österreich gerne als Bollwerk gegen Gentechnik loben, verschließen sie ihre Augen vor den Tatsachen. Zwar darf weiterhin keine gentechnisch veränderte Pflanze hierzulande angebaut werden , der Großteil der Eiweißfuttermittel für die Fleischproduktion stammt aber aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
"Österreich importiert jährlich zwischen 450.000 und 670.000 Tonnen Soja und Soja-Schrot als Eiweißfuttermittel", erklärt Wolfgang Pirklhuber, Agrarsprecher der Grünen: "Rund 90 Prozent davon sind Gensoja." [...]«

Zitat: kurier.at, Versteckte Gentechnik in Lebensmitteln, 9. April 2010

Siehe auch:
 Neue Weltordnung - Codex Alimentarius

Burgenland
Das Burgenland, östlichstes Bundesland, ist historisch und geographisch ein Grenzland. Es umfasst sowohl Ausläufer der Alpen als auch die Randflächen des Oberungarischen Tieflandes mit dem Neusiedler See, einem beliebten Ausflugsziel für die Bevölkerung Wiens. Das Land hat zudem zahlreiche Wehrburgen und Schlösser aufzuweisen. Im Norden reicht es fast bis zur Donau und stößt südlich der Raab an die jugoslawische Grenze.
Über 90% der Bevölkerung sprechen Deutsch als Muttersprache; 9% sind Kroaten, 1,5% ungarischer Herkunft. Als ein Erbe der Zugehörigkeit zu Ungarn ist der Anteil der protestantischen Bevölkerung (14%) größer als in jedem anderen österreichischen Bundesland. Es gibt im Burgenland nur sechs Städte, die bekanntesten sind die Hauptstadt Eisenstadt, Neusiedl am See, Mettersburg und Rust.
Das Burgenland ist überwiegend ein Agrarland. Angebaut werden Weizen, Mais, Obst, Gemüse, Zuckerrüben, Wein und Sonderkulturen wie Edelkastanien und Tabak. Die wichtigsten Industriezweige des Landes sind die Zuckerherstellung und die Konservenerzeugung. Das Burgenland kam 1921 zu Österreich. Es ging aus den vier vormaligen ungarischen Gebieten Pressburg, Ödenburg, Eisenburg und Wieselburg hervor. Aufgrund einer Volksabstimmung verblieb Ödenburg bei Ungarn.

Steiermark
Die Steiermark ist das zweitgrößte Bundesland. Im Nordwesten hat sie Anteil an den Kalkbergen des Salzkammergutes. Die Kernlandschaft ist ein von den Flüssen Mur und Mürz gebildetes Tal mit der Hauptstadt Graz, deren pittoreske Altstadt vom schlossberg mit dem Uhrturm überragt wird. Graz ist Sitz einer Universität sowie einer Technischen Universität.
Im fruchtbaren Hügelland der Voralpen werden Weizen, Mais, Obst und Wein angebaut, ebenso in den breiten Flusstälern von Mur, Mürz und Enns. In höheren Lagen wird auf Almweiden Viehzucht betrieben.
In den waldreichen Gebirgen entwickelte sich eine rege Holz-, Papier- und Zelluloseindustrie. Der wichtigste Bodenschatz ist das Eisenerz, das vor allem am 1465 m hohen Erzberg (Bild unten) seit dem 12. Jahrhundert im Tagebau abgebaut wird. Hier befinden sich auch wichtige Betriebe der Eisen- und Stahlindustrie. Daneben gibt es reiche Magnesitvorkommen.


Weisenblasen am Grünen See - Tragöß - 4. August 2007

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Narzissenfest
2. - 5. Juni 2011
Bad Aussee
Ausseerland

Narzissenfest
Narzissenfest. Bad Aussee. 2. bis 5. Juni 2011.

Narzissenfest
Narzissenfest. Bad Aussee. 2. bis 5. Juni 2011.

Narzissenfest
Narzissenfest. Bad Aussee. 2. bis 5. Juni 2011.

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Steiermark
Erzberg bei Eisenerz. Steiermark. 2009.

Am Erzberg: Massenmord an 200 ungarischen Juden - "Todesmarsch" 1945

Das Gebiet der heutigen Steiermark kam 1050 an die Grafen von Steyr. 1180 wurde die Steiermark selbständiges Herzogtum, genannt nach der Hauptburg des Markgrafengeschlechts, Steyr. 1282 fiel sie an die Habsburger. 1918 wurde der Südteil mit der Stadt Marbug an Jugoslawien abgetreten, das übrige Gebiet ist seitdem - abgesehen von 1938-45 als es Reichsgau war - österreichisches Bundesland.

Foto (links): Erzberg bei Eisenerz

»[...] "Güllen", der Schauplatz von Friedrich Dürrenmatts Meisterwerk "Der Besuch der alten Dame", existiert und befindet sich in der Steiermark. Eisenerz, die einst wohlhabende Bergbaustadt, ist vom Niedergang bedroht. [...]«
Aus: www.nzz.ch, 21.08.2009, Das eiserne Herz der Steiermark
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Der Westen und Süden

Vorarlberg
Zwischen dem Ufer des Bodensees und den vereisten Gipfeln der Silvrettagruppe (Piz Buin, 3312 m), zwischen dem Rheintal und dem Skigelände des Arlbergs, bietet Vorarlberg alle landschaftlichen Schönheiten der nördlichen Ostalpen auf kleinem Raum. Im Zentrum des Bundeslandes liegen die sanften Hügel und Berge des Bregenzer Waldes, durchschnitten von dem Tal der Bregenzer Ache.
Die Vorarlberger sprechen Alemannisch, eine deutsche Mundart. Die randliche Lage zum österreichischen Kerngebiet und die verwandtschaftliche Bindung zur alemannischen Bevölkerung im Allgäu, am Bodensee, in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein führte dazu, dass sich intensive wirtschaftliche Beziehungen zum benachbarten Ausland bildeten. Tausende von Grenzgängern aus Vorarlberg arbeiten in Liechtenstein und im Kanton St. Gallen (Schweiz).
In der Wirtschaft überwiegt die Viehzucht, die große Mengen an Milch, Butter und Käse produziert. Die Vorarlberger Textilindustrie ist über die Grenzen hinaus bekannt. Eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben spielt im Sommer wie im Winter der Fremdenverkehr.
Seit etwa 900 gehörte Vorarlberg den Grafen von Montfort. Seit dem Jahre 1363 kauften die Habsburger die einzelnen Vorarlberger Grafschaften auf, zuletzt 1814 Lustenau. Ab 1782 gab es mit Tirol eine gemeinsame Verwaltung, die 1918 aufgelöst wurde. Seitdem ist Vorarlberg ein selbständiges Bundesland.

Tirol
Das Alpenland Tirol ist eines der berühmtesten Feriengebiete Europas. Seit Abtretung Südtirols an Italien im Jahre 1919 zerfällt es in zwei räumlich getrennte Teile, Nord- und Osttirol.
Landschaftlich gehört Tirol ganz zum Alpengebiet. Das breite, fruchtbare Inntal bildet die Kernlandschaft Nordtirols. Seitentäler führen in eine grandiose Bergwelt (z.B. Zillertal und Ötztal). In Osttirol erhebt sich mit dem Großglockner (3798 m) der höchste Berg Österreichs.
Die Haupstadt Innsbruck liegt im Tal des Inn am Fuße des Karwendelgebirges. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt erlebte ihre Blütezeit um 1500 unter Kaiser Maximilian I. Unter den zahlreichen prächtigen historischen Bauwerken ist das "Goldene Dachl", ein spätgotischer Erker aus dem Jahre 1501, besonders berühmt.

Innerhalb der Industriewirtschaft genießen die Industrieunternehmen Metallwerk Plansee (Pulvermetallurgie), Jenbacher Werke (Dieselmotoren, Fahrzeuge) und Swarovski (optische Geräte) internationalen Ruf.
Der Fremdenverkehr gehört zu den größten Devisenbringern. Tirol ist eine der Drehscheiben des europäischen Verkehrs: Die Inntal- und die Brenner-Autobahn sind Europa-Straßen: der rund 14 km lange Arlberg-Straßentunnel ist eine wintersichere Verbindung zwischen Vorarlberg und Tirol.
1363 kam Tirol an die Habsburger und damit zu Österreich. 1805 musste Österreich Tirol an Bayern abtreten. Beim Ausbruch des österreichisch-französischen Krieges von 1809 erhoben sich die Tiroler jedoch unter der Führung von Andreas Hofer gegen die bayerisch-französische Herrschaft, scheiterten aber nach beträchtlichen Anfangserfolgen. Hofer wurde verraten und in Mantua 1810 hingerichtet. Erst 1815 fiel ganz Tirol wieder an Österreich. 1919 kam das Gebiet südlich des Brenners "aus strategischen Gründen" an Italien.

Salzburg
Mozarts Geburtsstadt Salzburg, im Tal der Salzach gelegen, ist die Haupstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes.
Die Altstadt am linken Salzachufer wird vom Mönchsberg (505 m) und vom Festungsberg (542 m) mit der im Jahre 1077 gegründeten Feste Hohensalzburg überragt. Ihr Zentrum ist der Residenzplatz mit der erzbischöflichen Residenz (1595-1793). Südlich steht der 1614 bis 1628 erbaute Dom.
Wichtige Bauwerke links der Salzach sind ferner das erzbischöfliche Palais, die Benediktinerabtei St. Peter mit der Stiftskirche, die gotische Franziskanerkirche, der seit 1924 zum Festspielhaus umgebaute ehemalige Marstall und Mozarts Geburtshaus.
In den Stadtteilen rechts der Salzach sind besonders Schloss Mirabell und das Mozarteum, die Musikhochschule, zu erwähnen. In der Umgebung der Stadt liegen die Schlösser Leopoldskron, Hellbrunn mit Barockpark und in Wals-Siezenheim Kleßheim.
Als Festspielstadt (seit 1920) gehört Salzburg zu den beliebtesten Zielen des Fremdenverkehrs. Das Land Salzburg umfasst im wesentlichen das Flussgebiet von Salzach und Saalach mit den umgrenzenden Bergen. In der Wirtschaft überwiegen Industrie, Bergbau (unter anderem Salzgewinnung) und Elektrizitätserzeugung (Tauernkraftwerke im Kapruner und Stubachtal). Zentren des Fremdenverkehrs sind neben der Landeshauptstadt das Gasteiner Tal mit den Hauptorten Badgastein und Hofgastein sowie Zell am See. Salzburg, ehemals ein Fürstentum sowie geistiges und kulturelles Zentrum im süddeutschen Raum, kam erst im Jahr 1803 zu Österreich.

Kärnten
Österreichs "Sonnenbalkon" wird Kärnten genannt. Südlich des zentralen Alpenwalls gelegen, ist es das Land, das ein mildes, schon südliches Klima hat. Das Klagenfurter Becken ist das Kerngebiet Kärntens. Nahe der slowenischen und italienischen Grenze liegt Villach, ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Ackerbau, Forst- und Almwirtschaft, Holz- und Papierindustrie sowie Bergbau (Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zinkerze) sind neben dem Fremdenverkehr die wichtigsten Erwerbszweige der Bevölkerung. Berühmt für seine Jagdwaffen ist das Ferlacher Büchsenmachergewerbe.
Beliebte Ziele in- und ausländischer Feriengäste sind die Badeorte an den schönen Seen, wie Wörther, Millstätter, Ossiacher (Foto) und Klopeiner See. Zu den Eigenarten dieser Seen gehören ihre hohen Wassertemperaturen im Hochsommer. Ein weiterer Anziehungspunkt ist Schloss Hochosterwitz auf einem 160 m hohen Felsen bei Sankt Veit an der Glan.
Kärnten wurde 1335 habsburgisches Erbland und 1849 österreichisches Kronland. Nach dem Ersten Weltkrieg, als die Donaumonarchie aufgelöst wurde, beanspruchte Jugoslawien Südkärnten. Der Abwehrkampf der Kärntener 1918-1920 verhinderte jedoch die Abtrennung von Österreich (Kärntener Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920).

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Entwicklungen

Sommer 2015: Eskalation der Flüchtlingskrise in Europa

Nach dem Bilderberger-Treffen im Juni 2015 in Telfs (Tirol), eskaliert die Flüchtlingskrise in Europa. Hunderttausende Menschen aus den Kriegs- und Konfliktgebieten in  Syrien, Irak, Afghanistan, Pakistan kommen über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien nach  Ungarn und von dort nach Österreich. Zwischen 70 und 80 Prozent der mehrheitlich muslimischen Flüchtlinge sind Männer zwischen 20 und 35 Jahren. Tausende kommen ohne oder mit gefälschten Ausweis-Dokumente, machen falsche Angaben zu ihrer Person oder lassen sich gar nicht erst registrieren.
Wenn auch nur vergleichsweise wenige Menschen in Österreich einen Asylantrag stellen, so erlebt man hier allein mit der vorübergehenden Unterbringung und Versorgung der vielen Menschen, wie z.B. in den Grenzorten Nickelsdorf, Heiligenkreuz, Spielfeld und im Flüchtlingslager Traiskirchen, dramatische Szenen. Zeitweise wurden die Grenzen geschlossen, das Schengen-Abkommen außer Kraft gesetzt, der Bahnverkehr nach Deutschland (wohin die meisten Flüchtlinge wollen) eingestellt. Teilweise werden Flüchtlinge zurück nach Ungarn geschickt, was zu Unstimmigkeiten zwischen beiden Ländern führt.
Österreich verzeichnet seit Mitte September 450 Asylanträge pro Tag. Aktuell befinden sich rund 50.000 Flüchtlinge in Grundversorgung, davon 4.500 unbegleitete Minderjährige. In Traiskirchen waren am 18. September noch immer 3.200 Flüchtlinge.
Weltweit sind im Jahr 2015 rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht (Tendenz steigend), so viele, wie zuletzt in der Zeit des 2. Weltkriegs. Rund 80 Prozent der Flüchtlinge bleiben zwar in ihrer Region. Doch bei anhaltender Willkommenskultur in Deutschland könnte sich das ändern. Die deutsche Bundeskanzlerin hat deutlich gemacht, dass das Recht auf Asyl für alle gilt und es keine Begrenzung für die Aufnahme von Flüchtlingen in  Deutschland mit ihr geben werde. Hier rechnet man für 2015 mit mindestens 1 Million Flüchtlingen.

Siehe auch:
www.oe24.at, 100.000 Flüchtlinge bisher in Österreich, 20.09.2015
 Neue Weltordnung - Bilderberger, Illuminati u.a.
Freimaurermuseum
August 2015
Schloss Rosenau

freimaurer
Schloss Rosenau. Waldviertel.


freimaurer
Freimaurermuseum. Initiationsraum. Schloss Rosenau. Waldviertel.


freimaurer
Freimaurermuseum. Ritualräume. Schloss Rosenau. Waldviertel.


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»HC Strache (FPÖ) hat am 4. November 2015 den Grenzübergang Spielfeld besucht. Im Folgenden sein Kommentar dazu.
HC Strache: [...] Vertreter der Einsatzkräfte bestätigten heute an der Grenze/Spielfeld, dass über 10% der ankommenden Personen aus Syrien kommen (einige auch mit gefälschten Pässen), der Rest kommt offensichtlich aus über 100 Ländern dieser Welt (Afghanistan, Pakistan, Tschetschenien, Iran, Albanien, Kosovo, diverse afrikanische Länder, etc.). Die überwiegende Mehrheit der Personen an unseren Grenzen sind auch junge Männer. Mit großer Wahrscheinlichkeit auch kaum mit entsprechender Schul- oder Berufsausbildung. Jedenfalls handelt es sich nachweislich und erkennbar um eine moderne Völkerwanderung abseits jeder Genfer Flüchtlingskonvention. Der Begriff „Flüchtling“ ist daher völlig falsch und irreleitend.
Darüber hinaus versagt die österreichische Bundesregierung seit Monaten bei der Einhaltung ihrer gesetzlichen Verpflichtungen – unsere Staatsgrenzen und unsere Staatsbürger entsprechend zu schützen.
Eine Regierung, welche die eigenen staatlichen Grenzen und die Freiheit, Souveränität und Sicherheit der eigenen Staatsbürger/Bevölkerung (mittels aufrechter Gesetze) nicht mehr schützt, hat jeden staatlichen und verfassungsrechtlichen Regierungsanspruch verloren.
[...] Seit Monaten werden neben den EU-Außengrenzen, die Dublin-Gesetze, die staatlichen Grenzkontrollen (Grenzschutz- und Grenzsicherung) und Fremdenpolizeigesetze schändlich gebrochen.
Tausende illegale Einwanderer (2.500 bis 14.000 täglich) werden von den EU-Außengrenzen nach Österreich geschleppt, dann hier ohne Grenzkontrollen, ohne Grenzsicherung, ohne Passkontrollen, ohne Registrierung, ohne Fotos (ohne biometrische Daten – wäre technisch alles leicht möglich), entgegen aller aufrechten Gesetze illegal herein gelassen und staatlich an die deutsche Grenze weiter geschleppt! (kurz vor der deutschen Grenze stehen dann Richtungsschilder mit der Aufschrift "Germany"; die Flüchtlinge gehen den Rest des Weges nach Deutschland meist zu Fuß, Anm. muz-online.de) Die Republik Österreich wird von der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung zur „Schlepperrepublik“ degradiert. Wir transferieren die illegal eingereisten Personen zur deutschen Grenze.[...]
Der Rest der illegal eingereisten Personen fährt dann oftmals selbstständig weiter durch Österreich oder wird von der rot-schwarzen Regierung mit Bussen/Zügen (Taxis bieten es privat an) per Asyl-Zwangsaufnahmregelung (wurde von SPÖ, ÖVP und Grünen im Parlament beschlossen) auf die österreichischen Gemeinden quer durch alle Bundesländer zwangsaufgeteilt.[...]«1

28 Freimaurer-Logen unterzeichnen Communique de Presse
28 Freimaurerlogen haben am 7. September 2015 eine offizielle Erklärung zum Flüchtlingsthema herausgegeben. »[...] Unter den Unterzeichnern befinden sich der Großorient von Frankreich, die Großloge von Österreich, der Großorient der Schweiz, die Großloge von Frankreich, der Großorient von Belgien, die Großloge von Belgien, der Großorient von Kroatien, der Großorient von Irland, die Großloge von Italien, der Großorient von Luxemburg, der Großorient von Polen, der Großorient von Portugal, der Großorient von Griechenland, die Weibliche Großloge der Türkei und andere mehr. Sie fordern die europäischen Regierungen nicht nur auf, die anströmenden Einwanderer aufzunehmen, sondern in Zukunft immer mehr aufzunehmen. Die Freimaurer beweisen damit untereinander eine beeindruckende Übereinstimmung in den Absichten von der Türkei bis Portugal, von Italien bis Irland und Polen. Darüber hinaus machen sie auch eine faktische Konvergenz mit den offiziellen Strategien der Europäischen Union und der meisten EU-Mitgliedsstaaten sichtbar. Eine Deckungsgleichheit der Intentionen, wie sie offiziell in diesem Ausmaß zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so offen zum Ausdruck gebracht wurde. [...]
"Die Übereinstimmung hat ein Ziel: Die Untergrabung tragender Elemente unseres Gemeinwesens wie Vaterland, Identität, Volk", so Corrispondenza Romana.
Die Logen-Erklärung wurde von Médias-Presse in Frankreich publik gemacht.
Das offizielle Logen-Dokument begründet die Forderung nach schrankenloser Zuwanderung mit der Überwindung „nationaler Egoismen“ und dem Vorrang nicht näher definierter "allgemeiner Interessen", die eine "innovative Willkommenspolitik" erfordern würden.
Die Logen benennen nicht nur hehre Absichten, sondern sprechen auch eine Warnung aus. Sollten die Regierungen ihre Grenzen nicht offenhalten und damit der freimaurerischen Forderung nicht folgen, werde es zu "Spaltungen und Konflikten" und zu einem "Wiederaufleben der Nationalismen" in Europa kommen.[...]«2

Globalisierung
Der US-Amerikaner Thomas P.M. Barnett: Als Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren (der Globalisierung) müssen vier dauerhafte und ungehinderte 'Flows' gewährleistet sein: (1) ungehinderter Strom von Einwanderern (zielt insbesondere auf Europa ab), der laut Barnett von keiner Regierung oder Institution verhindert werden darf. Nationale Grenzen sollen aufgelöst, Rassen vermischt und Werte und Religionen abgeschafft werden (Gleichschaltung aller Länder der Erde; jährlich sollen 1,5 Millionen Menschen aus der "dritten Welt" von den europäischen Ländern aufgenommen werden; Ziel: eine hellbraune Rasse mit Durchschnitts-IQ von 90). (2) ungehinderter Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen. In einer globalisierten Welt dürfen die Völker und Staaten nicht mehr über ihre Rohstoffe verfügen. Diese werden privatisiert, internationalisiert und profitorientiert vermarktet. (3) Hereinströmen von Krediten und Investitionen, das Herausströmen von Profiten. Nationale Banken, Rohstoffe und Ressourcen sollen mit Dollar-Krediten beliehen werden. Staaten dürfen nichts machen, was den Profit verhindert. Abzug der Profite in die USA (ein Freihandelsabkommen wie TTIP wäre dabei behilflich). (4) ungehinderter Strom US-amerikanischer Sicherheitskräfte (export of US-security services to regional markets). Kein Staat, kein Land und keine Regierung darf die "Friedenseinsätze" des US-amerikanischen Militärs behindern.
So wird der Weg zu einer globalen neuen Weltordnung geebnet.

Zitat 1: pressejournalismus.com, hc-strache-in-spielfeld
Zitat 2: katholisches.info, Die Freimaurer befehlen der EU: Grenzen auf für immer mehr Einwanderung
Siehe auch:
blogs.lexpress.fr, COMMUNIQUE DE PRESSE, 7. Septembre 2015
pressejournalismus.com, der-nicht-mehr-ganz-so-geheime-globalisierungsplan-der-usa
 Deutschland
neopresse.com, Tausende NATO-Militärtransporte nach Osten - "seit dem Jahr 2011 wurden insgesamt 5.592 Militärtransporte durchgeführt. In diesem Jahr 2015 waren es sogar bis zum September bereits 1.200 Militärtransporte zumeist der NATO-Streitkräfte."

Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1083 f.



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Erdöl und Erdgas in Österreich
Montanuniversität Leoben
Der Erdöl-Schwindel (Autor: Dr.phil. Siegfried Emanuel Tischler, Österreichischer Geowissenschafler). Ein äußerst interessanter Text, der belegt, dass die Entstehung des Erdöls auf abiotische Vorgänge im Erdinneren zurückzuführen sei. Ebenso wird die Peak-Oil-Theorie aufschlussreich widerlegt.
Erdöl - Wie wahr ist die bisherige Theorie

Kaiserin Maria Theresia
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Evangelische Kirche in Österreich
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"Medien und Minderheiten" - Grundsatzreferat Cornelia Kogoj
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