Willkommen in Bulgarienworld.muz-online.de -- Die Länder Europas -- spirit.muz-online.de |
|
Offizieller Name: Republik Bulgarien Hauptstadt: Sofia Fläche: 110.912 km² Landesnatur: Im N Donautafelland, daran südlich anschließend der Balkan mit dem Rumelischen Tief- und Hügelland und dem Rila-Rhodopen-Massiv Klima: Übergangszone zwischen mediterranem und kontinentalem Klima Hauptflüsse: Donau, Iskâr, Tundza, Maritza, Osâm Höchster Punkt: Musala 2925 m Regierungsform: Parlamentarische Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Verwaltung: 8 regionen, Hauptstadtgebiet Einwohner: 8.279.000 (1999); 7.148.785 (geschätzt Juli 2010) Bevölkerungsdichte: 75 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 70% (1999) Bevölkerung unter 15 Jahren: 16,3% (1999) Sprache: Bulgarisch Religion: bulgarisch-orthodoxe Christen 86%, Moslems 13% Staat und Bevölkerung
Die Bulgaren sind ein südslavisches Volk. Zu seinen Vorfahren zählen sowohl romanisierte Thraker und zugewanderte Slawen als auch kriegerische Einwanderer aus dem Wolgagebiet - die zu den Turkvölkern gehörenden Bulgaren. Im frühen Mittelalter gründeten die Bulgaren zweimal ein Großreich. In der Zeit des ersten, das von 680-1018 bestand, nahmen sie den orthodoxen Glauben an. Das zweite bulgarische Großreich (1185-1330) fiel zunächst 1330 an Serbien und dann ab 1396 für fünf Jahrhunderte an das Osmanische Reich. |
|
Nach dem Einmarsch der Roten Armee gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde bereits 1946 die Volksrepublik Bulgarien proklamiert. Die Bulgaren, auch die "Preußen des Balkans" genannt, wurden zum Musterschüler Moskaus und verzichteten auf Extratouren jeglicher Art. Die orthodoxe Staats- und Parteiführung unter Schiwkow (* 1911) folgte allerdings nicht Gorbatschows neuem Kurs. |
![]() |
Bei den Parlamentswahlen im Oktober 1991 wurde die "Union" stärkste Partei. Filip Dimitrow von der "Union" wurde neuer Ministerpräsident. Bei den Präsidentschaftswahlen im Januar 1992 wurde Schelew in seinem Amt bestätigt. Im gleichen Jahr verlor Dimitrow das Vertrauen des Parlaments. Vorgezogene Wahlen 1994 gewann die BSP mit absoluter Mehrheit. 1996 wurde Petar Stojanow (* 1952), Kandidat der SDS, neues Staatsoberhaupt. Aufgrund der katastrophalen Wirtschaftslage erklärte die BSP-Regierung im Dezember 1996 ihren Rücktritt. Nach Massendemonstrationen gegen die BSP fanden im April 1997 erneut Wahlen statt. Die Opposition gewann die absolute Mehrheit. Iwan Kostow (* 1949) übernahm das Amt des Regierungschefs. Seine bis zum 24. Juli 2001 amtierende Regierung war die erste post-kommunistische Regierung, die trotz der angespannten Wirtschaftslage die gesamte vierjährige Wahlzeit im Amt blieb. |
| Zwischen Balkan und Rhodopen liegt das Maritzabecken das Thrakische Tiefland. Parallel zum Hauptkamm ziehen sich einige niedere Gebirgszüge hin, die als Sredna Gora zusammengefaßt sind. Die Zonen von milden kleinen Becken wurden früh besiedelt und werden vor allem zur Gewinnung von dem berühmten Rosenöl und Wein genutzt. Im Viosagebirge bei Sofia entspringen viele Heilquellen Diese Gebirge leitet im Westen ins Rila-Gebirge über mit dem höchsten Berg Bulgariens 2925 m hohen Musala, lockt das Rila-Kloster Besucher an. Das südlich anschließende Gebirge ist das Piringebirge. Hier sind Bären Wölfe Wildkatzen zuhause und seit grauer Urzeit lebt dort der Donnergott Pirun, der dem Gebirge seinen Namen gab. |
|
LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.224 f.www-LinksDie Bulgarien Seite Die Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien Bulgarien Reise Die Homepage über Bulgarien Unbekanntes Weltkulturerbe Bulgariens Klöster in BULGARIEN Bulgarische Gemeinschaft - Berlin e.V. - Web-Links: Deutsch-Bulgarische Vereine www.bulgarien-web.de: Sofia - die Hauptstadt von Bulgarien CIA - The World Factbook -- Bulgaria Bulgaria - daily news and current events Political Resources on the Net - Bulgaria Bulgaria a brief history outline www.countryreports.org, Bulgaria WashingtonPost.com: International: Bulgaria Südosteuropa Kultur e.V. |