Mantren (Mantras) --- Alles ist Klangworld.muz-online.de -- spirit.muz-online.de |
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Wortbedeutung Mantra: Das Wort "Mantra" (korrekte Transliteration aus dem Sanskrit: Māntra) wird im Sanskrit je nach Kasus unterschiedlich dekliniert. Das Substantiv endet auf "a" und gehört damit zum vokalischen "a-Stamm" (Maskulina, Neutra). Der Plural lautet im Nominativ z.B. Māntrāh. Siehe hierzu: de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit.
Das Wort Mantra (Sanskrit: "Ratspruch") besteht aus den Wurzeln man (denken; fühlen; wahrnehmen / manas: Denken; Verstand; Seele; das, was den Menschen ausmacht) und tram (helfende, schützende Kraft). |
Jeder Gottheit ist ein bestimmtes Bija zugeordnet. Mit Hilfe der Keimsilbe, die gemurmelt (japa) oder konzentriert gedacht wird, soll es nämlich möglich sein, aus dem Sunya (Leere) die betreffende Gottheit zu manifestieren. Der Bija z.B. für die Göttin Lakshmi ist Shreem. Mit Om erkennt man, dass das eigene Wesen Leere sei.
Es gibt etwa 70 Millionen erstrangige und unzählbar zweitrangige Mantras für die unterschiedlichsten Zwecke. Das folgende Mantra ist ein Beispiel aus der zweiten Gruppe, wo die Verwendung des Feindes- bzw. Gegnernamens, wie auch in den anderen Mantragruppen von entscheidender Bedeutung ist. Om Cimi Cimi Svaha |
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Aus Klang ist alles entstanden, Klang ist der Ursprung von allem.
Auch jedem Planeten kann eine bestimmte Frequenz, also ein bestimmter Klang zugeordnet werden. |
Jeder Klang erzeugt eine ganz spezifische Schwingung und Energie. Ein Mantra ist die im Klangkörper manifestierte göttliche Kraft. Diese dem Mantra innewohnende Kraft ist die Mantra-Shakti. |
Mantra-Einweihung |
Je nach Schule und Tradition gibt es bestimmte Einweihungsrituale. Als Beispiel möchte ich das Einweihungsritual aus der Tradition von Swami Sivananda kurz beschreiben: Der Schüler trägt helle, möglichst weiße Kleidung, die Reinheit und Offenheit symbolisiert. Der Schüler bringt Blumen und Früchte als symbolische Geschenke für das Mantra und die spirituellen Früchte, die es tragen soll und einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen als Opfer dar. Das Mantra wird dann genau erklärt und dem Schüler vorgesprochen, der es dann wiederholt. Gleichzeitig mit der Einweihung gibt der Schüler das Versprechen, täglich 20 Minuten mit dem Mantra zu meditieren und so den Samen und das sich daraus entwickelnde Pflänzchen zu pflegen (ähnlich erfolgte 1989 meine Einweihung in die Transzendentale Meditation / TM, Rainer Kurka). |
Das Mantra OM
"... Ich bin die heilige Silbe OM unter den Worten. Unter den
Handlungen des Gottesdienstes bin Ich die Verehrung, die
Japa genannt wird. ..." (Bhagavad Gita X, 25 / Krishna zu Arjuna) OM - dieses unzerstörbare Wort ist alles dies. Seine weitere Erklärung ist: Was war, was ist, was wird, alles ist OM. Und was jenseits der drei Zeiten ist, auch das ist OM. Alles dies ist Brahman, der Atman ist Brahman, der Atman hat vier Bereiche. Der Wachzustand ... Der Traumzustand ... ... der Tiefschlaf ... ... weder Erkennen noch Nichterkennen, ..., undenkbar, unbeschreibbar, ... das ist der Vierte ... (Mandukya-Upanishad, 1 bis 7)
OM ist die Quelle aller anderen Töne. OM ist der allgemeine Ton, aus dem die besonderen Töne, die bija entwickelt werden. Diese sind die Buchstaben des Sanskrit-Alphabets. |
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In den Silben des Alphabets begegnen wir dieser heiligen Silbe OM, entfaltet in die Vielzahl aller möglichen Schattierungen, die zwischen dem ersten A und dem schließenden M liegen. Die Ordnung der Silben in dem indischen Alphabet entspricht genau der Schwingung die wir erleben, wenn wir das OM chanten. |
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Zu finden sind die Chakra Mantren im Original bei YouTube, z.B. 1 Chakra Mooladhara | Sahasrara-Chakra, Kronen-Chakra, auch Scheitelzentrum oder Tausenblättriger Lotus genannt | ||||||||||||||
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Mit zunehmender Entfaltung des Kronen-Chakras treten diese Momente immer häufiger auf und werden immer klarer erfahren, bis sie zu einer permanenten Wirklichkeit geworden sind |
Das Mantra So’ham |
Das Gayatri-Mantra |
OM Bhur Bhuvah Svaha |
Die Bedeutung der einzelnen Silben: |
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Eine mögliche Übersetzung lautet: |
Das Mantra asato ma
Om asato ma sad gamaya tamaso ma jyotir gamaya mrityor ma amritam gamaya Die Übersetzung lautet: Om, vom Nichtsein (asat) führe mich zum Sein (sat), von der Dunkelheit (tamas) führe mich zum Licht (jyotir) , vom Tod (mrityu) führe mich zur Unsterblichkeit (amrita). |
Das Mantra Om Mani Padme Hum |
Ein Bodhisattva ist ein erleuchtetes Wesen, das auf eigenen Wunsch wiedergeboren wird, um anderen Wesen zu helfen. Das Versprechen eines Bodhisattva ist, erst dann ins nachtodliche Erlöschen (parinirvana) einzugehen, wenn alle Wesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt (samsara) befreit sind. Avalokiteshvara ist die Verkörperung des grenzenlosen Mitgefühls für alle Wesen. |
Sie schützt vor allen Gefahren, insbesondere vor den acht schlimmsten - in Klammern steht jeweils die innere Entsprechung zur äußeren Gefahr:
Löwen (Stolz), Elefanten (Verblendung), Feuer (Zorn), Schlangen (Eifersucht), Räubern (irrige Ansichten), Fesseln (Geiz), Flut (Begierde), Gespenstern (Zweifel). |
Die Bedeutung der einzelnen Silben: | ![]() |
Eine Anmerkung zum Schluss |
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