Mantren (Mantras) --- Alles ist Klang

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Wortbedeutung

Mantras (Mantras: Plural Englisch; Mantren: Plural Deutsch) finden sich in vielen Kulturen, auch wenn sie oft nicht so genannt werden. Auch im Yoga haben Mantras von alters her eine große Bedeutung. Mantras sind Worte oder Silben, die eine besondere magische oder spirituelle Kraft in sich tragen.

Mantra: Das Wort "Mantra" (korrekte Transliteration aus dem Sanskrit: Māntra) wird im Sanskrit je nach Kasus unterschiedlich dekliniert. Das Substantiv endet auf "a" und gehört damit zum vokalischen "a-Stamm" (Maskulina, Neutra). Der Plural lautet im Nominativ z.B. Māntrāh.
Siehe hierzu: de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit.
Sieh auch:  Sanskrit, an Indo-European language

Im Text verwende ich die englischsprachige Pluralform "Mantras".

Das Wort Mantra (Sanskrit: "Ratspruch") besteht aus den Wurzeln man (denken; fühlen; wahrnehmen / manas: Denken; Verstand; Seele; das, was den Menschen ausmacht) und tram (helfende, schützende Kraft).

Allgemeines

Mantra - meint insgesamt einen bestimmten Satz von Wörtern, die den Veden (Veda = Wissen) sog. heilige Schriften aus der Vedischen Epoche (um ca. 1500-600 v.Chr.) entstammen und auf Geister und Götter bezogen sind. Sie sollen dem Mantrakundigen übermenschliche Macht verleihen. Der Glaube an die Magie der Laute und deren Kombinationen zu magischen Formeln sind in Indien seit jeher bekannt. Einige Mantras werden auch auf Gautama Buddha zurückgeführt.

Die Mantras werden nach ihrer Länge unterschieden in Bija, Hrdaya, Dharani usw.
Der kürzeste Mantra ist der einsilbige Bija-Mantra ("Same", "Keimsilbe").
Mantras können meist nicht wörtlich übersetzt werden und sind oberflächlich betrachtet ohne Sinn und Bedeutung. Bei tieferer Betrachtung sind Mantras machtvolle Klangenergien. Wie ein Same, der auf fruchtbaren Boden fällt und keimt, können Mantras im Inneren des Sadhaka (= Suchender; Schüler) ungeahnte Kräfte entfalten und letztendlich zur Verwirklichung seiner wahren Natur führen.

Manche sagen, ein Mantra kann nur wirken, wenn es absolut korrekt ausgesprochen wird. Andere sind der Überzeugung, dass in erster Linie wichtig ist, dass die Äußerung von Herzen kommt. Letzterer Überzeugung schließe auch ich mich an, wobei natürlich die korrekte Aussprache versucht werden soll.

Herz-Resonanzfeld stärken

Die elektro-magnetische Schwingung des Herzens ist um ein Vielfaches stärker als die Gehirn- und natürlich auch die Bauch (Emotions)-Schwingung. Über das Gehirn- und Bauch-Chakra werden wir manipuliert bei gleichzeitiger Schwächung des Herzchakras. Wir müssen also unser Herz-Chakra stärken, um zu erkennen, wer wir wirklich sind. Nur so kann der Manipulation von außen ein Ende gesetzt und unsere alte Programmierung (Konditionierung) umprogrammiert werden, womit wir uns befreien, nicht länger nur auf Erscheinungen reagieren sondern aktiv, kreativ, schöpferisch agieren.

Die tiefste Resonanzfrequenz der Erde liegt bei durchschnittlich bei 7,8 Hz in der Sekunde (aufgerundet 8 Hz, "Schumann-Resonanz"). Dieser tiefe Ton ist für den Menschen im normalen Wahrnehmungszustand nicht hörbar. Die äußersten Wahrnehmungsgrenzen des menschlichen Gehörs beginnen bei 16 Hz für den tiefsten Ton (der höchste wahrnehmbare Ton liegt zwischen 20.000 Hz - 32.718 Hz). Die vierte Oktave von 16 Hz ist 256 Hz. Dieser Ton wurde von Joseph Sauveur (1653 - 1716; Begründer der Akustik) als Kammerton "C" festgelegt. Es konnte bewiesen werden, »[...] dass sich aus dieser Frequenz auch die natürlichen Schwingungszahlen der Stimmbänder beim Singen und die der Lippen beim Blasen und Pfeifen ableiten lassen sowie alle Eigentöne mittönender Resonanzkörper, Hohlräume im menschlichen Körper und selbst die kaum wahrnehmbaren kleinen Intervalle des Vogelgesangs.[...]«
Basierend auf 8 Hz bzw. dem tiefsten wahrnehmbaren Ton von 16 Hz, errechnet sich das "A=432Hz-System".
Das Bija-Mantra für das Herz-Chakra (Anahata) ist YAM (siehe weiter unten), Musik-Note: C5, 128 Hz - 256 Hz - 512 Hz, bzw. laut "Kosmischer Oktave" C#, 136,10 Hz (Blau-Grün, Türkis; Erdjahr, OM).

Zitat: Neue Musik in 432 Hertz

Siehe auch:
 rainers.myblog.de, Resonanzgesetz
Klangkörper Cheops-Pyramide

Jeder Gottheit ist ein bestimmtes Bija zugeordnet. Mit Hilfe der Keimsilbe, die gemurmelt (japa) oder konzentriert gedacht wird, soll es nämlich möglich sein, aus dem Sunya (Leere) die betreffende Gottheit zu manifestieren. Der Bija z.B. für die Göttin Lakshmi ist Shreem.
Mit Om erkennt man, dass das eigene Wesen Leere sei.

Mantras sind in 6 voneinander unterschiedene Kategorien unterteilt

  1. Shantikarana:
    Diese Mantras sollen gegen Krankheiten und gegen negative Planeteneinflüsse wirken - Abwendung des Bösen
  2. Vashi Karana:
    Mit diesen Mantras soll man jede Frau, Mann, Geistwesen, Seelen, Tiere usw. unter seine Kontrolle bekommen und die eigenen Wünsche erfüllen (Vashi = Feuer; donnernd; Gott des Feuers)
  3. Stambhan:
    Anwendung wie unter (2); stoppt deren ungünstige Handlungen allgemein oder speziell die gegen den Absender gerichteten
  4. Videshan:
    Diese Mantras sind dazu bestimmt, Schwierigkeiten zwischen zwei oder mehreren Individuen zu kreieren
  5. Uccatana:
    Diese Mantras zielen auf die Zerstreuung oder Ablenkung des Geistes des Feindes, Gegners oder anderer Personen dergestalt, dass sie von Heimen, Ländern, Geburtsplätzen, Arbeitsplätzen und Familienmitgliedern fernbleiben. Dies gilt auch bei Personen, die im Krieg bleiben sollen
  6. Maran:
    Das sind den Tod verursachende Mantras. Jede Person soll getötet werden können unabhängig von der räumlichen Entfernung. Diese Mantras sind in den Puranas, Veden, Mohammedanischen und Buddhistischen Kulten zu finden

Es gibt etwa 70 Millionen erstrangige und unzählbar zweitrangige Mantras für die unterschiedlichsten Zwecke. Das folgende Mantra ist ein Beispiel aus der zweiten Gruppe, wo die Verwendung des Feindes- bzw. Gegnernamens, wie auch in den anderen Mantragruppen von entscheidender Bedeutung ist.

Om Cimi Cimi Svaha

Mit diesem Mantra sollen wir Feinde unter Kontrolle bekommen können. Man benötigt sieben rote Chilies mit Zweigen. Dann muss ein kleines Feuer gezündet werden. Das Mantra wird rezitiert wobei der Name des Feindes vor das Wort Svaha eingefügt und ein Chilizweigchen ins Feuer geworfen wird. Dieser Vorgang soll 7 Mal für 11 oder 21 Tage wiederholt werden.

Alles ist Klang

Aus Klang ist alles entstanden, Klang ist der Ursprung von allem. Auch jedem Planeten kann eine bestimmte Frequenz, also ein bestimmter Klang zugeordnet werden.
Klänge sind sehr machtvoll. Denken wir nur einmal an unsere ganz normale Alltagssprache. Jedes Wort assoziiert der Geist mit einer bestimmten Form, einem bestimmten Inhalt. Selbst unsere Alltagssprache ist sehr machtvoll: Worte können verletzen oder erfreuen, traurig oder aber fröhlich machen. Auch Musik hat großen Einfluss auf unseren Geist. Jeder konnte sicherlich an sich selbst schon beobachten, dass bestimmte Musik beruhigend, andere Musik dagegen innerlich aufwühlend wirkt. Wie machtvoll müssen dann erst die Klänge eines Mantras sein, denen eine ganz spezielle Energie innewohnt!

Ich finde sehr passend, was beepworld.de über die Wirkungsweise von Vokalen und Konsonanten auf Körper, Geist und Seele schreibt und möchte deshalb daraus einen kurzen Auszug wiedergeben.

beepworld.de: »[...] Die Wirkungen von Vokalen

Vokale öffnen den Körper und ermöglichen den Zugang zu den dort gespeicherten Gefühlen, Erinnerungen und Informationen.

Zuordnungen:

A = Herz, Brustraum, Einheit
E = obere Brust, Hals und Kehle; Kontakt, Heiterkeit
I = Nacken, Hals, Kopf, Nerven, Gehirn; wache Konzentration, Freude, kämpferische Entschlossenheit
O = Körpermitte, Gemüt und Herz; Feierlichkeit
U = Becken, Unterleib; Erdung, Tiefe und Wärme, Verbindung des Tiefsten mit dem Höchsten

Die Wirkungen von Konsonanten

Weniger stark als die öffnenden Vokale wirken Konsonanten. Sie scheinen vorzugsweise Klangakzente zu setzen z.B. :

Zuordnungen:

F = massiert die Beckenbodenmuskulatur; wirkt vitalisierend, Impuls gebend
H = verstärkt die Wirkung aller Vokale
L = macht im Becken weit und weich; wirkt lockernd, wärmend
M = regt den Kreislauf an, weckt Nerven und Gehirn; wirkt vibrierend, wärmend
N = schwingt im Schultergürtel, erfrischt die Augen und das Gehirn; schärft die Sinne
B/D/G und K/P/T = stimuliert mal weicher und mal fester Rippen und Zwerchfell; wirkt belebend
R = verbindet Kehle und Beckenboden; wirkt stimulierend
S/Sch = zentriert unterhalb des Nabels [...]«

Mit herzlichem Dank zitiert aus: www.beepworld.de

Du hast DEN Ton in dir !

Der Film "Wie im Himmel" (2005) zeigt eindrucksvoll, dass wir alle DEN Ton in uns haben. Wunderbar, wenn ALLE - z.B. in einem Chor - ihren Ton zum Erklingen bringen !

Vokaltönen

»[...] Vokaltönen eignet sich besonders gut, um sich zu entspannen und den Körper in Schwingung zu bringen. Vokaltönen bedeutet das Singen lang gedehnter Vokale "aaaa" "ooooo" "uuuu" "eeee" "iiiii". [...]
Wie neuere Forschungen zeigen, hat das Singen von Mantren über 10 -15 Minuten oder länger eine sehr entspannende und erholungsfördernde Wirkung auf den Körper. (Verlangsamung der Gehirnwellen, Blutdrucksenkung, Anregung des Parasympathikus und der körpereigenen Erholungsrhythmen). [...]«

Mit herzlichem Dank zitiert aus: www.sing-again.de, Stimmbildung und Gesang Infos

Sanskrit ist z.B. eine sehr vokalreiche Sprache, ähnlich ist Latein. Vokalreiche Sprachen, in Meditation und Gebet verwendet, öffnen uns den Raum zur transzendenten Welt.

Jeder Klang erzeugt eine ganz spezifische Schwingung und Energie. Ein Mantra ist die im Klangkörper manifestierte göttliche Kraft. Diese dem Mantra innewohnende Kraft ist die Mantra-Shakti.
Manche Ärzte in Indien geben ihren Patienten ein Mantra als Medizin. Die Schwingungen der Töne wirken heilend auf den Körper.
Eine Geschichte, die ich hier nur in stark verkürzter Form wiedergeben will, erzählt von einem Wanderer, der von einem Priester gebeten wurde, kühlende Sandelpaste für dessen Gäste herzustellen. Der Wanderer fuhr mit der Rezitation des Mantras, in die er gerade vertieft war, fort und bereitete währenddessen die Paste. Unglücklicherweise bezog sich das Mantra auf Agni, den Gott des Feuers. Als die Paste später den Gästen gereicht wurde und diese sie auf ihre Haut auftrugen, verspürten sie plötzlich eine unerträgliche Hitze in sich aufsteigen. Zum Glück konnte man den Wanderer noch finden. Er stellte noch mal eine Sandelpaste her, diesmal unter Meditation auf den Gott des Wassers. Den Gästen konnte so die notwendige Erleichterung verschafft werden.

Transzendentale Meditation (TM)

Die TM, eine Mantra-Meditation, die der einstige Buchhalter aus der Kaste der Schreiber, Mahesh Prasad Warma (alias Maharishi Mahesh Yogi), ab den späten 1950er Jahren zu vermarkten begann, wurde in den westlichen Ländern ab den 1960er Jahren bekannt. Vor der Einweihung in die Technik der TM wird dem Interessenten gesagt, er bekomme ein individuelles, speziell für seine Person bestimmtes Mantra, welches dem Lehrer, der sich während des Einweihungsrituals in einem meditativen Zustand befindet und eine geistige Verbindung zum Schüler aufgenommen hat, von einer göttlichen Kraft übermittelt werde. Tatsächlich empfand ich das Einweihungsritual als nachhaltig beeindruckend. Ich gelangte während der Einweihung in einen sehr angenehmen meditativen Zustand. Ein großes Glücksgefühl durchströmte mich. Und ich wusste, dass ich nun etwas besaß, das mir niemand mehr nehmen kann: ein ganz für mich allein bestimmtes Mantra, mit dem ich immer wieder den gleichen herrlichen Geisteszustand herbeiführen kann.
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Tangalla
TM Einweihungsbestätigung. 1989.

TM-Einweihungsbestätigung
Das Mantra sollte geheim gehalten werden. Würde man es nämlich anderen Menschen verraten, so würde das Mantra seine Kraft verlieren, was mir durchaus logisch erschien. Ich meditierte also zweimal täglich jeweils 20 Minuten. Erst ein gutes Jahr später fiel mir ein kleines Buch in die Hand, das mir die Geheimnisse der TM verriet. Es waren also keine individuellen Mantras im eigentlichen Sinn, die allein durch spirituelle Kraft übertragen werden. Die Mantras sind auch nicht frei von Bedeutung und schon gar nicht frei von religiösem Bezug. Jeder TM-Schüler erhält ein zweisilbiges Mantra, das vom Bija-Mantra einer hinduistischen Gottheit abgeleitet ist (z.B. der Bija der Göttin Lakshmi "Shreem" wird bei TM zu "Shirim"). Die Mantras sind auf bestimmte Altersstufen verteilt, d.h. jeder TM-Schüler einer Altersstufe erhält das selbe Mantra. Das war es. Natürlich war die Enttäuschung für mich zunächst groß. Doch tat mir die Meditation mit meinem Mantra sehr gut und ich fand für mich auch die Antwort: Mein Mantra ist deshalb individuell, weil es in mir so klingt, wie es nur in mir klingen kann. Ich meditierte das Mantra in MEINEM Ton. Sicherlich, ich könnte jedes x-beliebige Klangwort nehmen, doch mir gefiel mein Mantra, mir gefiel auch die Gottheit, der mein Mantra zugeordnet ist. Also meditierte ich noch weitere 8 Jahre zweimal täglich jeweils für 20 Minuten. Nach insgesamt 10 Jahren war die Meditation nicht mehr nötig. Mein Leben ist zu Meditation geworden.

Als Film empfehle ich:  David Wants to Fly Hier wird ein lebendiger Einblick in die Organisation von TM vermittelt. Es werden auch Bilder von der Bestattung von Maharishi 2008 gezeigt.

Japa

Japa ist die Wiederholung eines Mantras. Es gibt drei Arten der Mantra-Rezitation. Die erste ist das laute Singen oder Sprechen des Mantras. Es kann aber auch flüsternd oder in vollkommener Stille indem sich nur die Lippen bewegen und die Klänge formen wiederholt werden. Die dritte und schwierigste Art der Rezitation ist die rein gedankliche Wiederholung / Vorstellung des Mantras im Geiste. Man kann auch zwischen den drei Möglichkeiten abwechseln, um den Geist am Abschweifen zu hindern.
Häufig dienen Mantras als Meditationshilfe, ähnlich der Konzentration auf den Atem. Japa hilft, den Geistesstrom wieder zu zentrieren, wenn er zu äußeren Objekten wandert.
Zum Zählen der Wiederholungen wird oft eine Mala (Gebetskette, ähnlich unserem Rosenkranz) mit 108 Perlen verwendet.
108 ist im Hinduismus eine heilige Zahl, so werden z.B. Shiva 108 Namen zugeordnet.
Japa fördert die Konzentration und die Geistesbeherrschung. Wird das Mantra mit wahrer Liebe und Hingabe über längere Zeit rezitiert, werden die Klangschwingungen den Übenden mehr und mehr durchdringen. Sein Geist wird immer ruhiger und klarer werden und er wird immer höhere Einsichten gewinnen.
Wie im Hatha-Yoga ist auch hier das höchste Ziel, Samadhi zu erreichen. Hat der Schüler (noch) kein persönliches Mantra von seinem Guru erhalten, so obliegt es seiner Entscheidung, welches Mantra er rezitieren will. Es wird sich bei ihm das Gefühl einstellen, welches Mantra zu ihm passt, welches auf seiner momentanen Stufe das richtige für ihn ist.

Mantra-Einweihung

Die Mantra-Einweihung ist eines der ältesten Rituale in der indischen Kultur.
Das persönliche Mantra, das ein Schüler von seinem Guru erhält, verschafft diesem die Möglichkeit des Zugangs zur Erfahrung der allerhöchsten Wirklichkeit. Der Lehrer legt sozusagen den Samen in den Schüler. Dessen Pflicht ist es dann, diesen zu pflegen und zu kultivieren, um ihn gleich einer empfindlichen Pflanze am Wachsen zu halten, um letztendlich die Früchte genießen zu können.
Der Schüler muss sich bewusst sein, dass er mit einem Mantra etwas sehr wertvolles bekommt und damit auch die Verantwortung übernimmt, diesen Schatz entsprechend zu hüten.
Je nach Schule und Tradition gibt es bestimmte Einweihungsrituale. Als Beispiel möchte ich das Einweihungsritual aus der Tradition von Swami Sivananda kurz beschreiben: Der Schüler trägt helle, möglichst weiße Kleidung, die Reinheit und Offenheit symbolisiert. Der Schüler bringt Blumen und Früchte als symbolische Geschenke für das Mantra und die spirituellen Früchte, die es tragen soll und einen Geldbetrag nach eigenem Ermessen als Opfer dar. Das Mantra wird dann genau erklärt und dem Schüler vorgesprochen, der es dann wiederholt. Gleichzeitig mit der Einweihung gibt der Schüler das Versprechen, täglich 20 Minuten mit dem Mantra zu meditieren und so den Samen und das sich daraus entwickelnde Pflänzchen zu pflegen (ähnlich erfolgte meine Einweihung in die Transzendentale Meditation / TM, Rainer Kurka).
Ich habe an dieser Stelle dem Yoga-Vidya-Team für die Beschreibung des Rituals zu danken.
In der alten indischen Tradition erhielt ein Schüler erst ein Mantra von seinem Guru, nachdem er jahrelang bei diesem „in die Lehre gegangen war“, mit ihm gelebt und ihm gedient hatte und von seinem Lehrer als reif dafür empfunden wurde.

Das Mantra OM

Das größte aller Mantras ist OM. Da es sich aus A, U und M zusammensetzt, wird es auch oft AUM geschrieben. Die drei Buchstaben stehen für die drei Bewusstseinsebenen: A für das Wachbewusstsein, U für das Traumbewusstsein und M für den Zustand des Tiefschlafes. OM, die Verbindung aus diesen dreien ist mehr als nur die Summe dieser Teile. Es umfasst alle drei Ebenen und geht gleichzeitig über sie hinaus. Es ist der Urlaut, das Allumfassende, das über alles Hinausgehende.

"... Ich bin die heilige Silbe OM unter den Worten.
Unter den Handlungen des Gottesdienstes bin Ich die Verehrung,
die Japa genannt wird...."
(Bhagavad Gita X, 25 / Krishna zu Arjuna)

OM - dieses unzerstörbare Wort ist alles dies. Seine weitere Erklärung ist: Was war, was ist, was wird, alles ist OM. Und was jenseits der drei Zeiten ist, auch das ist OM.
Alles dies ist Brahman, der Atman ist Brahman, der Atman hat vier Bereiche.
Der Wachzustand ...
Der Traumzustand ...
... der Tiefschlaf ...
... weder Erkennen noch Nichterkennen, ..., undenkbar, unbeschreibbar,
... das ist der Vierte ...
(Mandukya-Upanishad, 1 bis 7)

OM ist die Quelle aller anderen Töne. OM ist der allgemeine Ton, aus dem die besonderen Töne, die bija entwickelt werden. Diese sind die Buchstaben des Sanskrit-Alphabets.
OM ist die Tonentsprechung des Brahman, die Bija-Mantras sind die verschiedenen Formen der Devas und Devis (Götter und Göttinnen), die klangliche Manifestation ihrer göttlichen Energie.
Wenn wir sagen, OM bestehe aus den drei Buchstaben A-U-M, so sind diese das Ergebnis aus dem einen Urton, so wie ihn das grobstoffliche Ohr wahrnehmen kann. Das heißt, OM ist in Wahrheit nur ein einziger Ton, aber der Mensch mit seinen begrenzten Fähigkeiten nimmt ihn als zusammengesetzten Ton aus A, U und M wahr.


In den Silben des Alphabets begegnen wir dieser heiligen Silbe OM, entfaltet in die Vielzahl aller möglichen Schattierungen, die zwischen dem ersten A und dem schließenden M liegen. Die Ordnung der Silben in dem indischen Alphabet entspricht genau der Schwingung die wir erleben, wenn wir das OM chanten.
Die Silben des Alphabets sind daher nicht eigentlich Buchstaben oder bloße Schriftzeichen; sie sind vor allem Klänge, die die eine Kraft der Urschwingung in differenzierter Form ausdrücken.

chakren

Zu finden sind die Chakra Mantren im Original bei YouTube,
z.B. 1 Chakra Mooladhara

Das Kronen-Chakra

Sahasrara-Chakra, Kronen-Chakra, auch Scheitelzentrum oder Tausenblättriger Lotus genannt

Das Kronen-Chakra ist der Sitz der höchsten Vollendung im Menschen. Hier vereinigen sich alle Energien der unteren Chakras. Das Kronen-Chakra ist die Quelle und der Ausgangspunkt für die Manifestation aller übrigen Chakra-Energien.
Es ist auch der Ort, an dem wir zuhause sind. Von hier aus begann unsere Reise in das Leben und hierher kehren wir am Ende unserer Entwicklung zurück. Hier leben und erleben wir uns in Gott, sind eins geworden mit dem göttlichen Ursprung, aus dem wir hervorgegangen sind. Unser persönliches Energiefeld ist mit dem universalen Energiefeld verschmolzen.

Der Weg zur Entfaltung des höchsten Chakras wird durch die violette Strahlung angedeutet. Violett ist die Farbe der Meditation und der Hingabe.
Durch die Entfaltung des siebten Chakras lösen sich auch die letzten begrenzenden Blockaden in den übrigen Chakren auf und ihre Energien in den höchsten, ihnen möglichen Frequenzen zu schwingen.
Sobald das Kronen-Chakra vollkommen erweckt ist, ist seine Aufgabe, kosmische Energien aufzunehmen, beendet. Es sendet nun selbst Energien aus.
Im siebten Chakra gibt es keine Blockaden im eigentlichen Sinn. Es kann nur mehr oder weniger entwickelt sein.
Wenn sich das Kronen-Chakra zu öffnen beginnt, werden Sie immer häufiger Augenblicke erleben, in denen die Trennung zwischen Ihrem inneren Sein und dem äußeren Leben aufgehoben ist. Ihr Bewusstsein ist vollkommen still und weit, und in dieser Stille erleben Sie Ihr eigentliches Wesen als das allgegenwärtige reine Sein, in dem alle Dinge existieren.

Mit zunehmender Entfaltung des Kronen-Chakras treten diese Momente immer häufiger auf und werden immer klarer erfahren, bis sie zu einer permanenten Wirklichkeit geworden sind
Wenn Ihr Wesen reif dafür ist, kann diese endgültige Erleuchtung recht plötzlich eintreten, und es gibt nun keinen Rückschritt in Ihrer Entwicklung mehr. Sie haben das Gefühl, aus einem langen Traum erwacht zu sein und erst jetzt in der Wirklichkeit zu leben.
Wenn vielleicht die unteren Chakren bereits geöffnet und harmonisiert sind, so werden Sie ohne die Öffnung des Kronen-Chakras immer noch das Gefühl einer Trennnung von der Fülle des Seins haben und Sie sind damit nicht vollständig frei von Angst. Durch diese Angst wird ein Rest von Blockaden in den Chakren aufrechterhalten. Das Mantra für das Kronen-Chakra ist OM - das höchste aller Mantras.

Harmonie und Frieden mit dem A = 432 Hz System

Dem OM-Ton ist die Musik-Note "H" bzw. "B" oder "C#" zugewiesen und entspricht im "A=432Hz-System" 136,102 bzw. oktaviert 272,204 Hz. 136,10 Hz wird auch dem Anahata-Chakra zugewiesen (siehe "Kosmische Oktave": a1=432,1 Hz / 440 Hz - 31,4 cent) und gilt als Erdjahreston.
Die Chakra-Töne laut "Kosmischer Oktave": 1. Mooladhara: G, 194,18 Hz (Orange-Rot; Erd-Tag); 2. Swadthistana: G#, 210,42 Hz (Orange; Synodischer Mond); 3. Nabhia bzw. Hara: C, 126,22 Hz (Grün-Gelb; Sonne); 4. Anahata: C#, 136,10 Hz (Blau-Grün, Türkis; Erdjahr, OM); 5. Vishuddhi: D, 141,27 Hz (Blau; Merkur); 6. Agnya: A, 221,23 Hz (Gelb-Orange; Venus); 7. Sahasrara: F, 172,06 Hz (Purpur; Platonische Jahr).

Eine andere Zurodnung findet man hier: thestreetphilosopher.tumblr.com: Mooladhara: Bb4, 228Hz - 456 Hz - 912 Hz; Swadthistana: Eb3, 303 Hz - 606 Hz - 1212 Hz; Nabhia bzw. Manipura oder Hara: F#7, 182 Hz - 364 Hz - 728 Hz; Anahata: C5, 128 Hz - 256 Hz - 512 Hz; Vishuddhi: G2, 192 Hz - 384 Hz - 768 Hz; Agnya: DOkt, 144 Hz - 288 Hz - 576 Hz; Sahasrara: A6, 216 Hz - 432 Hz - 864 Hz.

Eine weitere Berechnung der 432-Oktave:
"C" = 128 bzw. 256,926 Hz; "D" = 288,390 Hz; "E" = 323,707 Hz; "F" = 342,956 Hz; "G" = 384,954 Hz; "A" = 432,096 Hz;
H = 485,012 Hz, C = 513,853 Hz.

Die heutige Musik basiert auf dem "A=440-Hz-System". Die 440-Hz-Stimmung geht offenbar auf J.C. Deagan zurück. Deagan gehörte der US-Navy und einigen elitären Society Clubs an. Er war ein Schüler des Akustik-Physikers Hermann Helmholtz. Im Jahr 1910 wurde das 440er System (440 c.p.s "cycles per second", ab 1930 wurde "c.p.s." von der Maßeinheit "Hz" ersetzt) von der American Federation of Music (1862) adoptiert und zum Standard für Orcherster und Bands erhoben. Im Jahr 1952 folgte die International Standards Organization (ISO) mit der internationalen Standardisierung des A-440-Hz-Systems. Dieses Stimm-System wurde von den USA und dem Deutschen Reich (ab 1940) bereits im 2. Weltkrieg und dann weltweit für Propaganda-Zwecke genutzt. Es ist neben seiner stark manipulativen Eigenschaft offenbar gesundheitsschädlich, verursacht Stress und schädigt die DNA. Insofern wird auch gesagt, dass das 440er System der Zielsetzung einer "Neuen Weltordnung" entspricht (siehe auch:  Neue Weltordnung). Das 432er System hingegen ist tiefer angelehnt an der Natur und fördert die Gesundheit sowie eine harmonische und friedliche Stimmung. Alle Audio-Dateien lassen sich mit Audacity kostenlos auf 432 Hz umstimmen.
Siehe auch: Pythagoreische Stimmung.

Einfach mal richtig lachen...

Das Mantra So’ham

Dieses Mantra stammt aus den Upanishaden. So’ham ist der natürliche Klang des Atems und somit eine Manifestation der Lebensenergie. Das Mantra So’ham ist also in jedem Menschen bereits vorhanden, ob er es wahrnimmt oder nicht. Mit dem Einatmen nehmen wir Prana (Lebensenergie) auf, mit dem Ausatmen geben wir Unreinheiten, die uns belasten ab. Beim Einatmen entsteht der Ton sooo, beim Ausatmen der Ton hammm. Unser unruhiger Geist macht den Ton unhörbar, da dieser subtiler ist als der Atemvorgang. Achten wir aber auf den Ton So’ham, so achten wir auf den Lebensrhythmus.
So’ham ist Sanskrit und bedeutet „ich bin Er“. Diese Bedeutung wurde den Sehern zugleich mit dem Klang offenbart als sie die Einheit erkannten. Mit dem Ton So tritt das Universelle, das Göttliche in den menschlichen Körper ein. Diese Erfahrung führte zu der Erkenntnis, dass So Er bedeutet. Nach der Einatmung geht der Ton in ham über. Hier erfuhren die Weisen die Einheit von sich und dem Kosmos; so erkannten sie die Bedeutung des Tons ham als Ich. So’ham stellt ein Bindeglied zwischen uns in unserer Endlichkeit und dem Absoluten, dem Unendlichen dar.

Das Gayatri-Mantra

Das Gayatri-Mantra ist eines der wichtigsten Mantras im Hinduismus. Es richtet sich an die Manifestation des Absoluten in der lebensspendenden Kraft der Sonne. Gayatri ist der Name des verwendeten Versmaßes und auch der Göttin, die über dieses Mantra regiert.
Das Gayatri-Mantra lautet folgendermaßen:

OM Bhur Bhuvah Svaha
Tat Savitur Varenyam
Bargho Devasya Dhimahi
Dhiyo Yo Nah Prachodayath
Die Bedeutung der einzelnen Silben:

OM: der Urlaut, das Allumfassende, das über alles Hinausgehende
Bhur: das Grobstoffliche; Erde; Körper
Bhuvah: das Subtile; Astralebene
Svaha: Kausalebene; Himmel
Tat: „Das“; Brahman; Gott
Savitur: die göttliche Sonnenkraft Savitri
Varenyam: innig lieben; anbeten
Bargho: heilendes Licht, welches Weisheit schenkt; spirituelle Ausstrahlung
Devasya: göttliche Realität; Gnade
Dhimahi: wir meditieren; wir betrachten
Dhiyo: Buddhi; Verstand
Yo: welche
Nah: unser
Prachodayath: erleuchtet

Eine mögliche Übersetzung lautet:
„Lasst uns über das Om meditieren, aus dem die drei Bereiche, das Grobe-Irdische, das Feinere-Ätherische, das Feinste-Himmlische hervorgegangen sind. Lasst uns das höchste, unbeschreibliche, göttliche Sein verehren, die schöpferische, lebensspendende Kraft, die sich auch in der Sonne kundtut. Lasst uns über das strahlende Licht Gottes meditieren, welches alles Dunkel und alle Unwissenheit vernichtet. Oh Gott, wir bitten Dich inständig, lass Dein Licht unseren Geist erhellen.“
Das Gayatri-Mantra sollte dreimal täglich rezitiert werden: zum Sonnenaufgang, zum Mittag und zum Sonnenuntergang. Je nach Tageszeit visualisiert man die Göttin Gayatri in jeweils anderer Gestalt.

Das Mantra asato ma

Dieses Mantra gehört zu den bekanntesten Mantras im Hinduismus. Der Text ist der Anfang der Brihadaranyaka Upanishad.

Om
asato ma sad gamaya
tamaso ma jyotir gamaya
mrityor ma amritam gamaya

Die Übersetzung lautet: Om, vom Nichtsein (asat) führe mich zum Sein (sat), von der Dunkelheit (tamas) führe mich zum Licht (jyotir) , vom Tod (mrityu) führe mich zur Unsterblichkeit (amrita).

Das Mantra Om Mani Padme Hum

Om Mani Padme Hum (oder Om Mani Peme Hung, wie es auf tibetisch heißt) ist wohl das am häufigsten benutzte Mantra im Buddhismus. Man findet es auf Gebetsmühlen oder auf den sogenannten Mani-Steinen, die mittlerweile auch hier im Westen in vielen Esoterikläden erhältlich sind. Es ist das Mantra des Bodhisattva Avalokiteshvara.

Ein Bodhisattva ist ein erleuchtetes Wesen, das auf eigenen Wunsch wiedergeboren wird, um anderen Wesen zu helfen. Das Versprechen eines Bodhisattva ist, erst dann ins nachtodliche Erlöschen (parinirvana) einzugehen, wenn alle Wesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburt (samsara) befreit sind. Avalokiteshvara ist die Verkörperung des grenzenlosen Mitgefühls für alle Wesen.
Om und Hum symbolisieren Anfang und Ende (vergleiche Alpha und Omega im Christentum), also die Totalität, das Allumfassende. Mani Padme heißt übersetzt Juwel im Lotus. Es meint das Absolute, das überall enthalten ist, den allumfassenden Geist, der in jedem einzelnen Geist ist. Zum einen stellt das Mantra eine Anrufung Avalokiteshvaras dar, um ihn um Hilfe zu bitten. Zum anderen reinigt seine Rezitation den Geist von allen negativen Emotionen und hilft dem Rezitierenden bei der Erzeugung von Mitgefühl.

Das Tara-Mantra

Die grüne Tara ist der wichtigste weibliche Bodhisattva des tibetisch buddhistischen Pantheons.
Die grüne Tara ist die Verkörperung der weiblich-göttlichen Weisheit im Menschen und des aktiven Mitgefühls.

Sie schützt vor allen Gefahren, insbesondere vor den acht schlimmsten - in Klammern steht jeweils die innere Entsprechung zur äußeren Gefahr: Löwen (Stolz), Elefanten (Verblendung), Feuer (Zorn), Schlangen (Eifersucht), Räubern (irrige Ansichten), Fesseln (Geiz), Flut (Begierde), Gespenstern (Zweifel).

Die Rezitation ihres Mantras hilft, unheilvolle Einflüsse (eben diese Gefahren) auf dem Weg zur Befreiung zu überwinden.

Ihr Mantra lautet: OM TARE TUTARE TURE SOHA



Die Bedeutung der einzelnen Silben:

OM: siehe oben
TARE: ist die Anrufung von Tara; sie und somit ihre kosmische Energie wird hiermit ins Bewusstsein gebracht
TUTTARE: steht für das Einwirken der göttlichen Qualitäten und Kräfte auf den Menschen; das Durchdrungensein des Menschen durch das Göttliche
TURE: macht diese göttlichen Energien für den Menschen erfahrbar, spürbar
SOHA: wirkt reinigend und anregend, ordnend und heilend

Eine Anmerkung zum Schluss
Letztendlich muss jeder Versuch, ein Mantra zu erklären, in einer theoretischen Annäherung stecken bleiben.
Ein Mantra muss erfahren und erlebt werden. die Klänge und Schwingungen müssen gehört und vor allem erspürt werden. Erst wenn die Schülerin bzw. der Schüler dies mit tiefer Hingabe tut, kann sich ihr bzw. ihm die Bedeutung des Mantras nach und nach erschließen.
Wenn der Geist zu sehr mit analytischen Überlegungen beschäftigt ist, kann das Mantra seine Wirkung in den tieferen Schichten des Bewusstseins nicht entfalten.

Eigentlich liebst Du Marie. Da Du aber fremdbestimmt bist, ein Sklave der digitalen Technik, gibt Dir das Display vor, wen Du liebst: Rosalie... Irgendwann kapierst Du was vor sich geht und lernst, wie Du diese Situation verändern kannst: Du wechselst deine Identität, wirst Mario Duwiedein und machst was DU willst...

Mehr Musik von mir:
EENE MEENE MUH (August 2013)

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