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Offizieller Name: Republik Tschad
Hauptstadt: N'Djamena
Fläche: 1.284.000 km²
Landesnatur: Im W Tschadbecken, im O Hochländer Wadai und Ennedi, im N Tibesti, Sahara
Klima: Wüstenklima im N, wechselfeuchtes Tropenklima im S
Hauptflüsse: Chari, Bahr Salamat, Logone
Höchster Punkt: Emi Koussi 3415 m
Tiefster Punkt: Bodélé-Senke 160 m
Regierungsform: Präsidiale Republik
Staatsoberhaupt: Staatspräsident
Regierungschef: Ministerpräsident
Verwaltung: 14 Präfekturen
Parlament: Nationalversammlung mit 125 für 4 Jahre gewählten Mitgliedern
Nationalfeiertag: 11. August
Einwohner: 7.458.000 (1999); 9.826.419 (geschätzt Juli 2005)
Bevölkerungsdichte: 6 Ew./km² (1999)
Stadtbevölkerung: 24% (1999)
Analphabetenquote: 53% (1999)
Sprache: Französisch, Hocharabisch (Amtssprachen), tschadisches Arabisch, Maba
Religion: Moslems 54%, Katholiken 20%, 25% traditionelle Religionen
Importgüter: Maschinen, Fahrzeuge, Nahrungsmittel
Exportgüter: Baumwolle, Viehzuchtprodukte, Erdnüsse, Erdöl
Tschad liegt genau im geographischen Zentrum des afrikanischen Kontinents. Die Geschichte des heutigen Staatsgebiets wurde deshalb schon lange vor der Unabhängigkeit innerhalb der 1884 auf der Berliner Afrika-Konferenz mit dem Lineal gezogenen Grenzen im wesentlichen durch miteinander konkurrierende und um die Kontrolle des Gebietes kämpfende Völker geprägt. Die nördliche Wüstenregion des Landes, die heutigen Provinzen Borkou, Ennedi und Tibesti, war viele Jahrhunderte unter dem Einfluß der Herrscher Libyens. Sowohl weite Teile der Sahara als auch des im Süden daran anschließenden Sahel gerieten im 9. Jahrhundert unter den Einfluß des Großreichs von Kanem und Bornu, das von arabischen Reisenden als reich und wohlorganisiert beschrieben wurde. Neben der rund tausend Jahre bestehenden Dynastie entstanden im 16. und 17. Jahrhundert die Reiche von Baguirmi und Ouadaï Die wirtschaftliche Basis dieser stark zentralisierten, bereits früh islamisierten Reiche bildeten vor allem der Sklavenhandel und der Transsahara-Handel zwischen Mittelmeer und Schwarzafrika. Ende des 19. Jahrhunderts fiel der arabische Heerführer Rabeh Zobeir aus dem Sudan ein.
Durch Intensivierung des Sklavenhandels baute er einen mächtigen und wohlorganisierten Staat auf. Doch mit dem wachsenden Interesse der europäischen Kolonialmächte drängten 1890 erstmals französische Truppen in das Land, die nach zehn Jahren Rabeh besiegen konnten. Nur in den Nordprovinzen dauerte der Widerstand gegen die französische Inbesitznahme bis zum Jahre 1930 an. |
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In der relativ kurzen Kolonialzeit war Frankreich im unzugänglichen und wirtschaftlich uninteressanten weitflächigen Norden des Landes vollauf mit der "Befriedung" der auf Bewegungsfreiheit bestehenden, nomadisierenden, alle Grenzen missachtenden Wüstenvölker beschäftigt. Durch die Auferlegung einer Vielzahl von Steuern, das Einsetzen steuereintreibender Verwaltungs-Häuptlinge und durch Zwangsarbeit wurde im von Schwarzafrikanern besiedelten Süden gewaltsam der Anbau der neuen Exportkultur Baumwolle forciert. Tschads erste Partei hatte deshalb "Keine Baumwolle, keine Häuptlinge, keine Steuern mehr" zum Motto.
Staatliche- und Missionsschulen bildeten eine kleine Zahl von Lehrern und Schreibern für Verwaltung und Baumwollwirtschaft aus.
Ein Produkt dieser minimalen Bildung im südlichen, schwarzen Tschad war François Tombalbaye (1918-1975), der als erster Staatspräsident der unabhängigen Republik Tschad eingesetzt wurde. Er verfolgte eine Politik, die die in Jahrhunderten gewachsenen und von der Kolonialmacht Frankreich geförderten Konflikte zwischen den höchst unterschiedlichen Völkern rasch verschärfte.
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 | Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes besaßen zwar Vertreter der früher vom Norden versklavten schwarzen Mehrheit die Macht, doch setzten sie diese immer brutaler erst gegen die früher vorherrschenden weißen Mitbürger im Norden, dann auch gegen die eigenen schwarzen Landsleute im Süden ein. Dies führte 1966 zur Gründung der Befreiungsbewegung FROLINAT (Front de Libération Nationale Tchadien) unter der Führung von Hissein Habré (* 1942) und Goukouni Weddeye (* 1944), die beide aus dem islamischen Norden stammen. 1975 wurde Tombalbaye während eines Militärputsches ermordet.
In den folgenden Jahren kam es zu einer immer rascheren Abfolge von bewaffneten Kämpfen von mehreren politischen Gruppen, wobei sich auch die ehemals gemeinsamen Führer der FROLINAT nun gegenüberstanden. Sie wurden von Ländern wie Libyen, Sudan, Ägypten, Zaire, Frankreich, USA sowie Israel unterstützt. Der nördliche Nachbar Libyen wurde häufiger zur Hilfe gerufen, dann wieder aus dem Land gebeten oder militärisch bekämpft.
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Letztendlich obsiegte lange Zeit Hissein Habré. Vor allem auf Drängen der USA und konservativer afrikanischer Präsidenten musste Frankreich den früher von Libyen unterstützten Habré in zwei Militäreinsätzen vor Libyen retten. Mitte 1988 hatten die meist noch im Kindesalter stehenden Wüstenkrieger vom Volk der Tibbu den ehemaligen Rebellen Habré in der im Süden gelegenen Hauptstadt N'Djamena erfolgreich an die Macht geschossen und so die alte Vorherrschaft des Nordens wiederhergestellt. In der Zentralregion des Tschads entstand schnell eine Widerstandsbewegung gegen das neue Regime. Im Jahr 1990 wurde Hissein Habré von dem Rebellenführer Idrisse Deby (* 1952) gestürzt, der seitdem Staatschef ist. |  |

Das Land
Die Republik Tschad ist von einem Nord-Süd-Gegensatz gekennzeichnet, der sich im Landschaftsbild, in der Bevölkerungsverteilung und in der Politik auswirkt.
Das Land liegt im Ostteil des Tschadbeckens, das während der Kaltzeiten mit Wasser gefüllt war. |
 | Das küstenferne Land im "Herzen Afrikas" gliedert sich in einen wüstenhaften Norden mit den höchsten Erhebungen im Ennedi und im Tibesti-Gebirge, wo der 3415 m hohe Berg Emi Koussi liegt, und in den äquatorialafrikanischen Süden, der durch die Überschwemmungslandschaften der Flüsse Chari und Logone sowie des Tschadsees gebildet wird. Nur hier in der tropisch-feuchten Landschaft ist Ackerbau möglich. Infolgedessen ist diese Region, die nur ein Viertel der Gesamtfläche einnimmt, für die Hälfte der Bevölkerung des Landes ein bevorzugtes Siedlungsgebiet. »[...] Das Ennedi-Massiv [im Nordosten des Landes] war möglicherweise der Ursprung des Uramazonas, als es vor 130 Millionen Jahren noch zum Superkontinent Gondwana gehörte. [...]«
wikipedia.org: Ennedi-Massiv
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Im Tschad leben überwiegend schwarze Sudanvölker mit den Sara und den Hausa als größte Einzelgruppen. Die im Süden lebenden Völker halten größtenteils an ihren alten Naturreligionen fest, nur wenige konnten durch Missionstätigkeit für den christlichen Glauben gewonnen werden. Der sehr dünn besiedelte Norden wird von islamischen arabischen bzw. arabisierten Viehzüchtern oder Nomaden bewohnt, zu denen auch die Tibbu und die Kanuri gehören.
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Von besonderem landschaftlichen Reiz ist das Ennedi Massiv, ein Massiv aus Sedimenten des Urozeans, im Nordosten, das sich über eine Fläche von 40.000 km² erstreckt. Durch die Erosion von unterschiedlich hartem Sedimentgestein entstanden gewaltige Sandsteinformationen mit Pfeilern, Brücken und Bögen, die in ihren Dimensionen einzigartig für die Sahara sind. |
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In den tief eingeschnittenen Tälern ist genügend Feuchtigkeit vorhanden, um eine reichhaltige Vegetation zu unterstützen, die Nahrung für große Kamelherden bietet. Die Menschen in diesem prächtigen Gebiet sind überwiegend negroide Wüstenbewohner vom Stamm der Bideyat - auch Bäle genannt - die mit ihren Rindern, Schafen, Ziegen, Eseln und den Kamelen als Halbnomaden das Ennedi bevölkern. Im sogenannten Erdi-Ma ("Feindesland") im äußersten Nordosten (im Länderdreieck Libyen-Sudan-Tschad), soll die Wiege der Menschheit stehen. Dieses Gebiet zählt zu jenen Regionen, das noch kaum erforscht worden ist. |
Die traditionellen Auseinandersetzungen zwischen nomadisierenden und sesshaften Völkern nehmen immer wieder äußerst gewaltsame und blutige Formen an, bis hin zum Bruderkrieg unter Einsatz modernster Handfeuerwaffen.
Die ohnehin geringen natürlichen landwirtschaftlichen Ressourcen des Landes konnten wegen der andauernden Kriegshandlungen nicht entwickelt oder neu erschlossen werden. Wie in den Nachbarstaaten litten Landwirtschaft und Viehzucht in der Sahelzone unter den zwei großen, katastrophalen Dürren der 1970er und 1980er Jahre. Mitte der 1980er Jahre bewirkte zudem der rapide Preisverfall für Baumwolle auf dem Weltmarkt, dass sich der früher einmal aufgezwungene Anbau nicht mehr lohnte. Da die Baumwolle jedoch im Süden des Landes mehr als 40% der Gesamtbevölkerung wenigstens ein minimales Geldeinkommen verschafft, wurde mit Unterstützung politisch motivierter multinationaler Finanzaktionen der bei weitem wichtigste Devisenbringer und Arbeitgeber des Landes vorerst gerettet.
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Entwicklungen
Kein Geld für die Entwicklung
Nach der Verringerung oder gar dem Wegfall der Erlöse aus dem Baumwollexport fehlt dem Tschad eine regelmäßige Einkommensquelle. Lediglich der Tschadsee liefert mit seinem Fischreichtum und der Natrongewinnung Güter für den Export. Der Tschadsee, dessen Fläche vor wenigen Jahrzehnten noch so groß wie Deutschland war, ist jedoch von Austrocknung bedroht und wird sehr wahrscheinlich in einem Jahrzehnt nur noch jeweils einige Monate während der Regenzeit bestehen, das übrige Jahr aber von der Landkarte verschwunden sein. |  |
An den Ausbau einer dringend benötigten modernen Infrastruktur ist aus Kapitalmangel nicht zu denken. Wegen fehlender Verkehrswege lassen sich selbst landwirtschaftliche Überschüsse wie Hirse aus dem Süden nicht in weiter nördlich gelegene Defizit-Regionen transportieren. In der Nähe des Tschadsees wurden zwar Öl- und Gasvorkommen ausgemacht, doch fehlen zu ihrer Erschließung und Ausbeutung ebenso die Mittel wie für die im umstrittenen, lange Zeit von Libyen besetzten Aouzou-Streifen im Norden des Landes, wo es Uran und andere Erzvorkommen gibt. |
 | Bei fortschreitender Verwüstung der landwirtschaftlich nutzbaren Regionen sind die wirtschaftlichen Aussichten dieses vielleicht künstlichsten aller afrikanischen Kunststaaten denkbar schlecht. Umso schlechter als auch nach dem politischen Sieg Habrés und seiner Stabilisierung durch massive Militär- und Überlebenshilfe sowie nach der Machtübernahme durch Idrisse Deby dauerhafte Sicherheit und Ordnung keineswegs gewährleistet sind. Eine Kreditzusage der Weltbank für Ölbohrungen im Süden löste zwar Jubel aus. Die Tschader hofften auf Arbeitsplätze, denn 80% sind arm und leben von 1 USD am Tag. Das 3,7 Milliarden-Dollar-Projekt hätte helfen können. |
Doch Militarisierung und mafiose Regierungsmethoden - Déby verschliss bis 2001 25 Kabinette und 172 Minister - ließen schnell Zweifel aufkommen, ob die Öl-Dollar das Volk erreichen. Gerade mal nach zwei Jahren Erdölförderung streiten sich der Tschad und die Weltbank schon so heftig, dass das Modell zur Armutsbekämpfung grandios gescheitert scheint (Friedenspolitischer Ratschlag: Mehr Kohle für das Öl).
Seit dem Bau der Ölleitung von Tschad nach Kamerun exportiert Tschad 200.000 Faß täglich; das Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2004 um satte 40 Prozent.
Doch von dem Geld kommt bei der Bevölkerung nichts an, obwohl die am Bau der Leitung beteiligte Weltbank ihr Engagement davon abhängig gemacht hatte, die Öleinnahmen zunächst auf ein Londoner Sperrkonto einzuzahlen, von wo aus sie ausschließlich zur Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen freigegeben werden sollten.
Deby aber brach diesen Vertrag und kaufte mit dem Geld Waffen. Dabei haben 80 Prozent der Menschen in Tschad immer noch keinen Zugang zu Trinkwasser, und eines von vier Kindern stirbt vor Erreichen des sechsten Lebensjahres. Auf dem UN-Index der menschlichen Entwicklung rangiert Tschad auf einem der letzten Plätze, während Transparency International das Reich des Idriss Deby als das korrupteste bezeichnet.
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Mit dem Ende der weltpolitisch überbewerteten Auseinandersetzung zwischen Tschad und Libyen verliert der Tschad zunehmend an Bedeutung und damit auch an Unterstützung. Der schon immer bitterarme, durch drei Jahrzehnte Krieg geschwächte Staat wird heute von den Vertretern der islamisierten Bevölkerungsminderheit beherrscht. Bei sinkenden Hilfsleistungen wird der Staat seine Überlebenschance im schwarzafrikanischen Süden des Landes suchen müssen. Mit Schulen, Krankenhäusern und landwirtschaftlichen Projekten sind hier allein die Kirchen präsent. Ein neuer Konflikt zwischen Kirche und Staat, aber auch zwischen schwarzer Volksmehrheit und den Regierenden ist vorprogrammiert.
In der Hauptstadt N'Djamena begann er bereits, als die Vertreter des islamischen Nordens ihre Kinder in die Missionsschulen schicken wollten, um ihnen eine moderne Schulbildung zukommen zu lassen.
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Die Situation in Tschad spitzte sich wieder zu. Fast jede Woche gab es einen Putschversuch (Stand 2005).
Der Rat von europäischen Außenministerien, den unruhigen Tschad bis auf weiteres nicht als Tourist zu besuchen, ist vernünftig und muss wohl noch für einige Zeit Gültigkeit besitzen.
Am 13. April 2006, drangen tschadische Rebellen mit sudanesischer Unterstützung bis in die Vororte der Hauptstadt vor. Der Umsturzversuch konnte aber mit Hilfe der französischen Armee vereitelt werden.
Die Wahlen vom 3. Mai 2006 konnte Deby wieder für sich entscheiden. Er hatte keinen eigentlichen Gegner. Die Opposition beteiligte sich nicht an den Wahlen. Durch eine Verfassungsänderung im letzten Jahr war Deby ohnehin eine dritte Amtszeit sicher.
 | 311 Millionen EURO für ein korruptes Regime
»Viel Lob hat die EU für die EUFOR-Mission zum Schutz der Flüchtlinge in Darfur bekommen. Der Preis dafür ist hoch: 311 Millionen Euro wird Brüssel bis 2013 an die Militärdiktatur im Tschad überweisen. [...] Der Einsatz von 3700 europäischen Soldaten aus 18 Nationen war schließlich der größte, den die Europäische Union je organisierte. Offizieller Auftrag: Schutz der Flüchtlingslager im Grenzgebiet zu Darfur und Schutz der internationalen Hilfsorganisationen. [...] Gegen eine finanzielle Stabilisierung seines autoritären Regimes hat Idriss Deby sicher nichts einzuwenden. Aus seiner Sicht dürften die 311 Millionen Euro aus Brüssel das Entgelt dafür sein, dass er nach langem Zögern dem europäischen Militäreinsatz seine Zustimmung gab. [...] Die 311 Millionen Euro Entwicklungshilfe aus Brüssel sollen laut Vertrag in die Infrastruktur und den Aufbau des tschadischen Rechts- und Justizsystems fließen.
Im Lande Idriss Debys wäre das allerdings etwas ganz Neues: "Deby verfolgt Oppositionelle. "Der wichtigste Oppositionelle Ibny Ouma wurde im Frühjahr 2008 zusammen mit anderen Oppositionsführern verhaftet", so die Politikwissenschaftlerin Dickow. "Ibny Ouma ist seitdem verschollen. Nach den Aussagen einer Untersuchungskommission ist er ein paar Tage nach seiner Verhaftung gestorben oder umgebracht worden. [...]«
Aus tagesschau.de, 8. Mai 2009
Siehe auch:
Die militärische Reifeprüfung Europas, von Javier Solana,
fr-online.de, 13.3.2009 |
Literatur
Alle Länder dieser Erde. Band 2, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader´s Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.1416 f.
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