Willkommen in Belize

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Offizieller Name: Belize
Hauptstadt: Belmopan
Fläche: 22.696 km²
Landesnatur: Flach- und Hügelländer, im Inneren Maya Mountains, die Ausläufer des zentralamerikanischen Grundgebirges, im N Schwemmland, durchgehende Mangrovenküste
Klima: Tropisches Klima mit starken Regenfällen
Hauptflüsse: Belize, Rio Hondo
Höchster Punkt: Victoria Peak 1122 m
Regierungsform: Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt: König/in von Großbritannien (UK), vertreten durch einen Generalgouverneur
Regierungschef: Premierminister
Verwaltung: 6 Distrikte
Parlament: Zweikammerparlament, bestehend aus dem Abgeordnetenhaus mit 29 für 5 Jahre gewählten Abgeordneten u. dem Senat mit 8 ernannten Mitgliedern
Nationalfeiertag: 21. September
Einwohner: 246.440 (2004)
Bevölkerungsdichte: 10 Ew./km²
Stadtbevölkerung: 47%
Analphabetenquote: 10%
Sprache: Englisch, englisches Kreolisch, Spanisch, Indianersprachen
Religion: Katholiken 62 %, Anglikaner 12 %, Methodisten, Mennoniten, Adventisten
Importgüter: Maschinen, Brennstoffe, Nahrungsmittel
Exportgüter: Zucker, Zitrusfrüchte, Bananen, Kakao, Kokosnüsse, Rindfleisch, Fische, Krebse, Edelhölzer, Bekleidung


Belize, etwa so groß wie Hessen, ist der zweitkleinste Staat des amerikanischen Kontinents. Er wird im Norden von Mexiko, im Westen und Süden von Guatemala und im Osten vom Golf von Honduras, der zum Karibischen Meer gehört, begrenzt. Das von tropisch-wechselfeuchtem Klima geprägte Land ist flachwellig bis eben. Nur im mittleren Süden des Landes erheben sich als Ausläufer des zentralamerikanischen Gebirges die Maya Mountains mit dem 1122 m hohen Victoria Peak. Das Landesinnere ist von einem undurchdringlichen tropischen Regenwald bedeckt. Vor der langen, lagunenreichen Mangrovenküste liegen zahlreiche Korallenriffe und kleine Inseln, die sogenannten Cays, die von Kokospalmen bewachsen sind.
Das feuchte tropische Klima hat eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 27 °C. In der Regenzeit, die etwa von Mitte Mai bis Mitte November dauert, wird Belize oft von Wirbelstürmen heimgesucht.

Vielvölkerstaat

Bis ins neunte Jahrhundert lebten im Gebiet des heutigen Belize die Mayas. So ist es nicht verwunderlich, daß der Anteil der indianischen Bevölkerung noch immer bei rund 11 % liegt. Die Indianer haben eigene Sozialordnungen und Dialekte entwickelt. Die größte Bevölkerungsgruppe bilden jedoch die Schwarzen und Kreolen, deren Vorfahren von den Kleinen Antillen als Sklaven oder Saisonarbeiter einwanderten.

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei rund 40 %. Eine Besonderheit in der Bevölkerungsvielfalt stellen die Karifs oder schwarzen Kariben dar, weil sich hier die Schwarzen mit der indianischen Urbevölkerung mischten. Der Rest der Bevölkerung sind eingewanderte Araber, meist Libanesen, sowie Chinesen und Inder. Zu der kleinen weißen Bevölkerungsgruppe gehören Nachkommen von Einwanderern aus den USA und Großbritannien sowei deutschstämmige Mennoniten aus Mexiko.

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Wirtschaft

Der größte Teil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Auf den großen Plantagen, die meist in ausländischem Besitz sind, wird vor allem Zuckerrohr angebaut. Zucker ist auch das Hauptexportprodukt. Daneben werden vor allem Obst und Gemüse ausgeführt. Die Ausfuhr von Edelhölzern ist rückläufig. Auf kleineren Flächen baut die einheimische Bevölkerung vor allem Mais, Bohnen, Reis und Mehlbananen für den Eigenbedarf an.
Allmählich gewinnt auch der Tourismus an Bedeutung. Den ausländischen Besuchern bieten die der Küste vorgelagerten Riffinseln ein ideales Revier zur Unterwasserjagd mit Harpune oder Kamera. Auch zum Surfen eignet sich die Brandung vor der Küste. Die Ruinenstätten der Mayas bei Orange Walk sind für den interessierten Touristen einen Besuch wert.

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Die ehemalige britische Kolonie

Schon 1638 wurde die damals menschenleere und unwirtliche Küste von schiffbrüchigen britischen Seemännern in Besitz genommen. Nach der Niederlage der Spanier in der Seeschlacht bei der Insel Saint George's Cay 1798 konnten sich die Briten endgültig in dem Gebiet festsetzen. Sie erklärten 1862 das Land zur Kolonie Britisch-Honduras und unterstellten es 1884 einem eigenen Gouverneur. Ein Anschluß an Guatemala, das wiederholt Anspruch auf Britisch-Honduras erhob, wurde 1960 durch eine Volksabstimmung abgelehnt.

1964 erhielt das Land innere Autonomie. Im Jahre 1973 änderte das Land seinen Namen von Britisch-Honduras in Belize um und wurde am 21.9.1981 endgültig in die Unabhängigkeit entlassen. Seitdem ist Belize eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth. Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II., die durch einen einheimischen Generalgouverneur vertreten wird. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, dem Senat mit acht ernannten Mitgliedern sowie dem Repräsentantenhaus, dessen 29 Abgeordnete aus allgemeinen Wahlen hervorgehen. Das Repräsentantenhaus wählt den Premierminister. Die beiden führenden Parteien sind die Vereinigte Volkspartei und die Vereinigte Demokratische Partei.

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Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.184 f.



www-Links



CIA - The World Factbook -- Belize
Government of Belize
The Belize Times Weekly Newspaper Online
Belize travel | Lonely Planet World Guide
Governments on the WWW: Belize
Belize News, Headlines, Newspapers, Radio Stations, San Pedro Sun ...
Beziehungen zwischen Belize und Deutschland
Belize Elections & Boundaries Department
Languages of Belize
The History of the Maya of Belize and Central America
Political Resources on the Net - Belize
Mission of Belize to the United Nations
Embassies of Belize
WWW-VL History Index: BELIZE
Belize on Encyclopedia.com

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