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Offizieller Name: Republik Ecuador Hauptstadt: Quito Fläche: 272.045 km² (inklusive Galápagos-Inseln, 7.844 km²) Landesnatur: Im W pazifisches Küstentiefland, nach O anschließend das Andenhochland, im O zum Amazonasbecken gehörendes Tiefland Klima: Tropisches Klima Hauptflüsse: Río Esmeraldas, Río Daule, Río Napo, Río Curaray Höchster Punkt: Chimborazo 6.267 m Regierungsform: Präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Staatspräsident Verwaltung: 22 Provinzen, 115 Kantone, 715 Gemeinden Parlament: Einkammerparlament mit 100 (seit 2003; zuvor 123) für 4 Jahre gewählten Abgeordneten Einwohner: 12.411.000 (1999; ohne indianische Urwaldbevölkerung); 13.547.510 (geschätzt Juli 2006) Bevölkerungsdichte: 44 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 62% (1999) Bevölkerung unter 15 Jahren: 34% (1999) Analphabetenquote: 8% (1999) Sprache: Spanisch, Quechua, Chibcha und andere indianische Sprachen Religion: Katholiken 95% Importgüter: Maschinen, Apparate, Fahrzeuge, chemische Erzeugnisse, Metallwaren Exportgüter: Erdöl (60 %), Kaffee, Bananen, Kakao, Zucker, Fischprodukte, Balsaholz, Reis
Es ist kurz nach 6 Uhr auf der Plaza Santo Domingo in Ecuadors Hauptstadt Quito. Die große, alte Stadt erwacht langsam aus der Kältestarre der Nacht. Auch im Sommer, wenn das Thermometer tags auf 28 °C klettert, ist es nachts empfindlich kalt, obwohl der Äquator, der dem Land seinen Namen gab, nur knappe 30 km nördlich der Hauptstadt verläuft. Quito liegt fast 2900 m hoch in den Anden. |
Von Macara an der peruanischen bis Tulcán an der kolumbianischen Grenze durchzieht die Panamericana, die "Traumstraße der Welt", das Hochtal zwischen den beiden Andenketten der Sierra. Abseits der "Traumstraße" liegen inmitten der eindrucksvollen Bergwelt die einsamen Indiodörfer der Otavalo-Indianer. | ![]() |
Aus der Hochlandebene von Quito gelangt man nach einer abenteuerlichen zwölfstündigen Fahrt mit der Schmalspurbahn über Riobamba durch die Westkordillere hinunter nach Guayaquil. 3000 m Höhenunterschied werden mit kühner Streckenführung überwunden. Guayaquil ist das Wirtschafts- und Finanzzentrum Ecuadors, seine bedeutendste Hafenstadt und mit gut 2 Millionen Einwohnern auch größte Stadt des Landes. Wenig ist aus der Zeit der spanischen Gründung von 1535 erhalten. |
Die ersten Jahrzehnte des ecuadorianischen Staates waren durch wirtschaftliche Machtkämpfe der rivalisierenden Kreolenelite bestimmt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kontrollierten die "konservativen" Großgrundbesitzer des Hochlandes die staatliche Politik. Die zunehmende Bedeutung der Agrar- und Handelselite der Küste, die im rapiden Anstieg der Kakaoexporte deutlich wurde, führte 1895 zur Machtübernahme der "liberalen" Costa-Oligarchie unter dem Caudillo Eloy Alfaro (1842-1912). Machtkämpfe rivalisierender Caudillos innerhalb der "Liberalen", eine verheerende Pflanzenseuche, die den Großteil der Kakaopflanzen vernichtete, und der Preisverfall auf dem Weltmarkt leiteten das Ende ihrer Herrschaft ein. | ![]() |
Gesundheitsfürsorge und Alphabetisierung | ![]() |
Besondere Aufmerksamkeit fordert auch die dringende Durchführung eines Alphabetisierungsprogramms. Der Anteil der Analphabeten muss erheblich gesenkt werden. Über das Erlernen von Lesen und Schreiben kann man den Menschen auch sozialpolitische und demokratische Ideen vermitteln - als Hilfe zur Selbsthilfe. Denn nur mit einer gut ausgebildeten Bevölkerung wird sich das Land im rauhen Wind der Globalisierung behaupten können. |
In Folge der Reformanstrengungen Correas kam es zu heftigen Konflikten zwischen Präsidenten- und Parlamentslager, die bis heute nicht beigelegt sind. » [...] Entsprechend seiner ideologischen Orientierung und dem Vorbild Venezuelas und Boliviens strebte Correa eine Kehrtwende in der Außenpolitik an, vor allem in den Beziehungen zu den USA: So weigerte sich der neue Präsident, den Vertrag über die Nutzung des US-Luftwaffenstützpunkts Manta an der ecuadorianischen Pazifikküste über 2009 hinaus zu verlängern. [...]« Wirtschaft
Erdöl und Bananen - Die Hauptexportgüter Ab Anfang 2000 ist das BIP durchschnittlich um 4% jährlich gewachsen. |
Das Land
La Costa » Am 11.4.2007 erließ die ecuadorianische Regierung ein Dekret, mit dem die Galápagos-Inseln zu einem ökologischen Risikogebiet erklärt wurden. Damit wird durch eine Beschränkung des Tourismus, der Luftfahrt und der Ansiedlungsmöglichkeit der Zugang zu dem Archipel erschwert. Die UNESCO hatte damit gedroht, den 1000 km vor der Küste des Landes liegenden Inseln mit ihrem einzigartigen Ökosystem den Status als Welterbe der Natur abzuerkennen, falls die Regierung in Quito nicht bessere Schutzmaßnahmen ergreifen würde. Am 25.6.2007 setzte die UNESCO die Galápagos-Inseln auf die Liste des bedrohten Weltnaturerbes. « Bevölkerung
Indios, Weiße, Schwarze und Mischlinge LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader´s Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.370 f.www-LinksNew Ecuador Languages of Ecuador Ecuador News Ecuador.com All about Ecuador in Exploring Ecuador Ecuador - LANIC - Academic Research Resources Ecuador Simon Bolivar Spanish School, Quito American Spanish School - Learning Spanish in Ecuador Learn Spanish in Ecuador Ecuador bei Yahoo - internat. Version Ecuador bei Yahoo - deutsche Version CIA - The World Factbook -- Ecuador Country Study Ecuador - US Library of Congress Latinworld Mundolatino - La comunidad virtual para hispanohablante El Universo El Comercio Pueblo Indio Abya Yala Net - Indigenous Peoples Menschenrechte in Ecuador FEDEFAM - Federación Latinoamericana de Asociaciones de Familiares de Detenidos - Desaparecidos Comisión Ecuménica de Derechos Humanos Fundación Regional de Asesoría en Derechos Humanos Musik der Anden - und viele interessante Links und Klangbeispiele zur Kultur der Anden Indigenas in Lateinamerika - Linksammlung zu ethnologischen Dokumenten Internet Para Todos Ministerio de Relaciones exteriores del Ecuador Mande - El Buscador de Ecuador |