Willkommen in Armenienworld.muz-online.de -- Die Länder Asiens -- spirit.muz-online.de |
|
Offizieller Name: Republik Armenien Hauptstadt: Eriwan (Jerewan) Fläche: 29.800 km² Landesnatur: Im N stark zerklüftete Gebirgsketten des Kleinen Kaukasus, nach S folgt das rund 1000 m hohe Armenische Hochland, das in zahlreiche Beckenlandschaften gegliedert ist Klima: Kontinentales Klima mit heißen Sommern und mäßig kalten Wintern Höchster Punkt: 4090 m, g. Aragac Regierungsform: Präsidiale Republik Staatsoberhaupt: Präsident Verwaltung: 37 Distrikte Parlament: 131 Mitglieder, Wahl alle 4 Jahre Nationalfeiertag: 21. September Einwohner: 3.525.000 (1999); 2.982.904 (geschätzt für Juli 2005) Bevölkerungsdichte: ca. 100 Ew./km² (1999) Stadtbevölkerung: 70% (1999) Bevölkerung unter 15 Jahren: 25% (1999) Analphabetenquote: 2% (1999) Sprache: Armenisch, Russisch Religion: Armenisch-gregorianische Christen Importgüter: Mineralische Rohstoffe, Nahrungsmittel Exportgüter: Edel- und Schmucksteine, Metalle
Armenien (in armenischer Sprache Hayastan) ist die südlichste und mit 29 800 km² die kleinste der drei Kaukasusrepubliken. Das Land grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an Iran und im Westen an die Türkei. |
Im 9. Jahrhundert erlangte es nochmals eine gewisse Selbständigkeit ("Großarmenien"), danach wurde es erneut von fremden Eroberern heimgesucht und war schließlich jahrhundertelang Streitobjekt zwischen dem persischen und dem osmanischen Reich. Im 19. Jahrhundert wurde Rußland zur Vormacht in der Region: 1828 nahm es den Türken, 1878 den Persern große Teile Armeniens ab. Die unter türkischer Herrschaft verbliebenen Armenier waren in den Jahren 1895/96 und besonders 1915/16 grausamen Verfolgungen ausgesetzt, die 1,5 Millionen Todesopfer forderten. www.faz.net, Völkermord an den Armeniern. Das Letzte, was ich von den Kindern sah, 10. April 2010.Der lange Weg in die UnabhängigkeitNach der Revolution von 1917 erklärte sich Russisch-Armenien im Mai 1918 für unabhängig. Führend war die nationalistische Partei der Daschnaki. 1920 wurde an der Grenze zum bereits sowjetischen Aserbaidschan ein kommunistischer Aufstand angezettelt, dessen Führer - nach dem Vorbild ihrer Genossen im Nachbarland - die Rote Armee ins Land riefen. Nach dem Einmarsch proklamierten sie die Armenische Sozialistische Sowjetrepublik. Die Armenische SSR wurde 1922 mit Aserbaidschan und Georgien zur Transkaukasischen Föderativen SSR vereinigt. 1936 wurde diese Föderation wieder aufgelöst, und Armenien erhielt den Status einer Unionsrepublik. | Aghet - ein Völkermord |
Das änderte sich erst im Reformklima der 1980er Jahre. Mit dem Streben nach nationaler Eigenständigkeit lebten aber auch alte regionale Gegensätze wieder auf. Ein schwerer Konflikt mit der Nachbarrepublik Aserbaidschan um die armenische Exklave Berg-Karabach eskalierte zu einem blutigen Krieg. Seit Mai 1994 herrscht ein von Rußland vermittelter Waffenstillstand, eine dauerhafte Friedenslösung zeichnet sich jedoch nicht ab. Die weitreichende kulturelle Autonomie wurde seit den 1930er Jahren rigide unterdrückt. LiteraturAlle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.120 f.www-Links(Armenien.de Beziehungen zwischen Armenien und Deutschland Reisebericht Armenien - von Volker Willschrey CIA - The World Factbook -- Armenia President of the Republic of Armenia Armenia travel | Lonely Planet World Guide A Country Study: Armenia Welcome to United Nations Development Programme in Armenia Political Resources on the Net - Armenia Languages of Armenia ArmeniaGuide.com Your Online Guide to Armenia and the Diaspora |