Translate

Buddhismus in Sri Lanka

world.muz-online.de -- Die Länder Asiens -- spirit.muz-online.de -- pics.muz-online.de


Diese Seite:

Einführung des Buddhismus in Sri Lanka
Die "vier edlen Wahrheiten" und der "achtfache Pfad"
Das Pantheon der Singhalesen
Das Maha Pirit Pota
Die Pirit
Die drei Säulen des Buddhismus
Die "10 Stufen der Übung"
Eine Pirit-Zeremonie zu Ehren eines Verstorbenen
Poya - Vollmond
Der Tempel
www-Links
Literatur
Sri Lanka

Einführung des Buddhismus in Sri Lanka

Als der indische König Ashoka nach dem blutigen Krieg von Kalinga im achten Jahr seiner Herrschaft (ca.262 v.Chr.) zum Anhänger der Buddhistischen Lehre wurde, begann er diese in seinem gesamten Herrschaftsgebiet und darüber hinaus zu verbreiten. Als Missionsgebiet ist u.a. auch Tambapanni angeführt, das allgemein für die Insel Sri Lanka gehalten wird. Ashokas Sohn Mahinda wurde mit der Missionierung Sri Lankas beauftragt. In der Regierungszeit von Devanampiya ("Ihre Majestät") - Tissa (247-207 v.Chr.) erschien Mahinda auf Lanka und residierte in Anuradhapura, der damaligen Hauptstadt der Insel. Die Palichroniken berichten, dass das erste Treffen zwischen Mahinda und Tissa am Vollmondtag des Monats Jettha (=Vessak in singhalesisch; Mai/Juni) stattfand. Mahinda predigte als erstes das Culahatthipadopama-Sutta. Dieses Sutta gibt eine klare Vorstellung von Buddha, Dhamma und Sangha und gibt an, wie jemand Buddhist und Bhikkhu (Mönch) werden kann. Dieser Vortrag beschreibt ebenfalls im Detail das einfache und heilige Leben eines Bhikkhu und beinhaltet nahezu alle wichtigen Lehren Buddhas. Die herausragendste Lehre ist die der vier edlen Wahrheiten (Ariya Saccani):

  1. Dukkha - Der Umfang des Leidens: Alles Leben ist unablässigem Leiden unterworfen, sei es durch Geburt, Krankheiten, Kummer, Verzweiflung, Trennung von den Geliebten, unerfüllte Wünsche oder Todeskampf.

  2. Samodaya - Die Ursachen des Leidens: die menschlichen Leidenschaften, die Begierden, die Lüste und der Wille zum Leben (Die drei geistigen "Gifte": Gier, Hass und Verblendung).

  3. Nirodha - Die Überwindung des Leidens: sie kann nur durch völlige Abtötung dieser Leidenschaften und Begierden erreicht werden.

  4. Magga - Der Weg zum Überwinden des Leidens: hierfür gibt es einen Leitfaden, den sogenannten achtfachen Pfad, der in drei Stufen unterteilt ist:

  • Weisheit:
    1. rechter Entschluss (Der Lehre vertrauen, Zusammenhänge, Wahrheit vom Werden und Vergehen erkennen)
    2. rechte Absicht (Selbstlos, hasslos, friedfertig, Gedanken und Handlung achtsam klar beobachten)
  • Moral:
    1. rechtes Reden (Abstand von Lüge, Schwatzhaftigkeit, Beleidigung)
    2. rechtes Verhalten (Kein Quälen und Verletzen, keine Ausschweifung. Stattdessen freigebig und hilfreich handeln)
    3. rechtes Leben (Kein selbstsüchtiges Streben, kein Schädigen anderer Wesen. Fürsorge für alle Mitwesen)
  • Meditation:
    1. rechte Anstrengung (Unheilsames erkennen und abwenden. Tatkraft und Vertrauen in die Wahrheit haben)
    2. rechte Achtsamkeit (Achtsam Körper und Gefühle beobachten. Wer die Wahrheit durchschaut, der wird frei)
    3. rechte Versenkung (Vertiefte Geisteskonzentration bringt Geistesstillung. Meditation bringt Unerschütterlichkeit)
top

An dieser Lehre bauen sich alle weiteren auf.
Am nächsten Tag setzte Mahinda seine Predigten mit Geschichten aus dem Petavatthu (Geisterwelt) und Vimanavatthu (Götterwelt) fort. Dabei ging er auf die Lehre des Karmas ein, die sich auf die Handlungen in vergangenen Leben bezieht.
Diese beiden Vorträge hinterließen einen starken Eindruck bei den singhalesischen Zuhörern, die mit diesen Geschichten ihren traditionellen Yaksha-Glauben nicht in Frage gestellt sahen. Aber die neue Lehre vermittelte den Singhalesen, dass Geister und Götter wie der Mensch erlösungsbedürftig vom Leiden sind.
Mahinda führte ein für die Zuhörer neues Thema ein: Hervorgehoben wird die moralische Seite des Buddhismus - als Erfordernis für ein glückliches Leben. Mahinda trug nun das Dhammacakkappavattana Sutta (Inbewegungsetzung des Rades der Wahrheit). Dieses Sutta lehrt den mittleren Weg, der in der Befolgung des edlen achtfachen Pfades seine Verwirklichung erfährt, sowie die vier edlen Wahrheiten.

Bodhi Baum Anuradhapura

Kurze Zeit später wurde der Buddhismus in Sri Lanka etabliert. Zuvor mussten jedoch einige Bedingungen erfüllt werden:

  • Ein buddhistisches Zentrum (Mahavihara - für die orthodoxen Theravadins) in Anuradhapura musste errichtet werden;

  • Ein Ableger des Maha Bodhi Baumes (Bo-Baum), worunter Buddha in Bodh Gaya/Indien die Erleuchtung erfuhr, musste gepflanzt werden;

  • Die Almosenschale sowie der rechte Schlüsselbeinknochen und weitere Knochen Buddhas mussten auf der Insel verwahrt werden.

  • Der linke Eckzahn Buddhas (vamadatha dhatu) wurde im neunten Regierungsjahr von Sri Maghavanna (371 n.Chr.) nach Sri Lanka gebracht und wurde zum höchstgeschätzten buddhistischen Relikt. Zu Ehren dieser Zahnreliquie findet noch heute die Esala Perahera, die größte und prunkvollste Prozession im Monat August am Vollmondtag in Kandy statt.

top


Das Pantheon der Singhalesen

Die zahlreichen kleinen Tempelchen, die devalaya, die als Relikte der alten vorbuddhistischen Religion noch heute in Sri Lanka existieren, bilden die Heimstätte unterschiedlicher indischer oder auch lokaler Gottheiten, denen das Volk hier seine Opferspenden darbringt und Ehre erweist. Dem allem legt der Buddhismus bekanntlich nichts in den Weg. Im Gegenteil: Viele devalaya bilden in Sri Lanka einen geradezu integrierenden Bestandteil der buddhistischen Tempel. Auch findet sich in jedem größeren vihara ein Schrein, oftmals auch ein kleiner Raum, der den lokalen und Hindu-Gottheiten geweiht ist. Dies sei so Sitte geworden, heißt es, weil die meisten Singhalesenkönige Tamilenfrauen heirateten, die ihrer Religion treu blieben und darauf hielten, dass auch die Hindu-Götter verehrt wurden.
Die wichtigsten Götter des modernen singhalesischen Buddhismus sind Vishnu und Kataragama. In der Dämonologie erscheinen Vishnu und dessen Gattin Siriya devi (Lakshmi) als die Eltern des Yaksha Huniyam, dem gefährlichen Krankheitsdämon. Als weitere Götter sind Natha und Pattini (sie ist die bedeutendste weibliche Gestalt im Pantheon der Singhalesen) angegeben, die mit Vishnu und Kataragama die Gruppe der vier Schutzgötter Sri Lankas bilden.
Natha ist heute nahezu vergessen. Durch den mahayanischen Einfluss des 10.Jahrhunderts ist Natha heute ein Name für den Bodhisattva Avalokiteshvara. Zu den jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren des Zahnreliktes (Buddhas Zahn in Kandy) kommt dem Bild Nathas neben dem Zahnrelikt höchste Ehrerweisung zu.
Ein weiterer bekannter Gott ist Saman, der Schutzgott des Ostens mit Residenz auf dem Adamīs Peak.
Der Gott Dädimunda, ist noch immer beim Volk sehr beliebt und hat von daher einen stärkeren Volkscharakter.
Siehe "Mein Erlebnis mit Dädimunda".
Mit Ganesha, Vibhisana, Gini-Kurumbara, Vahala und Ishvara (Shiva) haben wir in Sri Lanka eine Gruppe bestehend aus "zwölf Gottheiten".
Dazu gesellen sich diverse niedrigere Gottheiten (z.B. die zwölf Bandara-Götter, deren Handlungsvollmacht meist von Kataragama abgeleitet wird).
Der Dämonenkönig Kubera gilt in der Dämonologie als der Herrscher über die drei anderen großen Könige der vier Welten und damit auch als Gebieter über sämtliche Yakshas, Rakshasas, Asuras, Gandharvas, Kumbhandas, Pretas, Nagas usw., kurz sämtliche Wesen, die die vier Welten bewohnen. Alles in allem sind es die folgenden:

300.000 gandharu-yakku
600.000 raruda-yakku
10.000 asura-yakku
80.000 brahmina-yakku
20.000 vetali-yakku
20.000 mahipula-bahirava-yakku
40.000 raksho
20 Millionen bhuto
100 Millionen preteo
90 Millionen pisaktiya

top

Das Maha Pirit Pota

Das Maha Pirit Pota ist das meistbekannte Pali-Buch in Sri Lanka. Es besteht aus 24 Vorträgen Buddhas, die das Dhamma betreffen (Sutta-Pitaka "2.Korb" des Tipitaka).
In den meisten Häusern, worin sich ein kleiner Schrein befindet, ist ein Pirit ("Schutz") Pota ("Buch") aufbewahrt, das während der religiösen Andacht (Puja) zur Rezitation herangezogen wird.
Die drei meistbekannten Suttas werden von vielen Singhalesen auswendig rezitiert:
(1) Mahamangala Sutta (großer Vortrag über die Schirmherrschaft)
(2) Ratana Sutta (edler Vortrag)
(3) Karaniyametta Sutta (Vortrag zur liebevollen Freundlichkeit.

top

Die Pirit

Das gebräuchliche Wort für eine buddhistische Textandacht heißt Pirit.
Die Praxis der Rezitation und des Hörens der Pirits begann schon sehr früh im historischen Buddhismus und diente damals wie heute als wirkungsvollster "Schutzzauber" gegen unliebsame Wesen bzw. Lebenserscheinungen.
Das Wort "Paritta" (Pali) wurde in diesem Kontext von Buddha selbst gebraucht - das erste Mal bei einem Diskurs, der als khanda paritta bekannt ist. Dieser Diskurs wurde von Buddha als "Behüter" oder "Beschützer" für den Gebrauch der Mitglieder des Ordens (Sangha) empfohlen. Buddha ermahnt hierin die Mönche, metta d.h. Liebe bzw. liebevolle Freundlichkeit allen Lebewesen gegenüber zu kultivieren.
Der Tradition nach ist es sicher, dass die Rezitation der Pirits mentales Wohlergehen in denen erzeugt, die mit Intelligenz zuhören und volles Vertrauen in die Wahrhaftigkeit der Worte Buddhas haben.
Buddha soll für sich selbst die Pirits rezitiert haben, und er bat die anderen Lehrer, den eigenen Schülern im Krankheitsfall, was ja meist auf den Einfluss eines Dämonen zurückgeführt wird, Pirits zu rezitieren.

Die drei Säulen des Buddhismus, die bei jeder Andacht Huldigung erfahren, sind Buddha, Dhamma und Sangha.
Jedes Pirit beginnt mit der dreifachen Huldigung (Vandana) an Buddha, den Gesegneten, den Würdigen, den Vollerleuchteten:

Namo Tassa Bhagavato Arahato Samma-Sambudhassa
top

Es folgen drei Zufluchtsverse (Saranagamana), die in der Reihenfolge Buddha, Dhamma und Sangha als Zufluchtsort angeben (das "n" am Wortende wird nasal ausgesprochen):

Buddhan saranan gacchami
Dhamman saranan gacchami
Sanghan saranan gacchami

Als nächstes kommen die zehn "Verhaltensweisen" (dasa sikkhapada - "10 Stufen der Übung"). Diese gelten hauptsächlich für die Mönche. Die Allgemeinheit sollte die ersten fünf "Sittlichkeiten" (panca sila) einhalten:


  1. panatipata veramani sikkhapadan samadiyami... Lebewesen zu töten - ich übernehme das religiöse Gesetz, mich dem zu enthalten)
  2. adinnadana veramani sikkhapadan... zu nehmen was ist nicht gegeben...
  3. kamesu micchacara veramani sikkhapadan... falsches Verhalten bei sexuellen Wünschen...
  4. musavada veramani sikkhapadan... falsches Reden...
  5. sura-meraya-majja-pamadatthana veramani sikkhapadan... Rauschmittel, wie Branntwein und Gegorenes...
  6. vikala-bhajana veramani sikkhapadan... unmäßiges Essen...
  7. nacca-gita-vadita-visukadassana veramani sikkhapadan... Tanzen, Singen, Musik, Unterhaltungsveranstaltungen beizuwohnen,
  8. malagandha-vilepana-dharana-mandana-vibhusanathana veramani sikkhapadan... Schmuck tragen, Parfüm und kosmetische Schönheitsmittel...
  9. uccasayana-mahasayana veramani sikkhapadan.. zu hohe und zu große Betten...
  10. jata-rupa-rajata-patigghahana veramani sikkhapadan... das Annehmen von Gold und Silber (Geld)...

In der Regel werden nach der Rezitation der "Verhaltensweisen" weitere Huldigungen an Buddha, Dhamma und Sangha rezitiert. Es folgen nun die jeweiligen Suttas.

top

Eine Pirit-Zeremonien zu Ehren eines Verstorbenen

Für die Buddhisten Sri Lankas ist es Brauch, bei wichtigen privaten als auch öffentlichen Anlässen, eine Pirit-Zeremonie zu veranstalten. Hierzu werden Mönche eingeladen, die in der Regel die drei bekannten Suttas (s.o.) rezitieren. Der Todestag wird ebenso mit geladenen Mönchen, Verwandten, guten Bekannten und umfangreichen Piritrezitationen begangen. Dieses Fest beginnt bei Sonnenuntergang und endet am frühen Morgen (Nachtpirit). Während dieses Festes wird nicht gegessen. Es wird nur Tee und Wasser gereicht.
Zu Beginn wird das Karaniyametta, dann das Mangala und Ratana Sutta rezitiert. Es folgt eine Einladung an die Geister, Yakku, Götter (pirit pekirima) und die an diese Wesen gerichtete Wunschgatha (Jayamangala: Himmlische und erdgebundene Wesen - Devas und Nagas, ausgestattet mit großer psychischer Macht, die ihr teilhabt am Verdienst, beschützt lang die Botschaft in der Welt; die Lehre; mich und andere).
Um Geister und Yakku gut zu stimmen damit sie auch nicht stören, wird von 23:00 bis 24:00 das änvum pirit rezitiert. Ab 0:00 bis ca. 2:00 wird das Dhammacakkappavattasuttan angestimmt. Ab 2:00 werden Yakku, Khumbhandas und Nagas aufgefordert zu gehen. Hierzu wird das Ataniyasuttan laut rezitiert.
Den Abschluss bildet wie meist nach einer größeren Pirit-Zeremonie ein bescheidenes dana ("Geben") - kleine Gesten des Dankes (das kann Kaffee, Tee, Gebäck usw. oder auch ein kleines Geschenk sein) an die Mönche und die anderen Gäste.

top

Poya "Vollmond"

Nach buddhistischer Tradition ist es Brauch, alle besonderen Ereignisse an einem Vollmondtag geschehen zu lassen. So fanden auch Buddhas Geburt, Erleuchtung und Mahasamadhi am Vollmondtag des Monats Vessak statt. Jeder Vollmondtag ist in Sri Lanka ein offizieller Feiertag.


Ein Vollmondtag im buddhistischen Tempel

Der Vollmondtag ist immer mit einem Besuch in einem der zahlreichen Tempel dieser Insel verbunden. Auch das ist Mangala (das höchste Gute, der höchste Segen). Die Tempelatmosphäre strahlt an einem solchen Tag eine besondere meditative Stimmung aus. Die Haltung der Tempelbesucher ist auffallend friedlich. Die Älteren sind meist in weiß gekleidet. Die Luft des Tempelgeländes ist am Abend mit Weihrauch gesättigt - mit Weihrauch wird dem Buddha höchste Ehrerbietung erwiesen. Blumen werden vor dem Buddha-Schrein ausgelegt, womit die Lotus-Füße des Buddhas verehrt werden. Überall brennen kleine Kokosnussöllämpchen. Kampfer, der beim Brennen ein starkes Leuchten abgibt, soll die Dunkelheit bezwingen.

top

Der Tempel

Auf einigen Tempelanlagen befinden sich Plätze an denen die Gläubigen ihre Wünsche äußern. Hierzu halten sie eine Kokosnuss in beiden Händen, worauf ein Stück Kampfer gelegt und abgebrannt wird. Während der Kampfer abbrennt wird der Wunsch gedacht. Ist die Flamme erloschen, dann wirft der Gläubige die Kokosnuss kraftvoll zu Boden, so dass sie zerbricht.
Auf jeder Tempelanlage steht ein Bo-Baum. Der Ableger, der zu Mahindas Zeit nach Sri Lanka gebracht wurde, gedeiht angeblich noch heute. Die auf der Insel verstreuten Bo-Bäume sollen allesamt von diesem Ableger stammen.
Das Zentrum der Tempelanlage bildet die Dagoba (ein anderes Wort für Stupa "Reliquienschrein"). Sie gilt als Symbol des Samsara (Kreislauf von Geburt und Tod) oder der Vergänglichkeit des Lebens und gleichzeitig für die Wahrheit der Lehren Buddhas und seines Sieges über den Samsara.
Die Stupa-Bautradition wurde höchstwahrscheinlich von König Ashoka in Indien initiiert. Diese Bauwerke erheben sich auf einer kreisförmigen Basis (Mehdi), auf Stufen von vier Seiten erreichbar. Auf dieser Grundfläche steht ein mehr oder weniger halbkugelförmigen massiver Steinbau (früher aus Lehmstein gebaut), der sogenannte Dom (Andra). Den Stufen gegenüber springen aus dem Dom Altäre oder kleine Statuenhäuser (Vahalkadas) hervor. Auf dem Dom ist ein viereckiger Aufsatz (Hamika) angebracht, der eine Spitze (Chattra) trägt. Diese wurde in der Vergangenheit meistens von einem vergoldeten oder mit Edelsteinen verzierten Abschluss (Kota) gekrönt.
Symbolisch stellt die Halbkugel das Weltei (Udara) dar. Der darauf ruhende Aufsatz soll den Wohnsitz der Götter andeuten und die daraus emporragende Spitze soll die Weltachse symbolisieren. Diese (ehemaligen) Reliquienschreine, wo neben den Gebeinen Buddhas auch heilige Schriften aufbewahrt waren, dienen heute mehr als Orte der Meditation und Andacht.

top

Einführung des Buddhismus in Sri Lanka
Die "vier edlen Wahrheiten" und der "achtfache Pfad"
Das Pantheon der Singhalesen
Das Maha Pirit Pota
Die Pirit
Die drei Säulen des Buddhismus
Die "10 Stufen der Übung"
Eine Pirit-Zeremonie zu Ehren eines Verstorbenen
Poya - Vollmond
Der Tempel



Literatur




www-Links

( = Seiten von MUZ)



Sri Lanka
Buddhismus (mit Infos aus Berlin)

Tipitaka, der Pali Kanon des Theraváda-Buddhismus
Religionen in Sri Lanka
On the Origin of Sri Lankan Dancing: Between Spirit Beliefs and Great Tradition, Appeasement of the Gods and Healing Methods (pdf)

top