Willkommen in der Volksrepublik China

world.muz-online.de -- Die Länder Asiens -- spirit.muz-online.de
[Made in China] [Xiancao - Die Pflanze der Unsterblichkeit] [Das Land]
[China: der Westen] [China: der Osten] [Städte] [Tierwelt] [Bevölkerung]
[Literatur] [www-Links -- mit Verweisen zur Geschichte Chinas, Religion, Hongkong, Tibet]


Offizieller Name: Volksrepublik China
Hauptstadt: Peking (Beijing)
Fläche: 9.598.036 km²
Landesnatur: Im SW Hochgebirgsland, im N und NW Tafelländer und Hochbecken, nach O Gebirgsland, im NO Tiefland
Klima: Kontinental, im SO z.T. subtropisch
Hauptflüsse: Huang He, Chang Jiang, Xi Jiang, Mekong
Höchster Punkt: Mount Everest 8.846 m
Regierungsform: Sozialistische Volksrepublik
Staatsoberhaupt: Staatspräsident
Regierungschef: Ministerpräsident
Verwaltung: 22 Provinzen, 5 Autonome Regionen, 4 regierungsunmittelbare Städte, Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao
Parlament: Nationaler Volkskongress (Einkammerparlament) mit 2.972 gewählten Mitgliedern; ständiger Ausschuss mit 154 Mitgliedern
Nationalfeiertag: 1. Oktober
Einwohner: 1.266.838.000 (1999); 1.306.313.812 (geschätzt für Juli 2005); ca. 92% Han-Chinesen sowie 55 Minoritätengruppen (Zhuang, Mandschu, Hui, Miao, Uighuren, Yi, Mongolen, Tibeter, Buyi, Koreaner und andere)
Hongkong: 6.801.000 (1999); 6.898.686 (geschätzt für Juli 2005)
Bevölkerungsdichte: China: 132 Ew./km² (1999); Hongkong: 6.327 Ew./km² (1999)
Stadtbevölkerung: 34% (1999)
Bevölkerung unter 15 Jahren: 25% (1999)
Analphabetenquote: 15% (1999)
Sprache: Standard Chinesisch bzw. Mandarin (Putonghua, basiert auf dem Beijing-Dialekt), Yue (Cantonesisch), Wu (Shanghaiesisch), Minbei (Fuzhou), Minnan (Hokkien-Taiwanesisch), Xiang, Gan, Hakka Dialekte, Sprachen nationaler Minderheiten (Mongolisch, Tibetisch, Uighurisch, Turksprachen, Koreanisch)
Religion: Konfuzianismus weit verbreitet, Buddhisten ca. 100 Mio., Taoisten ca. 30 Mio., Moslems ca. 20 Mio., Katholiken ca. 4 Mio. (nach Schätzungen 13-14 Mio.), Protestanten ca. 15 Mio.

Made in China

Durch die schrittweise Liberalisierung der Wirtschaft seit Ende der 1970er Jahre und der Schaffung günstiger Bedingungen für ausländische Investoren ist China zu einem bevorzugten Standort für multinationale Unternehmen geworden.
China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner in Asien, wie auch Deutschland für China wichtigster Handelspartner in Europa ist.


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In den Jahren von 2003 bis 2008 hatte China ein jährliches Wirtschaftswachstum von mehr als 10%. Bereits 2007 konnte sich China hinter den USA, Japan und Deutschland als viertstärkste Wirtschaftsmacht behaupten. Im Jahr 2009 hat China sogar den bisherigen "Exportweltmeister" Deutschland überholt. Trotz internationaler Finanz- und Wirtschaftskrise konnte China 2009 noch ein Wirtschaftswachstum von 8% aufweisen. Für 2010 werden 9% Wachstum prognostiziert.
Die Kehrseite der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung ist neben eines nur ungenügend ausgeprägten Sozialsystems, das kaum Sicherungssysteme für die massenhaft zur Verfügung stehenden billigen Arbeitskräfte kennt, eine nicht mehr unter Kontrolle zu haltende, in Ballungsgebieten lebensgefährliche, Umweltverschmutzung. Nach einem im Juni 2006 von China veröffentlichten Bericht verursacht die Umweltverschmutzung Schäden in Höhe von 200 Miliarden US-Dollar - das sind 10% des Bruttoinlandsproduktes.
16 der 20 dreckigsten Städte der Welt lagen im Jahr 2007 in China (siehe auch: Blacksmith Institute New York: Die zehn dreckigsten Orte der Welt, 2007). Bereits 2007 stammten über 15% aller CO2-Emissionen in der Welt von China. Zwei Drittel aller großen Flüsse und Seen sind Kloaken. Auch der Yangtze ist auf weiten Strecken biologisch tot. Jeder 4. Chinese hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

2009: China investiert in erneuerbare Energien

China investiert 40% seines Bruttoinlandprodukts in den Ausbau erneuerbarer Energien und hat sich auch langfristige ehrgeizige Ziele gesetzt. In den Bereichen Wind- und Sonnenkrafttechnologie will China Weltmarktführer sein.
»[...] China hat einer Studie zufolge im vergangenen Jahr erstmals mehr Geld in die erneuerbaren Energien gesteckt als die USA. Peking investierte 34,6 Milliarden Dollar (25,9 Milliarden Euro) und damit weit mehr als jedes andere Land in der Gruppe der 20 mächtigsten Wirtschaftsnationen (G-20) [...]«
Zitat: wirtschaftsblatt.at, 25. März 2010
Siehe auch:
germanglobaltrade.de, Windenergiemesse in Shanghai (27.-29. April 2010) zielt auf Marktführerschaft ab (pdf)
teleboerse.de, China will mit Elektroautos überholen, 3. Mai 2010

China verbietet kostenlose Plastiktüten

Ein neues Gesetz soll den Chinesen zu mehr Umweltbewusstsein verhelfen: In Zukunft dürfen Geschäftsinhaber ihren Kunden keine Plastiktüten mehr schenken. Peking hofft, so der eklatanten Umweltverschmutzung im Land beizukommen.
Peking - Um die Umweltverschmutzung und den Energieverbrauch zu verringern, will die chinesische Regierung das Milliardenvolk dazu bringen, eigene Taschen zum Einkauf mitzunehmen oder zumindest Tüten wiederzuverwerten.
Alte Gewohnheiten sollen "revolutioniert" werden, schrieb die Nachrichtenagentur Xinhua anlässlich der neuen Verfügung. Beim Einkauf müsse künftig zwischen 0,2 Yuan (1,9 Euro-Cent) für kleine Plastiktüten und 10 Yuan (93 Cent) für Stoffbeutel ausgegeben werden.
Sollten Geschäfte weiterhin die in Ungnade gefallenen Polyethylen-Beutel verschenken, drohen künftig empfindliche Geldstrafen: Zwischen 5000 und 10.000 Yuan, umgerechnet 436 bis 926 Euro, müssen die Umweltsünder dann berappen.
Die nationale Entwicklungskommission (NDRC) hatte zuvor berechnet, dass zwei Chinesen pro Tag eine Plastiktüte verbrauchen. Mindestens 1300 Tonnen Öl würden täglich allein für die Produktion von Plastiktüten aufgewendet. Der gesamte Plastikmüll, darunter meist Tüten, macht drei bis fünf Prozent des Abfalls in China aus.
Allein in der Stadt Shenzhen im Süden der Volksrepublik werden jedes Jahr mindestens 1,75 Milliarden Plastiktüten verwendet, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.«
Aus: spiegel.de (1.6.2008)

»Australien ist Vorreiter: Dort sind Plastiktüten verboten. [...]
Auch San Francisco hat ein Plastiktüten-Verbot in Supermärkten und Drogerien erlassen. Man rechnet in der Stadt mit 750.000 Einwohnern damit, jährlich 1,4 Tonnen Plastikmüll zu vermeiden. Indirekt sollen dadurch 1,7 Millionen Tonnen Öl eingespart werden.
Während in deutschen Supermärkten Plastiktüten schon längst Geld kosten, verteilen die Geschäfte in vielen anderen Ländern die Beutel noch immer kostenlos und geradezu verschwenderisch an ihre Kunden. [...]
Der Ölpreisschock sitzt tief. Und auch bei 200 Dollar je Barrel wird wohl kein Ende erreicht sein. Fatal dabei: Sehr viele Produkte werden aus Öl hergestellt. Plastik ist nur eines davon, aber Plastiktüten werden zumindest hierzulande noch immer inflationär verwendet; da hat such die Regelung kaum etwas geändert, dass Plastiktüten im Supermarkt mittlerweile meist etwas kosten. Dabei ist die Ökobilanz von diesen Taschen verheerend. [...]«
Aus: hr-online.de (16.6.2008)

Weltweit werden jährlich mehr als 500 Milliarden Plastiktüten produziert.

Plastiktüten verursachen schwerste Gefahren für die Umwelt ! Siehe: Wikipedia

Korruption - Menschenrechte - Meinungs- und Pressefreiheit

Einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge ist China in Waffenlieferungen verwickelt, mit denen es repressive Regime wie Sudan, Nepal und Birma und damit deren schwere Menschenrechtsverletzungen unterstütze (amnesty.org, China: Secretive arms exports stoking conflict and repression, 11 June 2006).

»[...] Todesstrafe: Seit Anfang 2007 bedürfen alle Todesurteile der Bestätigung durch das Oberste Gericht. Mehrere spektakuläre Fehlurteile hatten zu einer öffentlichen Debatte über die exzessive Verhängung der Todesstrafe durch Provinzgerichte geführt. Obwohl Folter seit 1996 verboten ist, wurden Geständnisse häufig durch "illegale Verhöre" erzwungen. Die Todesstrafe steht auf 68 Delikte, von denen etwa die Hälfte keine Gewaltverbrechen sind. [...]«
Aus: Der Fischer Weltalmanach 2008, S.110.

Internationale Kritik bezieht sich auf die erhebliche Korruption im Land, Vergehen gegen die Menschenrechte (mit schätzungsweise 7000 bis 8000 Exekutionen im Jahr richtet China mehr Menschen hin als der Rest der Welt zusammen) sowie die eingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit und die starke Zensur in Bereichen des Internets.

Seit Februar 2008 gilt China mit mehr als 220 Millionen Nutzern als weltweit größte Internet-Nation (360 Millionenen Nutzer im Jahr 2010). China ist dabei zum Vorreiter und zugleich Top-Exporteur modernster Methoden allgegenwärtiger Online-Zensur geworden - mit tatkräftiger Unterstützung westlicher Konzerne. Im Einsatz sind modernste Überwachungsrechner und ein Heer von über 30.000 amtlichen Zensoren (siehe DER SPIEGEL, 18/2008, S.184 ff.).

Siehe auch heute.de, Virtuelle Mauern teilen das Internet, 24.1.2010 bezogen auf "Freiheit des Internets" und den Konflikt zwischen Google und der chinesischen Zensur. Google drohte China mit dem kompletten Rückzug aus China, sollte die staatliche Zensur nicht umgehend eingestellt werden. Am 23. März 2010 hat Google seine Drohung wahr gemacht und ist zunächst mit seinen Servern in die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong umgezogen, wo es freien Zugang zum Internet gibt. Die Besucher der Website google.cn werden nun auf die Seite google.com.hk umgeleitet. Die chinesische Regierung reagierte empört und drohte mit Konsequenzen.

Google kann Ausstieg aus China verkraften. Bisher macht Google nach einigen Schätzungen gerade mal 1% seiner Umsätze in China...netzwertig.com, 13. Januar 2010
Google Search:  www-Links: Google+China 
Video: Google und China - Moral statt Profit?: ZDF heute journal, 13.01.2010


Siehe auch:
auf dieser Seite das Kapitel "Bevölkerung"

Google Links:  Made in China Boycott 

Ein großes Problem des Landes ist die hohe Arbeitslosigkeit in den ländlichen Regionen sowie die sich immer stärker ausbreitende Kluft zwischen Arm und Reich. Während die Wirtschaft in den Städten boomt, besteht in den ländlichen Regionen Nullwachstum. Da die Erfassung der Arbeitslosigkeit in China sehr undurchsichtig ist, ist es kaum möglich verlässliche Zahlen zu nennen. Zur Gesamtarbeitslosenzahl findet man Angaben zwischen 9,8% (2004) und 35%. In den großen Städten liegt die Arbeitslosenzahl offiziell bei etwa 4,2%. Etwa 100 bis 150 Millionen Menschen sind Wanderarbeiter, die zu niedrigen Löhnen arbeiten und keinerlei soziale Absicherung haben. Erhöhter Preisdruck auf dem internationalen Markt zwingt auch China seine Produktion weiter zu rationalisieren, womit die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergehen dürfte.

China - Lieferant für europäische Kinderzimmer
Die namhaften deutschen Marken Zapf, Steiff (verlässt China wegen Qualitätsmängeln bei der Produktion und zu langen Lieferzeiten), Simba, Ravensburger sowie die Weltkonzerne Hasbro, Mattel und Disney lassen ihre Spielwaren in der Provinz Guangdong produzieren. Von den mehr als 10.000 Fabriken, die in Guangdong ansässig sind, wird der deutsche Spielwarenmarkt zu rund 80% abgedeckt. Im August 2007 wird bekannt, dass bei der Spielzeugproduktion giftige Farben verwendet werden, die die Gesundheit der Kinder gefährden können. China strebt nun den deutschen TÜV-Stempel an.

Guangdong war Ausgangspunkt und Vorreiter der chinesischen Öffnungs- und Reformpolitik. Die Region war verantwortlich fuer 1/3 der gesamten chinesischen Exporte.
Im Zuge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise machten allein im ersten Halbjahr 2008 knapp 70.000 Fabriken in Guangdong dicht.
Siehe: chinaforumbayern.de, "Guangdong – Auswirkungen der Wirtschaftskrise und die Zukunft der Weltbank der Welt", 25. 05.2009, Nuernbeg (pdf)

»[...] Der renommierte schwäbische Kuscheltierhersteller Steiff teilte nun offiziell mit, dass man die Produktion seiner beliebten Steiff Kuscheltiere wieder zurück in die Heimat nach Deutschland verlagern wolle. Bislang hatte man für billiges Geld in China produzieren lassen.
In China war es in der Vergangenheit wohl häufiger zu Qualitätsproblemen gekommen – daher nun die Entscheidung. Neben dem Standort Deutschland werden Knut und Konsorten dann auch in Portugal und Tunesien gefertigt. [...]«
Aus: talk.excite.de, Steiff verlagert Produktion seiner Kuscheltiere zurück nach Deutschland, Do 03 Juli 2008

Der gößte chinesische Spielzeughersteller Smart Union, Lieferant für große US- Konzerne wie Disney und Mattel, musste Insolvenz anmelden. Über 70 Prozent der Produktion wurden in die Vereinigten Staaten geliefert. Als Ursache für die Firmenpleite wird die weltweite Finanzkrise genannt. Zwei Fabriken in der Provinz Guangdong wurden geschlossen. 7000 Menschen wurden arbeitslos.
Aus: handelsblatt.com, Chinas größter Spielzeughersteller schlittert in Insolvenz, 17.10.2008
Inflation
Die Inflationsrate lag im Dezember 2007 bei 6,5%. Der explosionsartig erfolgte Preisanstieg bei einer Reihe von Produkten des täglichen Bedarfs trifft vor allem die Armen und die Masse der Menschen mit niedrigen Einkommen. Die Regierung befürchtet eine Zunahme sozialer und politischer Unruhen.
Siehe: zeit.de, Der größte Feind der Partei, 11.12.2007

Im April 2008 lag die Inflationsrate bereits bei 8,5%. Im Dezember kühlte die Inflation auf 2,4% ab.

Internationale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008
Die in den USA ausgelöste Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen die internationalen Volkswirtschaften immer deutlicher in die wirtschaftliche Rezession treiben, trifft nun auch Chinas Exportwirtschaft härter als bislang erwartet. Im Dezember brach das Exportgeschäft aufgrund der geringen Nachfrage - insbesondere aus den USA und der EU - erheblich ein. Chinas Wirtschaft schrumpft im Dezember erheblich. Im 4. Quartal wies China nur noch ein Wachstum von 6,8% auf, der niedrigste Wert seit 2001 und das erste Mal seit 2003 nicht mehr zweistellig. Zehntausende Betriebe mussten bereits in den vergangenen Monaten ihre Produktion einstellen und ihre Arbeiter entlassen. Täglich gibt es Demonstrationen von Not leidenden Menschen, die ohne jegliche soziale Absicherung ihre Arbeit verloren haben.
Google Links:  China+Wirtschaft+Krise 

»[...] Sozialpolitik
Vor dem Hintergrund zunehmender sozialer Unruhen in zahlreichen Provinzen beschloss die Regierung im Oktober 2006 ein Programm zur Sozialpolitik und proklamierte den "Aufbau einer harmonischen, sozialistischen Gesellschaft". Innerhalb der nächsten 15 Jahre sollen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt in Balance gebracht werden. Um die wachsende Kluft zwischen Stadt und Land zu bremsen, seien besonders die ländlichen Gebiete zu fördern.
Im Jahre 2005 wurden nach offiziellen Angaben 87.000 "Zwischenfälle mit Massencharakter" registriert - d.h. gravierende Zusammenstöße zwischen protestierenden Gruppen und den Sicherheitskräften, bei denen es in etlichen Fällen auch zu Todesopfern kam. Anlass war in den meisten Fällen behördliche Willkür, häufig im Zusammenhang mit Enteignung und Zweckentfremdung von Ackerland, Raubbau an der Umwelt und Korruption sowie Arbeitskonflikten im Gefolge ausbleibender Lohnzahlungen oder Entlassungen.
Im März 2007 kam es wegen der Erhöhung der Busfahrpreise in der Bergregion Yongzhouzhi zu mehrtägigen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Tausenden Demonstranten und der Polizei. [...]«
Aus: Der Fischer Weltalmanach 2008, S.106 f.

Die in diesen Fabriken arbeitenden Menschen erhalten einen Monatslohn von etwa 70 EURO. Dafür arbeiten sie zu Bedingungen, die für westliche Verhältnisse katastrophal, ja, geradezu menschenverachtend sind. Die meisten Arbeiter sind nur im Besitz einer vorläufigen Aufenthaltserlaubnis. Rund 90% der Arbeiter haben keinen Anspruch auf Sozialversicherungen, medizinische Versorgung und öffentliche Schulen. Werden sie entlassen, aus welchem Grund auch immer, droht ihnen die Deportation in ihre Herkunftsregion, womit sich China der Arbeitslosigkeit und Verelendung seiner Boomtowns entledigt. Während der produktionsstarken Wochen gleichen Kinder den Arbeitskräftemangel aus. Die als "Sommerarbeiter" bezeichneten Kinder werden von ihren Schulen, die die Hälfte des Lohns als "Schulgebühr" einbehalten, an die Fabriken vermietet. Die Personalabteilungen bevorzugen Mädchen, weil sie gehorsamer und besser kontrollierbar seien.

Am 1.1.2008 trat ein neues Arbeitsvertragsgesetz in Kraft. Seither wissen ALLE Arbeiter in China, dass sie Rechte haben.

Das Land

China ist nicht irgendein Land, sondern vielmehr ein Subkontinent, auf dem über 1,3 Milliarden Menschen leben und der auf der Welt nicht seinesgleichen an natürlicher und kultureller Vielfalt hat: Im Osten wird das Land von einer 14.000 km langen Meeresküste, im Westen und Süden durch gewaltige Gebirge, Steppen und Hochebenen begrenzt.
Diese natürlichen Grenzen haben dafür gesorgt, dass das Reich immer wie hinter einer Festung verschanzt war. Lediglich nach Norden ist China offen - und von dort kamen denn auch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder die, wie es hieß, "barbarischen" Steppenvölker - zuerst die Hunnen, später die Mongolen und dann die Mandschu.

In keinem anderen Land sind sämtliche Klimate so ausgeprägt vertreten wie in China: Sie reichen von tropischen bis zu sibirischen Temperaturen und von Feuchtregionen bis zum Wüstenklima.
Faszinierend wie die Landschaft ist auch die Geschichte: Die Tradition des chinesischen Kaiserhauses war 221 v.Chr. durch den "Ersten Kaiser" Qin Shihuangdi begründet worden und hatte 25 Dynastien hindurch bestanden, periodisch unterbrochen zwar durch den Sturz von Herrscherhäusern und durch Gebietsabspaltungen, am Ende aber doch immer wieder wie ein Phönix aus der Asche sich erhebend. Nirgends in der Geschichte hat eine Staatsform solche Zeiträume überdauern können.

Vielfältig wie Landschaft und Geschichte ist auch die chinesische Kultur, deren durchgehende "Tonart" unterschiedlichste Variationen aufweist: Man denke an die zahlreichen Denkschulen und Religionslehren, die, wie Konfuzianismus, Daoismus, Mohismus oder "Legalismus", schon im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. aufgekommen waren oder aber im Laufe der Jahrhunderte importiert wurden, wie z. B. der Buddhismus. Man denke auch an die Fülle von künstlerischen Traditionen, die zumeist auf dem Weg über Zentralasien eingeführt wurden. China ist darüber hinaus dasjenige Land, das als erstes die großen Erfindungen des Papiers, des Buchdrucks, des Kompasses, des Schießpulvers, des Porzellans und des Rechenbretts hervorgebracht hat.

Faszinierend - und bedrückend - auch die "Massen", denen der Reisende in China auf Schritt und Tritt begegnet - ob in den Städten oder auf den Dörfern, wie ja überhaupt das Massenerlebnis die mit Abstand intensivste Erfahrung ist, die man als Europäer aus Asien zurückbringt. Die allgegenwärtigen Dimensionen sind atemberaubend, die Probleme deprimierend, die Perspektiven jedoch gleichzeitig auch beflügelnd. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts kämpft China um einen Entwicklungskurs, der den gewaltigen Anforderungen der explosionsartig anwachsenden Bevölkerung gerecht werden kann. Reformbestrebungen für das Modell "Sozialistische Marktwirtschaft" und die Öffnung nach außen prägen das heutige Bild Chinas.

China: der Westen

Die Volksrepublik China liegt am Ostrand des asiatischen Kontinents und ist nach Russland und Kanada das drittgrößte Land der Welt. Sein Territorium reicht von der tropischen Insel Hainan im Süden bis zu den extrem winterkalten Regionen der Mandschurei im Norden, vom Pamir im Westen bis zum Zusammenfluss von Amur (Heilong Jiang) und Ussuri im Nordosten. Wenn dort im versumpften Tiefland die Sonne aufgeht, liegt das fernwestliche Pamirhochland noch in Dunkelheit. Wenn Schneestürme über den Norden des Landes fegen, wird auf Hainan bereits die Frühlingssaat ausgebracht.
Die Landesgrenzen der Volksrepublik China gegen die Nachbarstaaten verlaufen durch äußerst dünn besiedelte Räume. Dies gilt in erster Linie für den südlichen und westlichen Grenzverlauf zu Laos, Birma, Indien, den Himalayastaaten, Pakistan, Kirgisien und Kasachstan, wo gewaltige Hochgebirgsketten eine natürliche Grenze bilden.
Die Nordgrenzen gegen die Mongolei und Russland sind dagegen weniger natürlich als historisch bedingt. Aber auch sie durchziehen wenig besiedelte Räume, die zu dem großen asiatischen Trockengürtel gehören. Im Osten und Südosten stößt die Volksrepublik China mit ihren dichter besiedelten Gebieten an die Randmeere des Pazifischen Ozeans. Die Länge der chinesischen Küste, die von der Mündung des Yalu Jiang an der Grenze zu Nordkorea bis hinunter nach Vietnam reicht, misst rund 14.000 km.

Drei-Stufen-Gefälle
China ist in erster Linie ein Gebirgsland, das gleich einer majestätisch geschwungenen Treppe in mehreren Stufen vom hochgelegenen zentralasiatischen Nordwesten bis zum östlichen Tiefland an der pazifischen Küste hinabsteigt, im Norden entlang dem fruchtbaren Lößhochland des Huang He, im Süden entlang den Höhen und Tälern von Chang Jiang und Xi Jiang. Sein heutiges Relief erhielt das Land erst durch die alpidische Gebirgsbildung im Tertiär, das etwa 63 Millionen Jahre währte und vor 2 Millionen Jahren endete.
Gebirge nehmen etwa ein Drittel der Gesamtfläche des Landes ein. Die meisten von ihnen streichen von Ost nach West. Lediglich das osttibetische Randgebirge verläuft in Nord-Süd-Richtung, und nur wenige Berg- und Hügelketten im Nordosten des Landes, an der Grenze zwischen Nordostchina und Korea, orientieren sich in Nordost-Südwest-Richtung.
Zwischen all diesen Gebirgen, die das Grundraster der chinesischen Landschaft abgeben, sind ausgedehnte Hochebenen und Becken eingelagert.

Jiaogulan - Chinesische Heilpflanze

»Lateinischer Name: Gynostemma pentaphyllum. Andere Namen: Xiancao in China, Amachazuru in Japan.
Über diese Pflanze wurde schon 1400 n. Christus berichtet. Sie gehört zu den Pflanzen in der traditionellen chinesischen Medizin. Der Name "Xiancao" bedeutet soviel wie Kraut der Unsterblichkeit.
In Südchina wird dieses Kraut täglich als Tee getrunken und die Anzahl der Menschen in der Region Guizhou, die dort über 100 Jahre alt werden, ist überdurchschnittlich groß.
"Jiaogulan" wird in China bereits seit langer Zeit als Gesundheitspflanze gegen Bluthochdruck, Cholesterin, zur Förderung der Durchblutung & des Stoffwechsels, zur Stärkung des Immunsystems (krebshemmend) eingesetzt.«
Siehe: Anti-Aging-Pflanzen

Literatur:


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Meine Jiaogulan-Pflanze. Berlin. Mai 2009.

Das "Dach der Welt"
Die größte Hochebene des Landes und mit mittleren Höhen um 4500 m zugleich die höchstgelegene Landmasse der Erde ist das in seinem Zentrum abflusslose Qinghai-Tibet-Plateau im Südwesten Chinas. Umsäumt von den höchsten und teilweise vergletscherten Gebirgen der Erde - im Süden vom Himalaya, im Westen vom Karakorum, im Norden und Osten vom Gebirgssystem des Kunlun mit seinen nach Süden schwenkenden Ausläufern, dem osttibetischen Randgebirge (Hengduan Shan) -, wird das Innere durch zahlreiche Bergketten in einzelne Becken gegliedert. Ein gemäßigtes Klima im Ostteil ermöglicht noch Ackerbau, dagegen sind die von vielen Endseen, Salzsümpfen und Schuttflächen erfüllten kalten und wüstenhaften Hochbecken des übrigen Gebietes nahezu vegetationslos.

Chinas Nordwesten
Jenseits der gewaltigen Steilabfälle von Kunlun und Hengduan Shan, die in dieser Ausprägung ihresgleichen suchen, wird das Hochland in einem großen Bogen von Plateaus und Beckenlandschaften in 1000 bis 2000 m Höhe umgeben. Südlich des Tsin Ling, der östlichen Verlängerung des Kunlun, die sich über 1500 km quer durch Zentralchina zieht und die Klimascheide zwischen den gemäßigten und den subtropischen Zonen Chinas bildet, liegen das Becken von Sichuan (Szetchuan) und das Hochland von Yunnan und Guizhou. Das nördlich des Tsin Ling gelegene Tarimbecken ist wie das Ordos-Plateau und das Hochland der Mongolei Bestandteil des Trockengürtels, der China im Westen und Norden umspannt.

Am Nachmittag des 12. Mai 2008 (Ortszeit) bebte in der Region Sichuan die Erde mit einer Stärke von 7,8 auf der Richter-Skala und forderte offiziellen Angaben zufolge mehr als 68.000 Todesopfer. Bei dem seit Jahrzehnten schwersten Erdbeben in China, das bis an die Ostküste hin zu spüren war, wurden etwa 100.000 Menschen verletzt. Schätzungsweise 20.000 Menschen gelten als vermisst. Der akute Mangel an Trinkwasser, Nahrung, Medikamenten und Desinfektionsmitteln könnte Epidemien auslösen. Für Bergungsarbeiten sind Zehntausende Soldaten im Einsatz. Durch das Beben wurden in Sichuan und der Region von Chongqing an die 500 Staudämme beschädigt.

Das abflusslose Tarimbecken zählt zu den trockensten Landstrichen der Erde. Es besitzt ein extremes Kontinentalklima mit großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen. In einem Labyrinth von sumpfigen und salzigen Flussläufen, Endseen und langgezogenen Dünen liegt die lebensfeindliche Wüste Takla Makan. Nur am Fuße der das Tarimbecken umgebenden Randgebirge Altin Tagh, Pamir und Tian Shan sind dauerhafte Siedlungen entstanden. Hier bilden zahlreiche Oasen einen schmalen Streifen Kulturland, das von den schnee- und gletschergespeisten Flüssen der Gebirge bewässert wird, bevor diese zum Teil im trockenen Untergrund versickern. Der Tian Shan, der von über 7000 m an der chinesisch-kirgisischen Grenze bis auf 154 m unter Meeresniveau in der Senke von Turpan absteigt, trennt das Tarimbecken von der Dsungarei, dem meeresfernsten Gebiet der Erde.
Das mongolische Becken wird größtenteils von der Trockenlandschaft der Gobi eingenommen, die mit ihren hohen Sanddünen, die von Salzsümpfen unterbrochen werden, und ihren ausgedehnten Kies- und Felswüstengebieten die größte zusammenhängende Wüste der Inneren Mongolei darstellt. Das 1200 bis 2000 m hohe Ordosplateau, das in großem Bogen vom Huang He umflossen wird, reicht mit seinen Sandwüsten weit nach Süden.

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China: der Osten

Der Ost- und Nordteil Chinas wird von Hügelländern und Tiefebenen geprägt, der untersten Stufe der chinesischen Treppenlandschaft. Hier findet nicht nur der intensivste Ackerbau statt, hier ist auch das eigentliche Ballungsgebiet der Bevölkerung und der Industrie.
Eindrucksvoll ist der Gegensatz zwischen den Landschaften nördlich und südlich des Tsin (Qin) Ling, einer Fortsetzung des Kunlun, der im Gebirgsaufbau des östlichen China einen Fremdkörper bildet. Im Norden des Scheidegebirges dehnt sich das größte Lößgebiet der Erde aus, im Süden öffnet sich dem Blick eine zerrissene und zerklüftete Bergwelt. Im Norden ist das Klima durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen heißen Sommern und kalten Wintern bestimmt, während das Klima im Süden gemäßigt subtropisch ist.

Löß und weite Ebenen
Das Lößbergland südlich der Gebirgskämme, die die innermongolische Wüsten- und Steppenregion abschließen, gehört zum Kernraum des chinesischen Volkes und seiner Kultur. In den Becken zwischen den Hochflächen und Bergzügen, inmitten der terrassierten Bewässerungsfelder, entwickelten sich frühe Siedlungsschwerpunkte. Der feine gelbe Flugsand wurde seit Hunderttausenden von Jahren aus den Wüstengebieten hierher geweht, abgelagert und mit Ausnahme der steilen Bergketten zu einer teilweise über 100 m mächtigen Lößschicht verfestigt. Da der Löß dem abfließenden Regenwasser nur wenig Widerstand bietet, ist die Landoberfläche durch viele kleine Engtäler und Schluchten zerteilt. Auch der Huang He, der Gelbe Fluss, nimmt auf seinem Weg durch das Lößgebiet große Mengen an Lößschlamm in seinen Fluten auf und transportiert sie zum Teil bis zum Bo Hai, einer flachen Meeresbucht, in die er mündet. Durch die häufige Veränderung seines Unterlaufs wurde die Tiefebene allmählich vergrößert. Da der Löß sehr fruchtbar ist, gehört die Große Ebene zu den landwirtschaftlichen Vorzugsgebieten Chinas. Andererseits lösen die häufigen Überschwemmungen infolge der Versandung des Flussbettes eine immer wiederkehrende Gefahr aus, der durch großangelegte Wasserschutzarbeiten Einhalt geboten werden soll.

Halb aus dem Tiefland, halb aus dem Gelben Meer ragt wie eine Insel das Bergland von Shandong (Schantung) heraus, dessen zerklüfteter Ostteil an die mandschurische Halbinsel Liaodong erinnert.
Die historische Landschaft der Mandschurei liegt zwischen Großem Khingan im Westen und einem durchgängigen Berg-, Plateau- und Hügelland im Osten, das von der Steilküste der Liaodong-Halbinsel bis zum versumpften Sungari-Amur-Ussuri-Tiefland im Nordosten reicht. Inmitten der bewaldeten Gebirgsumrahmung erstreckt sich eine durchgängige, von Löß und Schlamm bedeckte Ebene. Der große Nordostzipfel Chinas, wurde von Chinesen erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts besiedelt, doch bildeten die großen Ackerbauflächen sowie die reichlichen Kohle-, Eisen- und Erdölvorkommen die Grundlage für den bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung dieses Gebiets.

Dort, wo China am schönsten ist
Südlich des Tsin Ling gibt es keine Ebenen vergleichbarer Größe. Auf seinem Weg zur Deltaregion durchfließt der Chang Jiang in seinem Unterlauf zunächst drei kleinere Tieflandgebiete, die durch enge Talstrecken voneinander getrennt werden. Diese isolierten Tieflandkammern, die von mehreren Seen erfüllt sind, erweisen sich bei Hochwasser als natürliche Auffangbecken, in denen auch ein großer Teil des vom Strom mitgeführten Schlamms abgelagert wird.
Das Rote Becken von Sichuan (Szetchuan) am mittleren Chang Jiang, das seinen Namen dem weitverbreiteten roten Sandstein verdankt, ist die am weitesten im Binnenland gelegene Kulturlandschaft Chinas. Allseits von hohen Bergketten umgeben, die in den Osttibetischen Randketten bereits 6000 m überschreiten, ist das dichtbesiedelte Becken von jeher ein agrarisches Vorzugsgebiet, das zudem noch mit zahlreichen Bodenschätzen ausgestattet ist.
Die Osttibetischen Randketten bilden - im eindrucksvollen Wechsel zwischen hochaufragenden Gebirgsgraten und schluchtenartig eingeschnittenen Stromtälern - auch die westliche Grenze des Yunnan-Plateaus mit dem östlich anschließenden verkarsteten und zertalten Hochland von Guizhou (Keitschou), dem Übergang zum Südostchinesischen Bergland.

Das ganze südöstliche China zwischen dem Chang Jiang im Norden und dem Golf von Tonkin im Süden wird von dem unruhig gestalteten, formenreichen Südchinesischen Bergland eingenommen. Durch die ins Meer ausstreichenden Gebirgsrücken entstand eine ebenfalls unruhig verlaufende Küste mit zahlreichen vorgelagerten Inseln.
Erdgeschichtlich ist das Bergland ein sehr alter Festlandsteil, der jedoch mit den Gesteinsablagerungen späterer Erdzeitalter erfüllt ist. Infolge der starken subtropischen Verwitterung entstand eine Mittelgebirgslandschaft, in der Bergrücken, von den Flüssen tiefeingeschnittene Täler und Hügelreihen einander abwechseln. Ergiebige Niederschläge speisen die wasserreichen Flüsse und ermöglichen auch in den tieferen Lagen noch Regenfeldbau.
Der Süden ist Chinas Reiskammer, und Reisfelder beherrschen über weite Teile das Bild der Landschaft. Die Bewohner Südchinas sind überdies davon überzeugt, im schönsten Teil des Landes zu leben. Die drei Chang-Jiang-Schluchten zählen zu den großen Naturwundern der Erde.

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Tai Chi

Der Film Tai Chi (engl.: The Tai Chi Master) ist ein 1993 in Hongkong entstandenes Martial Arts-Actiondrama. Es handelt von zwei befreundeten Kung-Fu-Schülern, die als Erwachsene zu Feinden werden.
Dieses hier vorgestellte Video vermittelt einen kleinen Eindruck von Tai Chi (auch als "Chinesisches Schattenboxen" bekannt). In China ein Volkssport mit Massencharakter, wird Tai Chi weltweit von Millionen Menschen ausgeübt. »[...] Ursprünglich wurde Tai Chi vor Jahrhunderten im chinesischen Kaiserreich als eine Kampftechnik entwickelt, die der Selbstverteidigung dienen sollte. Die Bewegungsübungen des Tai Chi zielen darauf ab, die sportliche Fitness zu erhöhen und enthalten meditative Elemente, die zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen.
Die sehr langsamen Übungen des Tai Chi beinhalten einzelne Bewegungen, sogenannte "Bilder", die in ihrer Abfolge eine "Form" bilden. Im Tai Chi sind verschiedene Formen bekannt, etwa die "Pekingform", bestehend aus 24 Bildern, oder die "Zheng Manqing"-Form mit 37 Bildern. Formen können sich aus über 100 Bildern zusammensetzen.
Inhaltlich drücken die Übungen das Zusammenspiel der traditionellen chinesischen Elemente Feuer, Wasser, Holz, Erde und Metall aus. [...]«
Zitat: beijingtongji.com, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) - Wellness mit Tai Chi
Die Fünf Säulen der TCM sind die Akupunktur, die Arzneimitteltherapie, die Ernährungslehre, die Bewegungslehren Qi Gong und Tai Chi sowie die Tuina-Massage.

Klassischer Stil: Yang Style Tai Chi Chuan. yangfamilytaichi.com, History of Tai Chi, Master Yang Jun, 6th Generation

Städte

Obwohl die Gesellschaft Chinas immer noch ländlich geprägt ist, zählen einige seiner Städte zu den größten der Welt. Das Gebiet der Metropole Shanghai hat eine Bevölkerung von mehr als 18 Millionen (2007). Canton (Guangzhou), das am Deltagebiet des Xi Jiang liegt, leitet seine Bedeutung von seinen internationalen Handelsverbindungen her. Andere Städte, wie Xi'an oder Nanjing, präsentieren dem Besucher ein altertümliches Gesicht.
Seit Tausenden von Jahren wurden chinesische Städte in rechteckiger Form nach einem Gitterplan entworfen. Hohe Mauern, die von befestigten Toren unterbrochen wurden, umgaben die ganze Stadt. Von den Haupteingangstoren aus durchzogen breite Straßen die Stadt von Norden nach Süden und von Osten nach Westen.
Die wichtigsten Gebäude standen nach Süden hin ausgerichtet hintereinander; weniger wichtige Gebäude waren nach Osten und Westen hin plaziert. Ummauerte Höfe trennten die großen Gebäude voneinander und schirmten Wohnhäuser zur Straße hin ab. Parallel zu den Wirtschaftsreformen setzten in den 1980er Jahren in China starke Bevölkerungsbewegungen ein, welche die traditionelle Gesellschaftsstruktur tiefgreifend veränderten. Auf der Suche nach Arbeit wanderte ein Strom von Menschen vom Land in die Städte. Heute leben offiziell 34% der Chinesen in der Stadt. Hinzu kommen jedoch noch bis zu 100 Millionen statistisch nicht erfasste ländliche Migranten.

Xi'an
Xi'an, eine der ältesten Städte Chinas, war insgesamt unter elf Dynastien die Hauptstadt. Heute ist sie Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Sie liegt in Zentralchina, am östlichen Ende der sagenumwobenen Seidenstraße im fruchtbaren Tal des Wei He nördlich des Qin Ling. Xi'an wurde auf einem riesigen rechteckigen Grundriss von 8 mal 10 km Seitenlänge erbaut. Ein Erdwall umgab die Stadt. Xi'an setzte sich aus drei Teilen zusammen: dem Palast, der "Kaiserstadt" und der "äußeren Stadt".
Da die meisten Gebäude aus Holz errichtet worden waren, hat nur ein kleiner Teil der antiken Stadt bis heute überlebt. Eine Ausnahme bildet die "Große Wildganspagode" aus der Tang-Zeit, bei deren Konstruktion Ziegel verwendet wurden. Während der Ming- und Qing-Dynastie wurde die Stadt, wenn auch in kleinerem Maßstab, wieder aufgebaut. Xi'ans Hauptstraßen kreuzen sich bei dem massiven Glockenturm (15. Jahrhundert), in dessen Nähe der gewaltige Trommelturm (14. Jahrhundert) liegt.

Nanjing
Die historische Stadt Nanjing, deren Name "Südliche Hauptstadt" bedeutet, ist seit über 4000 v. Chr. besiedelt. Bis zum Tode ihres ersten Herrschers (1398) füngierte Nanjing als Hauptstadt der Ming-Dynastie (1368-1644). Der Kaiser wurde außerhalb Nanjings in einem Grab beerdigt, zu dem eine "Geisterstraße" aus gigantischen Steintieren und Wächterfiguren hinaufführt. 1928 machte der Nationalistenführer Chiang Kai-shek (1887-1975) Nanjing wieder zur Hauptstadt Chinas.

Suzhou
Suzhou, im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet, liegt etwa 15 km vom Taihu-See entfernt am Kaiserkanal, der von Shanghai aus ins Landesinnere führt. Zur Zeit der Song-Dynastie (960-1279) wurde die Stadt durch die Seidenverarbeitung bekannt, doch verdienen auch Suzhous berühmte Gärten Beachtung. Sie wurden von wohlhabenden Beamten und konfuzianisch gebildeten Herren aus der Oberschicht zur Zeit der Song-, Yuan-, Ming- und Qing-Dynastien angelegt. Die ummauerten Gärten nehmen relativ kleine Flächen ein, die meist zu Privathäusern gehören. Die Besitzer häuften Steine an, mit denen sie den Eindruck von Bergen schaffen wollten, und verteilten ungewöhnliche Steine wie Statuen über die Gärten. Indem sie hölzerne Gitterfenster in Wände setzten, die auf eine gekalkte Mauer hinaussahen, vor der Gruppen von Bambus gepflanzt waren, schufen die Gärtner die Illusion großer räumlicher Distanz. Bäche und Wasserläufe trugen zusätzlich zu dieser Illusion bei. In chinesischen Gärten gibt es nur wenige Blumen, doch erzeugt die geschickte Anordnung von Pflanzen, Bäumen und Steinen eine gefällige Wirkung.

Shanghai
Shanghai bedeutet "über der See", und seine Bevölkerung von rund 18 Millionen Einwohnern macht es zu einer der größten Städte der Welt. Shanghai, das vom Huang Pu Jiang, dem Mündungszufluss des Chang Jiang, durchquert wird, ist Chinas wichtigster Hafen und sein bedeutendstes Industriezentrum. Wahrzeichen der Stadt ist die Uferpromenade, früher "Bund" genannt. Der Bund erhielt seinen Namen in Shanghais Tagen als internationaler Freihafen, als die Stadt in eine Reihe ausländischer Enklaven oder "concessions" aufgeteilt war. Das Vermächtnis europäischer und amerikanischer Herrschaft zeigt sich deutlich an den Bauwerken, die den Bund säumen. Ein schöner alter Park, der im Jahre 1537 angelegt wurde, liegt im alten Teil der Stadt - ein Ort der Ruhe, der in starkem Kontrast zur unaufhörlichen Aktivität der Stadt steht.

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Donnerstag, 01. Mai 2008

Längste Meeresbrücke der Welt eröffnet

In China ist die längste Meeresbrücke der Welt eröffnet worden. Die 36 Kilometer lange Hangzhou-Brücke verbindet Shanghai mit der Industriestadt Ningbo. Die Abkürzung über die Bucht von Hangzhou verkürzt die Strecke zwischen beiden Städten um 120 Kilometer. Unmittelbar im Anschluss an die Feier sollte die Brücke mit ihren sechs Spuren für den Autoverkehr in Betrieb genommen werden. Der Bau der Kabelträgerkonstruktion begann im November 2003 und kostete 11,8 Milliarden Yuan (1,1 Milliarden Euro). Ein Teil der Finanzierung stammt von privaten Investoren.

Aus: www.bild.de

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Peking

Peking hat eine wechselvolle Geschichte von rund 3000 Jahren auf zuweisen und war - neben Xi'an, Nanjing, Luoyang, Kaifeng und Hangzhou - eine der sechs Hauptstädte des kaiserlichen China. Bereits im 11. Jahrhundert v. Chr. diente die Stadt als Residenz des nordchinesischen Schwalben-Staats (Yan) und hieß damals "Ji". Im 12. Jahrhundert n.Chr. - also mit einem Abstand von beinahe 2000 Jahren - erhielt Peking erneut Hauptstadtfunktion, diesmal des Staates "Jin". Zwischen dem 13. und dem 20. Jahrhundert diente es dann fast ununterbrochen als Metropole der einander folgenden Yuan-, Ming- und Qing-Dynastien und erhielt den Namen "Beijing" (wörtl. "Nördliche Hauptstadt"). Lediglich in den ersten Jahren der Ming-Dynastie wurde die "Nördliche" in ihrer Hauptstadtfunktion kurze Zeit von Nanjing, der "Südlichen Hauptstadt", abgelöst. Nanjing war auch in den entscheidenden Guomindang-Jahren von 1928 bis zur Eroberung durch japanische Streitkräfte im Jahre 1937 Hauptstadt der "Republik China" - und wird als solche auch heute noch von der seit 1949 in die "provisorische Hauptstadt Taipeh" übergesiedelten Guomindang-Führung betrachtet. Am 1. Oktober 1949 wurde Peking gleichzeitig mit der Ausrufung der VR China zur Hauptstadt der neuen "Volksrepublik China" erklärt.

Denkmäler kaiserlicher Blütezeit
Die Hauptstadtrolle Pekings tritt besonders in den Bauwerken eindrucksvoll zutage. Zentrum der traditionellen Metropole war die "Verbotene Stadt" - keine Stadt im eigentlichen Sinne, sondern eine riesige Palastanlage mit einer Fläche von 720.000 m². Von hier aus herrschten 24 Ming- und Qing-Monarchen während eines Zeitraums von über 500 Jahren als Kaiser über China. Der 9000 Räume zählende Palastkomplex ist das größte und am besten erhaltene Bauwerk seiner Art auf der Welt und dient mit seinen Sammlungen und Kunstgegenständen seit 1924 als Museum, das der Öffentlichkeit zugänglich ist.

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Das Zentrum von Peking

Außerhalb der von einer 12 m hohen Mauer umschlossenen "Verbotenen Stadt" lag die quadratisch angelegte frühere "Kaiserstadt". Um diese herum legte sich die wiederum quadratische "Innenstadt" mit einem äußeren Umriss von 20 km. Südlich der "Innenstadt" befand sich die von einer Mauer umgebene "Außenstadt". Die alte Hauptstadt hatte 20 Tore (4 in der "Kaiserstadt", 9 in der "Innenstadt" und 7 in der "Außenstadt"), von denen jedes eine eigene Funktion hatte.

Südlich vom Kaiserpalast liegt das im 15. Jahrhundert errichtete "Tor des Himmlischen Friedens" (Tiananmen), das inzwischen als Symbol Pekings weltbekannt geworden ist. Es bildet seinerseits den nördlichen Abschluss des mit 40 ha größten öffentlichen Platzes der Welt. Auf ihm haben sich zahlreiche Schlüsselereignisse der neueren Geschichte abgespielt, und er rückte durch die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung vom 4. Juni 1989 erneut ins Zentrum der Weltöffentlichkeit. Das "Tor des Himmlischen Friedens" und der davorliegende Platz werden durch die Chang'anjie-Straße (Straße des Ewigen Friedens) voneinander getrennt, die zur kaiserlichen Zeit nur eine Ausdehnung von 4 km hatte, heute aber auf 40 km verlängert ist. Die 50 bis 80 m breite Straße durchzieht Peking als dominante Achse, zu der alle anderen Hauptstraßen parallel oder rechtwinklig verlaufen. Diese Schachbrettform ist typisch für alle klassischen Städte Chinas.
Aus der Vielzahl sehenswerter Bauwerke der kaiserlichen Zeit ist noch der im Nordwesten der Stadt gelegene "Sommerpalast" hervorzuheben. Er diente dem Hof als Residenz während der schwülheißen Sommermonate.
Das Schachbrettmuster der Stadt setzt sich in die Nebenbezirke hinein fort und führt dort zur Ausbildung von rund 6000 "Gassen" (hutong), die von Wohnhäusern - häufig noch den mausgrauen traditionellen Hofhäusern des einfachen Volkes - gesäumt sind.

Das moderne Peking
Die Altstadt wurde nach 1949 durch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen neugestaltet - dabei vielfach aber in ihrer Einheitlichkeit zerstört. Bereits Ende der 1950er Jahre entstanden zehn Monumentalbauten, unter ihnen die "Große Halle des Volkes", die Museen für Chinesische Geschichte und für Chinesische Revolution, der Pekinger Hauptbahnhof, das Gästehaus der Regierung und das Arbeitersportstadion.
Die alten Stadtmauern wurden - ganz im Gegensatz zu denen der "Südlichen Hauptstadt" (Nanjing) - abgetragen und durch moderne Wohnblocks ersetzt. Erhalten geblieben sind lediglich die großen Stadttore sowie eine Reihe von Parks, die mit ihren Seen und Pavillons beliebte Ausflugs- und Treffpunkte sind.

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Der See im Beihai-Park. Peking.

Vor allem das neue Verkehrsnetz hat die Stadt umgestaltet: 1969 wurde die 24 km lange U-Bahn in Ost-West-Richtung und 1984 der 16 km lange U-Bahn-Ring um die Innenstadt dem Verkehr übergeben. Über dieser U-Bahn ver­läuft der 2. Ring mit zehn von Überführungen überspannten Kreuzungen, dem sich inzwi­schen ein 3. Ring angefügt hat. Entlang dieser Ringstraßen entstehen seither monumentale Repräsentationsgebäude und Hotels.

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Tierwelt

Bestimmte Tiere wurden von den Chinesen lange Zeit als Träger magischer Kraft verehrt - und deshalb auch nicht getötet, so z.B. die Schlangen. Wichtige Tiersymbole der chinesischen Mythologie sind die Riesenschildkröte als Sinnbild des langen Lebens und der Dauerhaftigkeit, Löwen, die vor Tempeleingängen drohend die Zähne fletschen, Drachen, die sich an Palastbalustraden hochwinden, sowie Kraniche und Hirsche.
Tiere spielen im chinesischen Bauernhaushalt eine wichtige Rolle. Zwar hat es in der traditionellen chinesischen Kultur Großviehzucht kaum gegeben, unbekannt war vor allem die Haltung von Milchtieren. Um so größer war die Bedeutung jener Haustiere, die zur Aufzucht keiner größeren Flächen bedürfen, so z.B Schweine, Enten und Hühner.

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Der Große Panda. Berlin. Juli 2007.

Der Große Panda (hier im Zoologischen Garten von Berlin) lebt in den Bambuswäldern der Bergländer in den Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu. Der neugeborene Panda ist so klein, dass man ihn auf eine Handfläche setzen kann. Erwachsene Tiere können mehr als 110 kg wiegen.

Artenvielfalt
Entsprechend der topographischen und klimatischen Vielfalt Chinas gibt es dort auch eine überaus reiche Fauna und Flora. Zu den besonders wertvollen und seltenen Tieren gehören der Große Panda, der Takin (Budorcas taxicolor), der Delphin des Chang Jiang, der Chinesische Alligator und der urtümliche Riesensalamander.
Weitere seltene Tiere, die früher einmal über ganz Ostasien verbreitet waren, sich heute aber ebenfalls fast nur noch in China finden lassen, sind der Hulock (Hylobates hoolock), eine Gibbonart, der Schneeleopard (Irbis) und das Wildkamel. Einige Tierarten, die weltweit bereits als ausgestorben galten, wurden neuerdings in abgelegenen Gebieten Chinas wiederentdeckt, so z.B. der Japan-Ibis im nordwestlichen Tsin Ling. Wildpferde und Wildesel leben hauptsächlich in den Wüstengebieten und kalten Hochebenen der Inneren Mongolei, Xinjiangs und Tibets. Der Asiatische Elefant ist im Gebiet Xishuangbanna (in der Provinz Yunnan) anzutreffen.

China ist außerdem ein Vogelparadies: Es beherbergt ein Siebtel aller weltweit vorhandenen 9000 Arten. Von ihnen sind über 90 Vogelarten nur in China beheimatet oder halten sich die meiste Zeit des Jahres in China auf, etwa der Mandschuren-, der Mönchs- und der Schwarzhalskranich. Allerdings sind die Bestände der sehr standorttreuen Kraniche durch die zunehmende Zerstörung ihrer weiträumigen Brutgebiete gefährdet. Ferner gibt es in China die verschiedensten Raubvogelarten, wie Adler, Geier und Gänsegeier.

Bedrohte Tierwelt
Viele dieser Tierarten sind inzwischen gefährdet. Zwei Ursachen sind für ihren Rückgang maßgebend: Einmal ist es die Tatsache, dass die Chinesen alles zu essen pflegen, "was sich mit dem Rücken nach oben bewegt". So ist der Bestand an Tigern gefährdet, da nach herkömmlichem Volksglauben die Einverleibung von Teilen des Tigers Kraft verleiht. Ein anderer Grund ist die schnelle Dezimierung der Wälder infolge von Raubbau, Waldbränden und Baumkrankheiten. Die Folgen dieser Naturzerstörung sind für die Tierwelt dramatisch, denn das Aussterben jeder Pflanzenart zieht ungweigerlich das Verschwinden mehrerer Tierarten nach sich. Dieses Schicksal haben bereits das China-Nashorn und die Saiga-Antilope, deren Hörner in chinesischen Apotheken als Aphrodisiakum verkauft wurden, erlitten. Weitgehend ausgerottet ist auch der Chinesische Tiger (Panthera tigris amoyensis).
Stark gefährdet ist inzwischen der wegen seiner Drolligkeit beliebte Große Panda, von dem es in China zur Zeit nur noch rund 1000 Exemplare gibt. Er ist zum Symboltier des "World Wildlife Fund" geworden. Als Anfang der 1980er Jahre seine ausschließliche Nahrungsquelle - der Pfeilbambus - großflächig einging, war die Spezies der Pandas vom Aussterben bedroht. Die Regierung eröffnete daraufhin eine Kampagne zur Rettung der "Bärenkatzen" (Xiangmao), wie sie im Chinesischen heißen, die aus allen Teilen der Bevölkerung unterstützt wurde.

Thema: Tierquälerei

Aus: www.mdr.de/brisant
Bären-Galle gegen Hämorrhoiden

»[...] Bis zu 7.000 Braun- und Kragenbären, so Schätzungen der Welttierschutzgemeinschaft WSPA, werden in China in sogenannten Bärenfarmen gehalten. [...] Einziges Ziel der Qual ist die Gallenflüssigkeit der Tiere. Diese soll nämlich laut Traditioneller Chinesischer Medizin gegen Leiden wie Leberschmerzen, Augenbeschwerden, Hämorrhoiden, Fieber und Gallensteine helfen. Über einen in den Bauch implantierten Plastikschlauch wird den Tieren täglich ein Glas Gallenflüssigkeit abgezapft. Pro Bär werden etwa zwei Kilogramm Gallenpulver pro Jahr gewonnen. Die Schlauch-Methode ist übrigens noch die bessere. Aus Kostengründen wird in vielen Farmen einfach eine Wunde im Bauch immer wieder aufgestoßen um an die begehrte Flüssigkeit zu kommen. Für die Tiere eine Tortur. Außerdem werden den Tieren die Krallen gekappt - an den für Bären üblichen Winterschlaf ist in den Farmen nicht zu denken. [...] Die Galle liegt im Trend. Mittlerweile werben auch Haarshampoo-, Gesichtscreme- oder Zahnpastahersteller mit Bärengalle-Zusätzen. Der Handel mit Bärengalle floriert und bedroht nicht nur die Bären in den Farmen, sondern auch die, die bisher in freier Wildbahn leben. Diese werden entweder gleich getötet oder ebenfalls in die Farmen gebracht. [...]«

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Schutzgebiete
1956 begann China in größerem Stile Naturschutzgebiete anzulegen. Ende der 1990er Jahre gab es in China rund 300 Naturschutzgebiete - geplant sind insgesamt 500 mit einer Gesamtfläche von über 20 Millionen ha. Die überwiegende Mehrzahl dieser Gebiete wurde erst in den 1980er Jahren eingerichtet. In den drei nordostchinesischen Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning gibt es 30 Parks - genausoviele wie allein in der südchinesischen Provinz Yunnan, die auch als "Königreich der Tiere und Pflanzen" bezeichnet wird.
Vier Typen von Naturschutzgebieten werden heute unterschieden: 1. Gebiete zur Erhaltung ganzer ökologischer Großsysteme, die sich vor allem im Nordosten und Südosten des Landes befinden, 2. Sonderschutzgebiete für die Artenerhaltung, so z.B. die Schlangeninsel bei Dalian (Nordostchina), wo auf einer Fläche von nur 0,8 km² Zehntausende von hochgiftigen Halys-Schlangen leben, die Vogelinsel im nordwestlich gelegenen Chöch Nuur und die Affeninsel im Bereich von Hainan, 3. Waldschutzgebiete, in denen vor allem Pflanzen, wie z.B. die wertvolle Silberzypresse, erhalten werden sollen, und 4. erdgeschichtlich und ökologisch besonders typische Landschaften.
Darüber hinaus sollen Gesetze und eine Artenliste der gefährdeten Wildtiere zum Schutz der bedrohten Populationen beitragen.

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Bevölkerung

Die Han-Chinesen

Anfang der 1980er Jahre erreichte die Bevölkerung der Volksrepublik China die Milliardenzahl. Bis zur Jahrtausendwende waren es etwa 1,3 Milliarden Chinesen, und das Wachstum hält weiter an. Nach dem gegenwärtigen Trend wird für das Jahr 2023 eine Bevölkerungszahl von nahezu 1,6 Milliarden prognostiziert. Damit aber sind Einbußen im Lebensstandard, bei der Arbeitsbeschaffung und im Erziehungsbereich bereits vorprogrammiert. Angesichts der Tatsache, dass die Ackerfläche pro Kopf in China weitaus geringer ist als die anderer Staaten, zeichnen sich bereits heute erhebliche Ernährungsprobleme ab.
Mitursächlich für dieses Missverhältnis zwischen Kopfzahl und Bodenfläche sind Denktraditionen, die im Kinderreichtum an sich und in der Geburt eines Sohnes im besonderen zum Ausdruck kommen. Bezeichnenderweise gibt es auch heute noch einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Bevölkerungsentwicklung. Aber auch die Regierungspolitik der 1950er und 1960er Jahre trägt einen Teil der Schuld, da im Zuge der Volkskommunenbewegung und der Kulturrevolution alle wissenschaftlichen Warnungen vor einer Überbevölkerung in den Wind geschlagen wurden.

Das seit einigen Jahren von der Regierung vorangetriebene Programm der "Ein-Kind-Familie" ist angesichts der eingefahrenen Denktraditionen schwer zu verwirklichen. Der steigende Wohlstand in den ländlichen Gebieten lässt viele Familien auch finanzielle Sanktionen des Staates in Kauf nehmen, um einen männlichen Nachkommen zu erhalten.

Die Han
Die Han, d.h. die Chinesen im engeren Sinne, stellen 92% der Bevölkerung und siedeln hauptsächlich im östlichen Drittel des Landes. Die restlichen zwei Drittel werden von den 8% "Nationalen Minderheiten" bewohnt. Während die chinesischen Schriftzeichen von allen Han verstanden werden, die lesen gelernt haben, wird die Hochsprache, der Peking-Dialekt, nur von etwa der Hälfte der Han beherrscht. Die andere Hälfte spricht einen der sieben anderen Dialekte der Han-Chinesen.

Seit geschichtlich erfassbarer Zeit sind die Han-Chinesen ein sesshaftes Bauernvolk mit festgefügten sozialen Einheiten, das in einem ursprünglich wenig landwirtschaftsfreundlichen Siedlungsgebiet lebt. Diese drei Vorgaben haben ihren Charakter geformt und dafür gesorgt, dass sie sich beträchtlich von einigen ihrer Nachbarvölker unterscheiden.
Da ist zunächst die Sesshaftigkeit. Kein größerer Gegensatz lässt sich beispielsweise denken als der zwischen den bäuerlichen Chinesen und den zentralasiatischen Hirtennomaden, mit denen sich die Han jahrhundertelang im Dauerkonflikt befanden.
Ein zweiter Aspekt, durch den sich China vor allem von einer Reihe südostasiatischer Gesellschaften abhebt, ist die feste Fügung der Gesellschaft in überschaubare Einheiten, die sogenannten "Danweis" (wörtlich: Grundeinheiten). Im Gegensatz dazu sind die meisten Völker Süd- und Südostasiens durch eine auffallend "lockere Struktur" ihres Gesellschaftsgefüges gekennzeichnet.
Ein dritter Unterschied zu vielen anderen asiatischen Völkern ist die Zentralisierung und organisatorische Disziplinierung des Volkes, die sich im Laufe vieler Jahrhunderte aus dem Zwang zu ständiger Zusammenarbeit bei der Wasserabwehr (Flusstal des Huang He) und bei der Wasserbevorratung entwickelt hat.

Die Expansion der Han
Während das Herz des klassischen China ursprünglich in der Nordchinesischen Ebene und im Huang-He-Bereich geschlagen hatte, verlagerte sich der wirtschaftliche Schwerpunkt zur Zeit der Song-Dynastie (960-1279) vom Huang He zum unteren Chang Jiang, also von der Weizen- in die Nassreiszone.
Durch das Vordringen der Chinesen wurden zahlreiche Völker aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben und weiter nach Süden abgedrängt, u.a. die Thai und die Vietnamesen. Im 20. Jahrhundert erfolgte eine zweite große Expansionswelle - diesmal hinauf in den mandschurischen Nordosten.
Sowohl die süd- als auch die nordostchinesische Emigrationsbevölkerung weist viele pionierhafte Züge auf, die den im Ursprungsgebiet verbliebenen Nordchinesen fremd sind. Die Südchinesen gelten aus nördlicher Sicht als lebhaft, aber auch als leichtsinnig, Nordchinesen umgekehrt als schwerfällig.
Unabhängig von solchen Unterschieden aber sind allen Chinesen bestimmte Bräuche (man denke beispielsweise an die Küche oder an die fünf großen Jahresfeste) und vor allem ein Wertesystem gemeinsam: Dazu gehört ein ausgeprägtes Gemeinschaftsbewusstsein gegenüber bestimmten Personenkreisen, eine intensive Lernkultur, hierarchisches Denken und Sensibilität für den anderen. Aber auch ein den Anforderungen des industriellen Zeitalters höchst angemessenes Verhalten und Wirtschaftsdenken, das sich mit den Begriffen Leistung, Fleiß und Sparsamkeit charakterisieren lässt, ist den Chinesen nicht fremd.

Minderheiten

China wurde bereits mit dem Vordringen der Han-Kaiser im 2. Jahrhundert v.Chr. nach Westen und Süden ein Vielvölkerstaat, der die verschiedensten Nachbarvölker zum Teil "mit Haut und Haaren" assimilierte. Umgekehrt wurden zahlreiche Fremdelemente in die chinesische Kultur aufgenommen und genießen dort inzwischen unbestrittenes Heimatrecht: Man denke an die türkischen und die iranischen sowie an andere zentralasiatische Einflüsse während der Tang-Zeit, gar nicht zu reden von der völkischen Vermischung, die vor allem im Norden des Landes in den letzten 2000 Jahren stattfand.

Die Einstellung gegenüber Fremdvölkern
Für das traditionelle China existierten keine geographischen Grenzen und keine rassischen Vorurteile. Als "chinesisch" wurde anerkannt, wer die chinesische Zivilisation annahm und die konfuzianischen Verhaltensregeln verinnerlichte. Zu einem Angehörigen des Reichs der Mitte wurde man nicht aufgrund rassischer Merkmale oder geschichtlicher Kriterien, sondern durch kulturelle Identifizierung. Es gab keine geborenen, sondern letztlich nur Gesinnungs- und Verhaltenschinesen.
Mit dem Aufkommen eines modernen chinesischen Nationalstaats begann sich diese Einstellung gegenüber "Fremdvölkern" zu ändern. Welche Haltung sollte ein Nationalstaat der Han, wie er sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts herausgebildet hatte, gegenüber den verschiedenen Ethnien entnehmen? Sollte er sie als "Stämme" (zu) behandeln, die es zu assimilieren galt, oder aber als eigenständige "Völkerschaften" (minzu)? Sollte er den Minderheiten das Recht einräumen, eigene, dem Gesamtstaatsverband nur föderativ eingegliederte Teilrepubliken zu bilden, oder musste es nicht ratsam erscheinen, an dem überkommenen Zentralismuskonzept festzuhalten?
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, d. h. im Zeichen der Guomindang-Herrschaft, wurde der Assimilierungsansatz verfolgt. Minoritäten galten jetzt als mehr oder weniger unselbständige Spielarten des Chinesentums, die früher oder später in der einheitlichen chinesischen Nation aufzugehen hatten.
Demgegenüber kam es von seiten der Minderheiten zu Unabhängigkeitsbestrebungen, die z. B. in der "Ostturkestanischen Republik" von 1944/45 oder in einem selbständigen Tibet (1911-1951) ihren Ausdruck fanden.

Nationalitätenpolitik der VR China
Heute leben über 100 Millionen Angehörige nationaler Minoritäten innerhalb der VR China. Die 55 anerkannten ethnischen Gruppen verteilen sich über die Hälfte des gesamten Territoriums, vor allem auf die Steppen- und Gebirgslandschaften im Nordosten, Nordwesten und im Südwesten Chinas. Die einzelnen Minderheitengruppen unterscheiden sich in ihren Lebensformen, ihrer Kultur und ihrer Sprache grundsätzlich voneinander. Da ihre Siedlungsgebiete von großer strategischer Bedeutung sind - Grenznähe und große Rohstoffvorkommen -, widmet die Regierung ihren Lebensbedingungen besondere Aufmerksamkeit.
Die KPCh vertritt einen Ansatz, der sich mit dem Schlüsselbegriff "Nationale Gebietsautonomie" wiedergeben lässt. Gemäß Artikel 4 der "Grundprinzipien" vom 2.2.1952 werden drei Hauptarten der "Nationalen Gebietsautonomie" unterschieden: (1) Gebiete, in denen eine einzige geschlossene Minderheit dominiert, wie z. B. in Tibet, (2) Gebiete mit mehreren etwa gleich großen nationalen Minderheiten und (3) vielfältig durchwachsene Gebiete, wie sie vor allem im fernwestlichen Xinjiang anzutreffen sind. Die "Mücke im Bernstein", d. h. die Einkapselung einer kleineren Nationalität durch eine größere, kommt hier häufig vor. So befindet sich innerhalb der uigurischen Region Xinjiang ein Autonomer Distrikt der Mongolen, der seinerseits wiederum einen Autonomen Kreis der mohammedanischen Hui umschließt. All diesen verschiedenen Gebieten kommen Selbstverwaltungsrechte zu. Diese Rechte umfassen das Finanz- und Erziehungswesen, die Aufstellung lokaler Sicherheitstruppen, die Bestellung von Organen der Selbstverwaltung sowie die Beibehaltung der eigenen Sprache und Bräuche. Die meisten Positionen in den regionalen Selbstverwaltungsorganen werden - zumeist bis hinauf zum Gouverneur - von Minderheitenvertretern besetzt. In den Schlüsselpositionen sitzen jedoch in aller Regel nach wie vor Han-Chinesen.

Zhuang, Hui und Uiguren
Die größte Minderheit mit etwa 16 Millionen Angehörigen sind die zur Dai-Familie zählenden Zhuang, die in der Autonomen Region Guangxi und in den Provinzen Yunnan und Guangdong leben. Die zweitgrößte Gruppe, die Hui, sind keine ethnische, sondern eine religiöse Minderheit. Schon im 7. Jahrhundert nahmen sie den islamischen Glauben an. Die 9 Millionen Menschen, die Han-Chinesisch sprechen und die chinesischen Schriftzeichen verwenden, leben sowohl in der Autonomen Region Ningxia als auch über viele Provinzen verteilt.

Die etwa 7 Millionen Uiguren - ein Turkvolk - siedeln in der nordwestlichen Autonomen Region Xinjiang.
Will man den offiziellen Darstellungen Pekings Glauben schenken, so ist das Verhältnis zwischen Han und Angehörigen "Nationaler Minderheiten" harmonisch. Doch wie so oft klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke, denn ausgehend vom Anspruch der kulturellen Überlegenheit blicken die Han-Chinesen mit Hochmut und Verachtung auf die anderen Völker herab.

Siehe auch: Tibet - Land - Geschichte - Lamaismus - www-Links

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Uigurenkonflikt

Aus: Der Fischer Weltalmanach 2008, S.110 f.:

» [...] Uigurische Separatisten setzen sich für eine unabhängige Republik Ostturkestan ein. In den letzten Jahren wurden gewaltsame Aktionen nicht mehr gemeldet. Menschenrechtsorganisationen werfen der Zentralregierung vor, massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber Uiguren mit dem internationalen Krieg gegen den Terror zu rechtfertigen. Am 8.2.2007 wurde der Uigure Ismail Semed, ein ETIM*-Mitglied, in der Xinjiang-Hauptstadt Ürümqi hingerichtet. Er war im Oktober 2006 wegen separatistischer Aktivitäten und waffenbesitzes zum Tod verurteilt worden. Gewalttaten waren ihm nicht vorgeworfen worden. [...] «

*Die Ostturkestanische Islamische Bewegung ETIM wird von den UN und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft, die Verbindungen zur internationalen Terrorbewegung Al Qaida unterhalte.

Literatur

Alle Länder dieser Erde. Band 1, Sonderausgabe in 2 Bänden, Reader's Digest (Hg), Bertelsmann, Gütersloh/München, 2001, S.247 f.



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www-Links

( Seiten von muz-online.de)



Religion in China. Erinnerungen an den Chinamissionar Pater Dr. Theobald Diederich. China-Zentrum.
China: Geschichte
Hongkong
Tibet
Buddhismus
Globalisierung und Neoliberalismus
Wunderschöne Bilder und Fotos aus China
chinaseite.de, Das chinesische Horoskop
China intern - nicht kommerzielle Webseite mit Informationen über Wirtschaft, Menschenrechte und Kultur
China und seine Kultur
Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Deutschland
Index Mundi: Arbeitslosigkeit in China
Chinas Wirtschaft: Ein Luftschloß ? (2002)
China's Official Gateway to News & Information
CIA - The World Factbook -- China
Chinesische Botschaft
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The Internet Chinese Music Archive
Das vergessene Volk der Uiguren
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Human Rights Watch
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Tibet Initiative Deutschland
Webseite zum Thema Tibet und Menschenrechte
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Shanghai - wohl die interessanteste moderne Architektur in der Welt (Fotos)
Shanghai Post News
Chinas Staatsfeind Nummer eins: Das Internet
Netzzensur in China
3 Schluchten Projekt am Yangtze
Greenpeace Magazin: Yangtse-Staudamm fertig - heftige Kritik von Umweltschützern
ai: Waffen aus China heizen Konflikte an
China: Secretive arms exports stoking conflict and repression
Amnesty International: China Reports
e-politik.de, 31. März 2006, Mao verantwortlich für 70 Millionen Tote

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